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Sonntags-Assam gesucht


Assamica

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Hallo zusammen!

Ich trinke seit einigen Jahren schwarzen Tee und bin langsam von den No-Name-Teebeuteln aus dem Discounter über Marken-Teebeutel, losen Tee aus dem Supermarkt zu Tee aus dem Teeladen gekommen. Mit der Zeit habe ich auch festgestellt dass mir Assam am besten schmeckt, zumindest im Vergleich mit Darjeeling und Ceylon. Ich mag die dunkle Farbe, den malzigen, vollmundigen Geschmack und natürlich den Koffeingehalt, der mir durch so manchen Nachtdienst hilft.

Den letzten wirklich leckeren Assam habe ich in einem Teeladen in Hamburg gekauft, der hat mich allerdings auch ein Vermögen gekostet und nach Hamburg komme ich nur alle Jubeljahre mal. Als die Packung drohte leer zu werden, habe ich mich online umgeschaut. Dort habe ich jetzt den Assam vom "Assam-Projekt" gefunden. Der war günstig genug um ihn morgens auch mal schnell runterzustürzen oder auch um eine Packung auf der Arbeit zu lassen, von der auch andere trinken.

Also habe ich zugegriffen und bin mit dem Tee auch zufrieden. Er schmeckt einwandfrei, kein störender Beigeschmack, nicht zu bitter - gut trinkbar und genau richtig für den Alltag. Aber mehr eben auch nicht. Der Tee aus Hamburg hatte eine Vielzahl blumiger und fruchtiger Aromen neben dem typischen Assam-Geschmack, die Tasse hat geduftet wie ein Potpourri... das fehlt mir bei dem Tee vom Assam-Projekt. An den freien Sonntagen, wo ich zwei Stunden frühstücke und durchs Fenster den Regentropfen zusehe, wünsche ich mir schon etwas mehr.

Könnt ihr mir so einen besonderen Assam empfehlen? Er darf natürlich deutlich teurer als mein Alltags-Tee sein, wird ja auch nur zu besonderen Anlässen getrunken. Wenn der Tee es wirklich wert ist, würde ich maximal 20€ pro 100g bezahlen. Gerne natürlich auch günstiger.

Zur Zubereitung: Ich mache meinen Tee normalerweise in einer gusseisernen Teekanne mit Siebeinsatz. Da kommt so viel Tee rein dass der Boden von dem Sieb bedeckt ist, dann gefiltertes/enthärtetes, gerade nicht mehr kochendes Wasser. Ziehen lasse ich den Tee nach Gefühl, ich schätze mal 2-3 Minuten. Ich mag es nicht wenn er bitter schmeckt. Ein klein wenig Zucker kommt immer rein aber keine Milch.

Liebe Grüße, Max

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Hallo Max,

ich bin ebenfalls Assamfan und das schon sehr lange. Nach deiner Veschreibung würde ich zunächst zu einem Blatttee raten, die Broken-Assams können auch hervorragend sen, aber blumige Obernoten sucht man da eher vergebens.

Ich musste bei deiner Beschreibung an den Mangalam von Tee Geschwendner denken. Ein sehr feiner Tee zum mittleren Preis. Wenn es teurer sein darf, empfehle ich den Hunwal von Betty Darling. Ein großartiger Tee.

Liebe Grüße

Alex

Bearbeitet von SchwesterH
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Hallo Alex,

vielen Dank für deine Empfehlung! Den Mangalam habe ich auch schonmal bei Tee Gschwendner gesehen, den werde ich mal probieren. 

Bei Betty Darling gibt es zur Zeit mehrere Hunwal, die aber preislich alle unter dem Mangalam von Tee Gschwendner liegen. Kann es sein, dass deine Empfehlung nicht mehr im Sortiment ist?

Liebe Grüße, Max

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Hallo Max,ich bin Tee-Anfänger und habe noch nicht viele Assams getrunken.....aber einen wirklich köstlichen hab ich im Schrank,

den ich auch nicht ausgehen lasse.Kennst Du den ??

Assam Mokalbarie

Kräftig-malzige Schwarztee-Spezialität aus dem Teegarten Mokalbarie im indischen Assam

Ich kauf den immer bei Paulsen Tee.

100g kosten 10,99

 

Liebe Grüße

Alexandra

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  • 4 Monate später...

@Sungawakan Ich denke das hat mit der Nachfrage und dem Preis Zusammenhänge. Eher wenige Leute in unseren Gegenden sind bereit generell für Assam höhere Preise zu bezahlen, d.h. mehr als 5 oder 10€ auf 100g. Bereits die hochwertigen Second Flushs (wie z.B. dieser oder dieser) haben wohl schon damit zu kämpfen, zu ihren Preisen in ökonomischer Hinsicht genügend Abnehmer zu finden, denn schliesslich gilt gemäss Marketing Grüntee als gesund und deshalb sind dafür auch viel mehr Leute bereit, für vermeintliche Gesundheit Geld springen zu lassen.
Die First Flushs sind natürlich hüben wie drüben (egal ob nun Darjeeling, Assam, China oder Japan) stets einiges teurer. Ich hatte vor Jahren mal einen sehr guten Assam Duflating "Top of Season" (bedeutet ungefährt beste Ernte des Jahres) gekriegt, in einem bei uns sehr renommierten und alteingesessenen Feinkostladen mit grossem Teeschwergewicht, der Chef ist oder war wirklich ein aktiver Teespürhund, der seine Sache gar nicht mal so schlecht gemacht hat und war früher manchmal auch bei Teerunden bei X. dabei.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 1 Stunde schrieb GoldenTurtle:

Die First Flushs sind natürlich hüben wie drüben (egal ob nun Darjeeling, Assam, China oder Japan) stets einiges teurer.

Was speziell Darjeeling angeht, war das zumindest früher mal anders. Früher meint, bevor clevere BWL-Schnösel á la 'Teekampagne' die Preise kaputt gemacht haben worauf dann auch die Qualität dem race to the bottom zügig gefolgt ist. Damals sahen Darjeelings auch noch aus wie schwarzer Tee, d.h. sie waren ordentlich durchoxidiert und trotzdem leicht und duftig. Und man hatte es auch nicht nötig, aus Marketing-Gründen modischen Gesundheits-Hypes zu folgen und grünen Tee zu produzieren - bestenfalls drittklassigen. First und second flushs aus Darjeeling  galten als die besten (wobei ich persönlich dem Qimen Hao Ya den Vorzug gab - wenn er denn zu kriegen war) und waren mit Abstand die teuersten schwarzen Tees auf dem Weltmarkt. Zu Recht; jedenfalls die von Plantagen, die noch mit China-Hybriden (zurückgehend auf die von Robert Fortune geschmuggelten Pflanzen) produzierten und nicht mit ertragreicheren Assamica - Kultivaren. Ein ordentlich produzierter second flush erzielte dann auch höhere Preise als der first flush derselben Plantage - wegen des durch Befall mit Kleinzikaden ('jassids') und Thripsen hervorgerufenen und zu recht berühmten 'muscatel flavor'; first flush hat das nicht zu bieten. Und wenn man zur Ertragsmaximierung mit Insektiziden arbeitet, natürlich auch der second flush nicht - dann (und nur dann) ist der im Vergleich zum first flush zweitklassig. Aber eine qualitativ hochwertige Produktion,  die das Potential des terroirs ausschöpft, muss der dafür zu erlösende Preis halt erst einmal zulassen. Das heisst der Endverbraucher - aber wenn der vor allem auf den Preis schaut und Qualität nicht von Schund unterscheiden kann ... Sic transit gloria mundi.

So weit mein rant zum Sonntag.:sauer:

_()_

Bearbeitet von SoGen
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Ich habe bisher immer gehört, dass die 2nd Flush bei den Assam-Tees die besseren und typischeren Qualitäten seien und dass deshalb als Gartentee so gut wie nur 2nd Flush angeboten wird. Alle anderen Assam-Qualitäten würden in Mischungen oder Teebeutel wandern. Bitte korrigiert mich, wenn ihr andere Informationen habt. Ich kenne mich mit Grüntee und Oolong besser aus als mit schwarzem Tee und habe noch nie einen Assam 1st Flush probiert...

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  • 2 Monate später...

@mods ich schätze das ist kein Spam von Marie, sie hat voll ontopic geantwortet, gerade zuvor hatten wir es über First Flush Assams die selten bei uns angeboten werden, weil die Leute eher nur die normalen, kräftigen Second Flushs gewohnt sind, aber eigentlich könnte man aus den First Flushs nicht nur in Darjeeling, sondern auch in Assam filigranere, feinaromatischere Tees herstellen, wenn die Assamer auf das Pflückgut individuell einzugehen verstehen und nicht alles nach Schema X verarbeiten.

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Am 28.6.2020 um 11:59 schrieb GoldenTurtle:

Eher wenige Leute in unseren Gegenden sind bereit generell für Assam höhere Preise zu bezahlen, d.h. mehr als 5 oder 10€ auf 100g. Bereits die hochwertigen Second Flushs haben wohl schon damit zu kämpfen, zu ihren Preisen in ökonomischer Hinsicht genügend Abnehmer zu finden. Die First Flushs sind natürlich hüben wie drüben (egal ob nun Darjeeling, Assam, China oder Japan) stets einiges teurer.

Das trifft jedenfalls für den von @Marie verlinkten Tee zu, der pro 100 Gramm 23,90 Euro kostet, was ja für einen indischen Tee schon eher teuer ist. Für einen guten Tee aus China oder Japan wäre das dagegen noch ein vergleichsweise günstiger Preis.

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@teewelt Potential hätte die Frühlingsernte auch in Assam auf jeden Fall ein grösseres.

In Assam liegt eineswegs noch einiges an Potential brach, die haben dort ja auch bis zu 800 Jahre alte, wilde Teebäume ... die bräuchten mal ein paar Chinesen oder Taiwanesen, um daraus was anständiges produzieren zu lernen. Das wär dann eher etwas, das ich mir als "Sonntags-Assam" vorstelle. 😁

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

@teewelt Potential hätte die Frühlingsernte auch in Assam auf jeden Fall ein grösseres.

In Assam liegt eineswegs noch einiges an Potential brach, die haben dort ja auch bis zu 800 Jahre alte, wilde Teebäume ... die bräuchten mal ein paar Chinesen oder Taiwanesen, um daraus was anständiges produzieren zu lernen. Das wär dann eher etwas, das ich mir als "Sonntags-Assam" vorstelle. 😁

Ich glaube kaum, dass die Inder irgendwelche Chinesen benötigen, um was Anständiges produzieren zu können.

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Ich spreche doch nicht von Rottee, dieses Pflückgut wäre höchstwahrscheinlich besser geeignet um komplexere Tees wie Sheng daraus herzustellen. Wozu es übrigens bereits seit ein paar Jahren erste Versuche gibt. Aber wir kennen es nur zu gut aus Laos, Vietnam etc. - das Sheng-Rad neu zu erfinden ist alleine ein langwieriger Prozess.

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  • 1 Monat später...

Ist schon Hammer, welch Welten zwischen Tee und Tee liegen können... Ich dachte immer, Assam-Tee kriege ich nur mit Milch und Zucker runter oder taugt dazu, Blends zu etwas Schmackes zu verhelfen, aber der Royal Tippy Latumoni hat mich quasi bekehrt: ist mein Lieblings-Schwarztee geworden, ganz ohne Milch und Zucker. :)

DSC0024-850x545.jpg

Bearbeitet von anartom
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  • 2 Monate später...

Ich teste mich gerade mal durch 6 Assams durch,von TKK.

Es ist interessant,sie miteinander zu vergleichen,auch optisch. 😍

 

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[img]https://up.picr.de/40191685dl.jpg[/img]

[img]https://up.picr.de/40191692ix.jpg[/img]

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Wieso funktionieren denn die Fotos nicht mehr ....hab ich doch immer so gemacht.....😂

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vor 32 Minuten schrieb Adriana:

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Sehr spannend! Vergleichst Du sie pur und mit Milch/Zucker? :) Halte uns auf dem laufenden.
Ich suche derzeit auch nach 1-2 neuen Allltagsschwarztees bzw. auch welche, die man mal den Gästen vorsetzen kann. Ich habe schon damit geliebäugelt, für letzteres einfach zum Broken Silber von Thiele zu greifen, weil mir der mit Sahne und Kluntjes hervorragend schmeckt (passendes Geschirr habe ich leider noch nicht).
Alltagstechnisch trinke ich derzeit keinen Assam, sondern den
Kenia Royal, Kenia FBOPEXSP von Florapharm. Den gibts hier beim Teeladen um die Ecke. Der Tee wird bei meist in der Tasse mit Feinsieb aufgebrüht. Im Gaiwan hatte ich den noch nicht.

Bearbeitet von Ferdinand
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Hallo Ferdinand,ich vergleiche den Tee mit Milch und Zucker. :)

Auch wenn das hier verpönt ist-schmeckt mir Schwarztee einfach am Besten so.

Ich stehe dazu ! :trink_tee:

Von der heutigen Verkostung hat mir dieser hier am Besten zugesagt. Er war schön kräftig im Geschmack.

Auch finde ich die gerollten Blätter sehr interessant.Ich werde ihn mir sicherlich nachkaufen.:)

Für morgen hab ich auch noch ein paar Assams Varietäten zum Testen....und bestellt hab ich auch noch einen.😀

 

P1180937.JPG

P1180923.JPG

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vor 17 Stunden schrieb Ferdinand:

Ich suche derzeit auch nach 1-2 neuen Allltagsschwarztees bzw. auch welche, die man mal den Gästen vorsetzen kann. Ich habe schon damit geliebäugelt, für letzteres einfach zum Broken Silber von Thiele zu greifen

Höchst interessant ... das ist mal noch ein ganz eigenes Thema für sich ...

In Asien gilt viel eher die Devise, dass man den besten Tee Gästen serviert, resp. mit Freunden teilt - in Europa scheint die Tradition genau andersherum zu sein, dass man das Beste eher nur für sich alleine geniesst.

Ein junger lokaler Teefreund hat dies sogar mal zugegeben, dass er es schade fände, seine besten Tees gemeinsam mit anderen zu trinken - da würden die Tees nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten, oder nicht genügend gewürdigt werden.

Ja, ja, so sind halt die kulturellen Unterschiede.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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