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Wer hat Erfahrung mit dem Piao I und ähnlichen Teekannen?


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Liebe Teefreunde

Ich wollte ja eigentlich ein gläsernes Gongfu Teekännchen kaufen, aber dann habe ich nachgedacht, dass es wirklich etwas eine Sauerei ist, umständlich zu reinigen (Blätter aus dem Ausguss popeln), und für sehr präzis aufzubrühende Tees (was mehr als die Hälfte meines Repertoires sind) eigentlich unpraktisch ist. Da bin ich bei einem sehr anständigen Teehändler auf folgendes gestossen:

 

Wer hat Erfahrung damit?

Was ist besser, die originale Piao I oder diese scheinbar namhafte Alternative? Angeblich gibt es viele Imitate. Und einige haben längerfristig irgendwelche Probleme mit dem Siebchen - aber eben angeblich nicht alle.

Gruss + Dank für Erfahrungsberichte

Kröti

 

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Ich finde sowohl Kamjove als auch Sama für besser als Piao I. Pioa I hat mW kein fixiertes Körbchen das heisst man muss es immer rausnehmen und das Ventil ist ein Art Metallkugel, daher neigen sie durchaus zu tropfen wenn es nicht exakt trifft.

Kamjove hat den Vorteil, dass das Ventil mit einer Sprungfeder versehen ist, dadurch schliesst es sehr gut, aber die Feder rostet mit der Zeit. Der eigentliche Verschluss ist aber aus Plastik. Bei Sama ist der Verschluss ein Metallzylinder ohne Feder. Das funktioniert eigentlich ganz gut jedoch nicht ganz so perfekt wie bei Kamjove zu beginn.

Sowohl Kamjove als auch Sama führen auch Varianten wo das Körbchen nicht fixiert ist, da ein eingedrehetes Körbchen sehr praktisch ist würde ich darauf achten so eins zu nehmen.

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Hallo liebes Kröti,

Klaus und ich haben beiden solch ein kleines, gläsernes Gong-Fu Kännchen, click.

Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden und kann keinen Deiner Kritikpunkte bestätigen.

Es gießt äußert präzise und lässt sich kinderleicht reinigen.

Allerdings sieht die von Dir gepostete Variante auch recht praktisch aus!  :)

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meiner tochter hab ich vor ~2 jahren eine samadojo für die arbeit geschenkt. klappt problemlos, soweit ich weiss.

war eine ebay ersteigerung, und günstiger als die vom DTH.

meine glaskanne hatte ich ja bereits vorgestellt:

http://www.teetalk.de/gallery/image/464-/

ist ein supergutes teil, in dem ich auch die teuersten tees zubereite, incl, japanischer. man muss sich allerdings eine bestimmte technik angewöhnen, dass sie nicht tropft beim ausgiessen. wer keine zwei linken hände hat, bekommt das allerdings hin.

reinigung ist überhaupt kein problem bei dieser kannenart.

es gibt sie auch mit griff nach chinesischer/westlicher art, also hinten dran.

preise beim DTH um 20 euro jeweils.

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Danke euch für die blitzschnellen Antworten und ganz besonders David! Super Insights!! Hätte erwartet, dass ich vielleicht nach einer Woche zu solchen Erkenntnissen kommen würde, wenn überhaupt.

@Seelen-Klempner, äh Templer:

Der Situation ist folgendermassen: mit präzise meine ich die Ziehdauer und weniger das Eingiessen an sich - ich hätte ein 2dl Gongfu genommen - ich habe z.B. 80ml Gläschen, möchte aber nicht nur immer so wenig aufgiessen - aber, mit dem Gongfu zieht der Rest unkontrolliert weiter, da ist dieses neumodische Zeug einfach wie für mich gemacht.

@Klaus: ditto ditto  :D

Und Rootie, ja, das mystische Feeling ist leider nicht das Gleiche. Muss man vielleicht durch Erhöhung der Teequalität ausgleichen.


Key, sieht hübsch aus! Nehm ich noch unter die Lupe ... wie machst du das wegen dem Weiterziehen damit?

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ich habe z.B. 80ml Gläschen, möchte aber nicht nur immer so wenig aufgiessen - aber, mit dem Gongfu zieht der Rest unkontrolliert weiter

In solchen Fällen verwendet man i.d.R. eine weitere Kanne, aus der man danach "serviert". So bleibt in der Kanne mit den Teeblättern ein Wasser zurück und nichts zieht weiter ;)

Hier mit Bildern untermalt :D

Edited by theroots
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Aber der Innenteil, wo das Sieb ist, scheint Kunststoff/Plastik zu sein oder? Da wärst du beim selben Dilemma wie ich mit meiner Kanne. Die zwar außen Glas ist, aber das Sieb aus Plastik. Ich benutze sie nur noch als Wasserkrug oder ohne Sieb und seiche den Tee extern mit einem Edelstahlsieb ab, denn mich hat der Plastikgeschmack am Ende doch erheblich genervt. 


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 wie machst du das wegen dem Weiterziehen damit?

bei tees mit grösseren blattbestandteilen oder ganzen blättern, kann man den deckel einfach beim abgiessen drauf lassen. der spalt zwischen kanne und deckel ist recht klein, da kann also kaum was durchflutschen.

bei feineren tees giess ich durch ein haarsieb ab, und geb den aufgefangen anteil einfach zurück in die kanne.

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Ich habe so ein Modell von Teekenner. Wollte eigentlich schon lange darüber schreiben, aber irgendwie komme ich nicht dazu :(

Ich bin damit recht zufrieden und es ist auch äußerst praktisch. Eine gelungene All-In-One-Lösung. Jetzt muss es nur noch jemandem gelingen, eine Waage, einen Wasserkocher und ein Durchlassventil mit einer Zeitschaltur zu koppeln und in das Ding einzubauen. Natürlich alles per App steuer- und programmierbar  ;)

 

 

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Am 28.12.2013 um 00:51 schrieb Joaquin:

Ich habe so ein Modell von Teekenner.

Funktioniert das Ding denn überhaupt noch bei dir, oder hat es nach den Vorkommnissen seine Dienstbereitschaft automatisch quittiert?

Am 26.12.2013 um 18:54 schrieb VanFersen:

und seiche den Tee extern mit einem Edelstahlsieb ab

Fast zu viele Informationen mein Bester.

Edited by GoldenTurtle
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