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    • Joaquin

      Anzeige / Regeln   15.11.2015

      Das jeweilige Thema in diesem Forenbereich, wurde als gewerbliche Anzeige gestartet.   <Regeln für den Tee-Marktplatz + Händler-Informationen> Im "Tee-Marktplatz" dürfen gewerbliche und kommerzielle Kleinanzeigen zu und rund um das Thema Tee eingestellt werden. In "Händler-Informationen" dürfen Informationen in konkreten Themen von Gewerbetreibenden, im Zusammenhang mit ihrem eigenem Gewerbe eingestellt werden. Für beides ist ein Händlerstatus und das passende Werbe-Paket erforderliche. Es müssen jedoch die folgenden Regeln und Bedingungen dazu beachtet werden: Pro Anzeige oder Information, nur ein Thema. Passender Betreff/Titel und ausführliche Beschreibung/Beitrag mit aussagekräftigem Inhalt zum Tee-Angebot oder der Information. Das Stichwort "anzeige" zum Thema hinzufügen. Im "Tee-Marktplatz" darf der Themenersteller nach Anzeigenerstellung, ausschließlich dortige Benutzerfragen im Thema beantworten. In "Händler-Informationen" darf auf Beiträge, nur in nicht-kommerzieller Weise hingewiesen werden. Maximal ein Link/URL zum Projekt/Produkt (+ evtl. Impressumslink, wenn auf der Seite nicht vorhanden) im eingestellten Thema. Der Impressumspflicht nach deutschem Recht muss im Beitrag entsprochen werden. Entweder durch: Link zum Projekt/Produkt im Beitrag verweist bereits auf eine Seite, welche über ein Link zu einem solchem Impressum verfügt oder im Beitrag wird zusätzlich ein mit "Impressum" gekennzeichneter Link, zu einer Seite mit einem solchem Impressum eingefügt. (Da Links in der Signatur nicht jedem angezeigt werden, muss die Linksetzung im Beitrag selbst erfolgen.) Gewerbliche Kleinanzeigen und Informationen zu besonderen Tee-Angeboten wie z.B. Sonderangeboten, Produktvorstellungen von Neuheiten, besondere Aktionen wie Gewinnspiele usw. mit ordentlicher Relevanz zum Thema Tee. (Das Nachbilden der eigenen Produktpalette, News, Blog usw., im Forum, wird nicht geduldet) Keine Angabe von Email oder Telefonnummer. Kontakt gerne über private Nachricht im Forum. Links mit Ref-IDs werden kommentarlos gelöscht. Das Pushen des eigenen Threads wird der Fairness wegen mit Schließung geahndet. Beim Antworten auf Anzeigen beachten: Antworten, die nicht direkt im Zusammenhang mit dem Angebot und im ernsthaften Interesse an dem Angebot stehen, werden gelöscht. Das gilt auch für geschäftsschädigende Beiträge.

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Teefreunde,


ich habe die "Kleinste Grün Tee Maschine der Welt" erfunden.



Erklärende Videos und Bilder dazu!


Jetzt bei www.tmate.de alle Infos  :D Ich freue mich wenn Ihr reinschaut!



Kleinste Grün Tee Maschine der Welt  :excl:


Grünen Tee kinderleicht immer perfekt zubereiten! Grüner Tee ist bekanntermaßen sehr gesund und schmeckt hervorragend. Dies stimmt jedoch nur wenn er auch richtig zubereitet wurde. Das Wasser muss zuerst einmal gekocht haben und darf beim Brühen weder zu heiß noch zu kalt sein.



GREEN TCULT ist mit den Gehäusemaßen von 70x42x36mm die “Kleinste Grün Tee Maschine der Welt”. Die Stuttgarter Manufaktur TMATE fine teatools hat dieses handliche Gerät entwickelt, welches einem auf einfachste Art und Weise dabei hilft, zu Hause, am Arbeitsplatz oder im Urlaub perfekten Grünen Tee zu brühen.



GREEN TCULT wird einfach mit einer handelsüblichen Teezange oder dem TMATE Teebeutelhalter bestückt und an einer beliebige Teetasse oder Glaskanne eingehängt. GREEN TCULT überwacht sofort nach dem Einschalten die fallende Wassertemperatur. Diese wird auf dem großen LCD-Display angezeigt. Sobald die Temperatur mit dem im Memory gespeicherten Wert übereinstimmt wird die Teezange automatisch entriegelt. Sie gleitet ins Wasser und der Brühvorgang beginnt. Ein Countdowntimer mit der gewünschten Brühzeit wird gestartet. Nach Ablauf der Brühzeit gibt es einen Signalton und man nimmt die Teezange oder den Teebeutelhalter wieder heraus.



GREEN TCULT ist Akkubetrieben und kann aufgrund der Größe überall hin mitgenommen werden. Das Gehäuse besteht aus hochwertigem ABS-Kunststoff. Der fest mit dem Gehäuse verbundene Edelstahl-Haken ist so konstruiert dass er optimal an nahezu jede Tasse oder Kanne passt. Innerhalb dieses Hakens befindet sich ein Temperatursensor für die Wassertemperaturmessung. Am Gehäuseboden befinden sich 2 Ladekontakte. Zum Aufladen wird das Gerät einfach auf die mitgelieferte Ladestation gestellt und wieder aufgeladen. Eine Akkuladung reicht für mehrere hundert Mal Tee kochen.



Die zusätzlich mit einem Gewicht beschwerte Ladestation ist ebenfalls aus hochwertigem ABS-Kunststoff gefertigt und steht sicher auf Gummifüßen. Für optimalen Ladekontakt befinden sich an der Oberseite 2 eingelassene Messingkontakte.



Das zur Produktgattung „Haushaltsgeräte“ zählende Gerät ist patentiert und wird seit dem 24.01.2013  60 Tage lang auf der Internetplattform kickstarter.com vorgestellt. Komplett mit Ladestation gibt es die ersten 500 Geräte für nur 79.- US Dollar. Kickstarter selbst ist eine Internet-Plattform welche es Erfindern ermöglicht, Produkte noch vor Verfügbarkeit zu verkaufen um so die Herstellung zu finanzieren. GREEN TCULT wird bei erfolgreichem Erreichen des Finanzierungszieles ab November 2013 ausgeliefert.



Jetzt bei tmate.de alle Infos!  :D Auf eure Hilfe kommt es an!


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Ich finde den Mehrwert des Produkts ehrlich gesagt, sehr überschaubar.



Normales Thermometer (ca.5€) und ein Kurzzeitmesser (viell. 10€), gegen die "Maschine" (79$!!), deren einzigstes Feature im Prinzip ist, das sie das Teeei zum Zeitpunkt der optimalen Wassertemperatur im Wasser versenkt... Ich weiss nicht.. ^_^



Was das Produkt an Vorteilen und Vereinfachung bietet, rechtfertigt meines Erachtens nicht den hohen Preis...! :wacko:

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:D Das ist nen Scherz. Ja, der ist sehr gut gestaltet. Sieht eigendlich fast glaubwürdig aus.


Ich werde mal nen Tee trinken gehen. Bei jetzt gesparten 79 US Dollar kann ich mir mal was Exquisites leisten :)



@Anima_Templi : Das Thermometer kannst du auch einsparen, weil die Zeit für das Abkühlen des Wassers immer fast gleich ist.



Das ist nen Scherz, anders kann ich mir das nicht erklären.



Ich bin für die Befreiung von Tee aus Eiern und Beutel! Also bei mir müsste sich das Teeei öffnen, wenigstens.



Gruß Krabbenhueter


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Ich vermute, kaum jemand in Deutschland ist bereit, 79 Dollar für einen Kurzzeitmesser mit Fall-Mechanismus für ein Tee-Ei oder einen Beutel zu bezahlen. Tee-Ei und Beutel werden von Leuten bevorzugt, für die Tee ein Getränk ist, und nicht bereits ein Hobby. Teefreunde, die bereit sind, 79 Dollar für ihr Hobby auszugeben, kaufen sich dafür eine eine chinesische oder japanische Teekanne, eine Garnitur für Gongfu-Cha oder Matcha-Zubehör. Oder sehr hochwertigen Tee. 


Aber nicht sowas.


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Für einen Bruchteil des Preises wäre das in meinen Augen eine witzige Spielerei. Vielleicht wäre das auch etwas für meinen Bruder: er ist (A) großer Fan japanische Grüntees und (B) sehr Technik affin.



Und was das Teeei angeht:


Lieber Tee in Liberté!


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Ich liebe auch "Teespielzeug". Eine vollautomatische Kyusu, das wäre doch mal was. Sobald das Teewasser abgekühlt ist, läuft es in die Kanne…nach Ablauf der vorprogrammierten Ziehzeit rutscht die Kyusu in einen (mit Schaumstoff gepolsterten) Trichter, der Tee fließt ab. "It's teatime!"


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Aaahh ! Herrlich!

Also ich find das wirklich lustig! Hoffentlich ist das auch Absicht, ansonsten wärs wirklich tragisch, unfreiwillig was dermaßen komisches zu fabrizieren...

Siehe auch das herrliche Video auf der Homepage: Wie die Frau in Zeitlupe die Mähne ausschüttelt, nachdem der Tee versenkt wurde - das ist zu gut um ernst genommen werden zu wollen!

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Ein gutes Beispiel für unsere "Knopfdruck-Gesellschaft". Bloß nichts selber machen. Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber ich bin auch bekennender Gegner elektrischer Pfeffer- respektive Kaffeemühlen. Einer meiner Freunde wäre hingegen davon begeistert, denn der steht genau auf solche Spielereien. Mir würde dabei zu viel entgehen. Vor allem bei den Mühlen liebe ich das Gefühl bzw. Geräusch, welches entsteht, wenn man die Bohnen/Pfefferkugeln mahlt. Das Geräusch der elektrischen Mühlen empfinde ich hingegen als Lärm :P


Dieses Gerät zerstört mir die schöne Optik, die man beim Tee genießen kann. Eine schöne Gaiwan oder ein hübsches Kännchen bieten doch für alle Sinne einen Genuss, wenn man sich bewusst die Zeit dafür nimmt. Das hier vorgestellte Gerät hingegen ist nur was für Menschen, die in aller Hektik einen Tee trinken möchten. Die Zubereitung übernimmt die kleine Maschine während man etwas anderes tut. Und den Tee trinkt man dann vermutlich auch nur nebenbei. Sorry, falls es etwas hart rüberkommt ;)


Haha, ich dachte ja, dass dieses Gerät den Tee auch wieder herausholt, aber da habe ich mich getäuscht. Habe erst jetzt das Produktvideo gesehen.


bearbeitet von luke

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Kaffeebohnen mahlen mit der "Schenkelmethode" ist ganz schön anstrengend. Ich hab hier ja schon einen Bericht eingestellt, über Oma, mich, und die 100 Jahre alte Kaffeemühle.


Ich bin jedenfalls ganz froh, daß man Tee nicht mahlen muß.


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Da magst Du Recht  haben, Amalie. Ich trinke nur selten Kaffee und daher ist das für mich vollkommen in Ordnung. Wenn ich so viel Kaffee wie Tee trinken würde, dann würde mir eventuell auch die Lust auf das Mühlen vergehen.


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Gast
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  • Gleiche Inhalte

    • Von paxistatis
      Guten Abend zusammen,
      ich hätte mal eine Frage: Mittlerweile merke ich, dass man für Tee eine gewisse Zeit braucht und er natürlich auch wach macht.
      Wenn ich jetzt so durch das Forum lese, habe ich das Gefühl, dass ihr fast immer Tee trinkt, auch abends usw.
      Ich wollte mal fragen wie ihr das zeitlich schafft? Also zum einem abends mit dem Teein das ja wach macht und zum anderen das "dauernde" trinken?
      Ich kann bei mir auf der Arbeit Homeoffice machen (Luxus, ich weiß ), da nutze ich das dann gerne, aber ich würde vermutlich nicht meine Teekanne mitnehmen. Geht bei uns auch einfach nicht.
      Daher mal so meine Frage, wie ihr das so schafft und wieso ihr abends um zwölf nicht noch senkrecht im Bett sitzt  (Ich hoffe die Frage gibt es nicht schon, ich konnte nicht viel finden und sie ist im richtigen Forum)
      Viele Grüße ! 
    • Von shavior
      Hallo zusammen,
      da ich mein früheres Hobby Tee nun vollends aufgebe, möchte ich den Rest meiner Teeutensilien gerne in gute Hände abgeben.
      Alle Sachen sind gut und pfleglich behandelt worden. Wir sind ein Nichtraucherhaushalt.
      1. Gaiwan Blau/Weiß
      Ich habe ihn  ca. 2015 gekauft. Die kleinen Reiskörner sind lichtdurchlässig. Fassungsvermögen randvoll (= effektiv nutzbar weniger) 247 ml.
           
        
      Preis (exkl. Versand): 7 Euro.
      2. Gaiwan rot
      Ich habe ihn  ca. 2015 gekauft. Fassungsvermögen randvoll (= effektiv nutzbar weniger) 250 ml.


      Preis (exkl. Versand): 12 Euro.
      3. Japanische Kyusu unglasiert
      Ich habe sie ca. 2015 gekauft und sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 340 ml. Ich hab sie nur mit gefiltertem Wasser und mit Sencha verwendet. Gereinigt wurde sie nur mit kochendem Wasser und niemals mit Spülmittel.


      Preis (exkl. Versand): 20 Euro.
      4. Japanische Kyusu glasiert mit 360° Sieb
      Ich habe sie ca. 2016 gekauft und sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 310 ml. Ich hab sie nur mit gefiltertem Wasser und mit Sencha verwendet. Gereinigt wurde sie nur mit kochendem Wasser und niemals mit Spülmittel.
         
       
      Preis (exkl. Versand): 20 Euro.
      5. Japanisches Matchaset
      Ich verkaufe das auf den Bildern gezeigte Matchaset bestehend aus Teelöffel (Chashaku), Teebesen (Chasen) und der Matchaschale. Das Set ist auch aus ca. 2015 (nicht 100% sicher, war ein Geschenk damals) und war keines der billigen Ebaysets die man heute bekommt. Es wurde nur Matcha damit zubereitet und daraus getrunken. Ich hab noch eine Dose Matcha, ich kann aber nicht mehr sagen welcher drin ist (wurde mal ein anderer eingefüllt, ich vermute einer der günstigeren von Maiko aus 2016). Den gibts auf Wunsch gratis dazu, ohne Garantie dass er noch gut ist (wurde durchgehend im Kühlschrank gelagert).
       
      Preis (exkl. Versand): 30 Euro.
       
      Es kommen Versandkosten in Höhe von 5 Euro dazu (versichert, DHL Paket).
      Falls wer alle 5 Artikel nimmt, bekommt der den o.g. Versand umsonst, außerdem lege ich dann gratis die Reste meiner trinkbaren Teesammlung dazu:
      - Einen Sencha Kamo von Maiko Tee (Alter unbekannt, ich vermute 2016), ca. 30-50% voll (Wert ca. 5 Euro)
      - Eine 250g Packung Grüner Darjeeling der Teekampagne ca. 60% gefüllt aus 2017 (Wert ca. 10 Euro)
      - Eine 1000g Packung Darjeeling FF  FTGFOP1 der Teekampagne ca. 60%-70% gefüllt aus 2017 (Wert ca. 20-25 Euro)
      Bevor jetzt jemand denkt ich bin bekloppt: Der Aufwand nur ein Paket zu packen zu müssen ist mir das wert. Die Tees stehen hier sonst eh nur noch herum.
       
      Falls jemand tauschen will: Seit 1-2 Jahren heißt meine Leidenschaft Espresso/Kaffee/Rösten, falls ihr da was loswerden wollt kämen wir sicher ins Geschäft
       
      Viele Grüße,
      shavior
    • Von Thomas87
       
      Da gibt es das große Getue um den Geschmack. Aber was heißt schon: Geschmack?
      Es heißt, sich aus einer Vielzahl von Möglichkeiten auf ein subjektives Spezifika zu kaprizieren und sämtliche Alternativen zu negieren.
      Der Gipfel des Geschmacks ist die Liebe.
      Sie glaubt, unter Milliarden von Männern und Frauen - die man gar nicht kennt - diesen/diese eine/einen als höchstes Geschmackserlebnis anjubeln zu müssen und alle Restangebote zur zweiten und dritten Wahl zu degradieren.
      Geschmack, auf welcher Ebene auch immer, ist im Grunde Engstirnigkeit, das berühmte Brett vorm Kopf, das man - in dummdreister Verkehrung - als erstrebenswertes Kulturgut verkauft; auch hierin offen pluralistisch der jeweiligen Geschmackszielgruppe angepasst, denn der Geschmäcker sind viele und der Markt bedient sie alle, ob mit oder ohne Geschmack. Hauptsache, das Ding verkauft sich.
      Wenn man nun den Geschmack, das Schmecken genauer untersucht: Was passiert da?
      Ganz einfach: Das Gehirn erhält einen Sinnesreiz und vergleicht diesen mit den gespeicherten Erinnerungen an frühere Reize. Das Neue, Frische, Unerhörte wird also eingeebnet, etikettiert und mit dem Alten und Toten verglichen; indem man Wahrnehmung versprachlicht, in die Enge von Wörtern treibt, sie auf Kennzahlen reduziert, Datenbanken darüber anlegt; allgemein: sie in den Würgegriff allerlei Kognitionen nimmt: So geht das Lebendige dahin.
      Und kaum hat man diese unglaubliche Verarmung an Wirklichkeit vollzogen, beklagt man sich über die Schalheit des Lebens, seine Triste und Langeweile und stürzt sich sofort in das Hamsterrad der Reizerneuerung und plant beim Genuss des einen bereits den nächsten.
      Dieses unendliche Erwerben, dieses Probieren, Bewerten, Begutachten, Bemeinen und Hinausposaunen, diese unermüdliche Betriebsamkeit des Geistes beklatschen wir wohlwollend, wo wir doch nur Krämer und Händler verwesender Gedanken sind und glauben, einem Lebendigen hinterher zu jagen, welches wir doch selber ständig vor uns her treiben.
      Kein Wunder, dass die Leute verdep(p)ressieren; die sich dazu nicht einmal am eigenen, sondern ernstlich am Geschmack - Welchen Tee trinkst Du gerade? - der anderen orientieren.
      Wenn es also ‚Erleuchtung‘ gibt - und traditionell lädt der Teegenuss dazu ein, in ihm mehr als bloße Hydration und Zellversorgung zu erblicken - wie ‚schmeckt‘ dann diese ‚Erleuchtung‘?
      Seit Jahren, ach was, seit Jahrzehnten trinken wir Tee, feinste Gewächse aus feinsten Schalen in allerfeinster Verfeinerung: Und was ist passiert? Nichts.
      ‚Hier steh‘ ich nun, ich armer Tor, und bin so schlau als wie zuvor!’
      Genau das ist ‚Erleuchtung‘:
      Es geschieht nichts!
      Dies ist das berühmte Nichts, auf das manche ihr Leben lang hinarbeiten, 
      es immer vor Augen haben und doch nie erblicken.
      Dies ist das echte Nicht, das sich der Korruption durch das Sein und Etwas so sehr entzieht,
      dass es nur das ist, was es ist: nichts.
      Es passiert nichts. Rein gar nichts.
      Dies ist das berühmte Zen-Lachen.
      Die Zeit knallt auf sich selbst zurück.
      Da ist nichts! Das ist es!
      Darauf eine Tasse Tee!

      Die Mönche hatten Ito, 
      dessen tiefes Schweigen bei der Tee-Meditation ihren Neid hervorrief, 
      Zucker in den Tee gestreut. 
      Scheel aus den Augenwinkeln starrten sie nun verhohlen
      nach einem Augenzucken, einem Stirnrunzeln, einem Lippenrollen, einem Zungenplopp -
      einer kleinsten Abweichung vom Ritual.
      Aber Ito schien so tief zu meditieren und den Zucker vielleicht gar nicht herauszuschmecken?
      Da erhöhten die Mönche den Zuckeranteil auf drei Löffelgaben.
      Nun musste eine Reaktion kommen!
      Ito aber, noch bevor er seine Schale an die Lippen angesetzt hatte,
      reichte sie in erweiterter Zeremonie ehrerbietig und mit Huldigung an den Meister weiter.
      Die Mönche gerieten in Angst und Schrecken und die Röte stieg ihnen zu Gesicht.
      Nun würde der ehrwürdige Meister Opfer ihres Schabernacks werden.
      Zuerst kostete der Meister nur, dann trank er die ganze Schale aus.
      Dann sagte er: ‚Lecker.‘
      Am nächsten Tag aber war der Zucker aus der Küche verschwunden.
      Nie wurde über diesen Vorfall gesprochen.
      Itos Schweigen hatte sich über das ganze Kloster gelegt.
      So stark war es.
    • Von Paul
      Für die diesjährige Urlaubsplanung zwei Tipps?
      Mit Olivier Schneider für ca. 2000 € eine Woche Gong Fu Cha lernen?
      http://www.puerh.fr/evenement/stage_retraite_pratique_the_gong_fu_cha_thailande_2018.htm
      Oder erheblich schicker mit Lady Carnarvon auf "Downton Abbey".
      https://www.ladycarnarvon.com/dine-and-dream/
      Mein Fazit: Ich tät zu keinem wollen - weil: ich hab dafür nix anzuziehn
    • Von Thomas87

      Viel Mühe nimmt der Connaisseur auf sich - feinstes Geschirr, allerfrischesten Direktimport aus dem Teegarten, umfassende Schulung sämtlicher Gaumenknospen - um sich den unverfälschten und wahren Genuss zuzuführen, den nur ein optimal zubereitetes Produkt zur Geschmacksentfaltung, ach was, -explosion bringen kann, um ja jede Gehirnzelle zu betören: Ja, das ist es! Jetzt hab’ ich’s!
      Nun gibt es ein technisches Problem. Das ist die Wassertemperatur.
      Tee - zumal schwarzer - verlangt kochend heißes Wasser zur Lösung aller Inhaltsstoffe. Der Kenner gießt zwar nicht sprudelnd kochendes Wasser drüber, sondern wartet und lässt ein paar Grad abfallen, aber auch dann hat der Tee immer noch reichlich 40 Grad Übertemperatur: Er ist nicht trinkbar, will man sich nicht die Zunge verbrühen. 
      Also wartet der Teekenner ab. In dieser Wartezeit aber beginnt bereits der Alterungsprozess des Getränks. Man kann das an der Verfärbung von gelb zu gold zu braun direkt beobachten und selbst bei grobem Geschmacksempfinden herausschmecken: Der Tee verbittert. Das Optimum ist verpasst.
      Die Findigen behelfen sich mit Milch und gießen kalte zu. Dann hat man ein Milchmischgetränk, aber keinen Tee mehr: Perdü der reine Genuss.
      Andere nun kippen Kanne zu Kanne schnell hin und her und sind so mit Zwischentemperaturmessungen beschäftigt, dass die Konversation bei Tische leidet und die Gäste sich eher im Labor vermuten, als beim Teekränzchen.
      Wieder andere bereiten einen Teesud und ergänzen diesen - nach langen Messreihen - mit der richtigen Menge Kaltwasser, das sie tassengerecht portioniert haben, um ja den optimalen Trinkpunkt des Maximalaromas, der bei etwa 69 Grad liegt, also im Wägpunkt zwischen Frische und Bitterung, nicht zu verpassen. 
      Dies sind die Ingenieure der Teezeremonie, mithin die MINT-Leute, die nach aufwendiger Kurvendiskussion und präziser Grenzwertberechnung sämtliche Parameter in einen Annäherungspunkt kulminiert haben und letztlich doch am inhärenten Kompromiss zwischen Alltag und Wissenschaft scheitern. Wer schon tut sich solche Prozeduren an?
      Kurzum: Die Suche nach dem Geschmacksoptimum, nach dem reinen Genuss artet aus in aufwändige technische Szenarien oder in kulinarische Unzulänglichkeit und wie in jedem magischen Viereck ist das eine nicht zu haben, ohne auf das andere verzichten zu müssen: 
      Wer Tee richtig und optimal genießen will, handelt sich eine Menge Stress ein und konterkariert damit jeden Genuss.
      Dabei haben wir - Ähh - über Kalkanteile im Brühwasser und deren geschmacksbeeinträchtigende Wirkung noch gar nicht gesprochen. Über Wasser generell. Über Blattentfaltungsräume. Kannen- und Tassenformen und deren Einfluss auf die Degustation. Über Mondphasen, Raumfeuchte und jahreszeitliche Bedingungsgefüge. Über Kindheitsprägungen und die Genderproblematik beim Teetrinken.
      Die Experten haben - im Gegensatz zum Laien - die Lehre vom Optimum längst aufgegeben. Sie beurteilen ein Lebensmittel, Wein, Olivenöl, Butter, nicht nach Optimalgenuss, sondern nach Typgerechtigkeit. Schmeckt das Ding so, wie es schmecken sollte? Damit aber sind wir in der Mode, sprich der Relativität und nicht in der Spiritualität, also dort, wo ein jeder Kenner hin gelangen will, nämlich in die Istigkeit.
      Was also spricht der Weise? Wie schält er sich aus dem Dilemma? Wie kann er noch unbefangen Tee trinken, ohne zu verzweifeln? 
      Nun, Bodhidharma ging es nur um die Wirkung. Hierfür genügt auch eine Dose Red Bull. Klappt kalt wie warm: Die Gans ist raus!
      ps
      Dieser Beitrag bezieht sich auf diesen Koan:
      Chokoglu brachte dem Meister eine Schale Tee. ‚Zu heiß‘, sprach der Meister.
      Chokoglu brachte eine neue Schale. ‚Zu bitter‘, sagte der Meister. 
      Nun kam Chokoglu mit einer dritten Schale an. ‚Zu dünn. Dieser Tee schmeckt nach gar nichts‘, entgegnete der Meister.
      Viele Jahre lang brachte Chokoglu nun dem Meister Tee, aber niemals nahm der Meister eine Schale von ihm an. Immer hatte er etwas einzuwenden. Niemals fand eine Schale sein Genügen.
      Da hörte Chokoglu damit auf, dem Meister Tee zu bringen.
      Sofort rief der Meister: ‚Wo bleibt mein Tee?‘
       
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