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Welchen Tee trinkt ihr heute?


Empfohlene Beiträge

Rareness 5 von pu-erh.sk, um mal wieder auf ordentlichen GuShu zu kalibrieren.

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Aromatisch unspektakulär, initiell leichter Chikorée-Geschmack gepaart mit deutlicher Süße, sehr angenehm. Konsistenz ist voll und unterschwellig ist eine Kraft spürbar, die sich dann auch Bewusstseins-technisch auswirkt. Nach der morgendlichen Verkostung hatte sich das Qi deutlich gezeigt; zu erst leicht aktivierend, erfrischend und klärend, später dann eine beruhigend, sedierende (?! 😄) Wirkung. 

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3&4.

Beim lang gezogenen 5ten Aufguss kam dann die Bitterkeit ein wenig stärker hervor, begleitet von Honigsüße. Aonsonsten blieb der Tee geschmacklich untertrieben, die Bezeichnung "schweres Wasser" kam in den Sinn.

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Interessanterweise nahm die Bitterkeit in späteren länger gezogenen Aufgüssen nicht direkt ab, sondern war noch ne Zeit lang präsent.

"Rareness" könnte auch ganz passend durch "Pureness" ersetzt werden, denn rundum war's ne angenehme Angelegenheit, ohne störende Adstringenz oder Trockenheit. 

Nachträglich mag noch eine ordentliche Ausdauer bei den Aufgüssen >10 attestiert werden, nachwievor aktivierend mit honigsüßer Grundnote.

Bearbeitet von StainlessMind
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On Topic:

Ich habe mich wohl verklickt bei einer Bestellung und den charcoal rost TGY erwischt, nicht sooo große Begeisterung bei mir gerade ...

 

Zur Thermoskanne mit Thermometer:

Für mich wäre es ein Grund, das Wasser aus dem Tetsubin umzuschütten und den nicht auf dem Stövchen zu haben, was ja nicht optimal für den ist.

Thermoskanne alleine finde ich aber nicht sehr sexy, die müsste schon nen Mehrwert haben, um die Optik auszugleichen 😉

Bearbeitet von Entchen19
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@Entchen19: Moychay hat ganz nette Designs: https://moychay.nl/products/thermos-chinese-classical-28790-metal-case-with-glass-bulb-1100-ml?pr_prod_strat=use_description&pr_rec_id=47134fc9c&pr_rec_pid=7354485899509&pr_ref_pid=7354485866741&pr_seq=uniform

Leider mit Glas also eher reiseunfreundlich. Du glaubst gar nicht wie viele neidische Blicke ich mir einfange, wenn ich auf einer Zugfahrt die Kanne mit Teeboot auspacke😁

Egal. Gieße mir Grade den 5ten Aufguss von dem Teaddicts Ceylon ein. Ist noch sehr gut, neigt sich aber so langsam dem Ende: Wird Zeit neuen zu besorgen.

vor 4 Stunden schrieb Entchen19:

Wasser aus dem Tetsubin umzuschütten

Mach ich auch manchmal vom Wasserkocher aus: Erspart das ständige kochen passt aber leider nicht ins Ambiente😅

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Da ich gestern ein wenig angeschlagen war, verkünde ich erst heute, dass ich "frisch auf Gushu kalibriert" bin und dementsprechend mit Gushu fortfahre: Xin An Chu Pasha 2011. Die 7 Gramm-Probe bestand aus einem schönem kompakten Bing-Stück und wurde komplett in die 130ml Kanne gepackt.

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Das Alter lässt sich anhand der goldbraunen Farbe erkennen, ich tippe hierbei auf trockene Lagerung. Nach den ersten beiden Aufgüssen legte sich ein leichter Nebel über die Wahrnehmung. Bei den weiteren Schlücken fällt mir auf, dass auch dieses Gebräu untertrieben bleibt, zuerst zeigt sich eine holzige Bitterkeit, vl etwas an Kohl erinnernd und sich dann in einen süßen Grundton wandelnd, aromatisch aber nicht wirklich spannend. Dies lässt mich den Entschluss fassen mal wieder den Pasha von teamania zu reevaluieren, da ich diesen ja auch als aromatisch flach beschrieben hatte.

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6&7.

Im nachmittäglichen Verlauf zeigten sich leichte Pfifferling-Noten gepaart mit leichter honig Süße und obwohl ein wenig Staub und Schwebeteilchen vorhanden waren trübte das nicht die ordentliche Erfahrung, die das Gebräu erzeugte.

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Preisliche Vergleiche lassen sich nicht anstellen, da dieser Tee laut Website nur verschenkt wird. Die dafür verantwortlichen "Kosmetischen Mängel" könnten im Kohle/Blatt-Staub zu finden sein, oder natürlich in den Wrappern, aber genug der Spekulation.

Nach dem 11ten langen Aufguss, nenne ich es einen Tag (sagt man das auf deutsch überhaupt?!), netter Tee angenehmes Qi und subtiles HuiGan. Der Pasha-Berg erscheint mir aber geschmacklich ein bisschen fade zu sein, aber für so eine Konklusion muss ich natürlich noch ein paar Pasha's von verschiedenen Händler verkosten.

Liebe Grüße.

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Hekai Guangbie 2021 von Teewald

Hierbei handelt es sich um den Experiment-Fladen, der zusammen mit meinem weißen Tee im Pumidor bei sommerlichen Temperaturen und für Pu Erh eher trockenen, ca. 62% Luftfeuchtigkeit reifen darf.

Optisch ist der Tee meiner Meinung nach leicht dunkler geworden. Er war aber schon immer recht silbern durch die vielen Härchen.

Geruchstechnisch konnte ich noch keine deutliche Beeinflussung durch den weißen Tee feststellen. Auch wenn er jetzt schon fast 1 Jahr zusammen reift.

Geschmacklich scheint er mir etwas weniger trocken zu sein. Gerade am Anfang war er schön süß und überhaupt nicht trocken. Vielleicht bin ich aber seit der letzten Verkostung auch nur etwas resistenter geworden. Ansonsten ist das Geschmacksprofil noch recht gleich. Am Anfang stark mineralisch mit einer vegetalen Grundnote und einer floralen Süße. Später dann etwas zitronig, wobei ich die Citrusphase etwas ausgeprägter in Erinnerung habe. Danach geht es dann dem Ende hin und der Tee flacht ab.

Der Tee entwickelt sich in eine gute Richtung, wie ich finde. Oder ich entwickle mich in eine gute Richtung für den Tee... Jedenfalls fand ich ihn am Anfang etwas zu aggressiv und nun gefällt er mir etwas besser.

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2008 Liming Bulang via prSK

Peter hat kürzlich mal wieder ein paar "neue alte" Pu'erh aus China in seinen Shop aufgenommen - nachdem die letzten von seinem Kontakt aus Taiwan mit zu den besten Aged Sheng gehören, die ich kenne bin ich auf diese natürlich sehr gespannt! Den Anfang macht der 2008er Bulang (布朗), der wie die etwas älteren ebenfalls von der Liming Tea Factory (黎明茶厂) bzw. deren Marke Bajiaoting (八角亭) stammt. Vorab: da ich hier aktuell ziemlich eingeschneit bin habe ich leider nicht mein übliches Quellwasser zur Verfügung, da diese zugefroren ist - das hat definitiv negative Auswirkungen auf den Körper des Tees...

Das trockene Blatt ist schön groß und dunkel und insbesondere beim nassen Blatt zeigt das Aroma auch ganz klar, dass es sich wie bei den Tees von letztem mal wieder um eine vorbildliche Lagerung handelt - bei Aged Sheng (abgesehen von der Qualität des Tees an sich) das A und O! Zum Einsatz kommt heute ausschließlich antike Keramik: das schlichte Ming-Schälchen (nicht late Ming / early Qing sondern tatsächlich Ming) passt sowohl vom Charakter als auch vom Volumen wunderbar zu dem antiken Zhuni Biandeng und hat eine nahezu identische Glasur wie der ebenfalls antike Teller auf dem das Kännchen steht - ein herrliches Setup. Aber zurück zum Tee: im Gegensatz zum dem 2004er Bulang-Blend ist der 2008er eindeutiger Bulang - er startet mit einer ordentlichen Bitterkeit (insbesondere für das, dass der Tee schon 15 Jahre alt ist) und leider auch einem nicht unerheblichen Maß an Adstringenz. Zwar noch tolerierbar aber da ich generell kein großer Fan von Adstringenz bin finde ich das doch etwas schade - dadurch wirkt der Tee schon noch recht aggressiv und ich stimme Peter hier voll und ganz zu, wenn er sagt, dass eine weitere Reifung dem Tee gut tun würde. Die Textur ist OK aber wie schon eingangs erwähnt ohne dem "extra schweren" Quellwasser nix besonderes - womit wir zu den beiden wichtigsten Metriken kommen: Qi und Tiefe sind zwar schon vorhanden aber zumindest für mein Empfinden heute nicht sonderlich stark ausgeprägt. Damit klingt der Tee eigentlich eher wie ein fail aber nun wird es spannend: denn die Session hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Die schöne saubere Reifung, ein eindeutiger aged Bulang Charakter und insgesamt irgendwie doch recht stimmiges Gesamtpaket hat den Tee zur richtigen Wahl für heute gemacht, wenn man völlig eingeschneit in einer kalten Wohnung (da aktuell nur semi-funktionale Heizung) sitzt und vom Teetisch in die nahezu monochrome Welt schaut. Und: wenn ich etwas von meinen persönlichen Vorlieben abrücke ist es rein qualitativ auch ein guter Tee - zwar klar denen vom letzten mal unterlegen aber dennoch ein guter Tee, was die Bewertung nicht unbedingt einfacher macht 😉

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Bearbeitet von doumer
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Autumn 2023 Jingmai Gushu Black via Farmer Leaf

Frisch eingetroffen gab es Anfang der Woche einen Schwarztee.

Riesige Blätter in tollen Variationen duften nach dem Aufgießen nach Bananebrot und etwas Zimt.

Die Textur des Tees präsentiert sich sehr leicht. Geschmacklich dominiert Süsse mit einer leichten Honignote.
Ich starte die ersten Aufgüsse mit wenigen Sekunden (Flash-Brewing). Auch spätere Aufgüsse mit mehreren Minuten Ziehzeit entlocken dem Tee weiterhin nur süße Note und keinerlei Adstringenz.

Insgesamt besonders morgens ein Genuß und es wird interessant zu beobachten wie sich der verbleibende Tee entwickelt.

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Jiu Long Ke Rou Gui

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Von der Produktion auf der leichteren Seite von Chun Xiang.

Aroma: mineralisch, fruchtig, würzig, Stachelbeeren und Steinobst liegen an einer moosüberwachsenen Gebirgsquelle, während der Wind undefinierbar verwobene Gerüche aus einem nahen orientalischen Gewürzladen herüber weht.

Der Körper ist fest und ölig, fast im Mund klebend, das Yan Yun überwältigend.

Eine mundfüllende Süße wie von einer tagelang eingekochten Rindfleischsoße legt sich über den gesamten Rachen und betäubt die Zunge. Das Qi ab dem Waschgang spürbar und steigert sich sanft über die Aufgüsse.

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Ab dem 5. Aufguss gewinnt die Mineralität gegenüber der Süße die Oberhand, die spitze Fruchtsäure aus dem Aroma spiegelt sich prägnanter im Geschmack wider. Dazu verstärkt Anklänge von Sandelholz und Räucherware.

Die Wirkung ist entspannend, die Gliedmaßen und der Kopf werden (angenehm) schwer, die Brust warm.

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Ich bin wieder zurück von meiner dreiwöchigen Floridareise (schön war es, nicht so matschig wie im Wiener Winter) und habe heute das erste Mal meinen neuen Bürotee gekostet.

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Es ist der Pinglin Jin Xuan von rami tea in Wien (welche ich kürzlich hier im Forum vorgestellt habe).

Insgesamt ein sehr unkomplizierter Tee, der super in den Büroalltag passt. Öliges Mundgefühl und eine leichte Süße über viele, den ganzen Tag dauernde Aufgüsse. 

 

Bearbeitet von Opro
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2022 Wa Long von TeaTracks

Nachdem gestern und letzten Sonntag auf Grund des Tags der offenen Tür bei uns im Atelier keine Zeit für Tee blieb heute endlich mal wieder ein ruhiger Moment dafür. Und heute ist ein Tee im Kännchen, auf den ich eigentlich schon seit längerem gespannt bin aber auf Grund von chronischem Zeitmangel schon eine ganze Weile bei mir liegt: der 2022er Walong von Tea Tracks. Jan hat vor einer Weile einige Eigenproduktionen veröffentlicht - das ist natürlich immer spannend den "Einstand" eines Produzenten zu testen!

Ich bin ein großer Fan von Walong, da ich hier die typische Süße der Region deutlich spannender finde als z.B. von Jingmai - was allerdings auch bedeutet, dass sich der Tee mit sehr guten Tees wie dem von Yu, dem von TTpl (wobei mir hier der 2020er besser gefallen hat als der 2022er) und dem von TE messen muss. Jeder von diesen Tees hat einen ganz eigenen Charakter - mit ein Grund warum Pu'erh nie langweilig wird: es gibt so viele Variablen wie z.B. die "Handschrift" des Produzenten, dass selbst ein Tee aus der selben Region und dem selben Jahr höchst unterschiedlich ausfallen kann! Und auch bei dem Tee wird schnell klar, dass er wieder einen ganz anderen Charakter hat: das nasse Blatt hat ein Aroma, was mich irgendwie stark an Ananas erinnert - das hatte ich bei einem Walong noch nie. Im Aufguss - den ich freundlich wie ich bin (nicht) natürlich ordentlich dosiere und kräftig ziehen lasse - zeigt sich auch warum: im Gegensatz zu den anderen hat dieser Walong mehr Adstringenz, was eine gewisse Fruchtigkeit bringt und die Verbindung zur imaginären Ananas schafft. Durchaus interessant wenn auch ungewohnt. Die Textur ist angenehm und wird zum Glück nicht von der Adstringenz beeinträchtigt - in den Punkten Qi, Tiefe und Komplexität hat der Tee zwar schon auch etwas zu bieten, muss sich hier jedoch den Konkurrenten geschlagen geben - die Stärke liegt klar auf Aroma und Geschmack. Gut gefällt mir aber auf jeden Fall, dass der Tee nicht zu grün produziert ist sondern eher etwas "dunkler" wie der von TTpl und dass die Pressung (soweit ich das anhand des Samples beurteilen kann) schön locker ist, so dass sich die schönen, großen Blätter ohne viel Bruch lösen lassen.

Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch, dass das Material von dem Tee wie bei dem von Yu aus einem Staatswald (Guoyoulin) stammt - preislich ist er jedoch von allen der günstigste, weshalb das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv in Ordnung ist, auch wenn er nicht ganz mit den anderen mithalten kann. Ein ordentlicher Einstand würde ich sagen, bin auf jeden Fall gespannt auf die weiteren Tees!

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Da es im Thread Oolong - Wo anfangen, wie weitergehen? kürzlich um Oriental Beauty ging und wie groß dort die Unterschiede sein können, habe ich heute meine Erfahrungen mit meiner Meinung nach sehr gutem Oriental Beauty aufgefrischt.

Es gab den Formosa Oriental Beauty Premium von TKK

Diesen Tee habe ich schon länger nicht mehr angerührt, da ich seither andere Varianten von sogenannten "Oriental Beautys" probiert habe. Zuletzt war es der Dong Fang Mei Ren aus Thailand ebenfalls von TKK, den ich nun immer mal wieder auf der Arbeit trinke.

Und was soll ich sagen? Ich war wieder einmal begeistert, wie schön dieser Tee in seiner Gesamtheit ist. Der fruchtig, würzige und süße Geruch macht süchtig. Aber gute Oriental Beautys riechen nicht nur gut, sondern bringen diese Schönheit auch im Geschmack zum Ausdruck. Und da hat mich die Ausdauer des Tees wieder einmal überzeugt. Diese tiefe Süße und die Geschmacksvielfalt halten bis zum 6. Aufguss konstant durch, bevor man merkt, wie die Süße langsam verschwindet, der Tee erst etwas floraler und dann würziger und am Ende holziger wird.
Aufgebrüht habe ich 4g auf ca. 100ml mit 85°C und Ziehzeiten von ca. 25 - 30 Sekunden. Einen Liter habe ich schon getrunken, aber mit Kochendem Wasser und etwas längeren Ziehzeiten kommt immer noch ein leckerer Tee bei raus.

Eine wahre Schönheit für einen entspannten Start in den 2. Advent. :)

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2013 Bao Hong Yinji Tong Qing He via Puerh.uk

Heute steht mal wieder ein für mich neuer Produzent auf dem Programm: Bao Hong Yinji (寶紅印記) ist eine High-End Boutique Marke aus Taiwan, von denen Paolo ein paar Tees im Angebot hat. Bei dem Tee heute handelt es sich um einen Tongqinghe (同庆河), also ein Yiwu - genauer gesagt Guafengzhai - der preislich mit 1,33€/g für den Produzenten noch im eher moderaten Rahmen liegt, da es auch Bings im vierstelligen Bereich gibt. Da bei Tees aus GFZ oft nicht die jeweilige Sub-Region angegeben ist (außer natürlich Chawangshu, da man hierfür die höchsten Preise aufrufen kann) ist meine Erfahrung mit TQH etwas beschränkt - primär die beiden von TE jedoch handelt es sich im Gegensatz zu denen bei dem BHYJ heute um reines Gushu-Material das schon etwas älter ist, daher ist ein Vergleich auch nur eingeschränkt möglich. Bei TQH handelt es sich übrigens um einen Staatswald (Guoyoulin (国有林)) und dieser Tee hat eine Lagerung erfahren, die zwischen natural und dry Taiwan-Storage liegt - das klingt ja alles sehr vielversprechend!

Das Blatt jedenfalls ist schön groß und dunkel mit vereinzelten goldenen Knospen und hat ein sehr vielversprechendes, tief-deftiges Aroma, was bereits auf eine gute Reifung schließen lässt - gerade bei semiaged Sheng ist das besonders wichtig! Geschmacklich überrascht der Tee durch eine interessante Mischung aus saftigen Pilz-Nuancen und etwas "härteren" mineralisch-ledrigen Komponenten - zu Beginn durch eine leichte Adstringenz durchaus noch mit etwas "Biss", später verlagert sich das dann mehr und mehr ins süße Spektrum. Gerade das pilzige gefällt mir hierbei sehr gut, da es prima zur sich entwickelnden Fermentation des Tees passt - ein klares Indiz dafür, dass die Lagerung vorbildlich war! Aber: das spannendste an einem Pu'erh ist schließlich nicht der Geschmack sondern die Meta-Ebene - und auch hier weiß der Tee zu überzeugen. Ein gutes Maß an Tiefe in Verbindung mit einem äußerst angenehm ruhigen Qi macht definitiv Spaß, auch wenn das Qi in der Intensität nicht all zu stark ist - das würde dann aber auch nicht zu dem ruhigen Charakter passen. Diese sanfte Kraft steht zwar etwas im Kontrast zu der doch eher breitschultrig auftretenden Geschmacksebene, ist aber eine interessante Mischung - so lässt sich auch problemlos verzeihen, dass die Textur des Tees nicht all zu ausgeprägt ist. Schöner Tee, der nicht in eine der Boutique-Fallen von "überproduziert" oder "zu glatt" tappt!

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2023 Secret Forest Wild von EoT

Nachdem heute seit langem mal wieder ein richtig sonniger Tag ist, bietet sich dieser dafür an, mit den 2023er Samples weiter zu machen (denn bei trübem, kalten Wetter ist mir meist doch eher ein Sheng mit etwas Alter lieber) - die Wahl viel dabei auf den 2023er Secret Forest Wild (原野普洱) von EoT: wie in den letzten Jahren (siehe 2017er, 2020er oder 2021er) ist man hier dem Namen treu geblieben und verrät nicht, von wo genau das Material für den Tee stammt, nur dass es sich (offensichtlich) um Yesheng-Material handelt. Wobei im Shop steht, dass es sich um non-camellia sinensis var assamica handelt und ich bislang eigentlich davon ausgegangen bin, dass es sich bei Yesheng um Camellia Taliensis handelt - um das beurteilen zu können fehlt mir aber das nötige botanische Fachwissen.

Jedenfalls ist Yesheng-typisch das Aroma bombastisch - wenn Yesheng etwas kann, dann das! Erwartungsgemäß kommt aber beim Aufguss die Ernüchterung, denn was ein Yesheng mit dem Aroma verspricht kann der Geschmack bei weitem nicht halten - das trifft insbesondere auf die "süße" Yesheng-Variante zu - bei der bitteren hat man wenigstens noch Bitterkeit. Das allein wäre ja nicht so wild - schließlich betone ich immer wieder, dass es bei einem Pu'erh nicht auf den Geschmack ankommt - aber das Problem ist, dass Yesheng meist auch in den entscheidenden Metriken wie Qi und Tiefe nichts zu bieten haben und das ist schade. Daher stehe ich Yesheng mittlerweile sehr kritisch gegenüber (insbesondere auch auf Grund des fehlenden Reifungspotentials, denn wenn das Aroma irgendwann verflogen ist bleibt nichts mehr übrig) - was man auch an der Wertung ablesen kann: nach dem Yesheng-Hype (so 2015 - 2017) sind die Wertungen (bis auf wenige rühmliche Ausnahmen) ziemlich "abgestürzt" und auch wenn der Preis von Yesheng im Vergleich zu richtigem Sheng meist deutlich günstiger ist (bei diesem Tee sind es 0,36€/g und das ist noch der teurere der diesjährigen Yeshengs) würde ich mir keinen mehr kaufen, die paar die ich habe reichen mir allemal um zu schauen, ob ich mit meiner pressimistischen Reifungsthese daneben liege oder nicht.

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@Matsch schwer zu sagen: 

  • der älteste komplett von mir gelagerte Yesheng ist der 2015 Kunlu Slumbering Dragon von CLT. Dabei handelt es sich aber um eine (sehr) Bittere Variante - der hat zwar etwas Bitterkeit abgebaut, was aber auch bei einem normalen Sheng der Fall wäre, daher nicht wirklich aussagekräftig
  • der zweitälteste ist der 2016 Secret Garden von EoT, der aber nicht ganz typisch verarbeitet wurde (siehe Blog): der hat DEUTLICH abgebaut, auf Grund der Verarbeitung aber auch nicht 100%tig aussagekräftig
  • es gibt noch ein paar andere 2016er/2017er die zwar auch schon abgebaut haben aber nicht so extrem wie der Secret Garden - hier ist es noch zu früh eine abschließende Beurteilung zu treffen
  • Yesheng die älter sind wurden nicht von mir gelagert und sind daher auch nicht wirklich aussagekräftig - wenn man bei denen den damaligen Hype-Bonus abzieht aber durch die Bank alles keine kräftige/besondere Tees...
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Am 17.12.2023 um 12:13 schrieb doumer:

EoT: wie in den letzten Jahren (siehe 2017er, 2020er oder 2021er) ist man hier dem Namen treu geblieben und verrät nicht, von wo genau das Material für den Tee stammt, nur dass es sich (offensichtlich) um Yesheng-Material handelt. Wobei im Shop steht, dass es sich um non-camellia sinensis var assamica handelt und ich bislang eigentlich davon ausgegangen bin, dass es sich bei Yesheng um Camellia Taliensis handelt

Babelcarp sagt zu Yesheng 

Zitat

literally Undomesticated: in pu’ercha context, this is usually applied to trees that were once cultivated but are now feral

Aus verschiedenen Quellen (z.b.link unten)konnte ich zusammenlesen, dass es wohl verschiedene Wildsorten der Kamelie gibt, nicht nur die Variation C. Taliensis.

Gefühlt ist das mit den Wildtee auch so`n bisschen Freestyle und nicht immer direkt auf irgendwelche Sorten bezogen, EoT schreibt in nem anderen Forum

https://www.teaforum.org/viewtopic.php?f=12&t=1455&p=22678&hilit=Taliensis#p22678

Zitat

Our Secret Forest and Wuliang wild for sure are wild since we commission the pickers to pick them for us. These are huge trees and deep in the forest

Das klingt für mich zumindest auch so`n bisschen nach Marketing. Ist nur ne Vermutung. Hauptsache wild und unberührt, also tendentiell ohne Chemie. Der Fokus ist zumindest mehr darauf, das die Pflanze wirklich wild wächst (in eher unberührter oder lange nicht mehr berührter Natur) als auf die Sorte und ihre Eigenschaften. Obwohl ich EoT auch eher vertrauenswürdig finde.

vor 2 Stunden schrieb doumer:
  • der älteste komplett von mir gelagerte Yesheng ist der 2015 Kunlu Slumbering Dragon von CLT. Dabei handelt es sich aber um eine (sehr) Bittere Variante - der hat zwar etwas Bitterkeit abgebaut, was aber auch bei einem normalen Sheng der Fall wäre, daher nicht wirklich aussagekräftig
  • der zweitälteste ist der 2016 Secret Garden von EoT, der aber nicht ganz typisch verarbeitet wurde (siehe Blog): der hat DEUTLICH abgebaut, auf Grund der Verarbeitung aber auch nicht 100%tig aussagekräftig
  • es gibt noch ein paar andere 2016er/2017er die zwar auch schon abgebaut haben aber nicht so extrem wie der Secret Garden - hier ist es noch zu früh eine abschließende Beurteilung zu treffen
  • Yesheng die älter sind wurden nicht von mir gelagert und sind daher auch nicht wirklich aussagekräftig - wenn man bei denen den damaligen Hype-Bonus abzieht aber durch die Bank alles keine kräftige/besondere Tees...

Ich frag mich, ob der Daxueshan `03 von Thetea.pl in deinem Lager nicht auch möglicherweise ein Yesheng ist🤔 obwohl der ja eh nicht so super war und vielleicht kein guter Kandidat für Bewertung? Oder eben doch, weil er der älteste ist und möglicherweise deswegen nicht so dolle? Das Schreibst du ja auch. Obwohl mir nicht ganz klar ist warum die Lagerung bei dir oder woanders eine Rolle spielt.Man könnte ja einfach noch mehr richtig alte Yesheng testen und gucken ob die alle eher nicht so sind....oder umgekehrt, hat jemand nen Yesheng der alt ist und noch Qualität hat?

https://www.pu-erh.sk/product/yesheng-chazhuan-90/ der würde mich in dem Zusammenhang ja mal interessieren...leider nicht zu bezahlen...

Bearbeitet von Matsch
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vor 31 Minuten schrieb Matsch:

der würde mich in dem Zusammenhang ja mal interessieren...leider nicht zu bezahlen...

Ich denke, wir können drauf vertrauen, dass auf dem guten alten Puerh.blog , früher oder später, davon einen Bericht auftauchen wird. :angel:

Bearbeitet von StainlessMind
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Ich fand den Daxueshan von 2018 von ShuiTang zu Beginn meiner Teereise einen wirklich herausragenden Tee. Geschmacklich hatte der was wirklich eigenes und die Intensität war auch sehr, sehr ansprechend, aber das ist ja kein Alter für einen Pu.

Den 05er Mengku Daxueshan von thetea.pl hab ich vor ein paar Monaten, den fand ich okay aber nicht sonders beeindruckend. Könnte schon für die These sprechen.

Ich find den Verdacht schon interessant. Wenn die Alterung eher schlecht ist beim Yesheng, sollte man sich vor der Lagerung ja eher hüten und schnell trinken was da ist.

Ist natürlich immer so eine Sache mit solchen Eindrücken, weil beim Altern ja schon viele Faktoren ne Rolle spielen.

vor 47 Minuten schrieb StainlessMind:

Ich denke, wir können drauf vertrauen, dass auf dem guten alten Puerh.blog , früher oder später, davon einen Bericht auftauchen wird. :angel:

Darauf bau ich ja auch 😃 

vor 48 Minuten schrieb Paul:

Ich hatte mal ein paar ganz anständige Yesheng Hong-cha's ; aber Yesheng Pu-erh's sind nicht so meine Favoriten

Bei Hong chas hab ich da ehrlich gesagt nie so wirklich drauf geachtet 🤔frag mich grad warum. Ich hab bestimmt den ein oder anderen davon...muss ich nochmal prüfen im "Teeberg"

Ich fand es beim Pu immer heraustechend vom Aroma und auch gut, obwohl ich da , soweit ich mich erinnere, gar nicht so viele Erfahrungswerte hab. Hab es ein wenig übernommen.

@miig konnte nen Yesheng blind aus ein paar samples rausschmecken, eben den von Menglin. Das Profil hab ich seitdem gespeichert.

Muss mal gucken, ob das beim Hong cha ähnlich kommt,vom Aroma oder ob die unterschiedliche Verarbeitung was neues draus macht...und was das Alter da sagt...es kommen immer neue Fragen 9_9

Bei Hong cha ist Alter ja tendenziell kein Gewinn, wenn ich das richtig verstanden hab, obwohl ich auch schon von Ausnahmen gelesen hab. Das erlaubt dann vielleicht auch wenig Rückschlüsse auf die Alterung von wildem Tee? 

 

Bearbeitet von Matsch
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vor 39 Minuten schrieb Matsch:

Ich fand den Daxueshan von 2018 von ShuiTang zu Beginn meiner Teereise einen wirklich herausragenden Tee. Geschmacklich hatte der was wirklich eigenes und die Intensität war auch sehr, sehr ansprechend, aber das ist ja kein Alter für einen Pu.

 

@miig konnte nen Yesheng blind aus ein paar samples rausschmecken, eben den von Menglin. Das Profil hab ich seitdem gespeichert.

 

Bei Hong cha ist Alter ja tendenziell kein Gewinn, wenn ich das richtig verstanden hab, obwohl ich auch schon von Ausnahmen gelesen hab. Das erlaubt dann vielleicht auch wenig Rückschlüsse auf die Alterung von wildem Tee? 

 

Ich denke auch, den Daxueshan von 2018 aus Zürich muß man nicht für's Alter einlagern.

@miig ist sicherlich im Forum der YeshengKenner.

Und das mit dem Alter bei Hong cha wirst Du vielleicht noch revidieren müssen

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vor 2 Stunden schrieb Paul:

Und das mit dem Alter bei Hong cha wirst Du vielleicht noch revidieren müssen

Ja das kann gut sein, ich geb im Schnitt nur wieder, was ich irgendwann irgendwo mal aufgeschnappt habe. Wirkliche Erfahrungswerte hab ich definitiv nicht. Ich glaub @GoldenTurtlehatte auch mal was von einem gut gealterten Hong cha geschrieben.

Ich muss mal wühlen, vielleicht find ich nen älteren (Yesheng) Hong cha der gut schmeckt, ich glaub irgendwas war da mal...

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Kyrgyz Boy von Xin An Chun,
aus ihrer "Art-tea"-Reihe...🤭
Material aus Lincang von wilden Bäumen, vermutlich Yesheng, 2013 geerntet und zum Ziegel gepresst.

spacer.png

So kam die Probe, in kleiner Pappschachtel, sehr nett.

Die morgendlichen ersten drei Aufgüsse kamen, sauer und fruchtig daher, vl in Richtung Cranberry und  leicht rauchig?/herb, flach.
Nachmittäglich verlängerte ich die Ziehzeit, wodurch das Gebräu dicker wurde, die Süße nahm zu und die Säue trat in den Hintergrund, erinnerte nun weniger an Beerenfrucht als mehr an wilden Honig.  Gegen Ende zeigte sich, nach stundenlangem Ziehen, noch eine Lakriznote, geschmacklich wurde hier auf jedenfall etwas geboten, anderen Metriken die von Pu'Erh-Experten gerne besprochen werden, wie Qi und Textur fiehlen hingegen schwach aus. 

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Morgendlich.

Auf der Webseite wird von wilden Bäumen und reingemischten YaoBaoCha gesprochen, was sich ganz gut in die vorherige Diskussion einfügen lässt, denn mit 10 Jahren hat der Tee schon etwas reifen dürfen. Vergleiche im Sinne der Lagerunfähigkeit von Yesheng kann ich aber mangels Material nicht anstellen, außer natürlich ich hebe den Rest davon noch 10 Jahre auf und überlebe solang (was mir beim Verfassen dieser Zeilen als gute Idee erscheint).

spacer.png

Im Vergleich zu anderen Gushu Pu'Erh hat hier auf jedenfall eine Grundspannung gefehlt, das Zungenkitzeln. Das interpretiere ich jetzt mal als Yesheng "Mangel", bis mir ein gegenteiliges Beispiel begegnet (vl der unbezahlbare puerh.sk Ziegel 🤔), denn von klar definierten Sorten-Abgrezungen halte ich nicht allzu viel, da solche Übergänge in der Praxis meist fließend sind. 

Die Beschreibung auf der Webseite trifft auf alle Fälle zu, ein Tee der "Art-tea"-Reihe zielt jedoch wahrscheinlich weniger auf hartgesottene Pu'Erh -Experten ab. Dennoch danke für die Probe!

Bearbeitet von StainlessMind
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