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Neue Gyokuros - Yamashita Wettbewerbs-Gyokuro 1. Platz


cml93

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Neu im Sortiment: Meister Yamashitas diesjähriger Wettbewerbs-Gyokuro, der, wie letztes Jahr, den Kansai-Wettbewerb gewonnen hat. Auf der Versteigerung wurde der Tee für 3000€/ kg versteigert. Dazu auch noch andere Gyokuros ab sofort im Shop:

www.yutaka-tee.de

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Mit Shinki-san, der den Teeanbau seit ein paar Jahren von seinem Großvater übernommen hat und erfolgreich den 1. Platz beim Kansai-Wettbewerb verteidigen konnte.

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Zusammen mit Meister Toshikazu Yamashita.

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Dann lebt der alte Hase also noch!
Ich nehme an beim gerühmten Gyo handelt es sich um den "Yashiki no Cha", das verwendete Pflückgut soll ja um sein Haus herum wachsen, schön dies mal ansatzweise bebildert zu sehen. :thumbup:

Diesen Tee habe ich vor einer Weile ausführlich verkostet, und es ist ein wunderbarer Tee, aber ich möchte anmerken, ich habe ihn mit milder Dosierung verkostet. Ich gebe auch gerne zu, dass ich auch heutzutage noch solch gute Gyokuros wunderbar finde eher westlich, ähnlich wie Sencha aufgegossen, einfach 50° statt 60°. Aber da spielt weiches Wasser eine solch gewaltige Rolle, mehr als bei jedem anderen Tee mMn. Aber es ist mir egal, wenn leichter aufgegossen als traditionell weniger cool oder hipp oder in ist ... Sheng liebe ich stark, Gyokuro mild ... so ist es nun halt.

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@GoldenTurtle Nein, Yashiki no Cha ist das Cultivar "Samidori." Samidori ist übrigens in Wirklichkeit die Standard-Qualität von Herrn Yamashita (die Teefelder neben seinem Haus). Die beste Qualität kommt von den Teefeldern ca. 5 min entfernt von seinem Haus, wo er u.a. seine Wettbewerbs-Tees anbaut. Und von diesen Tees ist Saemidori die höchste Qualität (außerdem baut er noch Gokô, Asahi, Uji-Midori und Kyo-Midori an). Von dem Saemidori wurden übrigens nur knapp 4 kg hergestellt ;) Die höchste Qualität der nicht-Wettbewerbs-Tees ist übrigens "Kyo-Midori," ein Cultivar was Toshikazu Yamashita angebaut hatte und wo im Moment nur noch ein paar kleine Felder übrig sind. Den werde ich wahrscheinlich dann nächstes Jahr ins Sortiment aufnehmen :D 

Bearbeitet von cml93
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    • Von xwo
      Hallo Zusammen,
      ich trinke seit Jahren  zum Frühstück grünen Tee. Sicher nicht den Besten, sondern eher normale Standard Bio Tees aus der DM oder von Alnatura, also Sencha oder chun mee. 
      Ein paar Jahre hatte ich auch Zugriff auf chinesischen grünen Tee, meistens Gunpowder, den mir ein ehemaliger Arbeitskollege von seinen Heimatbesuchen mitbrachte inkl. einer Teekanne. Leider ist diese kaputt.
      Also habe ich mich entschieden wieder weg von den Teebeuteln zu kommen und habe mir eine Kyusu Banko gekauft. Ja, der erste Kulturschock, es ist eine Kanne für japanischen Tee. 
      Das war mir bewusst. Also noch einen GYOKURO SHIBUSHI BIO Tee gekauft. Heute habe ich diesen am Morgen das erste mal zubereitet.
      Wie vom chinesischen Tee gewohnt, habe ich ihn kurz gewaschen in der Kanne und dann aufgegossen.
      Ich muss sagen, ich war sehr überrascht vom Ergebnis. Entsprechend den Empfehlungen des Händlers habe ich die Kanne nur zu 2/3 gefüllt, erhielt also geschätzte 100 bis 120ml Tee. In meiner Tasse fühlte sich das doch verloren an, trinke ich bisher eher 180ml am Morgen.
      Die Empfehlung des Händler lag bei 3 Teelöffeln auf 100-300ml Wasser bei max 60 Grad. Die Kanne hatte ich vorher heiß gewaschen, war also warm. Ich habe 2 Teelöffel und ca. 67 Grad warmes Wasser genommen. Da begann meine erste Enttäuschung. Ich bin bewusst über 60 Grad gegangen, da ich den Tee gern warm trinke. So war der Aufguss aber eher kalt.
      Geschmacklich jetzt nicht so verkehrt für mich, wie erwartet eher weicher als meine bisherigen Sorten. Aber auch nicht so belebend.
      Meine Frage, kann ich den Tee auch wärmer zubereiten? Also zB 75-80 Grad? Sollte ich die Tasse ggf. ebenso vorwärmen?
      Warum sollte die Kanne nur zu 2/3 gefüllt werden?
       
      Danke.
    • Von Arashi_94
      Servus, 
      ich bin der Robin, 26 Jahre alt und komme aus dem schönen Schwabenländle 😁
       
      Meine Liebe zum Tee hat sich nach meiner ersten Japan-Reise 2016 manifestiert. Erst durch die ja schon blasphemischen, aber verdammt leckeren Fertig-Grüntees in allen Stärken und Sorten aus den Automaten und Konbinis, später nach den ersten Tee -und Matcha Zeremonien in Uji und im Koraku-en in Okayama. Seitdem bin ich nach und nach von Beuteltee, auf hochwertigen Tees aus Teeläden und spezialisierte Versandhäuser umgestiegen, inklusive Upgrades des Equipments.
      Verliebt hab ich mich in den japanischen Grüntee und seine beeindruckenden Sorten-Vielfalt. Meine Favoriten sind u.A. Tamaryokucha, Gyokuro, Benifuuki No.1/2 und hochwertige Sencha-Sorten, sowie Matcha.
      Natürlich trink ich grünen Tee aus allen erdenklichen Anbaugebiete der Erde und auch sehr gerne weißen Tee, Mate, Guayusa & viele verschiedene Früchtetee-Kombinationen.

      Sonst interessiere ich mich sehr viel für Musik, gehe auf zig Konzerte & Festival, national & international, sammle Vinyl & CD. Ein großer Filmsammler/Liebhaber bin ich auch und reisen tu ich für mein Leben gern. Vor allem nach Japan. Seit 2016 war ich bis 2020, mit Ausnahme von 2018 jedes Jahr dort... so langsam bin ich auf Entzug. Reist wenn es wieder möglich ist, in dieses Land, es macht positiv süchtig  

      Ich freue mich schon auf den Austausch über Tee und sonst erdenkliche Themen. Neuen Sorten und Kreationen bin ich keinesfalls abgeneigt und in Sachen Zubereitung freue ich mich immer auf Tipps. 

      Viele Grüße und bleibt gesund  
    • Von MichaW75
      Hallo zusammen.
      Ich benutze zur Zeit eine Kyusu aus Tokoname Ton und bereite in ihr überwiegend Gyokuro und Sencha zu. Da ich mir nun erstmals einen Tamaryokucha zugelegt habe, möchte ich diesen auch in der Kyusu zubereiten und bin mir aber nicht sicher, ob das sinnvoll ist. Auf der Verpackung steht, dass er in der Pfanne geröstet wurde.
      Benötige ich eher eine separate Kyusu für Tamaryokucha oder hat es keinen Einfluss auf den Geschmack von Gyokuro? 
    • Von cordyceps
      Hallo zusammen,
      ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit japanischen Grüntees und habe aktuell folgende Tees offen: Keiko Aracha Shincha 2020, Keiko Benifuuki No. 1, Keiko Diamond Leaf und Keiko Kawanabe.
      Da fällt natürlich auf, dass ich scheinbar einen Hang zu Keikos habe  Dies liegt aber nur daran, dass ich auf der Suche nach Bio-Grüntees aus Japan über diese Marke gestolpert bin. Der Benifuuki No. 1 und der Diamond Leaf schmecken mir aktuell richtig gut - habe aber eben auch wenig Vergleichsmöglichkeiten.
      Für mich sind Bio-Tees aus zweierlei Gründen wichtig. Ich bin der Meinung, dass in Lebensmitteln enthaltene Pestizide & Co. nichts akzeptabel sind und Pestizide und zu viel chemische Düngung nichts in unserer Umwelt zu tun habe und somit sehr gerne Anbauformen (nicht nur beim Tee) unterstütze die sich in dieser Richtung engagieren.
      Bei meiner zweiten Passion, dem Kaffee, ist dies aktuell für mich besser nachvollziehbar von welchem Kaffeebauer der Kaffee kommt und wie der Anbau, die Vermarktung etc. aussieht. Auch dort bin ich bereit für den direkten und fairen (nicht Fairtrade-Siegel) Handel von Kleinbauern und deren, oftmals nicht zertifizierten, Bio-Anbau zu zahlen.
      Natürlich habe ich mit großem Interesse diesen Thema gelesen: Bio vs nicht Bio bei japanischen grüner Tee
       
      Insofern würde mich also vor allem interessieren ob es Empfehlungen gibt welche Bio-Grüntees ich im Vergleich zu Keiko mal probieren sollte.
      Zudem wäre es natürlich interessant ob ihr Tipps zu direktgehandelten Grüntees aus Japan (oder China falls es einen Geheimtipp gibt ) habt die gute, umweltverträgliche Anbaumethoden mit Verzicht auf übermäßige Pestizide vorweisen können.
      Falls es sowas nicht gibt dann bin ich gerne bereit diese Antwort zu akzeptieren und bleibe weiterhin bei den Keikos
      Danke im Voraus. LG, Robert
    • Von Roberts Teehaus
      Genmaicha aus Japan – eine faszinierende Teespezialität!

      Denkt man an Japan und Tee, so denkt man in erster Linie wahrscheinlich an Matcha oder Gyokuro Asahi. Doch Japan hat viel mehr zu bieten und so scheint es doch ein wenig verwunderlich, warum gerade Genmaicha bei uns eher noch ein Geheimtipp ist – obwohl diese Teespezialität überaus duftig und himmlisch malzig schmeckt.

      Genmaicha ist eine köstliche Teespezialität, welche neben grünem Tee geröstete und teilweise gepuffte Reiskörner enthält. Wer Reis als Grundnahrungsmittel liebt oder damit aufgewachsen ist, wird allein schon beim Öffnen der Teepackung ins Schwärmen geraten. Für diese Teemischung wird gerösteter brauner (Natur)Reis verwendet (japanisch Naturreis = genmai) – wodurch dieser Tee eine angenehme und malzig-aromatische Röstnote erhält.

      Sein Geschmack

      Sein Aroma bewegt sich zwischen leicht süß, nussig und Karamell. Grundlage für den Genmaicha bildet grüner Tee, der durch die nussige Karamell-Note milder und runder wird. Beliebt zum Nachmittag zu etwas Gebäck, werden die Reiskörner auch gerne mal aus dem Tee geknuspert. Ob man den Tee nun zum Gebäck einnimmt oder als Getränk zu hellen Fleisch- oder Fischgerichten – im Prinzip passt er zu Allem und kann eigentlich immer getrunken werden.

      Liebe auf den ersten Schluck

      Wer Genmaicha einmal probiert hat, ist in der Regel sofort über alle Geschmacksknospen in diese Teemischung verliebt. Also Vorsicht: Andere Tees könnten es eventuell künftig ein bisschen schwerer haben. 😉

      Entstanden ist die Teespezialität laut Erzählung wahrscheinlich während des 15. Jahrhunderts, und auch hier spielte wahrscheinlich – wie oft – der Zufall eine Rolle! So wird etwa mancher Grüntee leicht geröstet, und der Geschichte nach soll der Bedienstete eines Samurai bei der Röstung des grünen Tees etwas nachlässig vorgegangen sein, und den Tee zu lange erhitzt haben. Zwischen den Teeblättern befanden sich auch nachlässigerweise mehrere Reiskörner. Der Herr Samurai war über den Fauxpas so wütend, dass er den armen Diener angeblich hinrichten ließ. Als er die Röstung dann als Tee probierte, musste er äußerst beschämt feststellen, dass diese unfreiwillig entstandene Teemischung überaus köstlich mundete. Der Genmaicha war entstanden, sein armer Erfinder hat ihn leider nie probieren können… Darum: Bitte immer erst probieren, dann meckern!

      Eine Frage des Geldes…

      Da japanischer grüner Tee auch in Japan hochpreisig und für das allgemeine Volk doch eher rar gewesen ist, konnte man ihn zudem mit dem gerösteten Reis strecken, was Genmaicha zu einem „Arme-Leute-Tee“ machte. Und Hand aufs Herz – sind es nicht gerade die sogenannten „Arme-Leute-Speisen“, die mitunter am besten schmecken? Denken Sie nur in unseren europäischen Kreisen an Arme Ritter oder das deftige Bauernfrühstück.

      Not macht erfinderisch; gerade, wer arm gewesen ist, musste meist hart arbeiten und wollte wenigstens mit guter, nahrhafter und wohlschmeckender Kost bei Laune gehalten werden.

      Und so galt Genmaicha als gestreckter Arme-Leute-Tee und sollte als Überbrückung zwischen zwei Mahlzeiten dienen... Inzwischen ist er überall beliebt und bildet ein geschätztes Alltagsgetränk in Japan.

      Die Zubereitung:

      Geben Sie acht bis zehn Gramm Genmaicha in eine Kanne. Kochen Sie einen Liter Wasser sprudelnd auf und lassen Sie es drei Minuten im geschlossenen Wasserkocher abkühlen. Anschließend aufgießen und den Aufguss zwei Minuten lang zugedeckt ziehen lassen. Sie können ihn bei Bedarf mehrmals aufgießen – das jedoch ist und bleibt Geschmackssache, je nachdem ob Sie eher kräftigem oder mildem Aroma den Vorzug geben. Probieren Sie es einfach aus – einen frischen Aufguss kann man immer machen. 🍡😄👌🍵

      Zum Wohle!


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