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Hallo Leute

Ich möchte gerne grünen Tee medizinisch trinken und möglichst viel EGCG einnehmen

Darüber gibt es ja hunderte Meinungen 

Was ist die richtige Meinung ?

Stimmt es das man den Tee ca 10 Minuten ziehen lassen soll um viel egcg zu lösen?

Mfg

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ECGC & Co. lösen sich gut bei hoher Temperatur. 10 min bei 100 Grad sollten daher locker reichen. Da dürfte das meiste, was in den Blättern steckt, gelöst sein. 
Alternativ vielleicht Matcha, Grünteepulver oder -kapseln. So nimmst alles zu dir und es schmeckt auch noch besser. ;)

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Ich bin kein Fan von Kapseln/Tabletten versuche alles über die Ernährung zu erreichen ;)

gibt es vllt Studien wo steht wieviel EGCG sich bei bestimmter ziehdauer sich löst ?

wieviel EGCG hat Sencha und Gyokuro ?

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vor 6 Stunden schrieb Saitama:

Ich bin kein Fan von Kapseln/Tabletten versuche alles über die Ernährung zu erreichen ;)

 

Seika meinte ja gemahlenen Tee, also Pulvertee, das wäre dann viel einfacher über Deine "Ernährung" einzunehmen als mit Teeblättern. Also z.Bsp. die Zubereitung im Wasser, heiß oder kalt wie Matchatee oder über die Nahrung mit Smoothies etc..... Es gibt vermahlenen Grüntee mit besonders hohem Gehalt, der nennt sich dann Catechintee oder Katechintee. Da musst Du weder Temperatur noch Ziehzeit beachten, weil das gesamte Teeblatt gegessen oder getrunken wird, d.h. die Ausbeute ist maximal und effizient. Allerdings muss man bei der Dosierung aufpassen weil es sehr bitter werden kann. 

@Lateralus  Katechintees lindern bei vielen Menschen die Symptome bei Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen.

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Ich möchte EGCG einnehmen einerseits zur Fettverbrennung und andererseits auch wegen meinem Heuschnupfen.

Hatte vor einigen Jahren mal EGCG KApseln und habe damit gut abgenommen möchte es aber dieses mal lieber trinken :D

Dr. Schweikart empfiehlt ja die normale zubereitung mit 60° Wasser und 2 Min ziehzeit, reicht das überhaupt? Ist er seriös? :P

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Wenn es dir nur um Effekte geht, dann nimm gemahlenen Grüntee. Am besten nicht beschattet, da diese mehr der von dir gewünschten Bitterstoffe haben, Benifūki z.B. hat besonders viele. Gyokuro hat aufgrund der Beschattung weniger. Sofern man das bei einem Naturprodukt mit Schwankungen so pauschal sagen kann. 

Ein ernstgemeinter Rat noch, genieße (deinen) Tee lieber. Hat auch positive Effekte:D

bearbeitet von seika

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Nach dem Genuss von Grüntee kannst du auch Reste des aufgebrühten blattgut z.b. in Jogurt mischen oder ähnliches. So kannst du wie bei Matcha das komplette Blatt konsumieren. Dabei würde ich jetzt nicht zum karigane, greifen da du da Stängel und härtere Fasern hast. Sencha , sincha und gyo hab ich öfter nach dem aufgießen verarbeitet. Da sollte aber auch die Qualität stimmen.

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      2. Aufguss: 65° für 100 Sekunden
      3. Aufguss: 70° für 80 Sekunden bzw. 100 Sekunden

      Dies ist der Tee den ich benutze: https://www.teegschwendner.de/tee-shop/japan-gyokuro

      Jetzt stellen sich mir als Laie folgende Fragen bei der Problematik:
      - ist die Gesamtmenge an Wasser für die drei Aufgüsse zu hoch?
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      - muss ich die Teemenge erhöhen damit noch was beim dritten Aufguss ankommt?
      - ist meine Zubereitung allgemein Quark?

      Vielleicht kann mir hier wer weiterhelfen. 😅
    • Von nick
      Kennt ihr das? Ihr habt euch mal wieder einen etwas teueren Sencha beim Händler eures Vertrauens gegönnt. Schon im Geschäft wart ihr überwältigt vom Duft des selbigen und zu Hause schließlich bereitet ihr ihn nach bestem Wissen zu. Das Ergebnis ist überwältigend. Er schmeckt wie er duftet, hat genau die richtige Balance zwischen Bitterkeit und Süße. Zudem ist er herrlich vollmundig. Fast sahnig…Ihr möchtet sofort all eure Freunde einladen, die vielleicht bislang dem Teegenuss eher ablehnend gegenüber standen, und ausrufen: „Seht ihr, deswegen liebe ich dieses Zeug so. Endlich habe ich die perfekte Zubereitung gemeistert - es hat auch lang genug gedauert.“
      Am nächsten Tag greift ihr voller Vorfreude zu der neuerworbenen Teepackung, die ihr natürlich gewissenhaft verstaut hattet. Wie immer achtet ihr penibel auf die Temperatur des Wassers. Natürlich. Selbstverständlich benutzt ihr auch eine Waage zur Abmessung des Tees. NICHTS KANN NUN JEMALS WIEDER SCHIEF GEHEN. Ihr habt gefunden, wonach ihr so lange gesucht habt. Es ist das schönste Hobby der Welt und für das gestrige Erlebnis seid ihr auch bereit in Zukunft tiefer in die Tasche zu greifen! Ihr riecht an dem trockenen Tee … Ein Genuss - die Vorfreude steigt ins Unermessliche.
      Dann der erste Schluck. Ernüchterung, grenzenlose Enttäuschung. Der Tee schmeckt nach nichts oder einfach nur bitter. Eventuell habt ihr auch einen der oben genannten Freunde dabei: „Na ja, schmeckt halt wie grüner Tee, du weißt ja, dass ich damit nichts anfangen kann.“ „NEIN! Gestern hat der noch total nach Kirsche geschmeckt …. WIRKLICH!“
      Die nächsten Tage versucht ihr das ursprüngliche Erlebnis zu wiederholen. Schraubt an den Parametern. Mit mehr oder weniger Erfolg. Nicht schlecht… aber auch nicht überwältigend. Damals wart ihr wohl zu enthusiastisch, vielleicht habt ihr euch das alles auch nur eingebildet.Wahnsinn, wie schnell dieser Tee seinen Geschmack verliert.
      Eine Woche später dann die Überraschung … da ist er wieder der perfekte Geschmack! Wie habe ich das bloß hinbekommen?
      Ich frage mich, ob man das einfach akzeptieren muss oder ob ich hierzu doch noch die Ursache finde. Wie einfach war da noch die Zeit, als man einfach einen günstigen Gunpowder in der Tasse hatte und nichts erwartete bzw. erwarten durfte. Ganz ähnliche Erfahrung habe ich übrigens mit dem Brot backen … Da weiß man auch nie, wie die Hefe reagiert, ob der Teig richtig aufgeht, ob man zu lange oder zu kurz geknetet hat.
      Geht euch das eigentlich auch so? Ist japanischer Tee wirklich so empfindlich? Mein neuster Verdacht ist, dass es an der Kartusche des Wasserfilters liegt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass mir der Tee immer am besten schmeckt, wenn die so in der Mitte ihrer Haltbarkeit angelangt ist. Am Anfang schmeckt der Tee immer etwas dünn und metallisch. Am Ende… na ja, das kennt ihr ja.
      Was haltet ihr denn, außer den bekannten Faktoren (Wasserhitze, Ziehzeit etc.), für unerlässlich bei der Zubereitung eines wirklich guten Senchas?
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