Zum Inhalt springen

SHO CHA Tee - Erfahrung?


Moritz

Empfohlene Beiträge

Servus,

bin heute auf folgende Seite gestoßen: https://www.sho-cha.com/teeshop/matchano2#wiremo-widget-60b896ea5d2330167e5d6821

Klingt alles sehr schön und gut. Ich wundere mich allerdings über den Preis. Grundpreis 33,33 € pro 100g kommt mir für einen importierten Premium Matcha recht wenig vor. Das reizt mich allerdings schon ein wenig. Was meint ihr? Kann das was sein?

Ich suche einen relativ milden-süßlichen Matcha, dieser spricht mich da schon sehr an.

Grüße

Link zum Beitrag

Hi @Moritz ich hatte da mal Bestellt und war zufrieden mit der Qualität. Wenn du einen milden Matcha suchst dann kann ich den Empfehlen, aber erwarte keine Mega Qualität, dafür musst du wohl Hochpreisiger einsteigen.  Aber für den normalen Standard ist der schon sehr gut für den Preis. Empfehlen kann ich dir auch den Shop von Christian https://www.yutaka-tee.de/de/

Link zum Beitrag
vor 7 Stunden schrieb Michi:

Hi @Moritz ich hatte da mal Bestellt und war zufrieden mit der Qualität. Wenn du einen milden Matcha suchst dann kann ich den Empfehlen, aber erwarte keine Mega Qualität, dafür musst du wohl Hochpreisiger einsteigen.  Aber für den normalen Standard ist der schon sehr gut für den Preis. Empfehlen kann ich dir auch den Shop von Christian https://www.yutaka-tee.de/de/

Danke für deine Antwort. Ja, dass das keine Mega Qualität ist, ist klar. Aber wenn die Qualität gut genug ist, so, das es auch genug schäumt, ist ja gar nicht so viel verloren. 

Ja, Yutaka-Tee kenne ich. Hast du es eventuell eine konkrete Empfehlung? Also Mild, Süßlich? 

Link zum Beitrag
vor 8 Stunden schrieb Moritz:

Aber wenn die Qualität gut genug ist, so, das es auch genug schäumt

Ein neuer Ansatz: die Matcha-Qualität an der Schaumfreudigkeit festzumach en!

vor 8 Stunden schrieb Moritz:

Mild, Süßlich

Je mehr Beschattung vor der Ernte, desto milder, aber tendenziell auch desto teurer.
Aber du kannst mehr Milde auch durch geringere Dosierung erreichen - auf diese Weise kommt auch die Süsse besser zur Geltung.
Je stärker die Dosierung, desto mehr werden die dezenten Noten, wie auch die Süsse von der Bitterkeit überdeckt.
Ich habe kürzlich beim Chagao, bei welchem ähnliches gilt, einmal sehr mild dosiert - und dabei zu meiner Freude sehr schöne, dezente Noten entdeckt, die bei einer starken Dosierung untergehen.
Aber aus irgendwelchen mir nicht restlos klaren Gründen scheint es den Menschen stets weit cooler zu sein, Tee stark zu dosieren.

Link zum Beitrag
vor 3 Stunden schrieb Diz:

Oder einen Matcha mit hohem Anteil an Saemidori, Asatsuyo oder Asahi nehmen.

Vielleicht bringt das ein wenig, aber eigentlich ist Uji als Anbaugebiet für Matcha ja überhaupt nicht für Anfänger geeignet, die gar keine Bitterkeit mögen, da das dortige Terroir und insb. das für den Teeanbau eher kühle Klima doch verhältnismässig bitterbetonte Tees hervorbringt - für solche Leute müsste man eigentlich Fuding Shou Mei Baicha zu Pulver mahlen.

Was mich zur Frage bringt; weshalb eigentlich so viele Menschen, die Bitterkeit überhaupt nicht mögen, auf Biegen und Brechen unbedingt Tee trinken müssen, das nun mal ein bitteres Getränk ist?!

PS: Nachtrag zum obigen Link, weitere Stationen Bonustour Uji: 1 2

Und 3 4

Bearbeitet von GoldenTurtle
Link zum Beitrag
vor 59 Minuten schrieb Diz:

In der Regel ist es die Sonnenstrahlung welche zur erhöhten Catechin Produktion anregt. Deshalb wird Gyokuro, Tencha usw. ja auch beschattet. 

Das ist eine Seite der Rechnung. Die andere Seite der Waagschale darf man jedoch nicht ausser Acht lassen - spielt sie doch letztendlich für die konkrete Wahrnehmung den Gegenpart in der Tasse: man kann sogar innerhalb von Japan beobachten, dass je südlicher die Pflanzen wachsen, desto grösser ist i.d.R. der Anteil von fruchtigen oder blumigen Noten in der Tasse. D.h. nicht unbedingt, dass durch die südlichere Lage weniger Bitterkeit entsteht, aber im Gesamtergebnis kommt so mehr Frucht/Blumigkeit als Gegenspieler der Bitterkeit in die Schale, was letztlich im Vergleich fast gleichbedeutend ist, wie wenn weniger Bitterkeit produziert werden würde - wenn mehr Frucht oder Blumigkeit im Tee vorhanden ist, stört so die gleiche Menge Bitterkeit Anfänger deutlich weniger.

Bearbeitet von GoldenTurtle
Link zum Beitrag

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Jaro
      Liebe Teekenner

      Nachdem ich auf meinen ersten Beitrag hier im Forum, betreffend Tie Guan Yin, so gute Ratschläge bekommen haben, möchte ich hier in einem weiteren Beitrag einem ganz anderen Tee widmen.
      Schwarzer Tee aus Darjeeling kennen wohl alle, er gehört neben Assam zu den bekanntesten Schwarztees. Auch ich liebe diesen Tee sehr.
      Weit weniger bekannt ist allerdings Grüner Tee aus Darjeeling. Dieser wird meines Wissens nach in Darjeeling noch nicht sehr lange hergestellt. Wenn man im Internet recherchiert, findet man fast nichts zu diesem Tee. Man liesst allerdings, er sei von hoher Qualität.

      Nun zu meiner Erfahrung mit dem Tee:
      Gekauft habe ich den Tee bei Gebana und früher schon mal im Bioladen von Lebensbaum. Beides Bio Qualität.
      Es gibt zwei Möglichkeiten den Tee aufzugiessen. Lässt man ihn nur kurz ziehen, schmeckt er seifig und erinnert mit nichts daran, dass es sich um einen Grüntee handelt. Lässt man ihn etwas länger ziehen, schmeckt er sehr schnell bitter, was ja an sich normal ist. Dazu kommt aber, wenn man etwas Fantasie hat eine Aprikosen Note, was ja eigentlich nicht so schlecht ist. Nur leider brauchts echt etwas Vorstellungsvermögen. Viel leichter ist es, einen starken Fischgeruch wahrzunehmen. Wirklich nicht das, was man sich bei einem Tee wünscht.

      Meine Frage: kennt irgendjemand diesen Tee, kann mir von seiner Erfahrung berichten? Oder meine bestätigen?

      Ich freue mich von Euch zu hören.
      LG Jaro
    • Von Moritz
      Guten Tag,
      ich habe eine Japanische Tokoname-Kyusu zu Hause herumstehen. 
      Die benutzt man ja eigentlich nur für japanischen Grüntee wie Sencha.
      Jetzt kommt aber meine Frage:
      Kann man in einer Seitengriffkanne auch chinesischen Grüntee Zubereiten wie Lung Ching oder Jasmintee zubereiten, oder wirkt sich das negativ auf Tee und Kanne aus? Ich bin noch Anfänger, bitte verständlich erklären.
      Grüße, Moritz
    • Von peterson
      Ich habe ca 3 wochen lang jeden tag 3-4 tassen  unterschiedlicher grüntee sorten wie bancha, sencha, gyukuro getrunken, jeweils nur der 1. aufguss und 2 min ziehen gelassen bei 60 grad. Keine beschwerden.
      Hab dann anfefangen mit aufgüssen zu experimentieren, nachdem ich 3 tassen gyukuro , also 3 aufgüsse auf einmal getrunken habe habe ich schmerzen bekommen, Leber und Niere, diese hielten ca 1 Woche lang an. 
      Sollte man generell eher NICHT aufgüsse trinken da so mehr schadstoffe ins wasser gelangen, oder habe ich einfach falsch zubereitet? Ich war auch beim Arzt nachdem die schmerzen fast weg waren, der konnte keine schäden feststellen per ultraschall. Sollte ich als anfänger doch lieber bei einem aufguss bleiben um mich nicht selbst umzubringen?? 
      mfg
       
       
    • Von c4nnabis
      Hallo zusammen,
      lange war ich nicht hier, habe einiges probiert und brauche wieder einmal etwas Rat.
      Ich hatte damals ja in einem Thread gefragt wie es denn mit der Radioaktivität bezüglich Japan Tees ausschaut.
      Denke mittlerweile sollte das nicht mehr so das Thema sein. Aber darum geht es mir heute auch gar nicht.
      Habe hier bei euch eh gelernt dass im Süden Japans die Tees gedeihen die mir so gut schmecken 😉
      Worum geht es mir denn nun?
      Ich brauche Entscheidungshilfe beim Einkaufen...
      Was habe ich probiert, was hat mir geschmeckt und was nicht:
      01:
      Angefangen mit Grünen Tee habe ich aus einer Laune heraus.
      Also ab in den Bioladen im Ort, China Sencha für 18€-500Gr.
      Geruch und Geschmack waren höchstens Brennesseltee bzw. Heuaufguss.
      Musste nach dem zweiten Versuch die ganze Packung in die Biotonne hauen.

      02:
      Habe dann diesen hier bestellt:
      (WorldWideWEB).ochaandco.com/products/japanese-organic-fukamushi-sencha
      Der Fukamushi hatte wenig Stängel, viele gerollte Blätter und war sehr dunkelgrün.
      Ja, und wenn man ihn zwischen den Fingern hatte, war er eher wachsartig und hart.
      Geschmacklich extrem Fruchtig, wirklich sehr starkes Aroma.
      Hatte ich bisher nie wieder 😞
      Auch die Farbe vom Aufguss war sehr leuchtend Grün.

      Tja dann war der halt auch schnell leer und ich bin bei (WorldWideWEB).sunday.de Kunde geworden.
      Zu der Zeit schienen die mir doch sehr Vertrauenswürdig.
      Man hatte das Gefühl sie würden die Gifte und besonders die Strahlenbelastung überprüfen.
      Preise gehen denke ich in Ordnung. Andere Händler sind ja Teils noch teurer.
      Probiert habe ich dort:
      03:
      Mizudashi Sencha Chiran Yutakamidori Bio
      04:
      Gyokuro Shibushi Bio
      Die beiden haben mich sehr an den Fukamushi aus (Punkt 02:) erinnert.
      Auch dieses besondere Aroma. Kann es sein dass es mir das "Yutakamidori Cultivar" angetan hat?
      Aber der Preis ist dann doch nicht's für mein Vorhaben. Dazu später mehr 😜

      05:
      Gyokuro Karigane Bio
      War einfach nicht meins da sehr sehr Dünn...Musste es halt probieren...
      06:
      Sencha Kagoshima Bio
      Toller Sencha, hate ich öfters bestellt. Aber dieses besondere Aroma fehlt mir!
      07:
      Sencha Ishikawa Nami Bio
      Einmal getestet. War auch ok...Aber auch hier fehlt dieses Aroma...

      Da ich einen neuen Chillilieferanten suchen musste, der auch andere Sorten als Carolina Reaper hat,
      habe ich Google penetriert und bin auch schnell fündig geworden.
      Der Gewürzhändler verkauft auch Teemischungen von einem anderen Teehaus und hate auch 2 Japan Tee's im Angebot.
      Preis war recht Günstig, also gleich beide Sorten gekauft (Ogasa und Sencha).
      Tja was soll ich sagen, Aroma gleich Null! Selbst trocken in der Tüte roch man nur das Papier der Verpackung.
      Falsch gelagert? Billig Ware? Optisch sah der allerdings wirkich gut aus. Auch recht dunkel. Schönes Blatt.
      Naja...Kauf ich nimmer. 
      Allerdings hatte der auch China Tee...Wovon ich bisher Abstand hielt.
      Bisher knnte ich es nur so dass China Grüntee in Wokpfannen verarbeitet wird.
      Das kannte ich ja bereits aus meinen Ersten Grüntee Erfahrung im Biomarkt 😛
      Nun gibt es in letzter Zeit immer mehr Angebote mit China Tee's.
      Oft beworben mit "Japanischer Art"..."Gedämpft" usw.
      Auch gibt es viel Bio aus China! Und zum Teil teurer als Japan Tee. Bin geschockt! 
      Was soll ich davon halten?
      Biotee aus China? Dort wo die Böden vielleicht seit einem Jahr auf Bio umgestellt sind?
      China dass Gifte verwendet die bei uns lange schon verboten sind?
      20€-1KG Tee der nach Japanischer Art hergestellt wurde???
      Allein wenn man das liest kann da doch was nicht stimmen...ODER???
      Selbst wenn das alles passen würde...
      Gibt es China Tee's die ein extremes Aroma haben die ja nicht mal Japan Senchas haben!?!
      Was ich Vorhabe:
      Ich möchte nicht nur Tee frisch gebrüht trinken, sondern auch Grüntee Kombucha herstellen.
      Habe durch Zufall von "JUN-Tee" gehört der ja mit Grüntee und Honig angesetzt wird.
      Normal ist es Schwarzer Tee und rein Kristallzucker. Diese Art muss auch länger gären.
      Fand weder diese Art von Kombucha so streng im Geschmack und viel zu sauer. Starke Essignoten.
      Dann lese ich das mit dem "Jun-Kombucha" und dacht mich tritt ein Pferd.
      Kürzere Gärzeiten, weniger Säure, toller Geschmach...zweite Gärung in der Flasche das es wie Sekt wird!
      Dachte wirklich erst es wäre ein Fake oder sowas. 
      Gleich über eBay jemanden gefunden der güstig Kulturen abzugeben hatte.
      Jetzt hatte ich schon zwei Dürchgänge und kann nur sagen:
      JA, alles was die Leute geschrieben haben stimmt zu 100%.
      Ein wirklich sehr sehr edles Getränk 😉
      Und ich will mehr davon! 
      Und dafür brauche ich auch viel mehr Tee.
      45Gr. bis 80Gr. pro 10 Liter die ich alle 5 Tage koche.
      Und dann ist da ja noch der normale Teeverbrauch.
      Was möchte ich nun:
      1. Alles was Ihr mir über China Tee's berichten könnt. Bio und gedämpft müssen Sie sein.
         Gibt es in China Tee Anbaugebiete mit sauberem Klima weit entfernt von Industrie? 
      2. Ich möchte wieder einen Grüntee der sehr Aromatisch ist. Dieses besondere Fruchtige Aroma wie von Tee Nr.01.
         Glaube "Yutakamidori" hat diesen Typischen Geschmack. Zumindest den ich bisher hatte kam so daher.
         Welche Grüntees haben das meiste Aroma neben "Yutakamidori"?
      3. Ich weiß das ich guten Tee nicht geschenkt bekomme. Aber ich muss den Preis drücken.
         Honig ist auch recht teuer. Vorallem wenn man nur Akazien.- bzw. Robinienhonig mag.
         (Warum? Hat sehr viel Fruktose, bleibt daher lange flüssig...Und der feine Fruchtige neutrale Geschmack ist der Hammer) 
         Daher suche ich sehr aromatischen Tee im 500Gr bzw 1 Kg Gebinde und eben mehr Aufschluss über China Tee's.

      Freue mich schon auf alles was ihr zu berichten habt
      Gruß
      c4nna

      P.S.
      Weil ich schon mal hier desswegen angemacht wurde...Zitat:
      "Steck sein Geld besser in dieses und jenes statt in das schädliche Gras"
      Ja Leute, was soll ich sagen, ich mag halt viele Kräuter 😉
      Auch das mit dem THC drin. Ich gönn es mir und lass es krachen. Mache aber auch gerne Monate lang Pause.
      Also soviel dazu. Schenkt es euch einfach 😛                                                   DANKE...
       
         

    • Von GoldenTurtle
      Mit Verblüffung habe ich bei verschiedenen frischen chinesischen Grüntees extrem frühe Pflückdaten festgestellt.
      Dass Grüntees aus Yunnan früh dran sind ist ja nichts neues, aber ich sehe Mitte Februar Pflückdaten aus Zhejiang?!?
      Üblicherweise sind solche sehr frühen Pflückungen in diesen Gegenden eklatant teurer, wenn überhaupt beziehbar - ich bin mir aus der Vergangenheit bspw. bei Long Jing gewohnt, dass welche um Mitte März herum noch als sehr früh, gesucht und entsprechend teuer galten, was ja ebenfalls noch lange vor Qingming ist, das zwischen 4.-6. April stattfindet und traditionell sowas wie das Ende der echten Frühlingsernten darstellt.
      @nannuoshan was ist denn da los in China? War das Klima so mild dieses Jahr, dass die so früh dran sind?!? Oder ist die Nachfrage vor Ort geringer, dass man jetzt sehr frühe Pflückdaten preiswerter kriegt?
      Ich würde ja Chashi hier auch um seine Meinung anschreiben, der sich ja ebenfalls persönlich sehr mit der Materie Grüntee vor Ort auskennt, aber der ist ja gebannt. 🙄
      Zur multimedialen Beitrags-Untermalung, ein Longjing-Garten in Hangzhou:

      Bildquelle (wo irritierenderweise geschrieben wird, dass die offizielle Ernte in Hangzhou dieses Jahr am 12. März beginnt)
  • Neue Themen

×
×
  • Neu erstellen...