Krabbenhueter

Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?

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Am 11/17/2019 um 14:58 schrieb doumer:

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Der Sandgehalt oder Schamottgehalt, wenn ich das mal so frei bezeichne, sofern diese beiden Zwieback sind, was sie tatsächlich sein könnten, scheint doch ähnlich zu sein ... wie sieht es aus mit dem Stempelvergleich?
Ebenso ist die Knaufform sehr, sehr ähnlich ...

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vor 8 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Yay, wurde sie geprüft auf chem. Rückstände?

Das stand überhaupt nicht zur Debatte...

Der Zoll erklärte mir, dass ein generelles Einfuhrverbot für Tees aus China bestehe. Ob das nun wahr ist oder nicht, spielt ebenfalls keine Rolle. Mit dem Zoll braucht man nicht diskutieren...

Jedenfalls war das meine letzte Teebestellung aus China. Zum Glück ist der Zoll bei Anderen da gnädiger...

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@Anima_Templi klar, kann ich gerne machen - muss nur schauen, dass es mal hell genug ist, wenn ich zu Hause bin (bei Kunstlicht werden die Fotos nichts, mein Handy ist definitiv nicht für Makro-Aufnahmen gemacht), morgens ist es meist zu knapp und abends ist die Sonne schon lange Weg bis ich zu Hause bin :lol:

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vor 14 Stunden schrieb Anima_Templi:

Der Zoll erklärte mir, dass ein generelles Einfuhrverbot für Tees aus China bestehe. Ob das nun wahr ist oder nicht, spielt ebenfalls keine Rolle. Mit dem Zoll braucht man nicht diskutieren.

Diese Aussage ist leider richtig.

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vor 6 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Gibs nur zu, du möchtest ebenfalls gross in die Chen Ju Fang Produktion einsteigen. :P

Mir geht es eigentlich nur darum zu sehen, ob es bei unterschiedlichen Tonsorten, bzw. Qualitäten Unterschiede bei den Stempeln gibt. 

Und natürlich ist es gut zu wissen wie die Stempel aussehen, sollte man sich selbst mal ein Exemplar gönnen wollen... ;)

In die Produktion einsteigen kann ich hingegen wohl nie, weil mir zum einen das Material fehlt und zum Anderen meine Fähigkeiten wohl weit unter denen eines "National Arts and Craft Masters" liegen... :D

 

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Eigentlich sollte man - also wir alle - mal ein Lexikon speziell für die Siegel anlegen... Mir liegt da eine Liste á la "Billy Mood" mit Abbildungen dazu vor.  Gotheborg ist doch eher auf Porzellan zentriert und was so online ist, ist eher dürftig. Jedenfalls für uns Westler.

Aber die sehr zeitraubende Entzifferung bremst das bei mir immer wieder aus. Ich muss dann aus Zeitmangel immer meine Taiwan-Kontakte anfragen, und das ist einfach ärgerlich, wenn man keinen Muttersprachler/-in zu Hause hat. Aber auch für Muttersprachler dauert das Entschlüsseln von archaischer Siegel- oder recht abstrakter Grasschrift ganz schön lange.  Oder man müsste mal die Yixing-Literatur gezielt scannen und auswerten. Vielleicht mache ich das mal auf meine alten Tage, wenn ich mehr Zeit haben sollte... -_-

Aber wenn es hier mehr Interessenten und Mitmachende hätte, wäre es ein tolles Projekt!

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vor 24 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Kaum!

Sehr wohl!

Nun ist zumindest klar, dass es sich, laut Shopbetreiber, in Gänze um Zini-Ton handelt. 

Die Aussage bezüglich der Auswirkung des Tones auf Wasser, sei mal dahingestellt.

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Meine Bestellung bei Jiri Duchek ist gestern eingetroffen. Und ich komme aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, so sehr freue ich mich über die Stücke. Jedes hat einen ganz eigenen Charme. Ich freue mich auf viele, viele Sessions mit diesen Schätzchen.

Ein Rye Kännchen, 100ml randvoll gemessen. Wunderbar gearbeitet und ganz leichter, fluffiger Ton mit einer sehr angenehmen Oberfläche. In Sachen Matching wird wieder erst einmal ausprobiert. Ich schiele aber schon etwas in Richtung junger oder trocken gelagerter Shengs. Der malawische Weißtee mit den strengen (Lagerungs-/Oxidations-)noten, über den ich letztens eine alberne Verkostungsnotiz verfasst habe, hat sich gerade bei der Einweihung  ganz hervorragend in dem Kännchen gemacht. Die strengen Aromen waren gedämpft und der Tee kam viel weicher und sauberer rüber. Anders als bei meinem Jianshui Kännchen von Anfang an ein super Ergebnis, ohne diese leicht metallische Note, die im Jianshui jetzt nach und nach verfliegt.

Ein Yuzamashi/ Cha Hai mit Krakelee-Glasur. Das ist ein ganz besonders gelungenes Stück, bei dem sich die Glasur an einigen Stellen in einem schönen Rosa verfärbt hat. Allein das könnte ich stundenlang anschauen.

Ein cremefarbenes Schächen mit "Dendriten" Verzierung, wie Jiri Duchek es bezeichnet. Das ergibt mit den beiden oben genannten Stücken ein herrliches Set.

Last but not least eine etwas größere Schale im koreanischen Buncheong Stil. Die werde ich viel in Kombination mit meiner Shiboridashi nutzen. Ich denke, dass güne und andere helle Tees da sehr schön zu passen werden.

1.thumb.jpg.0ef39e756681a860f5c08bce18f9637e.jpg

 

3.thumb.jpg.15bd1ae41860da41127c8daacc00662f.jpg

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@Shibo sehr schick! :) "fluffig" trifft es bei dem "Rye"-Ton von ihm sehr gut - ich hab von ihm ein Schälchen das etwas stärker "gebacken" wurde als die meisten Stücke (die Stelle im Ofen, an der es am heißesten wird - pro Brand gibt es daher nur ein paar Stücke mit dem Effekt), das fühlt sich schon fast wie Holz an! Das Bucheong-Schälchen ist eins von denen, das bei Flüssigkeitskontakt die Farbe ändert, oder?

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vor 10 Minuten schrieb doumer:

ich hab von ihm ein Schälchen das etwas stärker "gebacken" wurde als die meisten Stücke (die Stelle im Ofen, an der es am heißesten wird - pro Brand gibt es daher nur ein paar Stücke mit dem Effekt), das fühlt sich schon fast wie Holz an!

Das kann ich mir durchaus vorstellen, nachdem ich das Kännchen und auch die Dendriten-Schale in der Hand gehalten habe,  ganz leicht sind die! Ich habe bei dem Kännchen zuerst an Tuffstein gedacht. Klingt schön, dein Schälchen.

 

vor 10 Minuten schrieb doumer:

Das Bucheong-Schälchen ist eins von denen, das bei Flüssigkeitskontakt die Farbe ändert, oder?

Ganz genau, ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Gekauft habe ich es aber vor allem, weil mir die leicht durchsichtige Glasur schon jetzt so gut gefällt. Erinnert an eine zarte Wolkendecke. Die Schale ist übrigens ungleich schwerer und hat insgesamt eine ganz andere Ästhetik. Eher kühl, nicht minder toll.

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