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Mal eine provokante These von mir:

Warum soll ich mir dieses ganze (Shu) Puerh antun, wenn es ordentliche Hongchas gibt.

Natürlich etwas überspitzt, weil ich schon die Unterschiede kenne.

Aber für jemanden, der nur einen ordentlichen "dunklen" Tee trinken möchte, ist es vieleicht schon eine Frage wert.

Ein schöner Hongcha, es gibt ja sogar Dianhong, ist einfach fertig produziert, da nimmt man 100 g und trinkt die aus.

Entweder der Tee gefällt oder nicht.

Bei Puerh empfinde ich dieses ganze Drumherum viel komplizierter, wo kommt der her, ist das drin, was draufsteht, ist der schon trinkbar oder muss er noch liegen, Gushu...

Gut, Gushu ist jetzt auch in den Hongcha Bereich eingedrungen. Aber bei Hongcha kann ich viel einfacher mal darüber hinwegsehen.

Hab grad wieder sehr interessante Hongchaproben, die sich unkompliziert gießen lassen und auch viel Energie drin haben...

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Weil dunkel nicht gleich dunkel ist ;) 

Für mich zwei komplett unterschiedliche Welten und daher auch unterschiedliche Erwartungshaltungen – ich käme nie auf die Idee einen Shu zu trinken, wenn mir nach einem Hongcha ist oder umgekehrt. Hongchas sind für mich (alleine schon auf Grund dessen, dass sie oxidiert sind und Shus fermentiert) deutlich näher an einem Oolong als an einem Shu. Bei einem Hongcha geht es mir um die Primäraromen, bei einem Shu (wie eben in einem anderen Beitrag beschrieben) eher um die sekundären Dinge wie Schwere/Körper und Qi (wobei ich dazu sagen muss, dass ich eher wenig Shu trinke, meist dann wenn mir kalt ist oder ich kränkel und ein guter Sheng verschwendet wäre und daher wie gesagt auch mit einer eher Sheng-artigen Erwartungshaltung ran gehe).

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vor 3 Stunden schrieb Krabbenhueter:

Mal eine provokante These von mir:

Warum soll ich mir dieses ganze (Shu) Puerh antun, wenn es ordentliche Hongchas gibt.

Natürlich etwas überspitzt, weil ich schon die Unterschiede kenne.

Aber für jemanden, der nur einen ordentlichen "dunklen" Tee trinken möchte, ist es vieleicht schon eine Frage wert.

Ein schöner Hongcha, es gibt ja sogar Dianhong, ist einfach fertig produziert, da nimmt man 100 g und trinkt die aus.

Entweder der Tee gefällt oder nicht.

Bei Puerh empfinde ich dieses ganze Drumherum viel komplizierter, wo kommt der her, ist das drin, was draufsteht, ist der schon trinkbar oder muss er noch liegen, Gushu...

Gut, Gushu ist jetzt auch in den Hongcha Bereich eingedrungen. Aber bei Hongcha kann ich viel einfacher mal darüber hinwegsehen.

Hab grad wieder sehr interessante Hongchaproben, die sich unkompliziert gießen lassen und auch viel Energie drin haben...

Die Frage hab ich mir auch mal gestellt, als ich einige gute edle Hongchas vor mir hatte.

Wenn man dann aber mal wieder richtig guten teureren Shu trinkt, erledigt sich die Frage, denn die pflaumigen karamelligen Noten mit dickem Aufguss sucht man wo anders einfach vergeblich.

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Eine untewöhnliche und interessante Frage! Ein paar Gedanken dazu:

- Darjeeling First Flush und ähnliche Tees zähl ich jetzt mal nicht zu den Hongcha. So!

- Beide Tees sind relativ stark "bearbeitet", der eine durch eine starke Oxidation (die berüchtigten, aber eigentlich falschen 100%), der andere durch eine Kompostierung / beschleunigte Fermentation. Von beiden gibt es mildere Vertreter, aber die meisten sind doch recht dunkel.

- Beide Tees sind eher als Brot- und Butter-Tees bekannt, wobei es natürlich Highend-Vertreter gibt. Dennoch, ein Shu ist für mich fast immer ein eher einfacher Tee, insbesondere einer, bei dem ich nicht so sehr auf die Aromen achte. Wie doumer schon sagte, wer aromatisch verwöhnt werden will, trinkt eher Hongcha.

- Was edle Vertreter angeht, so ist für mich ein Schwarztee der naheliegendere Kandidat, um gute Blätter zu verarbeiten... die Oxidation lässt halt doch mehr übrig als die Shuxidation.

- Weiterhin könnte man, wenn man an sowas glaubt, sagen, dass beide Tees recht weit im warmen Spektrum vertreten sind

- Wie du sagst - ein Schwarztee ist fertig, wenn er da ist. Ein Shupu kann zu frisch sein und noch zu viel Wou Dui (Fermentationsmief) besitzen.

- Ob man sich auf das komplizierte Drumherum einlässt, ist natürlich so eine Frage. Der Pu-Markt ist halt ein verrückter, da gibts viel Hype und Gedöns, aber man muss sich ja nicht jeden Shu anziehen :ph34r:.

- In jedem Fall gefällt mir der Gedanke, die zwei gegenüber zu stellen. Letztlich sind es beides für mich wärmende Tees, eher für Herbst und Schlechtwetter.

- Hongcha hat die aromatische Brillianz für sich, Shupu eine Erdigkeit, die auch schön sein kann. Gibt aber auch Zwischenvertreter... logo.

bearbeitet von miig

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Weil das technisch gesehen anscheinend nicht der Fall ist. Der Tee ist so weit oxidiert, wie es Sinn macht, aber das Potential ist nicht restlos ausgeschöpft. Ist wohl Haarspalterei, aber wir könnten das mal ausklamüsern :)

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Letztendlich ist das alles eine persönliche Befindlichkeit von mir.

Da ich von der Entwicklung ausgehend vom hellen sheng Puerh hin zum dunklen jetzt beim Shu angekommen war, musste ich einfach auch mal diese Frage stellen.

Es geht nicht um entweder oder.

Aber wenn ich so wenig Zeit habe, um alles auszuprobieren und vielleicht auch nur mal sitzen und gießen will, ohne Probieren, fällt doch mal die Frage des Einschränkens. Und ich hab ja gute Shupuerh trinken dürfen, aber eben doch nicht die Zeit um die alle auszuprobieren und auch Enttäuschungen dabei zu haben.

Ja, beim Chinesen, mal nebenbei, ja kann ich auch nen einfachen trinken, vielleicht mit Jasminblüten und so. Aber sonst möchte ich auch was von haben. 

Es ist mir aufgefallen, dass ich leichter mal nen guten Hongcha oder Oolong kaufen kann als eben Shupuerh, ohne dass dieser ganze Schwanz der Fragen dran hängt.

 

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@doumer und @miig haben die für mich wesentlichen Punkte zu dieser Fragestellung bereits formuliert.

Wenn es um gute Qualitäten beider Tees geht, ist für mich Hongcha der Tee, den ich auch ohne großartig darüber nachzudenken Gästen serviere, die nicht unbedingt Teetrinker im Sinne der Mitforisten hier sind (um es mal vorsichtig auszudrücken). Mit Shu würde ich dies nicht unbedingt machen.

Bei mir ist tagsüber (z. B. auf der Arbeit) meist ein Hongcha im Glas bzw. Becher. Shu ist dagegen eher eine Angelegenheit für die Freizeit bei mir. Warum sich das so eingespielt hat, kann ich gar nicht genau sagen, aber es hängt vermutlich damit zusammen, dass Hongcha einfach "fertiger" Tee ist.

Das "Drumherum" beim Shu empfinde ich aber nicht zwingend als störend; dies mag jedoch auch daran liegen, dass ich die Suche nach gutem Tee als Teil des Hobbys sehe. Meist findet man bei der Suche noch neue Informationen und lernt wieder etwas dazu auf dem Teeweg.

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Am 23.11.2017 um 10:01 schrieb Krabbenhueter:

Warum soll ich mir dieses ganze (Shu) Puerh antun, wenn es ordentliche Hongchas gibt.

Wenn du Shou nicht liebst, hoffe ich doch wirklich, dass du dir ihn nicht "antust"!!

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 18 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Wenn du Shou nicht liebst, hoffe ich doch wirklich, dass du dir ihn nicht "antust"!!

Das war vieleicht missverständlich ausgedrückt. Ich trinke Shu gerne, ich möchte mir das drumherum weniger antun, also im Sinne von Qualität, Herkunft, die ich nicht beantworten kann, obwohl mir der Tee selbst gefällt.

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    • Von xióngmāo
      Vorab, der folgende Text schildert eine Momentaufnahme, ein Work in Progress, unter der Kenntnis von begrenztem, akkumuliertem Teewissen, und noch dazu, unerhörter Weise, einen äußerst subjektiven Eindruck. Ich vermute, dass sich das über viele Jahre als Vorspann eigentlich immer voranführen lässt, oder aber auch gleich ganz weglassen. 
      Des Weiteren habe ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen; im Gegenteil, es fühlt sich oft an, als würde ich mit der kleinen Kuchengabel ein paar Brösel vermeintlicher Weisheit aufsammeln, von denen ein beträchtlicher Teil zwischen den Spießen durchrieselt, um dann Jahre später erst in den Couchrinnen der Erinnerungen wiedergefunden zu werden. 
       
      Genug Abschweifungen, ohne Umschweif nun der Frevel, den ich hiermit an die Beitragstür nageln werde: Alter Tee ist und bleibt ... alter Tee. 
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      Und um jetzt wieder etwas die Schärfe aus dem Gesagten zu nehmen, nochmal etwas rationaler eingeordnet in die Bildbände meiner Geschmacksbilbliothek: Ich weiß den Geschmack von gereiftem Pu Erh, soweit ich bisher welchen probieren konnte, den Koryphäen des Elements sowie Pu Erh Allwissende aus Gegenden Chinas, die nach mindestens mehreren Jahrzehnten Reifezeit verlangen, noch als Aged oder Semi-Aged zulassen würden. 
      Allerdings ist der springende Punkt in meinem Widerwillen himmelhochjauchzend in den Lobesgesang alten Shengs oder einfach nur kopfnickend in das Mantra des Alt ist besser einzustimmen, eben der, dass da eben im Alten Tee so viel weniger in Wilde Richtungen entspringt. 
      Es ist herrlich in die Welt der Aromen von Leder, altem Pergament, Herbstlaub, Kampfer und Krypta-Weihrauch Mystik einzutauchen. Aber auch wenn es hier durchaus große Unterschiede gibt, und manchen Tees das Aufstoßen der Pforte in diese Hallen des gereiften Geschmacks verwehrt bleiben mag, im Grunde bleibt für mich diese Geschmackswelt der große Gleichmacher der ungestümen Vielfalt eines lebendigen und faszinierenden Guts, wie es junger und älter werdender Sheng nunmal sein kann. 
      Da sprießt aus der Jugend des Tees so viel Herkunft, Terroir, Weisheit und Perfektion der Verarbeitung, gewollte Beeinflussung von natürlicher Entwicklung des jungen Tees, ungestüme Bitterkeit und erstaunliche Süße, dass es mir schwer fällt eine ähnliche Vielfalt in den reifen Jahren zu finden. Das hat mitnichten mit Komplexität in meiner Wahrnehmung zu tun, die noch eher steigen kann, aber nicht muss. Es hat mit Vielfalt zu tun, die sich auf einen engeren geschmacklichen Bereich einengt mit dem Alter. Die geschmacklichen Diskussionsrunden des Alters sind über die Vielfalt der Jugend im Vergleich doch in engerer Runde verbunden. Höre ich mich richtig, ist alt jetzt schlechter als jung? Das frage ich mich kopfschüttelnd. 
      Ich habe mit Interesse wahrgenommen, was James von TeaDb dazu zusammenfassend aus Zhang Jinghongs Puer Tea: Ancient Caravans and Urban Chic vorzutragen hat. Konsequenterweise hat sich jenes Buch auch ganz oben auf meinen eigentlich nach First Come First Served abzuarbeitenden Buchturm zu Babel gemogelt. Kurz gesagt, scheint es durchaus auch im Reich der Mitte diverse Meinungen dazu zu geben. Auf die unterschiedlichen Meinungen und korrespondierenden Gruppierungen und die Frage, ob das bei Tee-Farmern eine freiwillige Entscheidung zu jung Getrunkenem ist, das Diktat der Erfahrenen es andersherum vorgibt, oder es bei erst jüngst erschlossenen Zielgruppen schlichtweg Unwissenheit sein muss, gehe ich nicht weiter ein, weil mir die Buchstaben ausgehen und ich es gerade ohnehin hinreichend getan habe. 
      Nun dann, ich lasse mich gerne von weiteren Tees, insbesondere gereiften, auch weiter vom Gegenteil überzeugen. Ich glaube aber in meinem Zustand der augenblicklichen Überheblichkeit nicht daran, dass es so leicht machbar wird. 
      Vielmehr scheint mir das momentan mit dem gereiften Tee vielmehr so zu sein, wie mit dem Leben und der Weisheit an sich, ganz pathetisch, ganz allegorisch, ganz überheblich. Trinke ich jungen Tee, so bewundere ich all die Kraft und frühen Mut und Vielfalt, die er mit sich bringt und erwische mich dabei, daran zu denken, wie er sich wohl weiterentwickeln mag, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Trinke ich älteren Tee, bin ich begeistert, ob der gesetzten Weisheit und manchmal überrascht, ob der festgefahrenen Engstirnigkeit und frage mich, mit Wehmut, wie er wohl jung war und was da noch alles dahinter steckte und was ihn zu dem gemacht hat, das er ist. Ich frage mich, was seine Lebensgeschichte ist und denke mir Geschichten aus, weil ich sie nicht kenne. 
      Was ich mir noch ausmale ist, einen Tee über Jahre zu trinken, und diese Geschichten zu erleben, die frühe Überheblichkeit und lauten Töne, die Wehmut der vergangenen Jugend und den Stolz auf das gelungene älter werden zu kennen und das Erreichen gesetzter Weisheit zu verstehen. 
      Und das bringt mich zu meiner These:
      Alter Tee ist Alter Tee. 
      Umgekehrt gilt das auch.
      Mit einem Tee zu Altern, das ist großes Kino.
      Was soll ich jetzt schon in Wehmut verfallen, indem ich mein Tee-Budget überschwänglich für Weisheit ausgebe, über die ich nur fabulieren kann. 
      Und wie das so ist, mit solchen Erkenntnissen, sind sie meist nicht die Bits Wert, in denen sie geschrieben sind. 
    • Von miig
       
       
       
      Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es hierzu bisher noch keinen dezidierten Faden. Und der ursprüngliche Link ist kaputt (der Vollständigkeit halber: http://china-cha-dao.com/blogs/news/8379278-puerh-tea-brewing-technique-lesson-by-douji-ceo-mr-chen)
      Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das noch nie so richtig ausprobiert hab. Wird dann wohl mal Zeit. Ich mach den Faden auch auf anlässlich @GoldenTurtle's Erwähnung dieser Methode und der Nachfrage von @OstHesse. Dann können wir das gleich hier besprechen, und diese Methode bekommt eine würdige Diskussion




      Also hier die Chance, kategorischen Behauptungen mit Teetalkscher Schwarmintelligenz zu begegnen, um die Wahrheit zu extrahieren
       
       
       
       
    • Von Samed
      Habe folgende Tees anzubieten, die ich aus geschmacklichen Gründen verkaufen möchte:
      Shou Mei ca. 95gr noch vorhanden für 8€
      https://yunnansourcing.com/products/2013-shou-mei-white-tea-cake-from-fuding
      Raw Pu-Erh ca. 22gr noch vorhanden für 4€
      https://yunnansourcing.com/products/2018-yunnan-sourcing-wu-liang-mountain-wild-arbor-raw-pu-erh-tea-cake
      Ripe Pu-Erh ca. 22gr. noch vorhanden für 4€
      https://yunnansourcing.com/products/2018-yunnan-sourcing-golden-bud-ripe-pu-erh-tea-cake
      Schwarzer Tee ca. 45gr. noch vorhanden für 5€
      https://yunnansourcing.com/products/high-mountain-red-ai-lao-mountain-black-tea-spring-2018
       
      Tausch ist auch möglich. Preise sind verhandelbar ganz besonders wenn mir jemand alles aufeinmal abnimmt.
    • Von Teal
      Hier ein spannender Artikel zu Puerh Tee in China https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14442213.2018.1486453
      Zur Warnung dieser Versteckt sich hinter einer Paywal und ist in Englisch.
      Als Anmerkung es gibt verschiedene möglichkeiten wissenschaftliche Artikel zu lesen. Eine ist z.b. https://en.wikipedia.org/wiki/Sci-Hub
      Der link zu dieser sci-hub Seite befindet sich auf der Wikipedia Seite.
      Liebe Grüße Teal
    • Von Stiefelkante
      Da bekommt man frisch eine Lieferung von YS und will eher routinehalber mal die Bings sehen und riechen. Da fielen mir bei dem ersten Bing diese weißen Flecken auf. Zum Glück habe ich für einen Bekannten ebenfalls den selben Shou Pu-Erh bestellt und siehe da: Der andere Bing ist deutlich dunkler, hat keinen Fischgeruch und auch nicht dieses weiße Flechtwerk. Eindeutig Schimmel. Ich habe es so auch gemeldet und bekomme glücklicherweise anstandslos einen neuen Bing. Aber was soll ich nun mit dem schimmligen Tee machen. Im Internet las ich dazu verschiedenstes. Etwa, dass man weißen Schimmel auf Pu-Erh tolerieren könne und nur der gelbe giftig sei. Dass ja Shou Pu-Erh nunmal durch Pilze erst seinen Geschmack bekomme und deswegen mehr davon nicht schlecht sein müssten. Mit zwei Waschgängen und 100°C sollte das ungefährlich sein. Aber auch die Gegenseite, die da eher zum wegwerfen rät,  auch wenn man den Tee verträgt, da nunmal cancerogene Stoffe gebildet würden.
      So ein bisschen Respekt davor habe ich ja schon, von verschimmelten Lebensmitteln halte ich ja auch Abstand. Blauschimmelkäse und co sind dabei Ausnahmen.
      Was sind eure Erfahrungen?`Hab ihr schon solchen Pu-Erh getrunken? Wie bereitet ihr ihn euch dann zu?

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