Empfohlene Beiträge

Okay super danke @tatanka19 :) Das 4x Probierpaket werde ich dann wahrscheinlich testen. Übrigens schöne Grüße nach Münster, da wohne ich quasi auch ;) 

@KlausO wie entscheidest du denn eigentlich zwischen den Methoden. Ist das sowas wie ein Sonntagsbraten? :D Heute gibts mal die klassische Methode mit viel mehr von dem teuren Tee auf viel weniger Wasser denn wir gönnen uns mal was? :D Für nen Studenten auf jeden Fall so oder so auf Dauer nicht tragbar. Da das aber wohl beim Grüntee absolute Pflicht ist wie mir scheint, ist wohl auch der Grüntee generell nich so kompatibel für den halbleeren Geldbeutel. Hoffe dass diese westliche Methode beim schwarzen Tee nicht auch die Luft rausnimmt, so wie anscheinend ein grüner Tee auf die Art und Weise "geschändet" wird.

bearbeitet von benni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du kannst jeden Tee westlich trinken, egal ob Grünen, Schwarz, Oolong. Das kann in etwa so aussehen.

1/2 Teekanne (Glass, Porzellan, Ton, usw.). 6-7 g Tee, muss du selber testen. 1/2 Wasser je nach Sorte 70-95° (kochend nur bei Schwarztee) Je nach Sorte 2-5min Ziehzeit. Möglichst kein Rechaud, sonst zieht der Tee nach und wird Bitter.

Meine Frau möchte ihren Tee nur so auf diese Zubereitetsart.

Fast jeder Tee, hängt auch von der Qualität ab, kann aber mehrmals Aufgegossen werden. Man macht hier einen konzentrierten Aufguss mit wenig Wasser und im Verhältnis viel Tee, aber mit sehr kurzen Ziehzeiten, im Sekundenbereich. Somit hat das nasse Teeblätter noch genug Kraft für weitere Aufgüsse. Bei der westlichen Methode ist in der Regel nach einem Aufguss Schließlich, da ist meistens nichts mehr im Teeblatt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 22 Minuten schrieb KlausO:

Die Tees nach westlicher Methode werden bei 1l Wasser mit 12-14 g Tee zubereitet.

 

Oder man macht es in homöopatischeren Dosen. Bei der Menge, genauso wie bei den von @benni  genannten 20 gr, würde zumindest ich einen gehörigen Tatterich bekommen. Probieren geht über Studieren.

Einen guten Koffeinkick bekommt man auch durch Matcha. Empfehlungen dazu hatte ich erst kürzlich (im Sommer) in einem anderen Thread gegeben. In dem von Tatanka genannten Shop von TKK wirst Du auch bei Matcha fündig (und bekommst damit sehr Guten).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Naja aber die 20 Gramm auf einen Liter waren ja im Endeffekt "wenig" wie mir berichtet wurde für den grünen. Es wurde ja quasi empfohlen in etwa 3 Tassen aus diesen 20 Gramm zu machen damit das Aroma und Potenzial des Tees ausgeschöpft wird, so machen es ja die Asiaten. Deswegen ging ich davon aus dass die westliche Methode von 1 Liter 20 Gramm Verschwendung ist. Halbherziger Tee. So wurde es glaub ich auch an irgendeiner Stelle beschrieben. Wenn das also beim schwarzen nicht der Fall ist, dann ist ja alles okay. Der wird ja auch schließlich voll durchgebrüht und nicht bei 60 Grad. Vermutlich macht das diesen Unterschied.

Also wenn ich dann mal mein gesammeltes Gelerntes hier zusammenfasse: Grüner Tee bei 60 Grad sollte nicht allzu lange ziehen, da das den Geschmack erheblich verändert. Da sich aber nicht alles aus dem Tee löst in dieser kurzen Zeit und auch bei den 60 Grad, ist er gut mehrfach aufgießbar.

Beim schwarzen verändert sich dieser Prozess in sofern, dass die 90 Grad bei selber Ziehzeit wie dem grünen alle Stoffe lösen würden und der deshalb für größere Mengen geeignet ist.

Würde man den Prozess wie bei 1.) nehmen, müsste man die Ziehzeit vom schwarzen bei der Temperatur und Zubereitung noch mehr verringern als beim grünen (wegen der Temperatur) . Dafür gäbs dann aber auch mehrere Aufgüsse.

Im Endeffekt kommt man bei so ziemlich jedem Tee auf die gleiche Menge an Output, es sind nur unterschiedliche Methoden. Der grüne ist allerdings zwingend auf Methode 1.) angewiesen, da Methode 2 auf Grund des Temperaturunterschieds nicht möglich ist. Dann bekommt man die 20 Gramm 1 Liter Plörre wie ich sie hatte. Beim schwarzen klappt aber wunderbar Methode 2 ohne Verluste., denn die 90 Grad ziehen den komplett in eins durch.

Bei grünem sollte man also schon am besten bei Methode 1 bleiben und beim schwarzen kann man es sich ohne bedenken aussuchen. Sollte ich beides mal irgendwann probieren, aber für unterwegs dann Methode 2.

Soweit alles richtig? :D Prüfung bestanden? :) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erlaubt ist, was gefällt. Es gibt hier weder Prüfungen zu bestehen, noch Preise zu gewinnen.

Es sind alles nur Versuche, dich zu unterstützen, hier es geht um Freude und Genuß.

bearbeitet von Raku

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist mir klar. Aber ich will ja was lernen und wollte nur wissen ob ich es denn nun einigermaßen richtig eingeordnet habe. Irgendwo muss man ja starten. Das Thema ist doch komplexer als ich am Anfang gedacht habe. Aber bin begeistert. Auch über all die Antworten und die Hilfe. Zumal ich mich mittlerweile ein ganzes Stück vom eigentlichen Beitragsthema entfernt habe. Für euch ist vermutlich einiges schon sonnenklar und selbstverständlich. Bei mir ist das immer so, dass ich direkt zu viel will, so als wolle ich innerhalb von 2 Tagen zum Teemeister werden. Ist sicher eine gute Eigenschaft neugierig zu sein auch wenn das natürlich nicht realisierbar ist :D Wen es stört brauch sich damit ja nicht weiter beschäftigen. Bin grad einfach nur wie ein Schwamm.

bearbeitet von benni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hinsichtlich Koffeingehalt lassen sich kaum Pauschalangaben machen, je nach Sorte bzw. verwendetem Kultivar und lokalen Anbaubedingungen schwankt der recht stark. Oben in der Tabelle stehen mit Sicherheit Gyokuro (nicht aber Karigane, der ist im Gegenteil koffeinarm!) und Halbschattentees (Kabusecha). Die genannten Tees werden jedoch mit relativ niedriger Temperatur aufgegossen, wodurch wiederum weniger Koffein ausgelöst wird als bei einem Aufguss mit 80 oder 85° C. Matcha (zumindest die einfacheren Sorten) kann man mit 80° zubereiten und dessen Ausgangsmaterial Tencha dürfte wohl hinsichtlich Koffeingehalt ganz oben auf der Liste stehen. Überdies nimmt man das gesamte (gemahlene) Blattmaterial auf, also auch den Koffeinanteil, der bei einem Infus gar nicht ausgelöst wird sondern im Blatt verbleibt. Ist aber wiederum nichts, das man auf Vorrat zubereiten sollte ...

Faustregel: Tees aus jungen Trieben (also Knospen und erste Blätter), insbesondere Frühlingspflückungen, mit möglichst dunkelgrüner Farbe tendieren zu relativ hohem Koffeingehalt. Wenn sie nach chinesischer Methode verarbeitet sind (d.h. idR Pfannenröstung) vertragen sie bei entsprechender Qualität auch 80°-85° Aufgusstemperatur. Ziehdauer ist wiederum ein anderes Problem - je länger, um so mehr Koffein wird ausgelöst (logisch) aber auch sog. Gerbstoffe (Flavonoide), die die Aufnahme des Koffeins im Körper verhindern oder doch zumindest stark verzögern. Und davon abgesehen den Tee ungenießbar machen können.

Mit anderen Worten - wenn man Tee als Aufputschmittel verwenden möchte, sind Kapseln aus Grüntee-Extrakt (z.B. so etwas) das Mittel der Wahl. Nicht, dass ich das nun empfehlen würde ...

Was Schwarztees angeht, so liegen die hinsichtlich Koffein im Vergleich zu Grüntees bestenfalls im mittleren Bereich. Zumal sie - insbesondere die gängigen Sorten aus Assamica-Pflanzen - gerbstoffreich sind, was, wie schon erwähnt, die Resorption behindert. Der starke Gerbstoffgehalt ist übrigens auch der Grund für die Westen üblichen "Verbesserungen" - Zucker überdeckt den bitteren Geschmack und Sahne / Milch puffert die Gerbstoffe ab. Bei Schwarztees aus Sinensis-Pflanzen (z.B. Keemun, Schwarzer Maofeng ...) kann und sollte man auf solche Zutaten verzichten. Übrigens zeichnen sich auch die besseren Darjeeling-Gärten dadurch aus, dass sie mit China-Hybriden arbeiten statt mit Assamica - auch wenn das geringere Erträge bringt.

Ansonsten - Teeaufguss enthält selbst bei gutem und sorgfältig verarbeitetem Blattmaterial einiges an Schwebstoffen. Die sorgen dafür, dass der Aufguss nach längerem Warmhalten in Thermoskanne oder auf dem berüchtigten Stövchen zumindest breit und ausdruckslos schmeckt - wenn nicht gar (bei geringeren Qualitäten) nachbittert. Das Problem hat man bei der schon erwähnten Kaltaufgussmethode nicht (wobei ich mir nicht sicher bin, wie es da mit dem Auslösen des Koffeins aussieht). Eine andere Möglichkeit wäre Filtrierung - aber selbst gutes Filterpapier ist nicht 100% geschmacksneutral. Was aber bei einem 'Tea to go' vielleicht akzeptabel ist.

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist irgendwie schade. So langsam verpufft diese schöne Vorstellung mit dem Tee in der Vorlesung. Das hab ich mir alles ganz anders vorgestellt. Anscheinend ist es in jeder Hinsicht besser den Tee entweder Zuhause zu machen oder unterwegs frisch zu brühen. Hatte mir das so schön vorgestellt. Brühen, umfüllen, 4/5 Tassen ruhe haben und nach belieben einschenken, egal wo ich bin. Das war der Hauptreiz und Antrieb mir endlich Equipment zu besorgen. Dann kann ich die Thermoskanne ja echt besser für Kaffee nehmen und alles was mit Tee zu tun hat in meiner Wohnung genießen.

bearbeitet von benni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe mir jetzt einen Teebereiter für unterwegs bestellt. 500 ml. Dann kommt die Thermoskanne als heiß-Wasser-konservierer mit. Ein halber Liter ist wunderbar auch wenn er etwas abkühlt. Schöner großer Tee. Egal welchen Tee, bei zwei Aufgüssen habe ich dann auch den Liter aus der Thermoskanne geleert. Ich frag mich jetzt zwar wofür ich eine Glaskanne mit Sieb habe, aber die wird denk ich mal immer noch besser sein als der Wasserkocher. Das Sieb wird dann halt useless. Außer ich habe irgendwann mal Lust auf nen Farmer-Tee. 

Das Schwarztee-Probepaket habe ich nun auch bestellt.

Falls die Temperatur ein wenig schwankt in der Thermoskanne ist das doch wohl kein Weltuntergang oder?  Die Tees sollen alle bei 90 Grad aufgegossen werden und dann sind es halt zwischen 80 und 100. Ich werd nich auch noch mit einem Thermometer in der Uni rumhantieren. Das nutze ich für grüne Experimente daheim. 

Noch eine kleine Nebenfrage: Ich darf doch Rooibos Honeybush und schwarzen Tee ruhig alle zweimal aufgießen bei ca. 90 Grad wenn ich nur eine Minute jeweils ziehen lasse oder?

 

bearbeitet von benni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Benni,

ja, das stimmt - man kann Rooibos Tee auch mehrfach aufgiessen ( je besser die Qualität Deines Tees, umso öfter ist es möglich ).

Ein Vorteil von Rooibos ist, dass man ihn auch länger ziehen lassen kann, ohne dass er bitter wird.

Ausserdem enthält der Tee kein Koffein und ist somit der ideale Begleier für abends.

Wahrscheinlich also nicht unbedingt das Getränk, was Du morgens mit in die Uni nehmen solltest... :-) aber sehr lecker!

Lieben Gruss,

Robert

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 20 Stunden schrieb benni:

Es wurde ja quasi empfohlen in etwa 3 Tassen aus diesen 20 Gramm zu machen damit das Aroma und Potenzial des Tees ausgeschöpft wird, so machen es ja die Asiaten

Das Problem hier ist eher, dass du dich auf eine Menge pro Aufguss festlegen zu wollen scheinst. "Asiaten" würden kaum 20 Gramm für die Zubereitung einer "Portion" verwenden.

Einen guten Tee (auch schwarzen) kann man viele Male aufgießen. Wenn du 5 Gramm auf 100 ml nimmst und diesen mindestens fünf Mal aufgießt, du 500 ml und mehr. Bei einem Kaltaufguss bekommst du aus 5 Gramm sogar zwei oder drei Liter, wenn du ihn zwei/dreimal über Nacht ziehen lässt. Das heißt, dass du mit diesen Zubereitungstechniken nicht unbedingt weniger Tee erhältst, die Menge aber stattdessen über mehrere Aufgüsse verteilt ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@benni Du machst eben nicht 500 ml auf einmal, sondern fünf Mal 100 ml. -_- Sonst eben als Kaltaufguss, wie oben schon @Raku erwähnt, 2-4 Gramm für 500 ml.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

das verstehe ich. war aber nicht meine Frage. meine Frage war wie viel Gramm du bei einem 500ml Aufguss nehmen würdest mit maximal einem zweiten Aufguss. Also quasi auch Ziehzeit zu dieser Teemenge unter diesen Bedingungen. Ich hab deine Methode schon verstanden. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@benni Naja, für normalen westlichen Stil nimmst du bei schwarzem Tee eben 3-4 Gramm für 2-3 Minuten oder hältst dich an die Packungsanweisungen der meisten deutschen/europäischen Händler.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Siehe oben: Auch bei der Methode mit einem oder 2 Aufgüssen auf 500 ml wären es bei mir nicht über 5 Gramm. Man schmeckt meines Erachtens dabei mehr Facetten heraus. Für mich soll ein Tee aber auch nicht die Anmutung eines Kaffees bekommen, ich bevorzuge die feinen Nuancen, die Leichtigkeit daran.

So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kannst du mal posten, was du jetzt an Zubehör hast? Mein Tip ist ja: Mach's für unterwegs so einfach wie möglich, und nimm dir daheim ab und zu mal richtig Zeit für einen liebevoll zubereiteten Tee. Unterwegs, in der Vorlesung, brauchst du auch keinen Tee, der perfektestens gebrüht ist.

Ich mach mir daheim den Tee, und lass ihn auf ca. 60°C abkühlen, und nehm ihn dann in ner Glasflasche mit. So bleiben die Aromen gut erhalten - heißer Tee, noch dazu in der Metallflasche, verliert in kurzer Zeit allen Geschmack.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ist das nich was schönes  ? :D und das mit meinem ersten Eintrag :) aber wie schon gesagt, habe ne Menge gelernt.

@miig die Sachen sind grad zu verstreut, aber ich habe eine 1L Glaskanne mit Sieb, jetzt den Teebereiter für unterwegs (500 ml Glas mit Sieb), Thermometer, Präzisionswaage, 1 L Thermos Thermoskanne, 3x 200g Dose und 2x 100g Dose. 

Btw: Nach dem was ich so gelesen habe werde ich ab jetzt in den 200g Dosen jeweils Rooibos, Honeybush und dann den ausgesuchten schwarzen Tee aufbewahren. Habe gelesen, dass das bei diesen fermentierten Tees garkein Problem ist, zumal 200g ja auch verhältnismäßig schnell weggehen. Oder was sagt ihr?

In den kleinen Dosen würde ich seltener konsumierte Tees lagern und grünen Tee oder andere dieser Sensibilitätsstufe dann einfach im Beutel lassen. 

So da hätte wir bestimmt für den ein oder anderen wieder ein neues Thema dabei :D Aber macht mir Spaß hier!

bearbeitet von benni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aah ok. Du solltest dir definitiv eine kleinere Aufgusskanne zulegen. So um die 200ml rum, am besten aus einem glasierten Material (nix offenporiges wie nackter Ton, das schafft unnötige Komplikationen). Das muss nicht teuer sein, aber mit den Maßkrügen kommst du nicht weit bei besserem Tee.

bearbeitet von miig
El Typiño

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden