KlausO

Mellow Ancient Tree Mengku 2010

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Hallo,



diesen Pu-Erh habe ich ncoh Anfang November, vor meinem längeren "Abgang" beim DTH bestellt.



Interessant ist, dass der Tee zwischenzeitlich um 75% teuter geworden ist. Ich habe noch gar nichts dazu geschrieben. ;)



Heut Nachmittag der 1. Test. Ein Pu-Erh der zumindest jetzt beim ersten Mal keine Überraschungen zeigt. Er bleibt angenehm mild aber absolut konstant im Geschmack. @Paul, ich will in noch nicht als "Mädchentee" einstufen, da nach meiner Erfahrung der erste Eindruck bei Pu-Erh immer täuscht, außer bei dem Magenanschlag Typ B, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.



Wenn dieser Pu-Erh nicht so unverschämt im Preis gestiegen wäre könne ich in wirklich empfehlen, vor allem Anfängern, da er wirklich kein "erdigen, muffigen" Überraschungen bietet. Auch ist dieser Bing sehr schön zu teilen, ohne Aufwand und zerbröseln.


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Warum werden eigentlich ich und Mädchentee in einem Atemzug genannt?


Nix für ungut, ich bin ja schon froh wenn sich einer eines alten Mannes erinnert. :(


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@rottenmeier,

Chris hat schon alles gesagt, ein leichter, blumiger Pu-Erh der in der Regel keine starken Geschmacksänderungen auf weist.


So heute Morgen schon der 2. Versuch.

Der Pu-Erh bleibt angenehm mild und läd zum gemütlichen trinken, Schale um Schale ein. Bei längeren Ziehzeiten wird er durch aus kräftiger, bleibt aber gleichmäßig bei den verschieden Aufgüssen.

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 Hallo, ich will mich nicht überall einmischen, aber ernenne mich hiermit zum Gender-Beauftragten.

die erklärung bestätigt nur das grundlegende problem.

Ich würde sagen, ich kann rottenmeier schon ein bisschen verstehen, wobei hier wohl ein klassisches Mißverständnis vorliegt.

Ich bin völlig überzeugt dass niemand das Wort auf eine abwertende Weise benutzen wollte! Ich hab die vorherigen Benutzungen nicht mitbekommen, aber in jenem Post oben wurde Mädchentee ja mit "angenehm mild" assoziiert, um das zarte, blumige, duftige abzugrenzen im Vergleich zu den rauhen Gesellen, die Pus auch sein können. Das ist ja wohl schon was, was man öfter mal mit 'femininem Charakter' zu beschreiben pflegt.

Zugleich jedoch ist es leider nicht unüblich, das Mädchen-Präfix für Dinge zu verwenden, die man dann doch leicht abwertet, da schwingt was mit von einer Empfindlichkeit, Dünnhäutigkeit, Grünschnabeligkeit, ja, Schwäche, die man besonders den jungen Frauen unterstellt, woraus resultiert dass sie für die richtigen, die Männer-Dinge nicht geeignet sind. Ich denke dass das das ist, worüber du dich ärgerst, Rotti, richtig?
Man(n) ist da öfter mal unsensibel und merkt garnicht dass die Nuancen mitschwingen, weil man sie selber in keiner Form anzudeuten beabsichtigt. Wie gesagt, ich kenne nicht die vorherigen Fälle, aber ich kenn' Klaus und Pauls Beiträge seit einem Jahr und ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen dass keiner von beiden diese tendenziell abwertende Konnotation beabsichtigt oder toleriert hat. Es war ja in diesem Zusammenhang auch nicht dazu benutzt worden, den Tee abzuwerten, sondern seinen Charakter in einer wertfreien Art und Weise zu beschreiben.

Zugleich gebe ich zu dass die Formulierung, wenn man genau hinschaut, nicht ganz ohne Fallstricke ist.. es besteht eine zumindest vordergründige Ähnlichkeit zu pejorativen Äußerungen. Was ich halt noch sagen kann ist, ich bin  jetzt seit einem Jahr in diesem Forum aktiv und ich hab noch nie eines erlebt, in dem dermaßen freundlich, höflich und offenherzig miteinander umgegangen wird. Wenn es irgendeinen Platz im Internet gibt, den ich frei von Chauvinismus wähne, dann ist es dieser hier.

bearbeitet von miig

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@rottenmeier


ich denke auch nicht dass hier irgendjemand gegen dich oder das weiblich geschlecht etwas negatives loswerden wollte. und ich wollte mit meinem beitrag weiter oben auch eine gewisse selbstironie darstellen, die manchmal recht hilftreich sein kann. sonst hat miig ja schon einiges gesagt.



allgemein möchte ich aber auch noch hinzufügen, dass es sogar tees mit solchen namen wie 女儿 was maiden/mädel heißt. dadurch soll das filigrane blattgut gepriesen werdem und je nach lesart wird das auch positive eigenschaft gesehen. ich bin aber wiederum kein freund von übertriebenen political correctness, wenn z.B. klassische kinderliteratur die teilweise ziemlich alt ... dort gibt es seit ein paar jahren die bewegung, dass nachdrucke z.b. den "negerhäuptling" durch den "südseekönig" ersetzten, weil sie denken, dass das das ehergefühl einiger leute verletzten könnte. ich sehe eine solche entwicklung leider nicht grade als gut an. es dauert ein paar jahre und dann hat der "südseekönig" auch ausgedient, weil sich x aus y auf den schlips getreten fühlt. was kommt dann? das ist doch ein müsiges thema... dazu habs bei spiegel vor einem jahr auch ne schöne kolumne, leider habe ich sie nicht parat.



was ich sagen möchte: bitte einfach mal etwas unverkampfter die ganze sachen rangehen. niemand möchte hier x aus y auf den schlips treten. 



und nun bitte back to topic :)


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oha, da tauchen nun NOCH grundlegendere Probleme auf.


Ich ziehe mich dann besser ganz unverkrampft aus diesem "krasse Jungs"-Club zurück damit 'euch' niemand bei redewendungen stört und die schlipse unbehelligt bleiben.


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Hallo, insbesondere @rottenmeier,



die Umschreibung mit der Bezeichnung "Mädchentee" war, so wie auch hier von allen dargestellt nie negativ noch beleidigen noch sexuell Diskreditieren gemeint.



Da du dich ja anscheinend besonders getroffen fühlst, werde ich in Zukunft eine andere Umschreibung wählen.


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chris für einzelne passagen hätte ich dir gerne 2 "gefällt mir" gegeben :)


wahrscheins können wir noch viel von den chinesen lernen, die doch yin&yang in enorm komplexen zusammenhängen benutzen.







warum wird hier überhaupt von mädchentee geredet. idontlike






warum werden immer so viele anglizismen benutzt? jeneveuspasca :(


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Da du dich ja anscheinend besonders getroffen fühlst, werde ich in Zukunft eine andere Umschreibung wählen.

schattenparkertee  :D

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"ich denke auch nicht dass hier irgendjemand gegen ...... das weiblich geschlecht etwas negatives loswerden wollte"

 
Ich bin sogar mit einem ganz reizenden Mitglied dieses Geschlechts seit mehr als 28 Jahren verheiratet; ich  würde mir nie erlauben etwas Despektierliches über ihre Geschlecht zu sagen oder gar zu denken ;)
 
Ich schreibe das aus völlig freien Stücken, aus tiefster Überzeugung, ohne daß sie hinter mir steht und auf die Tastatur schaut;  und ich erwarte mir auch keine unrechtmäßigen Vorteile von meiner hier geäußerten Meinung außer vielleicht einer geringen Erhöhung meines Taschengeldes.
 

 

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oha, da tauchen nun NOCH grundlegendere Probleme auf.

Ich ziehe mich dann besser ganz unverkrampft aus diesem "krasse Jungs"-Club zurück damit 'euch' niemand bei redewendungen stört und die schlipse unbehelligt bleiben.

Ach c'mon, warum fühlst du dich denn so angegriffen?

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Ich stimme Chris vollkommen zu.

Außerdem sollte diese Angelegenheit hier nun ruhen. Es wird nur unnötig gepusht. Die Standpunkte sind klar und entweder es wird so von allen, die sich angegriffen fühlen, angenommen oder eben nicht.

Ich würde nun auch gerne mehr zu dem Tee lesen.

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Ich bin sogar mit einem ganz reizenden Mitglied dieses Geschlechts seit mehr als 28 Jahren verheiratet; 

Ich seit 40 - wer bietet mehr ? :wub:

Ich ziehe mich dann besser ganz unverkrampft aus diesem "krasse Jungs"-Club zurück damit 'euch' niemand bei redewendungen stört und die schlipse unbehelligt bleiben.

Also rottie, ganz ehrlich, ich finde, da überziehst du etwas. Wenn es ein Macho-freies Forum gibt, dann dieses hier! 

Meine ca. 100 Schlipse (oder noch mehr) fristen jetzt im Schrank ein denkbar unwürdiges Dasein und werden wohl auch nicht mehr aktiviert werden, denn seit ich nicht mehr arbeite, schlipse ich auch nicht mehr (war mir schon früher an den Wochenenden eine Wohltat!!)

Das mit dem "Mädchentee" ist doch irgendwie das gleiche wie mit den "ruppigen Burschen" - das sind doch nur Metaphern, darüber sich aufzuregen ist doch lebenszeitverkürzend und somit nicht empfehlenswert  :sick:

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Heute der 4. Versuch, den 3. habe ich genossen aber verpennt.



Der Bing lässt sich sehr angenehm, ohne Kraftaufwand teilen und zerkrümelt nicht. Daher nur ganze Blätter wie sie in den Bing gekommen sind.




Ich habe die Teemenge von 5g auf 6g für 50ml erhöht! Wassertemperatur bei geschätzten 95°. Ziehzeit, neuerdings nur noch nach Gefühl, heute eher kurz, gestern waren sie länger führt aber nur zu mehr Bitternis.


Natürlich zuerst ein Waschgang. Denn Geruch kann ich nicht beschreiben, mir fehlt der Vergleich, ist aber angenehm vielleicht in Richtung Aprikose, Pfirsich. Die ersten 4 Aufgüsse gehen für mich in Richtung Darjeeling 1st, 2nd flush, also nicht so Grüntee ähnlich wie bei meinen meisten anderen Pu-Erh.


Ab dem 4. Aufguss wird er einfach bitterer, je länger die Ziehzeit je mehr.


Ein angenehmer Kamerad denn man mit kurzen Ziehzeiten sehr lange genießen kann. Aber keine Geschmacksbombe!


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@krabbenhuetter,

Ich glaube nicht. Der Tee war schon Anfang November bei mir und wurde erst jetzt im Januar angebrochen.

Solltest du dass anderst gemeint haben, ich glaube nicht das ich den Pu-Erh hiet selbet richtig über Jahre lagern kann.

@krabbenhuetter,

Ich glaube nicht. Der Tee war schon Anfang November bei mir und wurde erst jetzt im Januar angebrochen.

Solltest du dass anderst gemeint haben, ich glaube nicht das ich den Pu-Erh hiet selbet richtig über Jahre lagern kann.

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Hallo,



ich habe diesen Pu-Erh, gestern Nachmittag und heute mit längeren (geschätzten) Ziehzeiten getrunken. Erstens muss ich die Teemenge wieder auf 5g auf 50ml zurück fahren und Zweitens ist der Pu-Erh um einiges kräftiger, intensiver.



Dieser Pu-Erh Virus ist einfach spaßig, man kann immer noch mals einen Aufguss fertig bis er zu bitter wird, dass dann ein Magenkrümmen einsetzt. :yahoo:


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Hallo Klaus,



bei den Bewertungen in der Tabelle Deines vorletzten Eintrags weiß ich nicht, wie die Zahlen zu verstehen sind. Ist die "1" als Schulnote zu verstehen, also "sehr gut" oder steht eine niedrige Zahl für einen schwächeren Eindruck als eine hohe Zahl?


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Hallo Gero,

Ich habe den Beitrag zur Beirteilung so verstanden: 0 ist Null und 5 ist das Maximum. Aber wie gesagt, bei längerer Ziehzeit stimmt das Alles nicht mehr sondern ist kräftiger, intensiver.

Hallo Gero,

Ich habe den Beitrag zur Beirteilung so verstanden: 0 ist Null und 5 ist das Maximum. Aber wie gesagt, bei längerer Ziehzeit stimmt das Alles nicht mehr sondern ist kräftiger, intensiver.

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      Sehr ergiebig mit heller gelbgrüner Farbe.

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      Mein neuester Pu-Erh vom DTH.
      Verkleinert nach Dämpfereinsatz, immer 2 Minuten.

      Zubereitet: 1 x mit heißem Wasser 95° und 1 x mit 85° warmen Wasser. mit scheint der etwas "kältere" Aufguss der bessere zu sein.
      Hier muss ich aber noch testen.

    • Von geroha
      Heute brühe ich mir die zweite Hälfte meiner Probe des Xiao Hu Sai (Link zum Produkt im Shop).

      Leider sind die Fotos ziemlich schrammelig - die erspare ich Euch besser.


      Bevor ich über den Tee an sich schreibe, eine verblüffende Beobachtung: heute im Zisha-Kännchen wirkt der Tee lebhafter, auf angenehme Weise herber und insgesamt multidimensionaler als neulich im Gaiwan. Hätte eigentlich erwartet, dass Herbe vom Ton geschluckt wird, während Porzellan nichts weichzeichnet. Oder habe ich einfach heute viel kräftiger dosiert?


      Jetzt aber mal zum Tee. Das trockene Blatt ist so, wie man es von modernen "handgemachten" Tees aus Einzellagen erwartet: groß und mit vielen Silberhaaren, nur locker gepresst. Wegen der extremen Jugend des Tees sind die Blätter ohne jegliche Bräunlichkeit und auch der Duft ist recht frisch - wie fast reife Aprikosen mit einem überraschenden Hauch von Bitterschokolade. Die feuchten Blätter duften auch nach Aprikosen, aber dazu kommt noch etwas, was für mich typisch ist für blutjunge Mengku-Tees - eine Herbe wie von angekratzter Baumrinde (bei jungen Trieben). Das hatte ich bei Matai, Na Jiao und Bingshan ... nur bin ich da noch nicht drauf gekommen, wie ich das beschreiben sollte.


      Geschmacklich zeigt sich der Tee von einer Seite, die mich unheimlich an den 2011er Bingshan (Verkostungsbericht) erinnert. Allerdings ist hier die Aprikosenfruchtigkeit im Geschmack recht deutlich - das erinnert mich schon eher an Mangfei, obwohl das Dorf ja drüben in Yongde liegt. Laut Williams Beschreibung ist dieser Xiao Hu Sai nicht so grün verarbeitet wie Matai und Bangdong (hatten wir als die Proben D und E in der Probenaktion von Bannacha). Mich freut das sehr - mich begeistert nunmal eher ein fruchtiger Geschmack als ein blumiger Duft.


      Aber die wahre Begeisterung kommt nach dem Schlucken: ein Pulsieren im Mund und ein Kribbeln, als würde das Zahnfleisch den Tee nicht vergessen können. Aber der Nachgeschmack lässt einen sowieso nicht los: der Eindruck ist ein Pingpong-Spiel zwischen nachhallender Fruchtsüße und anregender Herbe. Gelegentlich muss ich mich dran erinnern, dass ich noch Tee in der Tasse habe ... über die Freude am Nachgeschmack vergesse ich glatt das Trinken.


      Der Tee hat ja einen recht hohen Anspruch: "Yi Ke Shu" - ein einziger Baum. Gemeint ist wohl, dass der Tee nur von den allerältesten Bäumen in Xiao Hu Sai geerntet worden sein soll - wird wohl kaum das Produkt eines einzelnen Baums sein. Alten Bäumen spricht man ja gerne eine gewisse Kraft zu, was zu einem besonders intensivem Erleben des Tees jenseits von Duft und Geschmack führt. Jop, das schafft dieser Tee bei mir bestens. Entspannt aber kaftvoll, ungefähr so:

      >http://www.youtube.com/watch?v=wPs46O0scrs


      Wenn nur der Preis anders wäre! Immerhin hält der Tee über viele Aufgüsse (habe nicht exakt mitgezählt, mindestens 15) konstant sein hohes Niveau. Vielleicht ein Tee für den Wunschzettel.



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