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Teezui - Die Tee-Convention

Die Tee-Convention und alljährliches TeeTalk Treffen, kurz Teezui.


114 Themen in diesem Forum

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  1. Teezui 2014 - Ein kleiner Nachtrag

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  2. Teezui 2015: Interview mit Anima Templi

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  3. Teezui 2015 - Auftakt und Chá Dào

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  4. Zusammenfassung: Teezui 2015

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  5. Wer will an der Teezui 2016 teilnhemen? Teil 2

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  6. Wer will zur Teezui 2016 kommen? Teil 1 1 2 3 4 6

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  7. Organisation der Teezui 2016

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    • Diese Woche hatte ich die beiden letzten Samples aus @doumers Überraschungspaket im Kännchen. Beide sind von pu-erh.sk. Es ist mein erster Kontakt mit Tees von diesem Händler. Ich habe im Voraus mal wieder nichts über die Tees in Erfahrung gebracht, um möglichst unvoreingenommen an die Verkostung heranzugehen. So ganz gelingt das natürlich nicht, wenn man Peters hervorragenden Ruf hier im Forum bedenkt. Eine Erwartungshaltung hinsichtlich der Qualität war also auf jeden Fall vorhanden. 2015 Huazhu Gushu Das trockene Blatt riecht blumig-mild und eher jung denn alt => ab ins Duchek-Kännchen damit. Nach dem Waschgang riecht es weiter süß-blumig, aber es kommt auch eine deftige Note hinzu. Wollte ich den Eindruck in einem Bild beschreiben würde ich sagen: Wurststulle bei einem Frühlingsspaziergang. Ist aber ein bescheuertes Bild, deshalb bleibe ich lieber bei süß-blumig und etwas deftig. Am Gaumen ist der Tee weich und voll. Vor allem süß mit einer leichten, frischen, mineralischen Bitterkeit. An diesem Punkt hätte ich den Tee am ehesten in Jingmai angesiedelt (später herausgefunden: Huazhu liegt in Mengsong), lediglich die deftigen Nuancen passen nicht so richtig in das Bild, welches ich von Jingmai Shengs habe. Dem Huazhu verleihen sie auf jeden Fall Komplexität. Ebenso die im Laufe der Session auftauchenden fruchtigen Aromen von sowohl Apfel, als auch Trockenfrüchten. Noch später schwebt dann eine Keksnote heran. Der Tee zeigt eine angenehme Adstringenz am Zahnfleisch. Der Abgang ist weich und es folgt unmittelbar ein erfrischendes Huigan. Schön ist auch die Wirkung: Sowohl in der ersten Runde, als auch während der eben beendeten Late Night-Session, stellte sich ein seliges, aber nicht zu sehr dämpfendes High ein. Exzellenter Stoff!   2012 Xiaoshu Mengsong Schon im trockenen Blatt sind deutliche Alterungsnoten von Walnuss, Holz und Vanille zu erkennen => ab ins Jianshui. Die feuchten Blätter duften verführerisch nach o.g. Alterungsnoten, sowie einem schwer benennbaren würzig-kräutrigen Aroma... Thymian, Oregano, Rosmarin... die mediterrane Richtung. Später dann dunkler mit Anklängen von Leder und gelagertem Holz. Der Aufguss hat ein sehr vanilliges Aroma, worauf hin der Geschmack erst einmal überraschend bitter ist. Das sind die kräutrig-würzigen Noten, die da wieder durchkommen... dabei aber immer begleitet von der süßen Vanille. Am Gaumen hat der Tee eine weiche Textur, das Huigan ist dezent und wärmend, dabei interessanterweise aber trotzdem irgendwie mentholig auf Geschmacksebene. In Sachen Wirkung kein Vergleich zum Huazhu. Der Tee macht etwas wach, aber nicht "high".   Zwei schöne Tees, wobei der Huazhu für mich klar die Nase vorn hat. Er wirkt nicht zuletzt auch besser balanciert. Für mich ein Sheng-Highlight, wobei mir von allen Tees, die @doumer mir geschickt hat, der '14er Long Lan Xu von eoT wohl am besten gefallen hat.  
    • @miig. Danke! Ich musste herzlich über das Video lachen. Das erinnert mich an eine Beschreibung, die in verschiedenen Abwandlungen, ihre Runden im Internet dreht: Black Metal klingt, als würde man ein sterbendes Schwein mit rasender Geschwindigkeit gegen eine Metalmülltonne schlagen.
    • Im Nachgang habe ich dein Review des Tees gelesen und glaube das Zitat "egal was in dem Moment irgendwo sonst auf der Welt an reizvollen Dingen passiert, mehr als den Tee braucht es für mich nicht" greift einen Aspekt auf der sich mir erst mit etwas Abstand erschloss.  Man ist sozusagen statt durch Tee. Der Tee hat auch noch ein wenig gewonnen seit seiner Verkostung.  Nach @Anima_Templi's Yanchabericht wollte ich zuerst auch zu einem greifen bin dann aber bei @chenshi-chinatee's Songzohong DFH Dancong 2019 gelandet. Beschrieben wird der Tee als Honigblüte und Karamell, was auch hinkommt. Zwar hatte ich noch nie eine Honigblüte in der Hand, würde den Tee aber als blumig und Honigsüss beschreiben. Der Karamelleindruck ergib sich aus meiner Sicht aus einer knackigen Süsse die neben der Honigsüsse im Tee zu erkennen ist und einem geschmeidigen Belag auf Zunge und Zähne. Das ist mir bei Dancongs bisher nicht untergekommen. Für Dancongverhältnisse ist der Tee auch zu Beginn mild und nicht komplex.  Zweiter Tee des Abends: Black Pearls Probe von @Diz. Der beste Vergleich der mir einfällt ist, der Tee ist wie die Kombination aus einem stark gerösteten Hong Cha und den späten Aufgüssen eines fruchtigen Oriental Beautys. Ein Blick auf die Homepage nach dem Trinken offenbart, dass es sich um einen Schwarztee handelt. Ich hätte den Tee zu den Oolongs gepackt. Die Einordnung ist nicht einfach, denn zum einen gefällt mir der Tee und lässt sich angenehm wegtrinken. Durch die Assoziationen mit einem Oriental Beauty habe ich den Eindruck der Tee könnte mehr sein als er ist, was selbstverständlich kein "Problem" des Tees ist, aber ist trotzdem präsent.  
    • Die Geschichte wiederholt sich stetig, von daher empfehle ich dieses Thema ruhig auch mal von vorne zu lesen, dort findet sich dann auch meine Antwort zum Thema "Mädchentee". Nun will ich hier kurz (evtl. auch etwas länger) meinen Eindruck zum Begriff "nuttig" wiedergeben. Zuerst einmal denke ich, dass die korrekte Berufsbezeichnung für Frauen im sogenanntem horizontalem Gewerbe, Prostituierte ist. Auch wenn das Adjektiv nuttig seine Ursprung bei dieser Berufsgruppe hat und sich immer noch parallelen dazu ziehen lassen, ist er doch im allgemeinen Sprachgebrauch ein eigenständiger Begriff für zahlreiche Merkmale die man i.d.R. auf andere weibliche Personen bezieht. So unter anderem für obszön, aufdringlich, grell, niveaulos, versaut, unanständig, usw. Eine Wertung ist dabei sicher abhängig vom jeweiligen Kontext und muss nicht zwingend negativer Natur sein.   Ich persönlich kenne diese Bezeichnung, die überwiegend im negativen Kontext genutzt wurde und zwar von Frauen und Homosexuellen. Die ohnehin für das äußere Erscheinungsbild im Detail sehr viel mehr Wörter zu gebrauchen wissen als ich als heterosexueller Mann und auch über einen viel besser geschulten Blick für das Äußere einer Person, als ich.  Sicher ist, dass wenn es um das Wort nuttig geht, so einige Klischees bedient werden und dafür auch heutzutage das Wort steht. Und es gibt auch rein geschlechtsbezogene Wörter, mit und ohne Sexismus. Die Frage ist dabei, ist nuttig als Adjektiv für einen Tee sexistisch? Aufdringlich, evtl. auch die oft zitiert Faust ins Gesicht, schrill, bunt, grell, aggressiv, in Verwendung für eine Flut an floralen Noten, evtl. nicht ganz in sich stimmig oder harmonierend, würde mir da in den Sinn kommen. Ein nicht so nettes Wort, was aber eine Vielzahl an Eindrücken unter einer einzigen Bezeichnung zusammenfasst und wo ich kein anderes, neutrales Äquivalent kenne. Also wenn ein Wort, was von Frauen negativ gegenüber anderen Frauen oder von Homosexuellen in der selben Art gegenüber Homosexuellen oder Frauen angewendet wird, nun von einem Hetero-Mann für die Geschmacksnote eines Tees verwendet wird, um ihn aber genau dieses wiederum abzusprechen, dann fällt es mir wirklich schwer hier eine größere, negative und stigmatisierende Intention auszumachen.  Ich selber bin alles andere als in jeder Lebenslage politisch korrekt und froh über jeden, der über diese Fehler hinweg sieht. Selber kann ich mir z.B. ebenfalls gut vorstellen einen Tee als Schnösel zu definieren, wohlwissend, dass dieser Begriff sich nur auf Männer bezieht. Aber für Schnösel kenne ich einfach keine andere sexuell, neutrale Bezeichnung. Und manchmal hat man dieses eine Wort im Kopf, was für das steht was man gerade empfindet. Nicht immer nett und gesellschaftlich konform, aber aus der eigenen Sicht heraus und für diesen einen Moment, doch präzise und wahr. 
    • @Schizotwin Du sollst dich natürlich ausleben dürfen, wie es dir beliebt. Schade, dass wir derweil keinen Konsens darüber zu haben scheinen, welche Witze/Aussagen in ein solches Forum gehören und welche eher nicht. Der Post von @Anima_Templi hatte sich zeitlich mit dem Verfassen meines eigenen Beitrags überschnitten, sodass ich ihn nicht gelesen hatte. Ein etwas unglückliches Timing in diesem Kontext. Tatsächlich lese ich das Wort "nuttig" auch nicht gerne und fände es besser, wenn man hier im Forum darauf verzichten würde. Nichtsdestotrotz habe ich mich über Animas Post gefreut, da ich gespannt auf seinen Bericht über diesen Tee war. Ist ja nicht so, dass ich hier an jeder Ecke lauere und Political Correctness durchsetzen möchte. Wie oben schon angedeutet. Unabhängig davon, was andere Foris für Begriffe benutzen, fühle ich mich aber durchaus berechtigt, eine Aussage zu kritisieren, wenn ich sie für kritikwürdig halte. Mir kam dein Spruch seltsam deplatziert vor und ich fand ihn potenziell verletzend. Dass dies nicht so gemeint war, freut mich wirklich. Und mit deiner Erklärung oben hast du nun auch dafür gesorgt, dass deine Aussage nicht mehr missverstanden werden kann und damit auch nicht mehr das stigmatisierende Potential besitzt, welches ich befürchtet hatte. Das freut mich auch. Ich schätze den, im Vergleich zu anderen Internetforen, doch sehr bedachten und freundlichen Umgangston hier. Mir ist viel daran gelegen, diesen zu bewahren. Daher meine - vielleicht etwas harsche - Reaktion auf eine Formulierung, die ich als unschön empfunden habe.
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