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VanFersen

Gongfu-Maker Erfahrungen?

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Meileaf hat es und viele andere auch im Angebot - einige kennen es sicher, den Gongfu-Maker! Bin ich ein Fan davon? Persönlich = eher nicht. Vielmehr wäre es, als einfache Variante für unser Teehaus relevant für die Kundschaft die es simpel und einfach mögen und nicht viel Tamtam um viele einzelne Elemente in der traditionellen Gongfu Variante. Mein Chef hat nun einige getestet, war aber von jenen die er bisher probierte nicht begeistert, was Qualität und Handling anbelangte.

Es wäre sowohl für eine neuartige und leichte Handhabung direkt im Teehaus zum genießen gedacht, wie gesagt für jene die es eher schlicht und simpel haben wollen, wir aber dennoch den Gongfu-Weg unter das Volk bringen könnten und auch für zu Hause. Es wird beides geben, richtig Gongfu und Gongfu für Einsteiger.

Aber welcher? Habt ihr gute Tipps oder Erfahrungen mit einem dieser Maker der wirklich gut war und seinen Zweck gut und lange erfüllt hat?

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Ich habe auch einen solchen Gongfu-Maker und bin so weit zufrieden damit. Du musst halt darauf achten, dass in der Regel der Außenbehälter aus Glas ist und der innere mit dem Sieb aus Kunststoff, was zu Ablagerungen führt, die du nicht ohne weiteres abbekommst, bzw. dann dieser innere Teil matt wird. Was auch stören kann ist, dass Teilweise bei Produkten nur das Fassungsvermögen des Außenbehälters genannt wird, wichtig ist aber zu wissen bzw. relevant ist nur wie viel der innere Behälter aufnimmt. Denn daran ermittelt man ja auch die Teemenge und wenn man gute Tees zubereitet wird man auch dort nur einen Aufguss nach dem anderen machen, konsumieren und nicht mehrere Aufgüsse in den Außenbehälter zusammenbringen um diese dann zu trinken. Was am Ende mich persönlich dann am Ende immer nervt ist, dass bei meinem Griffstück und Kanne so miteinander verbaut sind, dass man sich beim Reinigen des Glases immer weh tut. Aber so etwas wird man nur im eigenem Praxistest herausfinden können, wie genau der jeweilige Gongfu-Maker verbaut ist. Aus persönlicher Erfahrung heraus würde ich mich einfach für einen mit der passenden Größe entscheiden und dann nach dem Preis gehen, da die meisten ohnehin preiswert im Ausland hergestellt werden. Evtl. sieht man das ein oder andere Produkt bei gewissen Herstellern, aber dies sind dann oft auch nur abgekupferte Varianten, wo dann schick des jeweils aufgedruckte Firmenlogo darauf prangt.

Schau auch mal hier rein:

 

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Keine Maker-Erfahrung, aber eine Idee:
Wie wäre es mit einem Cha Hai plus eingehängtem großen Infuser-Korb?
Ist nicht sehr viel anders als der Maker und in Bezug auf Handling vielleicht näher an dem, was viele bereits von Besuchen anderer Lokale kennen. (Plus: Man kann mit dem entsprechenden Infuser-Korb möglicherweise mehr Plastikanteile vermeiden, was eventuell den Wertigkeits-Eindruck positiv beeinträchtigen könnte.)
Falls der Schuss doch nach hinten losgehen sollte und man das Konstrukt nicht mehr benötigt, hätte man immer noch den anderweitig einsetzbaren cha hai und einen universell nutzbaren Infuser-Korb.
Viel Erfolg, Glück, Spaß,

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  • Gleiche Inhalte

    • Von GoldenTurtle
      Liebe Teefreunde
      Ich wollte ja eigentlich ein gläsernes Gongfu Teekännchen kaufen, aber dann habe ich nachgedacht, dass es wirklich etwas eine Sauerei ist, umständlich zu reinigen (Blätter aus dem Ausguss popeln), und für sehr präzis aufzubrühende Tees (was mehr als die Hälfte meines Repertoires sind) eigentlich unpraktisch ist. Da bin ich bei einem sehr anständigen Teehändler auf folgendes gestossen:
       
      Wer hat Erfahrung damit?
      Was ist besser, die originale Piao I oder diese scheinbar namhafte Alternative? Angeblich gibt es viele Imitate. Und einige haben längerfristig irgendwelche Probleme mit dem Siebchen - aber eben angeblich nicht alle.
      Gruss + Dank für Erfahrungsberichte
      Kröti
       
    • Von VanFersen
      Wenn ihr mit einem Wort in einem Satz erklären müsstet, dass man am Anfang den ersten Aufguss nicht trinkt, sondern wäscht und sofort abgießt, wie würdet ihr dies beschreiben, sodass es ohne großen Erklärungsbedarf auch ein Unwissender verstehen könnte. Ich stehe nämlich gerade vor diesem Problem!
      Der derzeitige Satz würde lauten: "Vor dem ersten Aufguss, Tee mit kochendem Wasser aufwecken und sofort abgießen" - würdet ihr diesen Satz so verstehen bzw. kann man diesen so lassen, auch wenn ihr Neu im Teesektor wärt oder wie würdet ihr Rinse auf Deutsch beschreiben? Aufwecken, Teewaschgang, Waschung, Waschen oder Durchspülen?
    • Von KlausO
      Hallo,
      ein Geschäftskollege hat einen Beitrag über eine neue Teemaschine gefunden und mir gmail. Hier der Link zu Hersteller und vielleicht eure Erfahrungsberichte
      https://temial.vorwerk.de/teemaschine/
    • Von miig
      Hallo zusammen,
      schon länger stolper ich immer wieder über diesen Begriff, den ich höchst unzutreffend finde. Also hier mal das gesammelte Argument. Natürlich ist dies eine Einladung zur Diskussion . Ich behaupte also: *Trommelwirbel*
      Gong Fu Cha ist keine  "Chinesische Teezeremonie". Dieser Begriff ist unzutreffend, irreführend und bei genauerem Hinsehen sinnlos.
      Warum? Weil eine Zeremonie etwas ganz bestimmtes ist:
      La source: https://www.duden.de/rechtschreibung/Zeremonie
      Man hat also durchaus feste Abläufe, und grade die Videos auf Youtube demonstrieren auch das Wiederholen ganz bestimmter, nicht unbedingt nötiger Handlungen. Das hat schon etwas rituelles. Dennoch:
       Im Gegensatz zum japanischen Cha No Yu, das eine völlig andere Angelegenheit ist und hiermit nicht vermischt werden soll, wird bei der Gongfu-Methode mit einer bestimmten Technik Tee zubereitet. Und während dies durchaus spirituelle Konnotationen haben kann, siehe den Global Tea Hut-Stil, und die verliebten Arrangements der Taiwaner, ist Feierlichkeit und der Aspekt einer Religiosität in sehr vielen Fällen überhaupt nicht präsent. Somit sollte man besser von der Gongfu-Methode sprechen, oder, wenn es sein muss, von der chinesischen Art, Tee zu machen, nicht aber von einer Zeremonie.
      Natürlich hat es Gründe, warum der Begriff beliebt ist: Er klingt mystisch, irgendwie geheimnisvoll, nach östlicher Weisheit und meditativen Ritualen. Und wie so vieles, das mit diesen Eigenschaften gepusht werden soll, ist's Blödsinn.
       
    • Von miig
      Hallo zusammen,
      man spricht so oft von "Gongfu-Tee" und ähnlichem. (Bitte sagt nicht, chinesische Teezeremonie...) Ich hab aber den Eindruck, dass das ein sehr unscharfer Begriff ist, dessen unterschiedliche Verwendung öfter mal Missverständnisse verursacht. Also würd ich mal herumfragen wollen, was ihr so darunter versteht.
      Ein Hinweis: Mir gehts weniger darum, die eine, wahre Definition zu finden, sondern eher, das Spektrum zu erfragen, zu sehen, was gehört definitiv dazu, was darf auf gar keinen Fall... es wird immer Abweichungen geben, das gehört dazu und macht auch viel des Spaßfaktors aus
      Achja: Gongfu Cha ist keine Teezeremonie (forumsinterner Link)
      Ich wollte mehr dazu schreiben, aber bevor der andere Thread zu voll wird, lasst uns an dieser Stelle hier über die Bedeutung von Gong Fu Cha sprechen
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