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Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?


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Am Wochenende kamen einige Neuzugänge, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 😁 Insbesondere wäre da eine Hōhin mit Dōkeyū (道化釉) und einem Fassungsvermögen von ca. 100ml. Nach einem Aufgussgefäs

Es ist vollbracht! Die Kanne ist repariert und kommt morgen oder am Montag an. Die hier gezeigten Bilder sind von Frau Watanabe selbst, ich könnte Sie nicht besser machen. Ich freue mich!   

Das ausklingende Jahr hat mir wenig Freizeit beschert. Für große Unternehmungen war meist zu wenig Zeit. Geld, welches ich sonst vielleicht in Reisen gesteckt hätte, ist stattdessen in unser schönes H

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Nachdem ich schon seit Jahren damit rumtue, mir eine handgemachte Kyusu zuzulegen hat meine Frau beschlossen, dem Elend ein Ende zu bereiten und mir eine zu schenken :D

Somit kam vom Berliner Künstler Roland Gruden folgendes hübsche Gerät an:

 
 
 
Farbe täuscht ein wenig, da ich es in ziemlich gelbem Licht gemacht hab. Ist ein klassisches Celadon-Leichtgrün.
 
 
 
Und weil ich eh schon so lokal aktiv bin, wollte ich noch die im Herbst bei einer fränkischen Keramikerin aufgestöberte Matchaschale posten. Die gefällt mir sehr gut:
 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich ähm.... hab noch eine Kanne bekommen :ph34r:. Diese aus Kanada, von Robin Boogaerts aka Arbee Ceramics. Ist eine kleine, 130ml, innen glasiert.

Sehr akkurat verarbeitet, gießt auch sehr schön. Die Innenglasur mag für einige nicht passen, mir passt sie total :D Fühl mich sehr dekadent mit so viel tollem Teegeschirr, aber es ist ein wirklich schönes Stück.

 

 

 

 

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  • 5 Wochen später...

Leider funktioniert das Bilder hochladen nicht korrekt, der Beitrag kann gelöscht werden.

 

Eine Jian-Schale kam gestern bei mir an. Leider wird kein Foto dem Licht und Farbenspiel gerecht, man möchte sie den ganzen Tag betrachten. Auch die Haptik ist wunderbar. Ich freue mich schon auf einen Vergleich mit meiner Schale von Li Jiao. :)

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Bearbeitet von Anima_Templi
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Nachdem mir der Echizen Shiboridashi von Nobuyasu Kondô viel Freude bereitet und ich Gefallen an dem Formfaktor gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen eine Lücke in meiner Keramik-Auswahl zu schließen und mir endlich mal zwei Tokoname-yaki Stücke zuzulegen, klassischerweise Shudei Ton.
Der Shiboridashi von Gyokkô II. (玉光), dessen echter Name Umehara Hirotaka lautet, ist ähnlich wie der Echizen Shiboridashi von eher gewichtiger Natur und wiegt trotz einer Füllmenge von 50-60ml das Vielfache eines vergleichbar großen Yixing-Kännchens und zeichnet sich vor allem durch seine Schlichtheit aus. Passend dazu (sowohl was den Stil als auch das Volumen betrifft) ein Schälchen von Murakoshi Fûgetsu (村越風月), das im Inneren einen weißen Kreis aufgemalt hat - auf Grund der kaligraphischen Art, die etwas an das Symbol Ensō erinnert, empfinde ich das aber nicht als störend. Besonders bei dem Schälchen wird deutlich, wie leicht dünn verarbeiteter Ton sein kann - es fühlt sich fast an wie aus einem idealen, non-existentem Plastik: weich, warm und unglaublich leicht. Dadurch, dass das Schälchen innen unglasiert ist, hat es einen deutlich abrundenden Einfluss auf den Tee, wodurch insbesondere süße Noten sehr ausgeprägt zur Geltung kommen und Adstringenz abgemildert wird.

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Und schon wieder ich :ph34r: Dieses mal drei ganz besondere Stücke aus Japan: eine kleine, schmale, hohe Guinomi von Dohei Fujinoki (藤ノ木土平) aus Karatsu-yaki (唐津焼) - die so gar nicht wie übliche Karatsu-yaki Stücke ist - und ein sehr archaisches Guinomi und Yuzamashi Set aus Tamba-yaki von Masafumi Ohnishi (大西雅文) aus grobem, ungefilterten Ton mit sehr ausgeprägter Asche-Glasur.

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Dohei Fujinoki (geb. 1949, hat Mitte/Ende der 70er bei Yutaka Ohashi und Yoshiemon Katoh gelernt) gehört wohl zu den bekannteren Karatsu-Keramikern und hat sogar ein Stück im British Museum (wenn auch aktuell nicht ausgestellt) und betreibt zusammen mit seinem Sohn Yotaro, der ebfalls Töpfer ist, einen selbst gebauten Nobori-gama, aus dem auch dieses Stück stammt. Abgesehen von der ungewöhnlichen Form, die mich etwas an ein Schnapsglas erinnert (böse Zungen mögen behaupten, ich trinke meine Shengs gerne genau so stark wie ein hochprozentigen Klaren), hab ich mich sofort in die Glasur verliebt. Bei dieser ist zudem die Besonderheit, dass im Inneren der Boden und das obere Dritte glasiert ist, der mittlere Teil jedoch nicht - dadurch kommt der Tee teilweise mit dem Ton in Kontakt, was zu einer sanfteren Beeinflussung führt, wie wenn es innen komplett unglasiert wäre - ein wahres Meisterwerk! Mit einer Füllmenge von ca. 40ml passt es außerdem perfekt zu meinen Mini Yixing-Kännchen - man muss nur ziemlich genau zielen bei der kleinen Öffnung.

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Masafumi Ohnishi (geb. 1980, hat 2000 bei Hiroshige Kato gelernt) stammt aus einer Töpfer-Familie in dritter Generation und betreibt ebenfalls einen selbstgebauten Nobori-gama, der allerdings besonders lang und schmal mit sehr niedriger Decke ist, was wohl für mehr Ascheanflug sorgt. Wie man an den Stücken gut sieht, verwendet er ungesiebten Ton mit teils großen Einschlüssen, wodurch die Stücke Risse und Abplatzungen haben - zusammen mit der Asche-Glasur ergeben sich so wahrlich archaisch wirkende Stücke! Da er in den letzten 10 Jahren kontinuierlich seine Methode verändert (andere Ton-Mischung, andere Art zu Feuern, anderes Material und Menge an Holz etc.) ist auch jedes mal das Ergebnis etwas anders - Ziel ist hier, möglichst natürlich wirkende Stücke zu schaffen, was ihm meiner Meinung nach auch gelungen ist und weshalb sie mir im Gegensatz zu manchen Exemplaren aus Taiwan, die zwar ebenfalls grob wirken, aber einen ganz anderen "gekünstelten" Charakter haben, auch sehr gefallen. Von der Optik abgesehen ist bei diesen Stücken vor allem spannend, dass sie komplett von einer dicken Asche-Glasur überzogen sind - das hat einen ganz anderen Effekt auf den Tee, als der nackte Ton: in den ersten Tests wurde der Tee nicht insgesamt abgerundet sondern recht gezielt Adstringenz und Bitterkeit reduziert und der Nachgeschmack verändert und verbreitert - mehr dazu in den kommenden Tee-Notizen! Die Guinomi hat ein Volumen von ca. 50ml, weshalb sie ebenfalls in Kombination mit den kleinen Yixing-Kännchen gut funktioniert und dank des Yuzamashis, was ich einfach als Pitcher missbrauche, natürlich auch mit größeren Kännchen.

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vor 1 Minute schrieb Shibo:

@doumer Die Yuzamashi ist herrlich! Ich kann mir vorstellen, wie sie ein Stück Natur an den Teetisch zu bringen vermag. Das ist so ein Stück, welches ich sehr gerne live erleben würde, sollte man sich mal anlässlich eines Forentreffens o.Ä. sehen.  :whistling:

Ja, in der Yuza würd ich auch gern mal planschen... :yahoo:

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Hier nochmal Solo-Bilder von meiner neuen Mirka Randová-Shibo.

Das Teil ist nicht nur optisch und haptisch ein Genuss, auch das Handling ist deutlich besser als bei den meisten japanischen Shibos. Da hat man (oder zumindest ich mit meinen Wurstfingern) ja oft das Problem, dass der Shibo-Deckel beim Aufgießen leicht mal verrutscht. Das kann bei der Shibo von Mirka nicht passieren. Durch den erhöhten Rand der Shibo sitzt der "bombenfest" und die Plörre fliesst durch die 3 großzügigen Kerben am Rand zügig ab. 

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  • 2 Wochen später...
  • 3 Wochen später...
vor 10 Stunden schrieb Getsome:

Ist das jetzt der Teasertrailer, dann kommt der Trailer und dann der ganze Film?

Haha, nein. :D So groß wollte ich das nicht aufbauschen. Ich hab mich nur gefreut, dass es gestern schon ankam. Deswegen nur ein Schnappschuss. :)

Es handelt sich um ein schönes Pan Hu Kännchen, gemacht von Hang Hai, seines Zeichens National Certified Art and Craft Master, aus Di Cao Qing Zini Ton, welcher aus der Huang Long Shan No.4 stammt und beim bekannten Tonhändler Zhu Jin Lin 30 Jahre lagern durfte.

Di Cao Qing Ton kam nur endemisch in den tiefsten Schichten der Minen vor und ist besonders reich an natürlichen Mineralien. Der Ton ist sehr vielseitig einsetzbar und verträgt sich mit nahezu jeder Teesorte. Ungeachtet des guten Grundmaterials, hat es mir die Formgebung dieses Kännchen sofort angetan. Für mich in sich absolut stimmig und wunderschön.

Erste Test waren sehr positiv und es hat großen Spaß gemacht damit zu brühen. Bald folgt noch ein direkter Vergleich zum Zini Kännchen von Chen Ju Fang.

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