Marc Marc

Dancong Box 2015 (Cha-Shifu) - Eure Eindrücke

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[Memo an mich!]


erste Verkostungsnotiz:


Chicken Case


Cha-Shifu: Chicken Case: Floral sweetness from a rare variety.


Meiner Theorie nach bracht der Tee ein besonders weiches Wasser, damit seine ausgeprägten Spitzen wahrgenommen werden können...


Ernte: April 2015


post-621-0-72810500-1447426267_thumb.jpg


Porzellan- Gaiwan, Pitcher, Teeschälchen


5g/100ml / 80°C, 90°C, 100°C, dann 90°C / DC üblich: aufbrühen und gleich abgießen.


Spühlgang wie für mich bei DC üblich = 1. Aufguss (wird getrunken, zu schade zum Weggießen)


Troisdorfer Leitungswasser (weich)



Geruch:


Tüte: angenehm mild, aber nach was?


Gaiwan: angenehm milder Honig



Farbe in der Tasse: heller Honig, gelb mit leichtem grün Stich


Farbe des Tees: trocken: dunkel; im Gaiwan: geht mit den Aufgüssen mehr zum grün (vermutlich gering oxidiert)



Geschmack:


1. Aufguss 80°C: leicht, mild, Blumig, kaum differenzierbar.


2. Aufguss 90°C: mild, Blumig


3. Aufguss 100°C: kantig, herb-bitter Komplex erscheint


4. Aufguss 90°C: 90°C scheint mir die richtige Brühtemperatur, da der Geschmack hierbei deutlich wird. Blumig, mit leichtem Süße-Fruchtsäure Komplex als Basisgeschmack.


Letzte Aufgüsse: die Fruchtsäure wird dominanter, aber nicht unangenehm. Jetzt passt ein süßes Gebäck dazu. Momentan zur Jahreszeit passend Spekulatius.



Assoziation:


Grüner TGY mit DC Charakter



Fazit:


Hab die richtige Zubereitung für mich gefunden! Ein recht milder (scheinbar ehr grüner) DC mit blumigen Noten, Basisgeschmack Süß-Fruchtsäure Komplex.


Entchens hauseigenes, weiches Ionen-Austausch Wasser könnte noch mehr aus diesem Tee herausholen.


Blumig ist schon was anderes als die ansonsten geliebte fruchtige Wucht eines DC. Aber der Tee überzeugt mich mehr als ein grüner TGY.


Weitere Angaben zum Tee hatte Cha-Shifu irgendwo gemacht, habe sie aber jetzt nicht mehr wieder gefunden (Pflanze, Produzent, Anbauregion, Verarbeitung?). Frei nach Cha-Shifu: Die Form des Tees Tee- Srauchs/Baums (?) ist kantig und erinnert an einen chin. Hühnerstall.


Vielleicht hilft er mit einem/ein paar Link/Links aus?



[/Memo an mich!]


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Cha-Shifu: Die Form des Tees Tee- Srauchs/Baums (?) ist kantig und erinnert an einen chin. Hühnerstall.

Vielleicht hilft er mit einem/ein paar Link/Links aus?

Wunderschoen Deine Verkostungsnotizen, Du kitzelst das Maximum aus dem Tee herraus, passend zu Deinem Geschmack!

Der Chicken Case braucht wirklich weiches Wasser, Entchen ist da eine gute & gemuetliche Adresse :)

Bilderwunsch kann ich Dir selbst gerade nicht erfuelllen, denn ich hatte den Tee abends abgehohlt und wir sind nicht mehr in seinen Garten gegangen. Ich frage den guten Meister aber, evtl. kann er ein paar wacklige Handyfotos senden?

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Wunderschoen Deine Verkostungsnotizen, Du kitzelst das Maximum aus dem Tee herraus, passend zu Deinem Geschmack!

Bilderwunsch kann ich Dir selbst gerade nicht erfuelllen, denn ich hatte den Tee abends abgehohlt und wir sind nicht mehr in seinen Garten gegangen. Ich frage den guten Meister aber, evtl. kann er ein paar wacklige Handyfotos senden?

Dank Dir, aber das sind nur erstmal Notizen. Von daher noch etwas Wackelig. Man muss Tee erstmal öfter getrunken haben um ein runderes Bild zu bekommen. Bei meiner Dosierung (5g) und 25g in der Tüte = 5 Sitzungen = für mich optimal.  :)

Ja, ich hab ja schon Erfahrung mit einer Diva unter den Tees über Jahre hinweg: Rugui  :D

:o Mit dem "Bilderwunsch" ist ein Missverständnis, ich kenne solcherart Hühnerhäuschen aus Filmen und von Bildern.  :)

Ich meinte eigentlich einen weiterführenden (erhellenden) Text zum jeweiligen Tee.

:angel: Memo an mich: Ich hätte wohl besser eine Leerzeile zwischen Frei nach Cha-Shifu: Die Form des Tees Tee- Srauchs/Baums (?) ist kantig und erinnert an einen chin. Hühnerstall. und Vielleicht hilft er mit einem/ein paar Link/Links aus? machen sollen.

Charyu, du kannst gerne ne Probe mitbringen zum nächsten Treffen und ich gebe dann das Wasser dazu aus :lol:

Der Deal steht! Zumal ich denke, er könnte Dir gut zusagen.  :)

Beim chicken case musste ich einfach nur etwas mehr Blättchen in den Gaiwan kippen. Weiches Wasser (gekauftes) hab ich sowieso :):thumbup:

Danke für jegliche solcher Hinweise!!! 

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[Memo an mich!]


erste Verkostungsnotiz:



Songzhong (Song zhong)


Cha-Shifu: Harvested from abvoe 300yrs old treas and offspring of the erliest plants


at Wudong Mt., ~1.150m..


Ernte: April 2015


post-621-0-22819700-1447532104_thumb.jpg


Porzellan- Gaiwan, Pitcher, Teeschälchen


5g/100ml / 90°C / DC üblich: aufbrühen und gleich abgießen.


Spülgang wie für mich bei DC üblich = 1. Aufguss (wird getrunken, zu schade zum Weggießen)


Troisdorfer Leitungswasser (weich)



Geruch:


Tüte: brotig


Gaiwan: brotig, fruchtig



Farbe in der Tasse: intensives Honiggelb (Lindenblüten—Honig oder Lindenblüten-Tee)



Geschmack:


Basis: Fruchtsäure (Beerenobst)-Herbe Komplex, leicht rauchig


Körper: brotige Noten


Oxidationsgrad: schon höher, aber nicht so doll wie z.B. ein Da Hong Pao.



Fazit:


Besser nicht kalt trinken, da die Fruchtsäure sonst dominiert


Eine Paralelverkostung mit dem „8 Buddha“ wäre hier interessant!


Ein Wulong nach meinem Geschmack. Allerdings für meinen Geschmack: fehlender DC Charakter


Nicht so komplex wie der „8 Buddha“.


Angenehm aber noch nicht zu den milden Wulong zu zählen (-> Oxidationsgrad; Holzkohletrocknug?).


Bei einer 80°C Zubereitung tritt die Fruchtsäure mehr in den Hintergrund, macht aber den Tee nicht gerade spannend.


Aufgrund der Fruchtsäure in den letzten Aufgüssen mit süßem Gebäck gut vorstellbar.


Ansonsten 3 Krümel dunklen Krümelkandis zu jedem der letzten Aufgüsse hinzugeben. Besserer Süße-Säure Komplex!


Den Fruchtsäure-Herbe-Rauch Komplex finde ich sehr interessant!! Brotig passt auch gut dazu!!


Eine gutgelungene, wenn auch nicht so komplexe Geschmackskombination. Eher wie ein guter  Wulong, als ein DC.



[/Memo an mich!]


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8 Buddha Phoenix Dancong, Oolong from Chaozhou, Guangdong

564caf6c1f012_8BuddhaDanCong.thumb.jpg.b

 

8 Buddha Phoenix Dancong, Oolong from Chaozhou, Guangdong.pdf

Der Editor mit seinen Funktionen Formatierungen ist für mich noch gewöhnungsbedürftig. Deshalb die Verkostungsnotiz hier als PDF.

Fast unglaublich, wie weit das Fazit der einen Zubereitung von der einer anderen abweicht. Aber so ist die Praxis! :) :trink_tee:

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Ich war ja bis zur Box nicht mit DCs in Berührung gekommen, daher ist das ja völliges Neuland und ich habe dementsprechend den Ratschlägen hier immer sehr kurz aufgegossen ...
 Die ersten zwei Aufgüsse, danach habe ich festgestellt, dass ich persönlich bei den DCs, die ich jetzt hier habe, gerne etwas länger ziehen lasse. Die DCs bittern aus meiner Sicht kaum nach, zumindest bei mir, werden aber komplexer im Geschmack.

Das hat mich am Anfang erstaunt, da ich ja eher empfindlich bei Bitterkeit bin, aber hier habe ich das gar nicht.

Daher gefallen mir die DCs auch so:lol:

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vor 16 Stunden, Charyu sagte:

564d11567a421_UulongDC(Ttenbeschriftung)564d11a6ba077_UulongDC(TeefarbeletzterAu  Wolong (Uulong Dan Cong)

Wolong (Uulong Dan Cong).pdf

Ich gehe mal davon aus, dass Uulong ein Synonym für Oolong/Wulong ist (unterschiedliche Schreibweise, gleiche Aussprache). Kulong wird es ja wohl kaum heißen, oder doch? 

Jep Charyu, du liegst richtig mit Wulong, wir sollten uns bei Gelegenheit einen Labelprinter zulegen :)

 

@Entchen19

Wunderbar, du bist auf dem besten Wege eine wahre Phoenix Liebhaberin zu werden,

wenn ich dort vorort so schnell abgiessen wuerde, wie ich es in Hangzhou mache,

dann schaut man mit unglaeubig an, denn die Jungs vom Fenghuang lassen sich beim ziehen alle Zeit der Welt

und manchmal rollt es mir die Fingernaegel innerlich nach oben, wenn ich dann die gut durchgezogenen Aufguesse geniesse :)

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Gut, soweit bin ich denn doch nicht mit ewigen Ziehzeiten, aber ich glaube, dass ich so ganz, ganz langsam dahin komme, zumindest nach dem ersten Aufguss ein Gefühl für den Tee zu bekommen und ich wie ich ihn im Folgenden behandeln sollte, damit er für mich richtig ist.

Das könnte bei anderen wiederum ein zu lasch oder ein zu stark sein, aber Geschmack ist ja subjektiv.
Ich bin einfach froh, da jetzt eine Teerichtung gefunden zu haben, die mir anscheinend liegt, dafür ganz lieben Dank an dich, Cha-Shifu;-)

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Am November 20, 2015 at 00:45:10 , Entchen19 sagte:

bin einfach froh, da jetzt eine Teerichtung gefunden zu haben, die mir anscheinend liegt, dafür ganz lieben Dank an dich, Cha-Shifu;-)

Freut mich sehr Dir Dancong naeher gebracht zu haben, wir muessen das Lob zu den Bauern weiterleiten :)

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Heute habe ich mit dem Chicken Case begonnen. Ich habe ihn gewählt, da er am schlechtesten weg kommt.

Ich bin ganz ehrlich, der Tee ist für mich die Hölle. Er hat traumhafte süße Spitzen, aber er hat etwas was für mich widerlich ist. Wie so viele TGY die ich probiert habe, hat der Tee eine tiefgründige bittere Note, die sich im Rachen und auf dem hintersten Teil meiner Zunge legt und mich einfach anwidert. 

Ich hatte den Tee von Zhuni, über Zini, in Porzellan, es ist für mich ein Tee der Katergorie totaler Absturz. Ich hab mit eher zu grün tendierenden Tees eh Probleme,  ist einfach nicht mein Tee.

Angefangen habe ich mit 10g auf 180ml, im Porzellan waren es 10g auf 200ml. Selbst bei 2g auf 200ml, 80° heißes Wasser und 10 Sekunden bleibt die Note für mich erhalten. 

Testurteil, der Tod für meine Zunge:S

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Als Einstimmung auf meine demnächst eintreffende Box habe ich heute einen unbekannten Dancong aus einer Probetüte gegossen.(na ja Probetüte im Sinne von Handversiegelt...).:D

 Also wieder 2g auf 45ml Porzelangaiwan.

Ist ja nicht mein erster und dementsprechend auch nicht unerwarteter Geschmack, gefällt mir ganz gut, vieleicht könnte er etwas intensiever sein, vieleicht weil er schon etwas liegt. Aber da liegt eine Messlatte und ich denke, die ist gut mittig. 

Im Gegensatzt zu gester, der etwas "staubig" und kratzig war, heute etwas dunkle Früchte und für mich typische DC Aromen... Blätter, Krümel, aber auch zweifingerlange längsgerollte fast ganze Blätter.

 

@Cel Mh, interessant ... mein "TGY wiederlich" bezieht sich eher auf dieses britzelnde Kribbeln am Zungenrand das oft fast künstlich aromatisiert wirkt. Weniger auf eine bittere Note. Na da bin ich gespannt, wenn ich den probiere... :D

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vor 6 Minuten schrieb Krabbenhueter:

 

@Cel Mh, interessant ... mein "TGY wiederlich" bezieht sich eher auf dieses britzelnde Kribbeln am Zungenrand das oft fast künstlich aromatisiert wirkt. Weniger auf eine bittere Note. Na da bin ich gespannt, wenn ich den probiere... :D

Das Gefühl/den Geschmack kenne ich auch, nur ist das gerade noch erträglich, aber stuft den Tee auch als ein No Go ein. Diese bittere Note ist für mich wie Galle, ich könnt davon, na Ihr wisst bestimmt welches Wort kommen sollte.

bearbeitet von Cel

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vor 33 Minuten schrieb KlausO:

@CelBist du mal bei der Zubereitung mit der Temperatur nach unten gegangen, 70°?

Nachdem diese bittere Note noch bei 80° zu deutlich warnehmbar war, habe ich erst einmal aufgegeben. Werde es nachher nochmals testen.

 

vor 48 Minuten schrieb Krabbenhueter:

Das kenne ich so nur von manchen ganz jungen Puerhs... die jetzt aber ganz weit hinter mir liegen :whistling:

Bei gaaanz jungen Pu Erh gibt es auch bittere Noten, die klingen aber ganz anders auf meiner Zunge. Es ist eine ganz andere Art von Bitterkeit die ich da warnehme. Bei jungen Pus tritt sie zwar Aggressiv auf und deutlich, jedoch kein Vergleich zu dem Höllentanz den ich hier empfinde.

Ich war jetzt so frei, 3g Tee, 200ml Wasser 60°, insgesamt 17 Sekunden vom auf- bis zum abgießen. Ich konnte nur die bittere Note wahrnehmen,  wenn auch gering. Hier stellt sich aber die Frage ob ich diese nicht unbedingt finden wollte um mich selbst zu bestätigen.  Der Tee kommt auf die Warteliste und bekommt irgendwann noch eine Chance.

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Wunderbar @Cel mit Deinen Eindruecken rundest du das Gesamtbild der Box gut ab :D

Spass beiseite, das hoehrt sich nach dem typischen Zubereitungsfehler bei Dancong  Oolong an, zu lange ziehen lassen.

Der Dreh bei DC ist das man mit gerade nicht mehr kochendem Wasser aufgiesst, den Deckel schnell schliesst und unmittelbar abgiesst.

Quasi so schnell der Ablauf, dass eine Fliege mit dem Schauen nicht mehr hinter her kommt. 

Die Menge mit 10g auf 180ml ist optimistisch und damit kannst du dann locker 12 Aufguesse erzielen, Schluesselpunkt ist eben die minimale Ziehzeit, sonst wirds untrinkbar bitter. Das trifft uebrigens beim Chicken Case, wie auch bei DC generell zu.

Probiers mal so und halte uns am Laufenden, viel Erfolg!

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vor 3 Minuten schrieb Cha-Shifu:

Der Dreh bei DC ist das man mit gerade nicht mehr kochendem Wasser aufgiesst, den Deckel schnell schliesst und unmittelbar abgiesst.

Quasi so schnell der Ablauf, dass eine Fliege mit dem Schauen nicht mehr hinter her kommt.

:thumbup: 

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vor 15 Minuten schrieb Cha-Shifu:

Die Menge mit 10g auf 180ml ist optimistisch und damit kannst du dann locker 12 Aufguesse erzielen, Schluesselpunkt ist eben die minimale Ziehzeit, sonst wirds untrinkbar bitter. Das trifft uebrigens beim Chicken Case, wie auch bei DC generell zu.

Es ist nicht, dass er untrinkbar bitter wird. Ich habe gerade den Orange im Kännchen, bereite ihn gleich dem Chicken Case zu, ein Traum, wunderbarer Tanz, der Name passt. Beim Chicken Case ist es ein minimaler bitterer Nachhall. Auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 gleich untrinkbar und 2 die leicht bittere Note in einer Brotkruste ist, entspicht es einer 1. Nur bleibt der bittere Klang kleben. 

Auch der Orange hat leichte bittere Töne, sie sind auf der Zunge aber anders gelagert und verfliegen.

Was die Dosierung angeht, ich bin immer optimistisch :yahoo:

Zum Orange kann ich nur eines sagen

desktop-1406819546.jpg

bearbeitet von Cel

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Ich werde mir den Almond (=Mandel; Cha-Shifu: : Moderate sweetness and a bit almond nut taste) gleich noch mal vornehmen.

@Cha-Shifu Mandel ist nicht gleich Mandel. Wir kennen die süße Mandel und die Bittermandel (Marzipan). Was gibt es da in China noch so an Mandeln? Das habe ich mich gefragt, als ich den Tee das erste mal (nicht unter Verkostungs Bedingungen) in der Tasse hatte. China bringt ja weitaus mehr Variationen (Verweis auf Citrusfrüchte) auf den Markt.

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vor 5 Stunden schrieb Cha-Shifu:

 

Spass beiseite, das hoehrt sich nach dem typischen Zubereitungsfehler bei Dancong  Oolong an, zu lange ziehen lassen.

Der Dreh bei DC ist das man mit gerade nicht mehr kochendem Wasser aufgiesst, den Deckel schnell schliesst und unmittelbar abgiesst.

Quasi so schnell der Ablauf, dass eine Fliege mit dem Schauen nicht mehr hinter her kommt. 

 

 

Oh, da wollte ich fast eine meiner Tonkannen probieren. O.o. Aber die gießt ja so langsam durch die Tülle, dass das gleich zum Scheitern verurteilt ist.

Da gleich noch die Frage: Besser hartgebrannten Ton oder "weichen" Ton  für DC verwenden?

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    • Von Konfusius
      Hallo,
       
      wollte mich hier nur kurz vorstellen, bin 48 Jahre alt und wohne in Wiesbaden.Lese schon seit einiger Zeit hier  im Forum mit und habe mich jetzt endlich angemeldet!
      Angefangen mit dem Tee trinken habe ich schon sehr früh, als Kind habe ich mir heimlich Schwarztee gebrüht, mit Unmengen Milch und Zucker.Ich weiß sogar noch die Sorte, es war die gute Milford Ceylon-Assam Mischung aus dem Supermarkt, natürlich im Beutel.
      Dementsprechend gilt heute meine Vorliebe den Schwarztees, mittlerweile höherwertige wie Yunnan golden Bud oder japanischen Benifuuki Schwarztee, welchen ich sehr mag.
      Trinke aber ansonsten auch alles , was sich irgendwie aufbrühen lässt, wie z.b. Guayusa "Tee", den ich wegen Geschmack und Wirkung sehr schätze (verstehe gar nicht, warum man hier im Forum gar nichts über diesen Tee findet!), Bambus und Moringa mag ich auch sehr. Oolongs habe ich diverse probiert, wobei ich den nicht mehr trinken kann, nachdem ich mich nach einer Gong Fu Style Sitzung mit Gaiwan und  Milky Oolong übergeben musste, vermutlich waren da irgendwelche Keime im Spiel.
      Eine Matcha Phase habe ich auch hinter mir, gefiel mir vom Geschmack her sehr gut, aber  vertrage ihn leider nicht.
      Gyokuro nebst kleiner 60ml Kyusu ist unterwegs, da freue ich mich schon riesig drauf.
      Wo ich mich aber überhaupt nicht heran wage ist Pu Erh, ich habe gelesen, dass bei der Herstellung Aspergillus niger beteiligt ist, wie kann mann denn sowas trinken, ohne krank zu werden?
      Während meiner BTA Ausbildung hat man sich quasi bekreuzigt, wenn der Name Aspergillus niger fiel 🙂, schwarzer Schimmel im Tee? Lieber nicht! Vielleicht kann mich ja ein Pu Erh Fan aufklären.......
       
      Hoffe, ich werde mit meinem Posting  meinem Nickname nicht zu sehr gerecht 😉
       
      Viele Grüsse
      Konfusius
       
       
       
       
       
       
    • Von michdal
      Ich plane eine Bestellung bei Tea Masters und suche noch Mitstreiter. Zum einen hatte mein geliebter Mini-Gaiwan kürzlich Bodenkontakt, außerdem könnte ich mal wieder ein paar anständige Oolongs gebrauchen. Mittlerweile gibt es ja eine komplett neue Website, die die Recherche vereinfacht (https://www.tea-masters.com/en). Die einzelnen Tees sind ausführlich beschrieben. Nette Gefäße sind natürlich auch immer zu haben.
      Ich würde mich um Abwicklung und ggf. Zoll kümmern. Wir haben vor einigen Jahren schon einmal zusammen bestellt und es hat gut geklappt:
      https://www.teetalk.de/forums/topic/1892-suche-qingbai-mini-cup-tea-masters-bzw-möglichkeit-der-sammelbestellung/?tab=comments#comment-22803
      Fragen gern hier oder per PN.
      Edit: Ach ja, sehe gerade, es gibt nun auch Freiversand ab 100 USD (Airmail) bzw. 200 USD (EMS).
    • Von Teeknospe
      Etwas später als geplant habe ich nun die Winterernte des Dancongs "Ya Shi Xiang" bei mir im Shop. Der Tee stammt aus dem Fenghuang Shan (Phoenix Mountains) in der chinesischen Provinz Guangdong. Es handelt sich um einen kurz oxidierten Tee mit intensiv-blumiger Note und zarten Fruchtnuancen:
      https://www.teeknospe.de/
       
       

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