Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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@Anima_Templi Der Naka ist dieses Jahr wirklich anders als sonst - ich finde aber viel süßer und zahmer als sonst! Zumindest wenn man ihn relativ leicht dosiert  - wenn man ihn stark dosiert (wie ich es bei der letzten Session gemacht habe) kann man da schon einiges herauskitzeln! Für mich ist der Tee vor allem auf Grund des Qis trotzdem sehr schön - aber wie du sagst: die 2018er Version gefällt hier auch besser. Interessanterweise der einzige von den 2019ern, bei dem es so ist.

@Tobias82 schöner Beitrag! Siehst du, genau das hab ich gemeint :) Magst du noch dazu sagen, um welchen Tee es sich handelt? Im Shop find ich ihn jedenfalls nicht.

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wenn @doumer so viele Tees dann mit bringt, wäre das ja schon mal ein Anlass, um die neuen 2019er Tees kennen zu lernen.

Gerade eben schrieb doumer:

@Tobias82 schöner Beitrag! Siehst du, genau das hab ich gemeint :) Magst du noch dazu sagen, um welchen Tee es sich handelt? Im Shop find ich ihn jedenfalls nicht.

ja, wie gesagt: lief/läuft halt echt nicht so rund, deshalb auch wenig Gelegenheit, mit Zeit und Ruhe was zu schreiben.

Gab´ den Kuchen nicht im Shop, auch nur 1 Stück verfügbar gewesen... aber echt lecker. War am Anfang ziemlich scharf, aber auch in Plastikhülle und deshalb 
sehr trocken. Aber nach dem guten Jahr in der Storage ist der Tee voll rund und weich geworden :thumbup:

Das Kännchen ist ein altes Yixing von YS, hab´ das auch schon lange nicht mehr genutzt...

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Geschmäcker sind schon sehr verschieden :lol: Mein Ranking von Peters 2019er sieht bisher so aus:

Bakanan > Naka > Rareness5 > Mansa > Lao Mansa

Wobei mich wirklich jeder Tee auf seine Art begeistert hat. Ich schreib nochmal ausführlicher wenn ich jeden zweimal durch hab und den Mannuo trink ich auch noch ;)

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vor 9 Minuten schrieb Tobias82:

wenn @doumer so viele Tees dann mit bringt, wäre das ja schon mal ein Anlass, um die neuen 2019er Tees kennen zu lernen.

Moment mal, ich habe nicht gesagt wie viele ich mitbringe :D 
Spaß bei Seite - ich habe vor von unterschiedlichen Jahren was mitzubringen (und das auch nicht in Massen - sind schließlich nur 2 Tage es gibt sicherlich auch wieder viele andere spannende Tees zu trinken, wenn ich mich da an letztes Jahr zurückerinnere :love:), um einen besseren vertikalen Vergleich zu haben - dieses Jahr ist wie gesagt schon sehr außergewöhnlich.

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Heute wurde der Fade 2016 (Yiwu Huangpian von w2t; via @Tobias82) verköstigt.

Fade 2016: Huangpian Tees sind vergleichsweise neu für mich. Bis auf einenvon @manfred waren es aber alle Yiwu Tees. Einer davon (Huangpian 2002 Prick von w2t) hatte den Ausschlag gegeben sich näher mit solchen Tees zu beschäftigen.
Der Fade ist stark gepresst, weshalb es schier unmöglich ist schöne ganze Blätter im Gaiwan wiederzufinden. Außerdem sind die ersten drei Aufgüsse sehr schwach. Bei ca. 4g auf 120ml vergibt der Tee eine unerfahrene Hand beim Brühen. Ab 5,5g auf 120ml kann er unangenehm stark werden. Im Allgemeinen muss man sich zwischen Geschmack (niedrig dosiert) und Stärke (höher dosiert) entscheiden, beides gemeinsam klappt bisher nicht. Geschmacklich bietet der Tee Süße, etwas Gebäck und ganz leichte Blumigkeit. Bei geringerer Dosierung sind Zitrusfrüchte zu schmecken. Bei hoher Dosierung kommen die Zitrusfrüchte erst bei den späteren Aufgüssen heraus. Der Geruch ist weitestgehend unspektakulär, lediglich ab und zu ist der Geruch nach Algen im warmen Blatt zu erahnen.
Insgesamt würde ich den Tee als solide bis gut beschreiben. Für mich ein Alltagstee, kein Tee den man unbedingt mal getrunken haben muss. Es wäre natürlich interessant zu wissen, wie der Tee 2016 war.

 

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Heute habe ich meinen Teeschrank gründlich aufgeräumt und ausgemistet.

Da fiel mir eine Probe in die Hände, welche ich vor längerer Zeit einmal von @Tobias82 bekommen habe.

2002 Yiwu Ancient Spirit

Mit 9 Gramm sehr gut dosiert, bringt er mir die typische Aromatik, die ich an schön gealterten Tees mag:

Alte Möbel, Apothekerschrank, schöner dicker Campher. 

Der Tee hat Körper und eine feine Bitternis, welche im Nachhall süssen Noten weicht.

Toller Tee! Danke, Tobias! :)

Anbei noch ein Bild, was alles beim Ausmisten anfiel, und worauf sich Teefreunde bei der Teezui im Rahmen der Tauschbörse freuen können... ;)

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@Getsome: ist natürlich auch vom Preis her ein eher günstiger Tee, der bei w2t ja auch im unteren Segment zu finden ist.

aber man kann ihn bestimmt gut nebenher trinken, was mit diesen HuangPian auch gut möglich ist :thumbup:

@Anima_Templi: ja, hab´ den Ancient-Spirit schon ewig nicht mehr getrunken... müsste aber noch große Teile des Kuchens haben.

Hab´ schon viel Kram über die Kleinanzeigen raus gehauen, von daher Diesesmal eventuell weniger Tee/Keramik zum Tauschen...

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Heute Abend habe ich mir nochmal den Naka '19 etwas niedriger dosiert und mit intakterem Blattgut aufgegossen. Ich bleib dabei, für mich hat der Tee ordentlich Wumms und Charakter, der Körper ist aber in der Tat nicht ganz so voluminös wie der 18er. Das Highlight sind für mich aber das Qi und der laaange bittersüße Nachgeschmack. Der Tee wärmt und kräftigt von innen heraus und gibt mir Energie ohne aber aufputschend wie manch anderer Sheng zu wirken. Ich fühle mich energetisch und ruhig zugleich. 

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo zusammen,

dieses Wochenende gab es bei mir 3 Oolongs über die Zeit verteilt (alle mit heißem Wasser):

Classic Dongding von @chenshi-chinatee:

Ein sehr milder, floraler Tee, wenig rauchige Aromen, erfrischt ein wenig, sofern man das Wasser ein wenig abkühlen lässt. Prickelt ein wenig auf der Zunge

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Formosa Baozhang Qingxin roasted Dong Pioan 2018 von @teekontorkiel:

Mal ein offener Oolong, nicht gerollt, schmeckt sehr rauchig und herb, sehr lecker, wird in späteren Aufgüssen auch recht mild und süßlich, ein wenig Richtung Honig

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Formosa MIngjian Qi Lan 2011 von @teekontorkiel:

Ebenfalls geröstet, allerdings nicht so herb wie der vorherige, eher süßlicher und aromatischer bzw. spricht mehr im ganzen Mundraum an :), riecht aber noch fruchtiger und süßlicher als er ist, sehr interessant

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bearbeitet von paxistatis

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vor 13 Stunden schrieb Jeezy:

für mich hat der Tee ordentlich Wumms und Charakter, der Körper ist aber in der Tat nicht ganz so voluminös wie der 18er. Das Highlight sind für mich aber das Qi und der laaange bittersüße Nachgeschmack

sehe ich genau so :thumbup:

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Der 2012er Baotang von Essence of Tea. Danke nochmal @doumer für die Sample Box :$

Erinnert mich vom Geruch an den 12'er Bulang aber mit etwas weniger Tabak, dafür aber mit einer deftigeren Holz/Stallnote.

Power hat der Tee aber mindestens genau so viel, dazu einen vollen runden Körper (ja, ich rede über Tee :lol:), eine leckere harzige Süße und eine guttuende starke Bitterkeit. Gefällt mir extrem gut und preis-leistungsmäßig ein absoluter Knaller (bei den Preisen momentan ..).

 

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Ich wusste doch, dass @doumer diesen Beitrag liken würde :P

Ist auch wirklich ein toller Tee. Ich will ja noch keine Unken rufen, aber womöglich wird der Tee bald als für das vergangene goldene Zeitalter von Essence of Tea stehen...

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Moin,

Ich dachte ich versuche mich zur Feier meines jüngst aquirierten Teespielzeuges auch mal in Fotografie. Zumindest dem was mein kluges Telefon so hergibt. 

Bei dem Tee handelt es sich um den Yiwu Wang Bing Shen Tai 2017, einem jungen Sheng Pu Erh. Zubereitet für 20-30 Sekunden je Aufguss mit 5g Tee auf 100mL kochendes Wasser in meiner neuen kleinen Tonkanne :love: Ab dem zweiten Aufguss zeigt der Tee sich angenehm würzig mit etwas herber Bitterkeit und einer süßlichen Note am Gaumen. Definitiv angenehm mild und nicht aufdringlich. Ich bin nun beim 6. Aufguss und ein paar kann der denke ich noch :)

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mfg Illo

PS: Ja mein Teebrett ist tatsächlich ein Ikea-Sammla Deckel mit einem Küchentuch :/ Ich arbeite dran.

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vor 13 Stunden schrieb miig:

aber womöglich wird der Tee bald als für das vergangene goldene Zeitalter von Essence of Tea stehen...

wird? ;) 

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In weiser Voraussicht auf die heutige Hitze habe ich gestern einen Cold Brew angesetzt (Saemidori Shincha). Erfrischend zitronig und mit kaltem Umami, was ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig fand, aber mittlerweile ziemlich lecker. Und vietnamesischen Eiskaffee hatte ich auch, das gehört aber nicht hier hin :ph34r:

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@GoldenTurtle ein Shu? heute? Du bist echt ein harter Hund :D 

@topic: heute Abend reicht die Zeit, um mal wieder einen Tee zu trinken - die Wahl viel auf den 2017er Ban Pen von TU.
Im etwas größeren Zini-Kännchen von Jie Zhao gefällt mir der Tee etwas besser, da er bei leichterer Dosierung seine Stärken (florale Noten und frisch-leichte Bitterkeit) besser ausspielen kann. Allerdings bin ich durch die tollen Bangpens von Peter (prSK) zu verwöhnt, als dass mir dieser wirklich zusagt ;) 

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Übrigens ein wirklich schönes Kännchen! Aber obwohl auch Zini ein ganz anderer Charakter als mein kleines Zini - um so lohnender als Gegenpol :) 

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Geschrieben (bearbeitet)

Letzte Woche probiert, aber heute finde ich erst die Zeit ein paar Zeilen zu schreiben. Bei dem Tee handelt es sich um einen Schwarztee aus dem Kultivar Izumi, den ich als Sample bei meiner letzten Bestellung bei Ocha no Kajihara erhalten habe. Der Kultivar Izumi wurde Anfang der 1960er Jahre in Kyushu durch natürliche Selektion des Kultivars Benihomare (einem Kultivar für Schwarztee) für den Export von Kamari-cha in die Maghreb-Staaten entwickelt. Der Export entwickelte sich wohl nicht wie erhofft, und so verschwand Izumi erstmal in der Versenkung. Seit den 90er Jahren wird er im Zuge des Wiedererwachens der heimischen Schwarzteeproduktion in kleinem Umfang für Schwarztees und Ōlongs eingesetzt. Soll, was den Anbau angeht, wohl recht anspruchsvoll sein. Nun denn, so viel zum Hintergrund. Es ist selbsterklärend für mich das erste Aufeinandertreffen mit diesem Kultivar. 

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Herr Kajihara hat aus der Frühlingspflückung ein optisch sehr ansprechendes Blattgut produziert. Erinnert ein wenig an seinen Kōshun, lange schmale Blätter. Das war es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten, im Duft ist der Izumi viel intensiver, richtig fruchtig süß. Pfirsich vielleicht. 

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Aufgegossen in meiner kleinen Hōhin offenbart sich die relativ leichte Oxidierung wie anhand der hellen Aufgussfarbe des ersten Aufguss zu sehen ist. Geschmacklich ist dafür einiges los, viel Frucht aber keine Bitterkeit und keine Adstringenz, wie sie bei anderen Vertretern dieser Art schon mal auftritt. Ab dem zweiten Aufguss kommen dann rote Waldfrüchte und Trauben zum tragen. Hier zeigt sich die Verwandtschaft zu den Assam Vertretern recht deutlich. In den späteren Aufgüssen zeigt sich dann auch ein wenig Adstringenz. Trotz alledem bleibt dieser Tee ein leichter Vertreter seiner Art, der grosse Bums, wie ihn z.B. sein Benifūki hat, bleibt (leider) aus. Als leichter Sommer Schwarztee könnte er mir durchaus gefallen. 

Zum Schluss noch ein Blick auf die durchaus imposanten Blätter.

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bearbeitet von seika

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vor 14 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Bei der schönen Wärme war heute ein prächtiger Shou genau das Richtige! 

 

It's Shou-Time!

 

Die Shou Creme de la Creme, ein legendärer Tee.

 

Ein Dankesbild für die Kooperation von Oma Yu und Onkel Wang

 

Aus meinem energetischen Gefühl heraus würde ich sagen dass der Shupuerh wärmt. Ich würde einen sheng gushu ganz jung bevorzugen. 

Der erfrischt mich mit seinen Zitrusnoten. 

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vor 1 Stunde schrieb Krabbenhueter:

Aus meinem energetischen Gefühl heraus würde ich sagen dass der Shupuerh wärmt.

Aber das ist doch einfach der traditionelle chinesische Ansatz ... ich bemerkte immer mehr, wie sehr die Psyche, Erwartungshaltungen etc. in der Wahrnehmung diverser Dinge mitspielen. Ich habe erst gerade gestern mich bei Teefreunden darüber ausgelassen ... ich verstehe immer mehr, warum X. und Yu über Dinge wie Wirkung, Cha Qi etc. nicht gerne sprechen - sie halten es für esoterisch, und ich stimme ihnen immer mehr zu.

Beim Tee geht es einfach um den Genuss und das Miteinander, und dass es einem gut tut.

Beispiel gefällig?

 

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
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      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
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      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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