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Gast Gast195

Hallo,

ich habe einen Tipp von einem netten Forumsmitglied bekommen und wollte meine Matcha anstatt bei yuuki,

diesmal bei diesem Shop http://www.uji-tea.co.jp  bestellen.

Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten bin ich jetzt an dem Punkt angelangt wo ich mit einem Support korrespondiere und ich mich für eine Versandvariante entscheiden muss,

vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen und auch das Kostenverhältnis etwas auseinander dröseln.

SAL und EMS sind mir bekannt, aber die anderen zwei Versandmethoden sind mir gänzlich unbekannt und ich kann die Kosten da nicht abschätzen.

Ich bestelle insgesamt 4*40g Matcha.

 
Thank you very much for your order.
 
Please choose delivery method of goods from the following 4.
 
With EMS flight... security
With international e packet... security
SAL mail...   Without security
Without airmail... Without security
 
I'm waiting for a contact.

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Von Japan nach DE meinte ich ist grundsätzlich Air am besten (P/L, Geschwindigkeit + Zuverlässigkeit), Sal kam doch weniger zuverlässig an (Retouren an Absender), oder ist Sal bei euch wieder besser/zuverlässig geworden? Falls, dann würde ich letzteres empfehlen, bei mir ist mit Sal immer alles korrekt und schnell angekommen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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EMS geht am schnellsten, ist versichert und man bekommt einen Tracking Code. Dafür im Regelfall am teuersten.

International E Packet ist mit unbekannt.

SAL ist quasi Luftpost, die mitkommt, wenn es noch Platz im Flieger hat. Kommt aus Japan aber trotzdem meist innerhalb von zwei Wochen an, meist sogar eine Woche. Hatte noch nie Probleme mit SAL.

Without airmail ist per Schiff. Zwischen 1 1/2 und 3 Monat kann hier alles passieren. Nur für große/schwere/nicht so empfindliche Sachen geeignet. Dafür halt verdammt günstig.

---

Bei zwei kleinen Matchadosen nimm EMS. Bis 1kg gibt es zwischen EMS und SAL so gut wie keinen Preisunterschied - bzw. bei genau 1kg exakt 100 Yen.

EMS Japan -> Europa: https://www.post.japanpost.jp/int/charge/list/ems3_en.html

SAL Japan -> Europa: https://www.post.japanpost.jp/int/charge/list/parcel3_en.html#

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Gemäss diesem Rechner hier zahlt man für 1kg nach Deutschland 1985 Yen für AIR, 2800 Yen für EMS. Deshalb nutze ich meist die AIR-Option, da sie fast gleich schnell ist (i.d.R. gleich schnell, ab und an +1-2 Tage), ausser das Paket lässt sich nicht im Kleinformat senden (max. 90x60cm sowie 2kg). In letzterem Fall lohnt sich EMS meist wieder.

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Es gibt auch die Möglichkeit zu SAL ne tracking nummer dazu zukaufen. Lohnt sich aber selten weil der unterschied zu ems gering ist.

Bei yunomi hab ichs jetzt aber mal gemacht 15.50$ vs 20$. (Matcha schale)

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Ich habe mit Airmail bzw EMS die besten Erfahrungen gemacht. 

China Airmail z.B bei Allexpress für mein Zubehör wie Pitcher, Strainer oder mal ein schöner Teacup kommt immer direkt zu mir Heim und ist vom Zoll freigestellt, da 1. der Preis meist niedrig ist und das Päckchen auch immer klein ist. 

EMS ist zwar sehr schnell, aber immer mit Zoll verbunden. Wenn ich bei Artistin Nippon mit EMS bestelle ist die Ware zwar in 7 Tagen in Frankfurt, bleibt dort aber ewig beim Zoll und schließlich muss ich es nach mehr als 2 Wochen in Germersheim beim Zollamt abholen und zahle meistens noch die MwSt. 

 

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      Hallo liebe Forengemeinde,

      leider konnte ich via Google und auch hier im Forum diesbezüglich nichts finden.

      Ich habe mir Matcha aus Japan bestellt in der Meinung, dass dies durch das am 01.02.2019 in Kraft getretene EPA ohne Zoll und somit ohne größere Probleme funktionieren sollte.

      Laut Sendungsverfolgung  befindet sich das Paket nun jedoch "In customs"?

      Wie ist den nun der aktuelle Stand? Kommen noch Zollgebühren dazu oder nicht? Falls ja, lohnt es sich ja preislich (zumindest bei kleinen Mengen) kaum in Japan direkt zu bestellen?

      Viele Grüße
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      Moin,
      ich würde gerne die auf den Fotos abgebildeten Objekte (also außer den Tisch) entweder verkaufen oder gegen leckeren grünen Tee tauschen! Sowohl Kanne als auch Becher und Stövchen sind unbenutzt. Das Sieb in der Kanne ist natürlich entnehmbar und die Kanne ist ebenso wie die Trinkbecher von innen "beschichtet" (keine ahnung wie da der Fachbegriff ist).
      Ich würde es euch überlassen Angebote dafür zu machen. 
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      lieben Gruß
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      Hallo Zusammen,
      gestern hat mich mein erster Shincha der diesjährigen Ernte erreicht, der Sakura-No Shincha von Familie Matsumoto aus der Präfektur Kumamoto.
      Der erste Eindruck war sehr positiv. Aus der frisch geöffneten Tüte kommt ein herrlich fruchtiges Aroma, was typisch für den verwendeten Yabukita-Kultivar ist. Sehr intensive Ananas.
      Das Blattgut ist recht kleinteilig, was mich etwas verwundert hat, da auf der Seite des Shops erwähnt wird dass die Blätter nur kurz gedämpft wurden. Das mag aber auch daran liegen, dass bei dieser Ernte nur die ersten sehr feinen Triebe geerntet werden und diese einfach noch sehr klein sind. Die eigentliche erste Ernte erfolgt erst etwas später.
      Die Aufgüsse sind intensiv grün und recht nebulös, da viele kleine Partikel mitkommen. Ich bin tendenziell gegen ein Filtern des Aufgusses während des Abgießens und praktiziere dies überhaupt nicht mehr. Dies ist wohl mit ein Grund, warum ich stark gedämpfte Grüntees nicht sonderlich mag.
      Trotz des relativ trüben Aufgusses überzeugt er mich doch geschmacklich. Typisch für Yabukita ist der Tee sehr ausgewogen. Kräftiges Umami sucht man vergeblich, was ich schätze. Lässt dies doch tiefer auf den eigentlichen Geschmack dieser Varietät blicken. 
      Im Mund ist der Tee klar und weich, sehr fein und filigran. Die für diesen Kultivar typische Fruchtigkeit kommt deutlich nach dem Schlucken zur Geltung. Intensiv süß-fruchtig, kein Hauch von Bitternis oder einer grasigen Note. Er ist mit Bedacht und sauber produziert. Kein Sencha der in eine bestimmte Richtung polarisieren will, sondern einfach nur gefallen möchte. Ich empfehle unbedingt die Schlucke lange auszukosten!
      Für mich bringt er die Geschmacksstruktur eines klassischen Shinchas, wie ihn viele Verbraucher wohl erwarten und schätzen, sehr gut auf den Punkt. Ich finde ihn in jedem Fall gelungen und denke, dass er insbesondere für Neulinge auf diesem Gebiet sehr interessant ist, da er enorm zugänglich ist.
      Ich würde mich über Eure Eindrücke freuen, solltet Ihr Euch auch für diesen Tee entscheiden.


    • Von Roberts Teehaus
      Gyokuro Asahi – kleine Geschichte einer Kostbarkeit

      Das erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist seine intensive grüne Farbe. Im gleichen Moment findet ein edles wie süßes, kräftig-frisches Aroma den Weg in die Nase - mildfruchtig mit einer dezenten Note von Gras.

      Gyokuro Asahi – der edle Tautropfen

      Übersetzt ins Deutsche, bedeutet sein Name „edler Tautropfen“, was wie beinahe alle Wörter aus dem Japanischen wunderschön und poetisch klingt. Hört man Japanern zu, so sprechen sie sehr ehrfürchtig über dieses vollendete Getränk. „Schattentee“,“ Perlentau“ – er ist kein alltägliches Getränk für Zwischendurch, sondern etwas ganz Besonderes!  Gyokuro Asahi wächst im Schatten - Laubbäume schützen ihn vor allzu hellen Sonnenstrahlen; zwei Wochen vor seiner Ernte wird er vorsorglich mit Bambusmatten abgeschirmt.

      Geschichten um die Entstehung des Gyokuro Asahi

      Es war einmal… in einem fernen Land der aufgehenden Sonne - in einem wunderschönen Inselreich mit Namen Nihon, welches wir heute als Japan kennen. Man schrieb das Jahr 1835. Der Teehändler Herr Yamamoto Kahei VI. unternahm eine Reise. Er reiste von Edo (heute Tokyo) nach Uji – in der Nähe des heutigen Kyoto. Dort machte er die Beobachtung, dass die Teesträucher einige Wochen vor ihrer Ernte abgedeckt wurden. Wohl galt dies, um die Pflanzen vor Frost zu schützen – und eigentlich nicht vor der Sonne – doch war das der allererste Schritt zum heutigen Schattentee. Das Interesse von Herrn Yamamoto Kahei war geweckt! Er begann zu experimentieren und stellte Versuche an. Bald schon entdeckte er, dass die Beschattung der Teepflanzen einen völlig neuen, überraschenden und einzigartigen Geschmack hervorbrachte. Das war die Geburt des Gyokuro Asahi.

      Nun, ob sich das so zugetragen hat, lässt sich heute nicht mehr genau sagen, denn die Geschichte zur Entstehung des edlen Tautropfen ist sehr lange her… Dennoch ist sie eine sehr schöne Geschichte. 😊

      Der Anbau des Gyokuro Asahi

      Angebaut wird der edle Tee auf der Insel Kyushu. Dank ihrer geologischen Lage im Südwesten von Japan verfügt sie über ein mildes subtropisches Klima – was für den Anbau von Tee ideal ist! Bäume spenden Schatten und die Bambusmatten schirmen vor Sonne ab. Dadurch verzögert sich das Wachstum der Pflanzen, ihr Gehalt an Chlorophyll in den Blättern steigt, ihr Gehalt an Gerbstoff hingegen sinkt. Es sind gerade die Gerbstoffe, auch als Tannin bezeichnet, die Tee oft bitter schmecken lassen – besonders, wenn man ihn zu lange ziehen lässt. Schattentee entwickelt viel Koffein – und obwohl er so mild schmeckt, ist er ein ausgesprochener Muntermacher und weckt die Lebensgeister!

      Die beste Zubereitung für Gyokuro Asahi

      Nun, als Maßstab kann man sagen: Je hochwertiger ein grüner Tee ist, umso niedriger sollte die Wassertemperatur beim Aufbrühen sein!

      Für den edlen Tautropfen reicht eine Wassertemperatur von 50 bis höchstens 60 Grad. Seine Ziehzeit ist – wie bei jedem grünen Tee – kurz, zirka 2-3 Minuten – nicht länger. Auf diese Weise bleibt sein zarter milder Geschmack erhalten. Selbstverständlich kann man ihn mehrfach aufgießen.

      Gyokuro Asahi zur Teezeremonie

      Es empfiehlt sich, diesen exklusiven Tee zu zelebrieren und ihn aus einem ebenso exklusiven Gefäß zu trinken. Japanisches Teegeschirr, Kannen und besonders wunderschöne Tee-Schalen sind für diesen edlen Tautropfen angemessen! Und im Vertrauen: Wer mag schon gerne Champagner aus einem ehemaligen Senfglas schlürfen? Kleiner Tipp: Wer Japan besucht, sollte unbedingt den alle zwei Wochen stattfindenden großen Flohmarkt in Kyoto-City besuchen. Hier findet man für einen „schmalen Taler“ wunderbare gebrauchte Porzellanwaren. Da in Japan im Allgemeinen Gegenstände mit viel Bedacht behandelt werden,  findet man in der Regel keine verschlissenen Gegenstände. Es lohnt sich, einen leeren Extrakoffer mitzunehmen! 😄🍵🗾

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