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Liebe Teefreunde,

nachdem ich nun seit einigen Jahren begeistert Tee trinke, habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und mich mit einer Marke und einem Onlineshop für japanische Grüntees selbstständig gemacht: Blattgut

Monatelang habe ich mit der Idee gespielt, unendlich viele Proben verkostet (das war der spaßigste Teil :D), Designs ausprobiert und an der Website geschraubt. Seit ca. zwei Wochen ist es nun soweit: Das Sortiment steht, der Shop ist online. Ich habe die Auswahl absichtlich klein gehalten und biete nur Tees an, die meinen eigenen (recht hohen ;) ) Ansprüchen an japanische Grüntees gerecht werden. Mein Ziel ist es, die Tees quasi als Marken dauerhaft anzubieten, so dass Ihr eure Lieblingstees auch immer wieder nachbestellen könnt.

Aktuell sind es vier Sorten, die ich euch gerne kurz vorstelle:

1. Jadetau: Ein Gyokuro Gokô mit dickem Umami und fruchtiger Süße. Lässt meiner Meinung nach viele teurere Artgenossen hinter sich.

2. Windspiel: Ein leichter Saemidori Shincha mit zitroniger Note und dunkler Schokolade im Abgang.

3. Morgenrot: Ein ausgewogen gerösteter Hojicha mit voller Nussigkeit.

4. Waldgrün: Ein sehr frischer und runder Karigane mit lieblichen Noten, aktuell mein Lieblings-daily-drinker.

Wenn Ihr mehr über die Sorten wissen wollt, schaut einfach im Shop vorbei

Ich würde mich sehr freuen, den ein oder anderen von euch als neuen Kunden begrüßen zu dürfen! Ich habe euch einen Rabattcode eingerichtet, mit dem Ihr 10% auf eure Bestellung spart, ohne Mindestbestellwert: teetalk10. Wenn Ihr irgendwelche Fragen habt, meldet euch.

Liebe Grüße!

Oliver von Blattgut

 

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das oben mit den Zahlungsarten ist mir natürlich aufgefallen, als ich spontan eine Bestellung getätigt hatte - mit Kundennr. 5 war ich ganz vorne dabei B)

darf ich hier im Thread auch das erste Feedback hinterlassen?

 

ich hatte mich für "Jadetau" (Gyokuro Goko) und "Windspiel" (Saemidori Shincha) entschieden, Oliver gab noch eine Probe des "Waldgrün" (Karigane) dazu - vielen Dank!

Erwartungsgemäß kam die Sendung sehr schnell an (Samstag)

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(hier als ersten Hinweis @olem: vielleicht noch den Karton mit einem Streifen Klebeband gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern und mal über versicherten Versand nachdenken - dem Kunden kann ein verschollener Maxibrief egal sein, aber du musst halt den Verlust ausgleichen.)

Shincha und Gyokuro durften dann heute auch schon herhalten. Ich habe mich strikt an die Zubereitungsempfehlungen auf der Homepage gehalten.

Windspiel:

3g/90ml mit 80s@55°C/20s@60°C/25s@65°C, danach bin ich auf 70°C und jeweils +30s gegangen. So erhielt ich 6 Aufgüsse die dann am Ende die übliche süße Grünteearomatisierung im Wasser hinterlassen.

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Die in der Shibo angewärmten Blätter verströmen eine sehr süßen, fruchtigen Duft. Etwas wie Multivitaminsaft mit einem Hauch Nadelwald.

Die Aufgüsse sind zunächst sehr cremig mit einer kräuterigen Würze und erfrischender Zitronenschale. Die Zitronennote (nicht sauer, sondern nur von der Aromatik her) kommt vor allem in zweiten Aufguss ganz stark rüber und ich habe mich an Bitter Lemon erinnert gefühlt. In den weiteren Aufgüssen kommt wie beschrieben die Grasigkeit zum Vorschein, während die Zitrone einer milden Süße Platz macht.

Insgesamt bin ich bin der Zubereitung sehr gut zurechtgekommen, für mich darf die tea soup aber deutlich dicker sein. Ich probier die nächsten Male in die Richtung weiter, mit höherer Dosierung zu spielen. Mit den Temperaturempfehlungen bin ich sehr zufrieden.

Jadetau:

4,5g auf 90 ml, 50s@45°C/20s@50°C/25s@55°C und weil ich gerade kurz abgelenkt war, habe ich den 4. Aufguss in der Shibo vergessen und erst bei 2min@60°C abgegossen -_-

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Also doch nicht strikt dran gehalten - aber gleich vorweg: die 2 min machen dem Tee gar nix :thumbup:. Zwar natürlich etwas mehr Bitterkeit als davor, aber die ist dezent gehalten.

Der Tee ist sehr dick, sämig, tomatig, fleischig, mit feiner fruchtiger Süße. Beim zweiten Aufguss dachte ich, ich muss kauen, so körperreich war der Tee. Schonmal auf einem Stück Butter gelutscht?

Weitere Aufgüsse mit 65°C bleiben konstant, es entwickeln sich stetig vegetalere Aromen, das umami hält sich hartnäckig.

Beide Tees haben jeweils einen kurzen,  herb-würzigen Nachgeschmack und das Koffein belebt ganz sanft ohne Herzrasen. Bin jetzt topfit ^_^

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Da habe ich mich @goza Mal angeschlossen, und so ziemlich die selbe Bestellung getätigt. Zum Bestellverlauf Brauch ich nicht viel hinzu zu fügen. Also konzentriere ich mich auf die Tees. 

Zu mir kamen der gyokuro goko "jadetau", der sincha "Windspiel" und als kleine Probe karigane "waldgrün"

 

Zuerst durfte der gyokuro herhalten. Ich habe mich relativ nah an den vorgegebenen Parametern gehalten (bei allen Tees)  also der goko war Recht angenehm, mildes umami angenehme erfrischend und für den Preis eine schöne Alternative als täglicher Tee. 

4 Aufgüsse durften herhalten und das umami ist wirklich anhaltend. Der Nachgeschmack bleibt auch auf der zunge. Ein angenehmer Tee . Werde ihn aber Mal stärker dosieren :DIMG_20190704_190220.thumb.jpg.b1fef57b019572e7c259c41ff5c68283.jpg

 

Danach kam der sincha. 3 Aufgüsse hat er mir beschert. Und erweckte im Sommer ein paar Frühlingsgefühle. Eine milde grasigkeit mit einer gewissen süße und einer feinen Citrusnote ( ganz schwach , nicht sauer und nicht penetrant) also einige Aromen denen ich beim nächsten Mal mehr Zeit schenken muss. Das war jetzt mein ersteindruck.IMG_20190704_150926.thumb.jpg.45cc9ee04812d24d28e2de960e7233f5.jpg

 

Und zum Schluss der karigane. Der war für mich mild grasig, ein Tee für zwischendurch. Leider hatte ich nur noch Zeit für 2 schnelle Aufgüsse. Ein Hauch umami unterstütze den Geschmack mit leichter herbe. 

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Das blattgut  machte für mich einen super Eindruck. Und diese bekamen ein tolles Volumen wie @goza es schön eingefangen hatte. 

 

Aber ich werde noch ein wenig damit rumexperimentieren :)

 

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      Poetisch bezeichnet man die weiteren Aufgüsse des Tees als „Aufguss der sehr langen Freundschaft“, denn solange man den Tee immer wieder aufgießt, ist man ihm symbolisch freundschaftlich zugewandt. 😊 Mit jedem weiteren Aufguss muss der Tee jeweils zehn Sekunden länger ziehen, auf diese Weise schmeckt er immer wieder ein bisschen anders und man kann bald feststellen, wie mannigfaltig seine Geschmacksvariationen doch sind!

      Teezeremonie

      Wer eine Teezeremonie mit Silbernadeltee begehen möchte, geht dabei wie folgt vor: Zunächst werden die Teegefäße/Teekanne erwärmt. Im nächsten Schritt werden Gefäß oder  Kanne mit etwas frisch aufgebrühtem Wasser gefüllt und der Silbernadeltee hineingegeben. Mit heißem Wasser auffüllen, den Duft wahrnehmen – und das Wasser wieder abgießen.

      Nun einen zweiten Aufguss mit 70-80 Grad heißen Wasser vornehmen, und (je nach Geschmack) 3-5 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb kreisförmig in die Teeschale eingießen. Den Duft genießen, das Auge an der Farbe erfreuen! Schließlich kann der Tee getrunken werden. Jeder weitere Aufguss sollte dann 10 Sekunden länger ziehen. Am Schluss dieser schönen Teezeremonie werden die gebrauchten Teeblätter schließlich in saubere Teeschalen gelegt und den Gästen als Geschenk und Erinnerung überreicht. 😄🌿🍵

      Eine gepflegte Teezeremonie mit Silbernadeltee bietet uns in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ein wunderschönes Ritual, um im Familien- oder Freundeskreis einmal so richtig abzuschalten und ein wenig „herunterzufahren“. 😊
       

    • Von Konfusius
      Hallo miteinander!
       
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      https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/bio/bio-gyokuro-jap.-edle-tautropfen-japan
      Aufgegossen habe ich nach dieser Methode (für hochwertigen Gyokuro): https://www.yutaka-tee.de/de/info/wissenswertes-3210130.html
      Handelt es sich bei dem Tee um hochwertigen Gyokuro?
      Das Ergebnis: etwas bitter (evtl. kann man da von Edelbitter sprechen). Geschmack nach Algen (mag ich!), Blumenkohl und Spinat 😉
      So richtig überzeugt hat mich das jetzt aber nicht!
      Beim 2. Anlauf habe ich beim 5. und 6. Aufguss mit nur etwa45 Grad aufgegossen, und es schmeckte schon interessanter.
      Habe ich evtl. zuviel Tee genommen (das Kännchen war am Ende etwa 3/4 mit den aufgequollenen Blättern gefüllt).
      Soll ich vielleicht mal die Methode für besonders hochwertigen Gyokuro wählen (40 Grad Wassertemperatur?)
       
      Wäre für Tipps dankbar!
       
      (

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