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welches Nachfüllgranulat für japanische Tees?


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Keines. Alternativvorschlag: schau mal bei dem Discounter LIDL nach deren Hausmarke 'Saskia', 6 x 1,5 l. Wenn da unter dem Markennamen 'Quelle Kirkel' steht (leider benutzen die je nach Vertriebsgebiet verschiedene Quellen) hättest Du eine mE bessere Alternative für knapp 0,13 €/l. Über teurere Alternativen findest Du bei Interesse hier im Forum einiges.

Lieber das auf die Einkaufskosten des Tees noch aufgeschlagen als den Tee mit unbrauchbarem Wasser verderben - das kommt mit Sicherheit teurer ...

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Am 26.11.2020 um 14:08 schrieb SoGen:

Lieber das auf die Einkaufskosten des Tees noch aufgeschlagen als den Tee mit unbrauchbarem Wasser verderben

Der arbeitet doch für Lidl 😜

Aber ich pflichte dem bei: Selbst weiches Leitungswasser kommt meiner Meinung nach nicht gegen Mineralwasser ran, wenn's um (Grün)Tee geht. Ich persönlich mag es nicht ganz so wenig mineralisiert, habe aber die Saskia auch noch nicht getestet. Da lohnt es sich also definitiv, auszuprobieren!

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Saskia hat etwas weniger Mineralstoffgehalt als Black Forest (30,4 / 31,9 mg/l), ist aber deutlich weicher (0,63° / 1,67° dH). Hat also weniger Magnesium und Kalzium, dafür mehr Kalium und Natrium. Stärker mineralisiert und evt. für Dich von Interesse wäre Bernina (36,5 mg/l, 1,29° dH). Allerdings (wie Saskia) Einweg PET - Flaschen, zusätzlich mit langem Vertriebsweg über die Alpen (kommt aus dem italienischen Veltlin) ...

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Bearbeitet von SoGen
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Ach dazu gab es doch schon so viele Beiträge, es gibt auf dem Forum übrigens eine Suchfunktion.
Und der Chef hat sogar eine Thema dazu verfasst, in dem viel diskutiert wurde.

Brita verwenden bestimmt viele Teetrinker, hab ich auch jahrelang verwendet,
ich hab früher sogar noch das von SoGen empfohlene, sehr weiche Flaschenwasser zusätzlich noch gebritafiltert. 🤣
Das Resultat war teilweise aber bei sehr filigranen Grüntees sehr interessant.

PS: Lokale Teefreunde verwenden teilweise Osmose-Anlagen, Umkehrosmose-Anlagen oder aber Aufsteck-Osmose-Filter wie z.B. der von omwater.com. Den kann man übrigens 30 Tage kostenfrei testen:

Zitat

Free 30-Day Return

 
Elevate your drinking water and bottle naturally purified, soft, and great tasting water straight from your tap, along with the peace of mind that you’re drinking the purest water possible, thanks to the OMIFY Water Filter.
Guaranteed to be the safest, best tasting water you’ve ever had, or your money back.

PPS: Dem nicht genug, die meisten dieser Teefreunde remineralisieren das Wasser nach dem Filtrierungsprozess mit Salzen, gewissen Steinen, gebranntem Ton aus besonderen Quellen, die eine aromatisch gute Wirkung auf das Wasser haben sollen u.ä. ... das kann man natürlich bis ins Bodenlose übertreiben.

PPPS: Ich finde das alles ein wenig übertrieben, ich hab gutes Hahnenwasser, das zwar sicher nicht das Allerweichste ist, aber ich bin zufrieden.

Allerdings ist auch anzumerken, dass betreffende lokale Teefreunde allesamt für Tee weit ungeeigneteres Hahnenwasser haben als ich.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor einer Stunde schrieb GoldenTurtle:

ich hab gutes Hahnenwasser, das zwar sicher nicht das Allerweichste ist, aber ich bin zufrieden.

Na, bei dem Zeug, was Du so trinkst ... :lol: Nein, im Ernst jetzt: so etwas ist viel wert - auch wenn es vielleicht übertrieben wäre, nach dem Kriterium der örtlichen Trinkwasserversorgung den Wohnort zu wählen ... Aus dem Nähkästchen geplaudert: vor etlichen Jahren machte ich eine Woche 'housesitting' bei Freunden in Neustadt a. d. Weinstraße / Hambach (nicht direkt zu Füßen, aber unweit des Hambacher Schlosses). Das Leitungswasser dort war exzellent, so dass ich mich heute noch gerne daran erinnere. Kam auf kurzem Weg von zwei nahegelegenen Quellen im Pfälzerwald, also durch Buntsandstein gefiltert. Wenn ich es recht erinnere, die eine 4°dH und die andere 6°dH - also schon mit mehr 'Knochen' als die gängigen Teewässer.

Und es ist natürlich richtig, dass unter einer gewissen Schwelle (die individuell unterschiedlich hoch liegt) von Mineralisierung und Härtegrad die Unterschiede sehr subtil werden - bis hin zu Unterschieden im Geschmack bzw. der geschmacklichen Interaktion mit dem Tee, die sich in einem Blindtest nicht nachvollziehen lassen. Anders gesagt: die empfundenen Unterschiede sind dann psychologisch bedingt. Ist nicht anders als bei teurem Wein - das Etikett ist Teil des Genusses. :ph34r: Weswegen Marktpsychologie und insbesondere Werbepsychologie als Wissenschaften echte Renner sind. :devil:

Dessenungeachtet - wer guten Tee mit ungeeignetem Wasser verdirbt, den bestraft das Leben. Instant Karma. Das ist eine ethische Frage, keine des Geschmacks :angel:. Oder wie es der heilige Lu Yu ausdrückte:

Zitat

Drei Dinge auf der Welt sind äußerst verwerflich: das Verderben bester Jugend durch falsche Erziehung, das Schänden bester Kunst durch gemeines Begaffen und
das Verderben besten Tees durch falsche Zubereitung.

In diesem Sinne ...

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vor 1 Stunde schrieb SoGen:

Das Leitungswasser dort war exzellent, so dass ich mich heute noch gerne daran erinnere.

Ich erinnere mich an das Leitungswasser meiner Grossmutter tief in den Alpen, von Bergen nur so umzingelt ... dieses Wasser war erstens viel kälter als das bei mir, da es direkt vom Berg kam. Bereits dadurch schwang ein Hauch Bergwelt mit. Dann hatte es eine nicht geringe Mineralität, und dennoch war es etwas besonderes. Ein Teeliebhaber aus der Westschweiz, den ich mal bei X. kennengelernt habe, ist zumindest früher oft wandern und klettern gegangen, und seine möglicherweise liebste Beschäftigung war es, dann an diesen Orten mit lokalem Wasser, das er z.B. aus einem Gebirgsbächlein entwendet hat, sich einen schönen Tee zu brühen, ich meinte er war zuvorderst auf Wulong ausgerichtet. Für ihn war das Tee trinken an solch abgelegenen Orten mit dem Wasser von dort etwas besonderes, und allein die Vorstellung gefällt mir. Selbst in England könnte man das machen, man braucht ja nur ein paar Blättchen Tee dabei zu haben, der Rest wird sich schon finden.

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