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deaf

Anfänger sucht Sencha , habt Ihr Tests - Liste als Richtwert

Frage

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und versuche mich zu Orientieren. Aber iwi ist es auch ein sehr großes Labyrinth.

Ich habe mich mal einen Tag durchgelesen und stelle fest, einen Sencha-Tee zu finden ist nicht einfach.

Was ich vermisse ist eine Art Tee-Ranking welche Tees man versucht haben sollte und diese würde für viele Neumitglieder bestimmt eine Orientierungshilfe sein.

Da kann man ja mehrere Anbieter mit hinein nehmen...soll keiner bevorzugt werden.

So eine Tee-Ranking-Liste angefangen mit einfachen Senchas ab 5€ pro 100gr bis hin zu 20/30€, warum gibt es diese nicht, oder gibt es diese woandes schon ?!

Ich trinke den Tee hauptsächlich wegen den gesundheitsfördernden Catechinen, kaufe den Tee lose, zermahle diesen im Mörser zu einer Art Matcha und setze diesen kalt an.

Ganz früh habe ich mit dem Darjeeling von der Teekampangne angefangen, wo es nur eine Sorte gegeben hatte - ein nicht ganz schwarzer Tee.

Dann öfters den Sencha Extra Fine gekauft und jetzt bin ich etwas enttäuscht  - TG vergibt diesem 90 Punkte und hier ...

iwi lese ich heraus es gibt wesentlich bessere Senchas als dieser Sencha Extra Fine von TG.

Auf Euch gekommen bin ich wegen einem Artikel, das der Uchijama doch nicht das ist was er ist... der Tee mit den höchsten Catechin-Anteilen.

Jetzt schaue ich weiter nach Shinchas, denn diese Tees mit der ersten Pflückung haben ja die meisten Catechine.

Wer von Euch kann Tipps geben für die jeweils besten Tees im unteren, mittleren und oberen Preissegment > 5/10/15/20€ pro 100g.

Freue mich und Danke mal vorab.

 

 

 

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12 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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Hallo deaf,

willkommen im Teetalk. Weißt du, das Thema Tee und Qualität ist ein stark umstrittenes. Während es einerseits klare Unterschiede gibt, ist es nicht möglich, ein klares Ranking zu erstellen. Es gibt immer einen weiteren Händler, den man noch nicht genannt hat, der aber auch gute Tees hat, und die Geschmäcker scheiden sich zum Teil halt auch. Ist so ähnlich, als wenn man sagen will, welche die eindeutig beste Musikgruppe ist. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann orientier dich an guten, anerkannten Händlern und probier ein wenig herum. Schau, wie die Tees auf dich wirken und wie sie dir schmecken. Es wird dir keiner sagen können: X ist der beste Tee im Bereich bis 10€.

 

Viel Spaß beim Entdecken!

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Hallo miig !

Danke erstmal für Deine Antwort.

Ja, bezüglich Qualität regt sich der eine über den Geschmack auf (zu bitter/Umami), während der andere die Stengelreste nicht mag (zB beim Zerkleinern).

Ist jetzt sehr schwer durch die Bank durchtesten... das dauert Monate oder länger.

Habe jetzt zunächst einmal vor Äpfl mit Äpfl zu vergleichen und die Tea Taster Sets angeschaut.

Bringt ja nichts, wenn ich fast immer Matcha-Pulver mahle und ColdBrew zubereite.

Dann doch lieber mit 2/3/4 Sets die verschiedenen Tees und gleichen Temps testen... gleiche Bedingungen also verifizierbar.

Bin für Tipps weiter offen. LG

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vor 13 Stunden schrieb deaf:

So eine Tee-Ranking-Liste angefangen mit einfachen Senchas ab 5€ pro 100gr bis hin zu 20/30€, warum gibt es diese nicht, oder gibt es diese woandes schon ?!

Ah, das wäre instabil und unzuverlässig, schwankt zu sehr von Jahr zu Jahr die Produktion, wenn nicht gar schon von Woche zu Woche, beim Tee kommt da so vieles zusammen, angefangen schon nur mal beim Klima in den Wochen vor der Ernte, dazu kommen Trends, plötzlich oxidiert z.B. ein Fenghuang Produzent die Oolongs viel weniger als letztes Jahr, wie wir auch schon erleben mussten. 

PS: 5€ auf 100g für Sencha ist zu wenig für etwas gutes aus Japan, aus Südkorea kriegst du für 10€ auf 100g aber schon wirklich anständigen Grüntee. Für etwas gutes aus Japan rechne mal lieber mit mind. 15€.

PPS: Und zum Thema Qualität, es geht hierbei um eine korrekte©®™ Produktionsweise, angefangen beim Fokus auf die Bekömmlichkeit, dass der Tee dem Konsumenten ganzheitlich gut tut, aber auch ökologisch und nachhaltig, d.h. auch kein Überpflückung, wodurch die Teepflanzen i.d.R. nach 20 Jahren ersetzt werden müssen, was in bergigen Regionen viel Erosion verursacht und das viele Pflücken bedarf auch noch starker Düngung, damit die Blättchen überhaupt noch nach etwas schmecken, und obendrein, dass es ein erfreuliches Erlebnis ist - aus dem Tee auf verschiedene Weise das herauszuarbeiten was von Natur aus in ihm steckt, selbstverständlich keine Aromatisierung.

All dies zu beachten verteuert die Teeproduktion, den Meisten jedoch ist die Mehrzahl der aufgeführten Punkte gleichgültig, aber alles andere ist Raubbau an der Natur, auch mit Biolabel.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Danke auch Dir GoldenTurtle!

Ich habe in absehbarer Zeit nicht vor einen Oolong zu kaufen. Möchte ja demnächst testen und benötige einem bestimmten "festen" Standard...

In Euren Konservierungstoff-Thread, ob Kühler, Freezer, kühler Keller oder nur doppelte Tüte benutzt werden soll,

da ist die Aufbewahrung jetzt gerade nicht optimal und der Sommer kommt.

Ein Oolong wird bei einem Teekenner durch nachoxidieren interessanter und vielleicht "gewünscht" besser , aber dieses Halbferment ist jetzt mal nichts für mich.

Ja, die Seowang´s werden auch einen Platz bekommen, genauso wie der Pi Lo Chun (Wildtee, andere Inhaltsstoffe als kultivierte Sorten).

Ich lese und grüble mal weiter. Weitere Tipps sind herzlich willkommen.

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vor 16 Stunden schrieb deaf:

Bin für Tipps weiter offen. LG

Eine Empfehlung: Machs nicht zu kompliziert. Selbst TeetrinkerInnen mit Jahrzehnten an Erfahrung sind jedes Jahr wieder überrascht, was es an neuen Kreationen gibt. Jede Kombination aus Anbaumethoden, Teepflanzen ("Kultivaren"), Wetter und so weiter bringen andere Charakteristika hervor. Insofern ist es schön, einfach vernünftig bepreiste Tees von soliden Händlern zu kaufen und zu entdecken, was einen da erwartet. Dann bildet sich mit der Zeit auch ein Standard heraus, aber der wird immer nur ein Provisorium sein, und das ist auch gut so. Dann kann man sich immer wieder aufs neue überraschen lassen, was wohl beim nächsten Mal so um die Ecke kommt.

 

vor 8 Stunden schrieb deaf:

Ein Oolong wird bei einem Teekenner durch nachoxidieren interessanter und vielleicht "gewünscht" besser , aber dieses Halbferment ist jetzt mal nichts für mich.

Das stimmt, wobei auch da die Sache nicht so kompliziert ist wie es manchmal dargestellt wird. Faustregel: Der Tee sollte nicht "knallgrün" sein. Er sollte entweder etwas geröstet oder oxidiert sein, und dann wird er automatisch und ohne Probleme noch etwas nachreifen.

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Hallo GoldenTurtle!

In einem Posting hattest DU wegen Haltbarkeit geschrieben, dass gedämpfte nicht so gut oder besser nicht so lange haltbar sind

und wenn max Haltbarkeit benötigt wird, eher die Pfannegeröstete Tees zu bevorzugen sind ....

 

Zu Deinem Posing explizit jetzt meine Frage:

Die in Pfannen oder Schalen gerösteten Tees sind meist die chinesischen Tees und schmecken sehr oft nach Rauch, oder nicht ?

Für mich eine Geschmacksverfälschung durch Eintrag eines neuen Geschmacks bei der Konservierung/Haltbarmachung.

Gibt es Tees die Pfannengröstet sind, aber einen neutralen Geschmack (ohne Rauch) aufweisen und dieses immer dann den Teehändler fragen ?

(wegen meinem baldigen Einkauf/ Portionsgrößen jetzt am Anfang sehr wichtig zu wissen)....

Danke, Danke und nochmals Danke

 

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vor 3 Stunden schrieb deaf:

Die in Pfannen oder Schalen gerösteten Tees sind meist die chinesischen Tees und schmecken sehr oft nach Rauch, oder nicht ?

Bei 'Röstung' ist zu unterscheiden zwischen shaqing (殺青, wörtl. 'Töten des Grün') und beihuo ( 焙火, 'Rösten [über] Feuer). Shaqing ist das Stoppen enzymatischer Oxidation des frischen Blattgutes durch Erhitzung. Die Erhitzung kann durch kurzzeitiges Dämpfen (蒸青, zhengqing), durch 'Backen' (烘青, hongqing) oder durch 'rösten', also trockenes Erhitzen in Pfannen (炒青, chaoqing) stattfinden, grundsätzlich auch durch Besonnung (曬青, shaiqing). Durch chaoqing (was Du hier vermutlich mit 'Röstung' meinst) fixierte Grüntees schmecken nicht nach Rauch, auch wenn dabei andere Aromen entwickelt werden als beim zhengqing, häufig nussige oder in Richtung Kastanien gehende. Das passende Stichwort ist hier Maillard-Reaktion.

Richtig ist, dass in China die Fixationsmethode des zhengqing während der Qing-Dynastie weitgehend durch (vorwiegend) chaoqing und hongqing abgelöst wurde, während in Japan noch hauptsächlich mit zhengqing gearbeitet wird. Das beihuo ist nun ein späterer Verarbeitungsschritt, der bei Grüntee in aller Regel gar nicht stattfindet. Eine bekannte Ausnahme ist etwa Hojicha - ein japanischer(!) Tee, der nach dem Dämpfen(!), Rollen und Trocknen auch noch geröstet wird. Und auch der schmeckt nicht nach Rauch.

_()_

vor 4 Stunden schrieb deaf:

Für mich eine Geschmacksverfälschung durch Eintrag eines neuen Geschmacks

Isst Du auch Dein Schnitzel roh, um die Geschmacksverfälschung durch das Braten zu vermeiden? 9_9

_()_

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Hallo SoGen!

Danke für Deine Infos.

Nun, damals habe ich einige chinesische Tees ganz am Anfang versucht, Chun Mee usw und diese schmeckten oft nach Rauch und iwi stechend.

Dann wechselte ich die Seite und habe fast nur noch Tees gekauft, was gedämpft wurden.

Ich hatte somit fast keine Erfahrung mehr, weil geröstete einfach nicht mehr gekauft und deswegen fragte ich.

Alles sehr lange her und jetzt interessiert mich insbesonders die Haltbarkeit, weil zB  250g und noch drei/vier/fünf andere 100g Packungen

nicht von heute auf morgen verbraucht sind und ich zudem nur als einzelner trinke.

Zitat

Isst Du auch Dein Schnitzel roh, um die Geschmacksverfälschung durch das Braten zu vermeiden?

Haha grins, der war gut ;-)

Ich hab mich oben nicht so klar ausgedrückt. WIll jetzt halt testen aber die Tees sollen halt nicht schon nach einer kurzen Zeit an Qualität verlieren.

So, ich glaube jetzt stimmt es. Ich weiß jetzt etwas mehr und frage beim Kauf, wie der Tee erhitzt wurde und ob dieser rauchig schmeckt.

 

 

bearbeitet von deaf

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@SoGen, das hast Du klasse erklärt. @deaf: Auf der Homepage von Teekontor Kiel gibt´s einen Reiseblog, da zeigen die den Vorgang auf der YunnanReise mit Gushu Pu Erh und auf der Taiwanreise mit Oolong. Die Teereiseberichte sind überhaupt sehr interessant ...

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vor 4 Stunden schrieb deaf:

Chun Mee usw und diese schmeckten oft nach Rauch und iwi stechend.

Nun, Chun Mee ist jetzt nicht gerade die Referenz was Chinesische Grüntees anbelangt. Wahr ist aber, dass es verdammt schwer ist an gute Grüntees aus China zu kommen.

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Hallo und Danke Diz!

vor 29 Minuten schrieb Diz:

Nun, Chun Mee ist jetzt nicht gerade die Referenz was Chinesische Grüntees anbelangt. Wahr ist aber, dass es verdammt schwer ist an gute Grüntees aus China zu kommen.

Zu damaligen Zeiten wo Hobbythek im TV und es viele Spinnrad-Shops gegeben hatte, da sprach man NUR von den Catechinen.

Unter anderem hatte ich bei Spinnrad eingekauft... meine ersten Versuche - später dann bei TG.

Damals auch unvorstellbar 5 verschiedene grüntees zu haben. Hatte verschiedene Kräutertees in Teebeuteln und langsam weg vom Beutel speziell beim grünen.

Heute, klar ich würde Pi Lo Chun oder weisse Tees bevorzugen, weil dieses die guten Qualitäten sind ... handgepflückt auch noch dazu.

Senchas aus China geht nicht - sind nur ein Abklatsch, da sind die Japaner die Perfektionisten.

Heute trinke ich sehr wohl bitter, aber rauchig soll/darf er nicht schmecken.

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