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Diese Woche habe ich mir ein antikes Luzon Chatsubo gekauft, ein Gefäss im welchem früher der Tee gelagert wurde. Dieses würde ich nun gerne für ein kleines Experiment mit Tee befüllen, der darin für eine (längere) Weile lagern soll. Da das Volumen des Gefässes nicht gerade gering ist (Höhe voraussichtlich 26.5cm, Durchmesser unten 8cm) frage ich mich, welcher Tee sich wohl aus ökonomischer Sicht für das Experiment anbieten würde. Für konkrete Vorschläge in Richtung Oolong und weisser Tee wäre ich daher dankbar! ^_^

 

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bearbeitet von theroots

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Teurer aber auch voluminöser Tipp von Diz! :D

Immerhin halb so teuer, aber braucht auch weniger Platz:

15er Anxi TGY, die normale Atong Röst Edition, nicht die zwischengelagerte Version für die lange Lagerung ... die normale Version reift herrlich!! Kenne da von den schon etwas (an)gereiften den 13er, 06er und 00er - alle drei inzwischen herrlich! TGY so geröstet ist einer meiner persönlichen Favoriten für die Reifung im Oolong Bereich.

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Ansonsten der Mi Lan Xiang oder, wenn es den wirklich ökonomisch sein soll ein Shui Xian von Cindy oder sonst etwas eher kräftig geröstetes. Am günstigsten währe wohl ein gut gerösteter Thailänder. Der kann allerdings nicht ganz mit den grossen Oolongs mithalten. :ph34r:

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PS @theroots: ist das Teil wirklich ohne Deckel?!?

Ohne Deckel empfehle ich nur Heicha zu lagern ... alles andere macht keinen Sinn.

Ausser du möchtest in feuchtem Klima einem Oolong noch Fermentationsnoten andichten, aber das glaube ich bei dir ja weniger. :D

bearbeitet von GoldenTurtle

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Vielen Dank für die Vorschläge. Habt ihr Richtpreise für die erwähnten Produkte?

vor 7 Stunden schrieb GoldenTurtle:

ist das Teil wirklich ohne Deckel?!?

Zur Zeit leider schon, werde mir da aber natürlich noch etwas einfallen lassen. Mal sehen, was da früher so verwendet wurde. Da wird sich sicherlich etwas passendes finden. ;) 

vor 7 Stunden schrieb miig:

Wow, tolles Projekt!

Ich hoffe die Dose ist nicht all zu gross, dann würde sicherlich etwas schönes darin Platz finden. :)

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Am 6. Februar 2017 um 12:28 schrieb GoldenTurtle:

Na, zuerst mal schauen, ob das Ding ganz ankommt!

In der letzten Zeit hatte ich wirklich etwas Pech, aber deine schlaglosen Nächte haben ein Ende:

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Das Volumen (25cm hoch sowie maximal 22cm breit) macht es schon ziemlich schwierig, hier eine ökonomisch gesunde Lösung zu finden. Mal schauen. ;)

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Cool! :thumbup:

Ich denke ein nicht gekugelter Oolong ist doch das Kleverste, schlicht weil er einiges mehr Platz braucht.

Aber welcher wäre bloss wirklich spannend zu lagern und doch nicht allzu teuer ... ich gehe vom Gefäss her auf Yancha!

Ok, ich habe seit dem letzten Satz wirklich darüber nachgedacht und ich empfehle dir diesen Shuixian, ist in diesem 10er Pack auch noch einiges günstiger als einzeln.

Warum? Das ist der beste hart geröstete Yancha, den ich bisher hatte. Dieser wird u.a. für ein sehr elitäres Gästehaus produziert, wo China seine Top Gäste unterbringt, wie z.B. auch Merkel. Vielleicht hat sie diesen dort auch mal getrunken, aber ich würde sie deswegen jetzt nicht unbedingt um eine Rezension anfragen. Doch zurück zum Tee. Ja, das Ziel der harten Yancha Röstung erreicht: Karamell und Seide. Aber ohne die typischen verbrannten Begleiterscheinungen. Ich würde es offen und ehrlich interessant finden, wie dieser Tee sich über die Jahre in solch einem Gefäss entwickelt.

bearbeitet von GoldenTurtle

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    • Von paxistatis
      Hallo zusammen,
       
      ich hätte mal eine Frage bzgl. der Lagerung von Pu Erh Tee: Aktuell habe ich mehrere Packungen Pu, die etwas größere Mengen umfassen und die ich gerne lagern möchte (mehrere Monate ggf. Jahre), um die Entwicklung des Geschmacks zu verfolgen. Aktuell sind die Packungen komplett verschlossen (sind von TKK), d.h. ich müsste sie noch aufschneiden und auch diesen Verschluss öffnen. Ich wollte mal fragen, wie man am besten vorgeht, wenn ich jetzt eine Portion für eine Session rausnehmen möchte. Natürlich muss ich die Packung aufschneiden, aber reicht der übliche Verschluss, um den Pu dann weiter zu schützen? Oder sollte man dann ein anderes Gefäß oder so nutzen?
      Wie lagert ihr den Pu? Ich will jetzt allerdings auch ungern, große und teure Töpfe holen. Ich habe nur einen kleinen (100gr) Bing und mehrere Packungen a 50-100gr, also nicht so viel. Und viel Lagerplatz habe ich auch nicht (aktuell habe ich eine Schublade voll mit Tee )
      Schon mal danke!
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      Tobi
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      wir haben nun einen Blog auf unserer Webseite  https://www.roberts-teehaus.de/blog
      Unser wichtigster und erster Text ist der Tee-Ratgeber. Im Tee-Ratgeber versuchen wir die wichtigsten möglichen Fragen zur Zubereitung und Lagerung von Tee zu beantworten. 
      Viele Grüße
      Robert
    • Von VanFersen
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      Heute gerade in diesem Moment trinke ich einen 1999 loose Leaf Sheng - welcher ebenfalls eher der alten Garde was die Lagerung anbelangt zu zuschreiben ist - so auch der andere aus den 1996. Was diese Sorten, vor allem aus HK Lagerung alle gemein haben, ist eine wirklich Funky seltsame Wirkung auf den Körper.
      Ich trinke gerade den 6ten Aufguss und im Moment geht es wir sehr sehr seltsam. Es fühlt sich gerade so an, als würde der Tee einem richtig in den Kopf steigen und sich eine Art Druck auf den Kopf ausüben - dazu ist erneut ein Gefühl von leichtem Schwindel - Benommenheit wie bei einem leichten Schwips zu vermerken. Auch ein Gefühle der Trockenheit im Hals und ein leichten sich zuziehen jenem ist zu vermerken. Ich habe nichts gegen diese Umstände, sonst würde ich diese Sorten nicht trinken , aber mich fasziniert was dahinter steckt.
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    • Von Stiefelkante
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