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Welcher Grüntee für Anfänger


Andi2211

Frage

Hallo

Nachdem ich nun schon einige Male aromatisierten Grüntee getrunken hab, wollte ich mich nun mal an "richtigen" Grüntee herantasten.
Ich dachte .... ok, schaun wir halt mal was es so gibt ... und nun mein Problem ... ich wußte nicht, dass es sooooo viele Grüntees gibt.
Vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung für mich, welchen ich für den Anfang am Besten nehmen kann und wie man ihn richtig zubereitet.

Vielen Dank für eure Hilfe
LG Andi

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2 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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Die einzig richtige Antwort wäre hier: "It depends ..." oder "kommt drauf an".

Grüntee ist sehr variantenreich vom Geschmack.

Süß, fruchtig, nussig, floral, kräftiger, leichter ...

Auch japanisch und chinesisch ist ein großer Unterschied.

Bei chinesischen kann man gut mit einem Anji Bai Cha anfangen, ein Meng Ding Gan Lu oder Bi Lo Chun.

Mao Feng mögen viele, ist nicht meiner.

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Mein Tipp wäre hier, sich an Grüntees zu halten, die in der Zubereitung nicht zu  heikel sind. Vermutlich willst du auch nicht sofort ein Vermögen ausgeben.

Meiner Erfahrung nach sind die Qualitätsunterschiede bei japanischen Tees bzw. Tees japanischer Machart (insbesondere Sencha) spürbarer. Einen günstigeren Japaner (<15 Euro / 100g) so zubereiten, dass er noch gut schmeckt, finde ich schwieriger als bei preislich vergleichbaren Tees anderer Provenienzen.

Meine Mutter beispielsweise hat ebenfalls lange Zeit aromatisierte Grüntees getrunken, weil sie sonst hauptsächlich billige Senchas kannte und diese untrinkbar fand. Sie hat sich dann aber sehr schnell vom TG Südkorea Seogwang überzeugen lassen. Ein Mao Feng (China) aus einem anderen Laden hat ihr ebenfalls zugesagt, so dass sie sich jetzt im Segment "echter" Grüntees auch preislich weiter vorwagt.

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    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      ich heiße Stefan und bin neu im Forum.
      Tee trinke ich bewusst seit ungefähr 35 Jahren, vielleicht etwas länger. Ich habe in dieser Zeit in sehr vielen verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet, seit 15 Jahren aber lebe ich in Wien und Berlin. Ich bin sehr offen für die Vielfalt des Tees und schätze leckeren Tee, wenn er richtig zubereitet ist, egal wie sehr die Zubereitung sich von europäischen Gewohnheiten auch unterscheiden mag.
      Tee trinke ich in allen denkbaren Variationen. Es lag und liegt immer am Ort, dem Wasser, der Jahreszeit und den sonstigen Speisen - und natürlich dem Teeangebot - welchen Tee ich wo und wie selbst zubereitet und getrunken habe. Seit ca. 15 Jahren trinke ich meist Grüntee, Oolong und Kräuter/Früchtetees. Ich mag die Nuancen, wenn Grüntee immer mehr in Richtung Schwarztee geht. Puerh-Tee (schreibt man den hier so?) schätze ich ebenfalls, trinke ihn aber seltener. Hingegen ist der frische Duft einen guten Grüntees einfach immer etwas, was meinen Teedurst weckt.
      Hinsichtlich meiner Speisegewohnheiten bin ich sehr schlicht, ich zähle nicht zu den Menschen, die rund 2000 unterschiedliche Gerichte oder mehr kennen. Kochen kann ich wahrscheinlich selbst nur ein Dutzend Gerichte maximal, ich esse einfach lieber als dass ich koche. Umgekehrt habe ich in den unterschiedlichsten Ländern sicher viele unterschiedliche Tees kennengelernt. Ich trinke jedoch nur Tee, der entweder von mir selbst oder von gleichgesinnten Teekenner:innen zubereitet wird. Ich nehme auch gerne Wasser, Tee und Geschirr mit, wenn ich für mich oder andere irgendwo Tee zubereite. In normalen Restaurants oder Cafes trinke ich so gut wie nie Tee, auf keinen Fall; wenn "Tee" darin besteht, in sprudelnd heißes Wasser einen Teebeutel zu werfen.
      Für mich ist es wichtig, dass Tee ökologisch angebaut (oder wenigstens rückstandfrei ist) und möglichst fair angebaut/gehandelt wird. Da gibt es ja zum Glück in den letzten Jahren eine Menge Angebote. Seit geraumer Zeit kaufe ich keinen anderen Tee mehr. 
      Preislich habe ich von preiswerten Bio-Tees bis hin zu besonderen Raritäten alle möglichen Sorten im Schrank stehen. Ebenso sieht es beim Geschirr aus, von preiswerten Glaskannen aus dem schwedischen Möbelmarkt bis hin zu handgetöpferten Kännchen aus Fernost ist alles da. Es sind ja bei mir ein paar Jahrzehnte an Spontankäufen zusammengekommen. Ich mag Eisenkannen und einfache Glaskannen sehr, wenn es um einfachen Haustee geht, den ich über den Tag verteilt trinke; erstere, weil sie nicht kaputt gehen, letztere, weil sie schnell ersetzt werden können, wenn sie kaputt gehen.
      Jeder Tee, jedes Geschirr, jede Zubereitungsform hat m. E. seine Nachteile und Vorteile. Das ist ja das Schöne, dass man bei Tee niemals auslernt und immer neue Aspekte entdecken kann.
      Eine Sache aber hasse ich: TROPFENDE KANNEN! Die wandern, so schön sie auch sein mögen, nach zwei Wochen nach hinten aufs Regal und werden dann weiterverschenkt. Es gibt eine Menge Menschen, die sich darüber freuen und die regelmäßig bei mir nachfragen...
      Ich habe hier im Forum schon etwas in vielen älteren Postings gelesen und bin dankbar, dass berufenere Teekenner:innen als ich so viele schöne Worte kennen, um verschiedene Tees in ihren Vor- und Nachteilen zu beschreiben. Das war schon sehr hilfreich. Gegenüber einem Nachbarn etwa konnte ich anmerken, dass mein güner Darjeeling nicht etwa labberig sei, sondern mich - sinngemäß - hinsichtlich seiner blumigen Noten geschmacklich "nicht sonderlich überfordere". Das ist prima, denn ich mag diesen Tee, auch wenn er halt einfach labberig schmeckt. Aber ordentlich dosiert, erkaltet und mit Zitrone versetzt, ist er im Sommer halt sehr erfrischend im Garten. Dort kann ich schlichtweg auch nichts trinken, was mich überfordern würde! 🙂
      Ich denke also, dass ich hier von den klugen Gedanken anderer immens profitieren werde und lasse mir gerne viele Dinge erklären, die ich sonst nicht verstehe. Viele haben hier wunderbare Einblicke in die wissenschaftlichen Dimensionen des Tees und kennen alle möglichen Aspekte, die mir verborgen geblieben sind. Das ist auch der Grund, weshalb ich hier nicht nur mitlese, sondern mich auch angemeldet habe: Ich kann endlich Dinge fragen, die jemand beantworten kann. Vielleicht, wenn ich mal verstanden habe wie man hier Bilder einstellt, poste ich auch mal Fotos von meinen Sachen oder so.
      Liebe Grüße
      Stefan
       
    • Von Andi2211
      Hallo
      Könnt ihr bitte einem Anfänger wie mir einige Zubereitungstips geben. Mich würde interessieren wieviel Gramm tee ich ca. Pro Liter Wasser verwenden soll und auch die Ziehzeiten dazu
      Ich weiß es können nur Richtwerte sein aber ihr würdet mir damit schon sehr helfen.
      Danke schon mal für eure Antworten 
      Andi
    • Von Andi2211
      Guten Abend 
      Bin heute beim stöbern auf Rotbuschtee gestoßen. Erinnert mich an Roibuschtee. Meine Frage nun wäre ... ist Rotbuschtee und Roibuschtee das gleiche und wie wird Rotbuschtee zubereitet. Wieviel gramm pro Liter und wie ist dir Ziehzeit
      Danke und Grüße 
      Andi 
    • Von Lavendel
      Hallo,
      dies ist mein erster Beitrag. Gelesen habe ich schon viele.
      Bisher habe ich Kräutertees getrunken. Pfefferminze, Brennnessel und Kamille. Für mein tägliches Frühstück bisher Kaffee (in letzter Zeit eher Pfefferminze und Brennnessel) würde ich gerne auf einen gesunden Grüntee umsteigen. Nun bin ich gestern mal bei Tee Geschwendner bei uns in der Innenstadt gewesen und habe mir meinen ersten Grüntee mitgenommen.
      Es ist der Nr. 716 Japan Gyokuro Kukicha Bio. Den habe ich mir vorher im Netz schon rausgesucht und mich auch nicht beraten lassen, da es dort im Geschäft schon recht voll war.
      Jetzt habe ich im Netz gelesen, dass eine Trinkmenge von 300 ml max. ausreichend sei!? Die Dosierungsanleitung ist immer auf einen Liter berechnet. Umrechnen kann ich das natürlich selber. Aber mich würde interessieren, ob man tatsächlich nur 300ml trinken sollte?
      Oder beziehen sich die 300ml auf einen ersten Aufguss und ich kann dann noch wahlweise einen zweiten bzw. dritten Aufguss machen?
      Vllt. mag mir jemand helfen.
      Herzliche Grüße
      Lavendel
    • Von Moritz
      Servus,
      bin heute auf folgende Seite gestoßen: https://www.sho-cha.com/teeshop/matchano2#wiremo-widget-60b896ea5d2330167e5d6821
      Klingt alles sehr schön und gut. Ich wundere mich allerdings über den Preis. Grundpreis 33,33 € pro 100g kommt mir für einen importierten Premium Matcha recht wenig vor. Das reizt mich allerdings schon ein wenig. Was meint ihr? Kann das was sein?
      Ich suche einen relativ milden-süßlichen Matcha, dieser spricht mich da schon sehr an.
      Grüße
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