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Chiang Mai, Thailand - Huang Fu Long


Empfohlene Beiträge

Gerne stelle ich euch ein besonderes Teehaus in meiner zweiten Heimat Chiang Mai vor: Huang Fu Long.

Eigentlich ist Huang Fu Long nicht nur ein Teehaus sondern auch eine Kunstgalerie mit vielen asiatischen Antiquitäten. In diesem Teehaus liegt der Fokus neben Oolong vor allem auf Puerh und insbesondere auch der chinesischen Teekultur. Letzteres vermittelt der Besitzer Yarndet auch sehr gerne an Wissbegierige. Der Empfang im Teehaus war sehr herzlich und ich und mein Freund Ludwig wurden spontan zu einer Teerunde inklusive Dim Sum eingeladen. Die Leckereieien würden übrigens alle von Yarndet Ehefrau selbst zubereitet. Natürlich konnten wir ob soviel Gastfreundschaft eine kleine Spende für eines der von Yarndet unterstützten Hilfsprojekte nicht ausschlagen. ^_^

huang-fu-long.jpg

huang-fu-long-charity.jpg

Das Teehaus hat keine Webseite ist aber auf Facebook zu finden. Es liegt unweit vom Maya Shoppingcenter und praktisch gegenüber vom Wat Ched Yod. Am einfachsten mit einem Taxi erreichbar wenn man sich nicht in der Stadt auskennt. Vorzugsweise lässt man den Taxifahrer vorher anrufen weil die Thais es nicht so mit den üblichen Adressen haben und sich eher an Tempeln usw. orientieren.

Adresse:
28/2 Chiangmai-Lumpang Rd.
Soi Thawarit Amphoe Muang
Chiang Mai
Tel. 052-086668
Mobile 086-9111588

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Schöner Beitrag Diz! 

Was trinken eigentlich die Thailänder für sich so an Pu? Trinken sie z.B. auch ganz jungen Sheng? Haben sie irgendwelche klaren Traditionen (z.B. so und so nicht)? Trockene oder feuchte Lagerung? Gibt es auch diese Gushu Trends oder stehen sie einfach nur auf alt? Und was für Wirkungen sagen der dortige Volksmund dem Pu nach?

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Am 7/13/2016 um 10:15 schrieb GoldenTurtle:

Was trinken eigentlich die Thailänder für sich so an Pu? Trinken sie z.B. auch ganz jungen Sheng? Haben sie irgendwelche klaren Traditionen (z.B. so und so nicht)? 

Eigentlich stehen Thailänder mehr auf Erdbeer-Sahne... :P

Im Ernst: Thailänder trinken meistens thailändischen Eistee (Cha Yen) und neuerdings auch Oishi und andere Teehaltige Softdrinks. "Richtiger" Tee wird meistens nur von der chinesisch stämmigen Bevölkerung und von den Shan (Shan Tee) getrunken. Der Shan Tee ist übrigens Mao Cha also Sheng. Alerdings brühen die Shan den Tee leicht gesalzen auf. Hier sehe ich Parallelen zu tibetischen Buttertee... Was die chinesische stämmige Bevölkerung angeht so wird hauptsächlich Oolong und gealteter Sheng getrunken. Die Teekultur ist aber nicht so sehr ausgeprägt wie man meinen könnte. Es ist eher ein aktueller Trend.

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vor 5 Stunden schrieb miig:

Danke für die Information! Es sind ja auch eher Exil-Chinesen, die im Norden des Landes durchaus höchst ordentliche Oolongs und Grüntees produzieren, oder?

Richtig! Wobei der Grüntee eher Durchschnitt ist. Und Teebauern sind die meisten erst seit kurzem. Ist nicht wie in Wuyi usw. wo das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die meisten Chinesen im Norden sind politische Flüchtlinge und das Teewissen haben sie sich erst in den letzten 30 Jahren mit Hilfe des Royal Project angeeignet. Früher wurde eigentlich nur Schlafmohn angebaut. :ph34r: 
Btw. Da die nordthailändischen Chinesen politisch mit Taiwan verbandelt sind erstaunt es auch nicht, dass hauptsächlich taiwanesische Kultivare verwendet werden.

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    • Von c4nnabis
      Hallo zusammen,
      lange war ich nicht hier, habe einiges probiert und brauche wieder einmal etwas Rat.
      Ich hatte damals ja in einem Thread gefragt wie es denn mit der Radioaktivität bezüglich Japan Tees ausschaut.
      Denke mittlerweile sollte das nicht mehr so das Thema sein. Aber darum geht es mir heute auch gar nicht.
      Habe hier bei euch eh gelernt dass im Süden Japans die Tees gedeihen die mir so gut schmecken 😉
      Worum geht es mir denn nun?
      Ich brauche Entscheidungshilfe beim Einkaufen...
      Was habe ich probiert, was hat mir geschmeckt und was nicht:
      01:
      Angefangen mit Grünen Tee habe ich aus einer Laune heraus.
      Also ab in den Bioladen im Ort, China Sencha für 18€-500Gr.
      Geruch und Geschmack waren höchstens Brennesseltee bzw. Heuaufguss.
      Musste nach dem zweiten Versuch die ganze Packung in die Biotonne hauen.

      02:
      Habe dann diesen hier bestellt:
      (WorldWideWEB).ochaandco.com/products/japanese-organic-fukamushi-sencha
      Der Fukamushi hatte wenig Stängel, viele gerollte Blätter und war sehr dunkelgrün.
      Ja, und wenn man ihn zwischen den Fingern hatte, war er eher wachsartig und hart.
      Geschmacklich extrem Fruchtig, wirklich sehr starkes Aroma.
      Hatte ich bisher nie wieder 😞
      Auch die Farbe vom Aufguss war sehr leuchtend Grün.

      Tja dann war der halt auch schnell leer und ich bin bei (WorldWideWEB).sunday.de Kunde geworden.
      Zu der Zeit schienen die mir doch sehr Vertrauenswürdig.
      Man hatte das Gefühl sie würden die Gifte und besonders die Strahlenbelastung überprüfen.
      Preise gehen denke ich in Ordnung. Andere Händler sind ja Teils noch teurer.
      Probiert habe ich dort:
      03:
      Mizudashi Sencha Chiran Yutakamidori Bio
      04:
      Gyokuro Shibushi Bio
      Die beiden haben mich sehr an den Fukamushi aus (Punkt 02:) erinnert.
      Auch dieses besondere Aroma. Kann es sein dass es mir das "Yutakamidori Cultivar" angetan hat?
      Aber der Preis ist dann doch nicht's für mein Vorhaben. Dazu später mehr 😜

      05:
      Gyokuro Karigane Bio
      War einfach nicht meins da sehr sehr Dünn...Musste es halt probieren...
      06:
      Sencha Kagoshima Bio
      Toller Sencha, hate ich öfters bestellt. Aber dieses besondere Aroma fehlt mir!
      07:
      Sencha Ishikawa Nami Bio
      Einmal getestet. War auch ok...Aber auch hier fehlt dieses Aroma...

      Da ich einen neuen Chillilieferanten suchen musste, der auch andere Sorten als Carolina Reaper hat,
      habe ich Google penetriert und bin auch schnell fündig geworden.
      Der Gewürzhändler verkauft auch Teemischungen von einem anderen Teehaus und hate auch 2 Japan Tee's im Angebot.
      Preis war recht Günstig, also gleich beide Sorten gekauft (Ogasa und Sencha).
      Tja was soll ich sagen, Aroma gleich Null! Selbst trocken in der Tüte roch man nur das Papier der Verpackung.
      Falsch gelagert? Billig Ware? Optisch sah der allerdings wirkich gut aus. Auch recht dunkel. Schönes Blatt.
      Naja...Kauf ich nimmer. 
      Allerdings hatte der auch China Tee...Wovon ich bisher Abstand hielt.
      Bisher knnte ich es nur so dass China Grüntee in Wokpfannen verarbeitet wird.
      Das kannte ich ja bereits aus meinen Ersten Grüntee Erfahrung im Biomarkt 😛
      Nun gibt es in letzter Zeit immer mehr Angebote mit China Tee's.
      Oft beworben mit "Japanischer Art"..."Gedämpft" usw.
      Auch gibt es viel Bio aus China! Und zum Teil teurer als Japan Tee. Bin geschockt! 
      Was soll ich davon halten?
      Biotee aus China? Dort wo die Böden vielleicht seit einem Jahr auf Bio umgestellt sind?
      China dass Gifte verwendet die bei uns lange schon verboten sind?
      20€-1KG Tee der nach Japanischer Art hergestellt wurde???
      Allein wenn man das liest kann da doch was nicht stimmen...ODER???
      Selbst wenn das alles passen würde...
      Gibt es China Tee's die ein extremes Aroma haben die ja nicht mal Japan Senchas haben!?!
      Was ich Vorhabe:
      Ich möchte nicht nur Tee frisch gebrüht trinken, sondern auch Grüntee Kombucha herstellen.
      Habe durch Zufall von "JUN-Tee" gehört der ja mit Grüntee und Honig angesetzt wird.
      Normal ist es Schwarzer Tee und rein Kristallzucker. Diese Art muss auch länger gären.
      Fand weder diese Art von Kombucha so streng im Geschmack und viel zu sauer. Starke Essignoten.
      Dann lese ich das mit dem "Jun-Kombucha" und dacht mich tritt ein Pferd.
      Kürzere Gärzeiten, weniger Säure, toller Geschmach...zweite Gärung in der Flasche das es wie Sekt wird!
      Dachte wirklich erst es wäre ein Fake oder sowas. 
      Gleich über eBay jemanden gefunden der güstig Kulturen abzugeben hatte.
      Jetzt hatte ich schon zwei Dürchgänge und kann nur sagen:
      JA, alles was die Leute geschrieben haben stimmt zu 100%.
      Ein wirklich sehr sehr edles Getränk 😉
      Und ich will mehr davon! 
      Und dafür brauche ich auch viel mehr Tee.
      45Gr. bis 80Gr. pro 10 Liter die ich alle 5 Tage koche.
      Und dann ist da ja noch der normale Teeverbrauch.
      Was möchte ich nun:
      1. Alles was Ihr mir über China Tee's berichten könnt. Bio und gedämpft müssen Sie sein.
         Gibt es in China Tee Anbaugebiete mit sauberem Klima weit entfernt von Industrie? 
      2. Ich möchte wieder einen Grüntee der sehr Aromatisch ist. Dieses besondere Fruchtige Aroma wie von Tee Nr.01.
         Glaube "Yutakamidori" hat diesen Typischen Geschmack. Zumindest den ich bisher hatte kam so daher.
         Welche Grüntees haben das meiste Aroma neben "Yutakamidori"?
      3. Ich weiß das ich guten Tee nicht geschenkt bekomme. Aber ich muss den Preis drücken.
         Honig ist auch recht teuer. Vorallem wenn man nur Akazien.- bzw. Robinienhonig mag.
         (Warum? Hat sehr viel Fruktose, bleibt daher lange flüssig...Und der feine Fruchtige neutrale Geschmack ist der Hammer) 
         Daher suche ich sehr aromatischen Tee im 500Gr bzw 1 Kg Gebinde und eben mehr Aufschluss über China Tee's.

      Freue mich schon auf alles was ihr zu berichten habt
      Gruß
      c4nna

      P.S.
      Weil ich schon mal hier desswegen angemacht wurde...Zitat:
      "Steck sein Geld besser in dieses und jenes statt in das schädliche Gras"
      Ja Leute, was soll ich sagen, ich mag halt viele Kräuter 😉
      Auch das mit dem THC drin. Ich gönn es mir und lass es krachen. Mache aber auch gerne Monate lang Pause.
      Also soviel dazu. Schenkt es euch einfach 😛                                                   DANKE...
       
         

    • Von GoldenTurtle
      Mit Verblüffung habe ich bei verschiedenen frischen chinesischen Grüntees extrem frühe Pflückdaten festgestellt.
      Dass Grüntees aus Yunnan früh dran sind ist ja nichts neues, aber ich sehe Mitte Februar Pflückdaten aus Zhejiang?!?
      Üblicherweise sind solche sehr frühen Pflückungen in diesen Gegenden eklatant teurer, wenn überhaupt beziehbar - ich bin mir aus der Vergangenheit bspw. bei Long Jing gewohnt, dass welche um Mitte März herum noch als sehr früh, gesucht und entsprechend teuer galten, was ja ebenfalls noch lange vor Qingming ist, das zwischen 4.-6. April stattfindet und traditionell sowas wie das Ende der echten Frühlingsernten darstellt.
      @nannuoshan was ist denn da los in China? War das Klima so mild dieses Jahr, dass die so früh dran sind?!? Oder ist die Nachfrage vor Ort geringer, dass man jetzt sehr frühe Pflückdaten preiswerter kriegt?
      Ich würde ja Chashi hier auch um seine Meinung anschreiben, der sich ja ebenfalls persönlich sehr mit der Materie Grüntee vor Ort auskennt, aber der ist ja gebannt. 🙄
      Zur multimedialen Beitrags-Untermalung, ein Longjing-Garten in Hangzhou:

      Bildquelle (wo irritierenderweise geschrieben wird, dass die offizielle Ernte in Hangzhou dieses Jahr am 12. März beginnt)
    • Von SoGen
      Eine Empfehlung für Forenmitglieder mit Netflix - Zugang: die Serie 'Die Wurzeln des Geschmacks' (O-Ton Mandarin mit deutschen Untertiteln). Auch, wenn man kein sonderliches Interesse an regionaler chinesischer Küche hat (bislang je 1 Staffel Chaoshan, Yunnan und Gansu), so ist doch zumindest Folge 10 der Staffel 1 dem Tee gewidmet. Auch, wenn (oder gerade weil) die Zubereitung ziemlich zeit- und arbeitsaufwendig ist, macht das Rezept neugierig. Selbst ausprobieren dürfte hierzulande allerdings am Fehlen der wichtigsten Zutat scheitern: frische Teeblätter ...
      _()_
    • Von Teeknospe
      Hallo Zusammen,
      bislang kam ich noch nicht dazu, den Ende letzten Jahres bei uns eingetroffenen, gelagerten "Shou Mei Fuding Xin Gong Yi" (2014) vorzustellen, was ich hiermit nachholen möchte.
      Der Tee aus Fuding wurde nach der Xin Gong Yi-Methode verarbeitet. Das bedeutet übersetzt in etwa "Neues Handwerk". Durch einen leichten Roll- oder Knetvorgang nach dem Welken wird dafür gesorgt, dass der Tee weiter oxidiert, als das bei weißem Tee sonst üblich ist. Geerntet wurde der Tee aus dem Kultivar Da Bai Hao.
      Geschmacklich präsentiert sich der Tee mit deutlich fruchtigen Noten, die mich an eine Mischung aus Dörrobst und Mandarine erinnern. Gleichzeitig besitzt der Tee eine zarte Anisnote mit Frische.
      Hier noch ein Bild des Tees. Und wenn er euch gefällt, dann nutzt den obigen Link, um den Shop zu besuchen. Wir freuen uns auf euch!
       

      Und wo ich schon bei gelagertem weißen Tee bin, noch eine Empfehlung von der anderen Seite des Preisspektrums, unser Bai Hao Yin Zhen 2010 (Silver Needles). Auf der Kultivarseite eine Kreuzung zwischen Yunnan Da Ye und Fuding Da Bai, geerntet in Zhenghe.
      Geschmacklich ein Tee mit intensiver Süße, die sich mit einer langanhaltenden Weinnote zu einer vollmundigen Harmonie verbindet. Auf Akzente von leichter Waldwürze folgt eine für mich angenehme Frische zwischen Zitrus und Minze. Danach noch zarte Kakaonoten.
       

      Bei Gefallen findet Ihr diesen Tee dann auch in unserem Shop in der Rubrik Weißer Tee.
    • Von krypt.on
      Hallo liebes Forum!
       
      Pro Tag mache ich zwei "Sitzungen" in denen ich meistens Sheng konsumiere (ich habe mal mein "tägliches Werkzeug" als Bild beigefügt, vielleicht interessiert es ja jemanden). Ich nutze einen Gaiwan der 50 ml umfasst und immer um die 3,2 g Sheng. Bei dieser Menge kommt man ja gut und gerne mal je nach Sheng auf ü10 Aufgüsse. Nun meine Frage: Denkt ihr ich nehme in diesen zwei Sessions zu viel Koffein zu mir? Ich habe Angst, dass ich vielleicht zu viel Koffein konsumiere... Als unbedenklich gelten ja 400 mg pro Tag. Nur kann man bei Sheng bzw. Tee im allgemeinen nur schwer sagen wie viel man nun tatsächlich an Koffein konsumiert hat.
       
      Vielleicht kann dieser Post dafür genutzt werden, dass auch ihr hier schreiben könnt wie viel Tee jeglicher Art ihr pro Tag konsumiert. Das würde mich definitiv interessieren!
       
      Beste Grüße 
      k

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