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Chronologie meines Teekonsums


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zuerst wollt ich ja nen ganz tollen , witzigen titel kreieren, aber ich nenn diesen faden mal ganz pragmatisch.

und zwar genau das was er ist: eine art tagebuch, eine chronologische auflistung meiner teeerfahrungen ... und bunt :D

ich starte hier mal mit einigen beiträgen aus andren themen

Darjeeling Flugtee:

Am 5/16/2013 um 15:02 schrieb phoobsering:

habe grade auch den Soom vor mir in der tasse.

er ist recht kräftig, hat ne angenehm nussige note, wie sie nicht allzu oft bei ff vorkommt.

finde ihn grade bei diesem nassen wetter draußen sehr angebracht :lol:

so ich liste mal alle, die ich bisher hatte:

- singell dj2 :

wird als nussig-würziger tee beworben, finde ihn aber eher verhalten. aber gut. fein blumig mit leicht würzigem abgang.

- gielle dj3:

sehr fein und blumig. von allen am zärtesten. mache ihn etwas stärker (beim ziehen 3 anstatt 2min)

- puttabong ex02

ich bin einfach ein puttabong-fan

stimmt fast alles, kommt sehr angenehm mit feiner nussig-aromatischer note, trotzdem wenig gerbstoffe.. leichte blume im abgang.

-turzum dj2

ein "schwestergarten" von sungma

noch ein tick besser als der puttabong mMn, etwas mehr kraft, ansonsten letzterem sehr ähnlich. bleibt lange auf der zunge.

-zum abschluß ein nepal "guranse" dj unbekannt

entäuschend für den preis (9,95)

sehr mild aber kaum character, wenn er stärker gemacht wird sei es durch mehr tee oder ziehzeit, klingt mir zuviel herbe durch, die stört.

bin von nepal (spez. Jun Chiyabari) besseres gewöhnt.

folgende stehen noch aus (im schrank):

- makaibari dj4 (bin ich mal gespannt, noch nie nen ff, geschweige denn flugtee von diesem garten gesehen)

- nepal jun chiyabari (kenn den sec.flush, kann mit den besten darjeeling LOCKER mithalten)

folgende sind bestellt:

- lingia inv06

- phoobsering inv03 (YES!!, endlich wieder , bin soo gespannt, war mein leckerster schwarz-tee ever vor zich jahren)

- NILGIRI Huvakal ff. first prod. 2013 (kann ich nur jedem darjeeling-fan empfehlen, kommt total untypisch daher. sind sie sonst eher ceylon-ähnlich, so schmeckt dieser fein-nussig, wie ne mischung aus ff und sec.fl. darjeeling, sehr lecker mMn.)

gruß denis

 

 wenns der phuguri war, das glaube ich gerne

hatte mal nen sec. flush dieses gartens, absolute spitze :)

das ist aber auch das interessante am darjeeling gartentee, die ernten fallen von garten, zu jahr, zu periode sehr unterschiedlich aus. ich hatte mal nen "lingia autumnal", der war fast besser als ein castleton sec. flush, obwohl die herbst-ernten normal etwas "abfallen".... letzterer aber fast 3mal so teurer (der namen machts :rolleyes: ).

der hier schon angesprochene avongrove war letztes jahr echt toll, günstig und fein. dieses jahr garnicht vertreten, wahrscheins interessiert sich kein händler richtig für den diesjährigen.

generell hatten die FT letztes jahr etwas mehr die typischen nuancen. zumindest empfinde ichs bisher so.

habe grade nen "normalen" puttabong ff. als vergleich getrunken. da wurde es doch recht deutlich. aber man schmeckt trotzdem die ersten invoices :wub:

gruß denis

Am 5/29/2013 um 14:47 schrieb phoobsering:

habe jetzt den Lingia als letztes probiert.

er wartete mit einer überraschung auf...

der erste aufguß blieb etwas hinter den erwartungen zurück... kräftiger als erwart, nicht so leicht und "spielerisch" wie ichs von diesem garten gewohnt bin.

dafür war der 2. fast besser :blink:

was ihm an kraft und würze verloren ging gleichte er durch feine spritzigkeit mehr als aus. entwicklete lang anhaltendes aroma.. und das beim 2. aufguß

beide aufgüsse mit 12g/l 2min.

ich denke der tee offenbart noch einiges bei variationen in punkto menge und ziehzeit.

dazu noch ne probe vom garten "Rohini" gehabt... sehr gut abgeschnitten, fein, blumig rund.. schön nachhaltig trotz nur 9,99/100g

ich werde mal demnächst alle tees paarweise vergleichen nach preisklasse:

turzum-puttbong.. knapp 17€

makaibari- lingia- gielle .. um die 13 €

und den

phoobsering mit dem Nepal Jun Chiyabari... beide etwa 10€

die würden mich ja auch schon reizen. allerdings hätte ich beim ner kleinen menge zum probieren erstmal übelst ausgaben, da ich für 150g tee fast 30€ ausgeben müßte. ich weiß nicht was ich dort noch zusätzlich bestellen sollte um das porto zu sparen und bekomme andre tees, die ich dazu nähme, deutlich billiger.... schade

ich lass mich da lieber mal auf ne exkursion hochwertiger japan-tees ein, kostet eh schon genug ^^

gruß

 

finde keine edit-funktion... daher extra-post

mal ne kleine spielerei... alle gärten ge-"x"t , die ich dieses jahr als FT in der tasse hatte.

kann mir da jmd die höhenlinien reinzeichnen?  :P

t301837_tea-estates-darjeeling.jpg

 

Green Snail:

 

Am 6/1/2013 um 13:28 schrieb phoobsering:

med_gallery_435_39_646822.jpg

 

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gestern und heute mal wieder der "Green Snail" aus Guangxi.

ein für mich ungeschlagener grüntee im preissektor unter 7€/100g

kräftige nuss/maronen- noten mit sehr lang anhaltender würze im mund. 2. und 3. aufguß lassen kaum nach...

 

soo.. jetzt wollt ich noch ein paar posten, aber es geht nicht.

 

anscheinend zu lang?!

 

probiere den hier mal noch:

 Sencha Megumi Nr.1 (Fukuoka/Hoshino-Yame)

1. aufguß (45 sec.)

sehr lecker, ausgeprägte maronennote (die ich bei den sencha letzte zeit öfter schmecke) mit feinwürziger süße. pelzig auf der zunge (scheint typisch für fukamushi zu sein?)

2. aufguß (15 sec.)

die nussig/kastanige note weicht einer grasiger werdenden süße, immer noch recht viel kraft, mehr als meine bisherigen sencha erfahrungen mit billigeren (außer dem Myazaki).

3. aufguß (90 sec)... wasser auf 60° anstatt 70°, wie bei den ersten 2

für mich gute balance aus der schwächer werdenden würze der ersten 2 und grasig frischer süße... auch adstringierender.

schon der geruch war ein WOW-erlebnis, die aufgüsse durch die bank für mich als japantee-laien sehr zufriedenstellend.

vom gesamtfazit: mehr würze und nuss-aroma als die gyokuro und shincha die ich bisher trank, bei gleicher süße.. von gemüse oder algen kaum ne spur, wenn im 1. und 2. minimal im hintergrund eher.

Am 6/23/2013 um 19:22 schrieb phoobsering:

Sencha Kirameki

steepster schreibt dazu:

in anbetracht dass es wirklich ne "art" shincha sein könnte, der jetzt ein jahr zeit hatte zum nachlassen, haute er mich auch nicht wirklich vom hocker. sehr frisch, grasig, leicht herb... wenig aromafülle.

der 2. aufguß ist eher spinatig, grasig und auch runder im gesamten, schmeckt mir besser, aber doch recht flach.

mein bisher 3. Uji überzeugte mich wieder nicht, obwohl über 20 €/100g

zur feier des tages, den ersten shincha aufgemacht:

Ashikubo (Shizuoka) / Oku-Midori - Futsumushi

geil, geil, geil....

extrem lecker, ganz weich kommt er daher... voller aromen, null gemüse einfach nur fruchtig mit noch i-was im nachklang, was ich nicht beschreiben kann.

ist der geruch eher richtung waldfrucht/himbeer im hintergrund , so kommt geschmacklich mMn eher birne durch.

freue mich schon auf die andern shinchas, zumal das hier der billigste war

wobei sie geschmacklich sehr abweichen müßten von diesem.

auf jeden fall kein vergleich zum vorher getrunkenen Kirameki... kostet die hälfte und schmeckt mir 3x so gut^^

 

 

als letzter zitierte erstmal, damit dieser erste beitrag nicht endlos wird: 

 

Am 7/18/2013 um 17:28 schrieb phoobsering:

als letzten der Koyamaen-serie der Sencha Takaragi

er überrascht total.

vollmundig, im ersten Aufguß keine bitterness (wie beim kabuse), ausgeprägtes umami, erst in späteren aufgüssen grasiges aroma, das sich beimischt.

ist von kraft und vollmundigkeit etwas wie der Megumi-Kaoshima/Yame... entwickelt jedoch keine maronen/nuss-aromen, sondern bleibt würzig... spinatig/gemüsig

fazit:

mMn der feinste Uji-Tee

die vorherigen Sencha waren alle zu flach und sehr grasig, wenig süße, kein umami.

der teure Kirameki war noch der beste, aber über 20€, da bin ich besseres gewohnt zu diesem preis.

von denKoyamaen der beste, der Kabuse war im vergleich noch der schwächste, da am wenigsten umami, süße , viel gras, halt diese ulkige rhabarber-note, leichte bergamotte vielleicht auch noch, weitere aufgüsse wurden am herbsten von den drei Koyamaen.

der Karigane versuche ich mal noch höher dosiert. kam dem Takaragi noch am nächsten, ist milder, weniger umami.

wenns nicht auf der packung stünde, würd ich sagen der Sencha ist ein Kabuse und umgekehrt :blink::lol:

als nächstes werde ich dann doch den Honyama-Shincha öffnen.

VanFersen macht ja noch ein bericht über den Kirishima/Asatyuyu, da lass ich ihn erstmal noch zu

 

Edit:

da wir es ja schon mit blends hatten

im 3. aufguß kommt er mir recht "scheckig" vor, kenne ich von den shincha und andern jetzt nicht so

18072013879.JPG

 

das trockene blatt ist gleichmäßiger ( wenngleich ein paar wenige helle komponenten erkennbar sind)

18072013880.JPG

könnte das hinweis auf einen blend mehrerer Uji (versch. anbauer/cultivare) sein?

wenn ja, war es bei diesem ein segen ^^

es werden noch statements zu den pu erh kommen.

in naher zukunft werde ich auch eine bebilderte verkostung vom Xiaguan Nuanzhou 2008 in Keys tee fokus posten und hier verlinken.

p.s.: hier kann (und soll) natürlich jeder reinschreiben, fragen, berichtigen, ergänzen!

das blöde ist... jeder beitrag den ich nach einem von mir poste, wird einfach IN den vorherigen eingefügt, anstatt separat zu erscheinen :(

 

zum abschluß ein paar links , dann wirds hier nicht so voll

 

http://www.teetalk.de/topic/318-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-2/page-44#entry18944

http://www.teetalk.de/topic/318-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-2/page-53#entry20455

http://www.teetalk.de/topic/318-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-2/page-55#entry20604

Edited by miig
Bilder-Links repariert
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das blöde ist... jeder beitrag den ich nach einem von mir poste, wird einfach IN den vorherigen eingefügt, anstatt separat zu erscheinen :(

Das Problem hatte ich auch schon ein paar mal. Ich glaube, du musst einfach die Zeit abwarten, solange ein Beitrag von dir bearbeitet werden kann  (10 Minuten?). Erst danach wird ein neuer Beitrag wieder separat erscheinen. Kann auch sein, dass ich jetzt Blödsinn erzählt habe, aber nach meiner Erfahrung müsste es so sein  ;)

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;) nein, das ist einfach so, wenn der letzte Beitrag vom gleichen Autor stammt..

Ja gut, aber das ist doch irgendwie ein Bug in der Forensoftware, oder?

Es müsste doch möglich sein, im selben Thread verschiedene Beiträge nacheinander und vor allem separat schreiben zu können, ohne dass alles immer im selben Beitrag landet  :unsure:

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Das die Beiträge innerhalb eines Zeitraumes zusammengeführt werden, ist gewollt. Auch die Grenze von 10 Smilies und Bildern pro Beitrag hat seinen Grund und dient dazu, dass am Ende auch bei sehr Bilderreichen Themen, die Seiten noch von den meisten geladen werden können :)


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Gaba-Oolong (Taiwan)

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ein Oolong der dessen Oxidation durch Stickstoff (abgeschaut vom japanischen Gabalong) beeinflußt wird:
Zitat
 

Tea plants are known to produce leaves especially high in glutamic acid. About two weeks prior to plucking, GABA oolong leaves are partially shaded, which causes increased production of this substance. During the oxidation-phase of production, all oxygen is replaced with nitrogen gas, whose presence causes the glutamic acid to be converted to Gamma-Aminobutyric Acid (from where the acronym "GABA" is derived).

 

To meet Japanese standards and be labeled GABA Tea, the finished product must contain at least 150mg of GABA per 100g dry weight.

 

Quelle: http://www.thejasminepearl.com/GABA_Oolong_p/5004.htm

Der gesundheitsaspekt ist mir schnuppe, zumal 200mg GABA lachhaft sind, als nahrungsergänzung werden 2-3g empfohlen, außerdem ists umstritten ob es überhaupt bei exogener gabe die blut-hirn-schranke überwindet,

soviel dazu ;)

 

leider gab ich dem guten Helmi damals falsche infos, auf deutschen seiten stand was von "Glubin-säure", da war ich aufm holzweg, sorry. es ist tatsächlich Gamma-amino-buttersäure.

( hab mich irritieren lassen, es gibt lediglich Globuline, eiweiss-fraktionen, sind aber keine einzelne aminosäuren)

 

jetzt das wichtige:

das aroma ist verblüffend neu für mich bei Formosa Oolong.

trotz stärkerer Oxidation ist er eher mild (keine herbe, starke röstaromen o.ä.) , aber mit sehr viel volumen. er entwickelt ein karamel/brombeer-aroma, vielleicht auch etwas süßkartoffel mit blumigen anleihen. letztere treten bei späteren aufgüssen mehr hervor.

ein ulkiger tee !

läßt sich locker 3mal aufgießen.

für mich eine interessante facette unter den Oolongs

es sei noch angemerkt: er hat als nasses aufgegossenes blatt teilweise aubergine-farbe.

könnte sein, dass durch die stickstoffbehandlung tatsächlich die von gero angesprochenen Anthocyane  entstehen.

Edited by miig
Bilder-Links repariert, Leerzeilen entschlackt
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 Komisch, habe auch einen taiwanesischen GABA-Oolong, dessen Blätter habe ich aber ganz anders in Erinnerung. Vielleicht ist aber meine Erinnerung getrübt durch den Geschmackseindruck.Der läuft darauf hinaus, dass der Oolong bei mir gutes Potenzial für lange Reifung hat. Sehr, sehr lange Reifung, bevor ich wieder an die Packung gehe.


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vielleicht kommt da der puer-liebhaber bei dir durch ;)


es scheint aber auch ev. mehrere sorten zu geben?! der von mir verlinkte kommt mir weniger oxidiert vor


das gibt google preis: https://www.google.de/search?q=gaba+oolong&client=firefox-a&hs=rwi&rls=org.mozilla:de:official&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=4YivUtv4NMWctAbuioHQDw&ved=0CFMQsAQ&biw=1024&bih=644


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Mecha Miyazaki

ich bediene mich mal dreisterweise einem beitrag aus lukes blog, der sehr informativ ist:

Zitat
 

Was ist Mecha? In Japan versteht man darunter einen Tee, der aus Blattspitzen und/oder Knospenansätzen von Blättern, die auch für Sencha oder Gyokuro verwendet werden, hergestellt wird. Dabei handelt es sich, ähnlich wie bei Kukicha (Stängel) und Konacha (Bruch, Pulver), um ein Nebenprodukt, welches bei der Sencha- und Gyokuro-Herstellung anfällt. Trotz dieser "Zweitklassigkeit", die sich auch im niedrigeren Preis widerspiegelt, steht der Tee zumindest theoretisch seinen Vorbildern in nichts nach, weil es sich bei dem Produkt ja immer noch um Blätter handelt. Ein charakteristisches Merkmal für Mecha sind rundliche Blätter, welche gleichzeitig ein Indikator für ein hochwertiges Produkt sind. Das liegt daran, dass die Blattspitzen und Knospen sehr saftig sind und einen hohen Wassergehalt aufweisen, weswegen sie sich später einrollen. Außerdem sollen gerade in diesen Blattteilen die typischen Inhaltsstoffe besonders gut verdichtet sein, weswegen alle Bestandteile wie Umami, Koffein aber auch Herbe nicht fehlen. Auf der anderen Seite ist dieser Blattgrad der Grund dafür, dass man die Blätter nicht zu heiß aufgießen darf, da sonst eine bittere Brühe daraus zu werden droht.

 
meiner sah dann so aus:

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sehr unregelmäßiges blatt, schöne dunkle farbe

der geschmack war ausgesprochen aromatisch.

viel umami mit kastanien-note, die im 2. aufguß zugunsten einer süßlichen note zurücktrat.

eine angenehme herbe war zu spüren, die bei hoher dosierung oder zu heißem aufguß schnell störend auftreten kann (bei der verkostung im laden gings komplett daneben :blink: )

sehr feiner tee, der auf jeden fall nachgekauft wird.

anzumerken ist, dass alle 3 Miyazaki (Mecha, Shincha, "normaler" Sencha), die ich bisher trank, alle unterschiedlich waren.

dieser hier am kräftigsten mit dieser starken kastaniennote.

Edited by miig
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ich muß zu meiner schande gestehen, dass ich ihn bei den aufgüssen nicht mehr akribisch unter die lupe nahm.


wollte eigentlich auch bilder vom nassen blatt und dem aufguß machen, aber war auch wegen dem kunstlicht ungünstig, war schon spät.


eigentlich weiß ich auch garnicht wie ich in dem grünen "matsch" blattknospen indentifizieren sollte. ich würde auch sagen, er war eher wie ein fukamushi.


aber das blatt ist in der tat wesentlich grober als das von lukes tee... vielleicht ein Me-ara-cha? :D


vielleicht hatte luke tatsächlich ein feinere aussiebung, meiner ist mit 18,90/100g recht günstig, wenn ich die quali seines geschmacks und seine verwandschaft mit gyo in betracht ziehe.


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Bio Yunnan Black Moonlight

Zitat
 

Dieser  völlig neue Tee stammt direkt aus Pu Er, ehemals Simao, in der südchinesischen Provinz Yunnan. Es handelt sich hierbei um Blätter von über 500 jährigen Teebüschen, die bisher traditionell ausschließlich für die Produktion von Pu Er Tee verwendet wurden

Quelle: http://www.tee-kontor-kiel.de/tee/schwarzer-tee/klassischer-schwarztee/bio-yunnan-black-moonlight-1303?c=16

 

gallery_435_101_67953.jpg

 

aufgrund des hinweises auf puer, habe ich ihn mal daran angelehnt aufgebrüht:
10g/ 250ml
insgesamt 7 mal aufgegossen
30/ 45/ 60/ 75sec/1:30 /2:00 /3:00
 
nach dem 1.aufguß:

gallery_435_101_30213.jpg

gallery_435_101_76991.jpg

 

noch verhalten, leicht erdig, nicht typisch wie der klassische "Golden Yumman" den man so kennt.
2+3. aufguß: tabak-würze mit malziger süße
4.aufguß: wird milder, im 3. schon leicht da: erinnert er etwas an den Dianpu ,die süße geht leicht zurück
5.-7. : donnerwetter, eine ausgewogenheit aus frucht und süße, wieder mehr als im 4. (hatte da wohln aussetzer :lol: ) weniger erdig... sehr rund
fazit: überraschend, dafür dass ich noch keinen schwarztee 7 mal aufgoß, absolut überraschend.

 

der 7. deutete an, dass er hier der letzte sinnvolle war .
würde mich echt reizen ihn zu lagern, wie oben im link angesprochen.
 
der White Moonlight wird als nächstes getestet:

 

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ev. wie Gero empfahl dann sogar 12g/250ml
Edited by miig
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Pu Erh Ma Hei (Yiwu) Sheng 2010

gallery_435_102_4929.jpg

 

dosierung ca 11,5g / 250ml

aufgüsse: 15/25/40/60/80sec /1:45/2:20/2:45/3:20/4:00/4:00

 

1. aufguß

holzig, etwas ruppige würze, im hintergrund leicht erdig

 

2/3.

holzig, stärkere würze.. tendiert richtung trockenpflaumen, pilziges aroma kommt .

 

4.

pflaume hält sich noch bedeckt, stärker holzig/pilzig. erinnert an nachgeschmack manchen champagners

 

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5.-7.

die pilz-note schwindet, die fruchtige trockenpflaumen note ist präsenter. im 6. kommt noch etwas karamell hinzu.

 

8-10.

insgesamt fast cremiger, von der frucht her gehts in richtung erdbeer/waldfrucht

holz und pilz komplett verschwunden.

 

11. aufguß

nur noch reine erdbeer, ein leicht metallischer geschmack kommt dabei... als würde man nen löffel ableckt

 

gallery_435_102_43971.jpg

 

fazit: so toll hat er mir bisher noch nie geschmeckt, bin jetzt voller erwartung bzgl. der andern pu erh

Edited by miig
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Dein Verkostungsbericht ist interessant; probier doch mal die von Anima gepostete Methode für junge shengs aus 



http://www.puerh.fr/en/article/to_brew_a_young_puerh.htm



das holzige am Anfang ist dann sicherlich weg/anders. Ich hab mit dieser Methode alles greifbare junge shenggemüse das ich hatte nochmals probiert, und war sehr verblüfft über die Veränderung.



Ich verstehe sie eigentlich nicht, da ich ja mit heißem Waser wie immer aufgieße, dann zwar abgieße den Abguß abkühle und wieder draufschütte, aber das Ergebnis ist frappierend anders, als wenn man wie immer aufgießt.


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@ gero


ich habe diesen hier geordert:


http://www.diekunstdestees.de/epages/63140717.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63140717/Products/CN-PE07/SubProducts/CN-PE07-050



den Feng Qing 7811 hab ich auch noch.



@ paul


werd ich mal probieren


hab jetzt von diesem nur noch für eine session.


ansonsten der Xiaguan 2008 von Chris.


3 weitere sind aber noch geordert, darunter der Dayi 8582 von 2011.


weiß garnicht ab wann ein sheng nicht mehr jung ist :)

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Darf ich fragen, woher Du den Mecha hast? Da es sich bei Mecha eigentlich um einen Blattgrad handelt, der anhand der Größe der Blattpartikel definiert wird, wundert mich die Größe der Blätter auf deinem Foto doch ungemein.


Schön zu sehen, wie Deine Entwicklung verläuft, auch wenn das sicher nur ein Ausschnitt ist. Ich sollte das für mich selbst nachzeichnen. In der Retrospektive kann man bestimmt auf unbemerkte Sachen stoßen :)


Der Tipp der Franzosen ist interessant, wenn man bedenkt, dass Kritiker behaupten, Pu Erh sei in jungen Jahren noch Grüntee :P


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ab wann ein sheng nicht mehr jung ist :)

Das schmeckst Du! Die Antwort klingt lapidar, aber man kann es nicht an exakten Jahreszahlen festmachen. Je nach Pressung und Lagerung geht die Umwandlung mal schneller und mal langsamer. Z.B. hatte ich mal einen ultrafesten Xiaguan Tuocha von 2000 - bei einer Blindverkostung hätte ich den nicht auf älter als 4 Jahre geschätzt. Aber der mittelgepresste 2006er Daxueshan aus fast tropischer Lagerung wirkt auf mich, als wäre er schon 10 Jahre alt.

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