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Hallo zusammen,

manchmal ist ein Tee ja teurer als das Geschirr, in dem man ihn zubereitet. So etwa bei meiner geliebten Reiseteekanne nebst Teeschale. Die Kanne dient dem Zweck der Zubereitung von Tee auf Reisen (und ist ein Stück Heimat in der Fremde...), ist sehr dickwandig, robust und kann in einen kleinen Beutel gepackt werden. Wahrscheinlich kann man im Notfall mit diesem gepackten Beutel dann auch die Scheiben im Abteil einwerfen, so steinern wirken die Teile...

Ich bin ein großer Freund von soliden "Arbeitspferden", die auch nicht viel kosten. Dass dieses Kännchen und die Tasse eine schöne matte und griffige Haptik haben und so einfach zu reinigen sind, spricht weiter für sie. Man muss allerdings ein gewisses Gespür für die Füllmenge und das Eingießen haben, sonst tropft die Kanne unkontrolliert. Was nicht viel ausmacht, wenn man sie genau über die Schale hält. Dennoch: Tropfende Kannen bringen mich zur Verzweiflung. Aber preiswert und dickwandig-stabil gehen eben einher mit so etwas... Man kann nicht alles haben! 🙂

Ich trinke aus dieser Kanne auch zuhause, irgendwie hat sie mir die Freude an den kleinen Kännchen verdorben, so unkompliziert und praktisch ist sie, vor allem für heißer aufgegossene Tees. Und sie hat mich auch zum Kauf einer etwas größeren Shiboridashi verleitet, die in den nächsten Tagen kommen wird. 

Eigentümlicherweise passt das Geschirr sammt Beutel genau zu den Farben der ICE-Sitze. Manchmal denken Leute, die vorbeigehen, man könne sich so etwas an den Platz bestellen. Es macht dennoch viel Freude und entsopannt, einfach diese Sachen anzuschauen und anzufassen.

REISEKANNE IMG_7038.jpg

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Ich setze mich hoffentlich nicht dem Verdacht der Eitelkeit aus, wenn ich mal einen Beitrag vom Ende August verlinke - da wart ihr mW beide noch nicht dabei hier (nachträglich: herzlich willkommen!) und kennt ihn wahrscheinlich nicht:

Das ist nun eine etwas robustere Herangehensweise - aber eben auch einem etwas robusteren Ambiente bzw. Begriff von 'Reise' angemessen. Man kann gerade das Thema 'Reiseset' auf sehr unterschiedliche Weise angehen, die dann jeweils auch eine kleine Geschichte über den/die Reisende/n und seine oder ihre Reisegewohnheiten erzählen. Dass Dein Reiseset, @Onggi, so problemlos mit dem Corporate Design der Bundesbahn harmoniert, dass es gelegentlich sogar als Teil desselben angesehen wird, ist schon eine tolle Camouflage :devil:. Im Ernst - Respekt, das ist schon gelungen :thumbup:.

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Vielen Dank für die lustige Diskussion!

Ich finde das Tee-Set von SoGen sehr gut. Es ist sehr picknick- oder expeditionstauglich. Ich würde sofort davon trinken, scheue aber das Schleppen. Also müsste SoGen mitkommen 🙂

Hallo @miig, danke fürs Nachfrage. Ich habe eine ganz einfache Edelstahlthermoskanne eines schwedischen Möbelhauses. Die hält Wasser sehr lange schön warm/heiß. Für meinen Jasmintee reicht es. Oolong etc. bräuchten stabilere, höhere Temperaturen...

vor 5 Minuten schrieb miig:

Danke @Onggi fürs Teilen. Sehr schöne pragmatische und ästhetische Lösung. Finde ich super, das fragile Elfengeschirr kann man lieber in der heimischen Festung nutzen. Aber Zeit für die Gretchenfrage: Wie hältst du's mit dem heißen Wasser?

Hm, eine technische Frage: Wie kann ich hier jemanden ansprechen? Mit dem "@" alleine hat das wohl nicht geklappt. Denn mein Versuch von oben ist nicht blau unterlegt....

 

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      mir ist ja vor allem wichtig, dass Tee rückstandsfrei hinsichtlich Pestiziden ist (entsprechende Zertifikate werden von vielen Händlern beigebracht oder eben klassisch "Bio") und möglichst fair produziert und gehandelt wird. Zudem schätze ich weiches Wasser. Das ist so die Grundlage meines Teekonsums.
      Denn meine Zubereitungsformen sind einfach nicht auf eine Formel zu verdichten. Angesichts der zahlreichen Tee-Kulturen, die es auf der Welt gibt, und meiner individuellen Notwendigkeiten/Wünsche hinsichtlich situativer Teezubereitungen, schwanken meine Zubereitungsformen immens.
      So habe ich in den USA meinen Tee immer ganz anders gekocht als in den verschiedenen Städten in Deutschland, England oder Österreich, in denen ich länger gelebt habe (etwas weniger lang war es in der Türkei und Georgien). Ich trinke offenbar - es liegt ganz sicher am Wasser vor Ort (auch wenn ich es filtere) - in jeder Stadt mehr oder weniger andere Sorten Tee und bereite ihn entsprechend anders zu. Das wird auch immer durch die Speisen, die ich zudem in diesen Städten zu mir nehme, zusätzlich beeinflusst.
      Aber ich verändere meine Zubereitung auch noch hinsichtlich anderer Faktoren: Trinke ich Tee draußen oder drinnen? Zu welcher Jahreszeit? Mit welchen Menschen (Kollegen, Freunde, Familie - oder allein)? Morgens, mittags, abends, nachts? Mit welcher Wirkungsabsicht (belebend, beruhigend, gesundheitsfördernd, einfach nur so...)? Zu den Mahlzeiten oder zwischendurch? Das beeinflusst nicht nur die Art meiner Zubereitung, sondern auch die Art des verwendeten Tees, des Trink- oder Transportgeschirrs.
      Da ich jetzt gerade, die Lockdowns lassen grüssen, meine Haushalte zum Teil "fusioniere", habe ich eine Menge Kannen und Schalen zusammengetragen.  Es gibt offenbar gewisse "Cluster": Ich hätte es nicht gedacht, aber wenigstens hinsichtlich der Quantität sind Glas- und Eisenkannen wohl meine Favoriten. Glas nehme ich für Früchte- und Kräutertees und Tees, die einfach schön zu betrachten sind, wenn sie im Wasser schwimmen. Glas ist auch super zu reinigen. Und die Kosten sind auch nicht zu hoch. Dann habe ich allein drei 0,3l Eisenkannen, eine 0,7 und einen Testsubin. Die Eisenkannen sind meine "Arbeitspferde", vor allem die kleinen Kannen, da ich - im Unterschied zu vielen, die hier posten - gerne Tee in kleinen Kännchen aufgieße, ihn in der Kanne behalte und dann aus einer kleinen Schale trinke. Die Eisenkannen speichern die Temperatur sehr gut und ich finde sie auch schön. Einige sind jetzt so 15 Jahre alt oder älter. Sie riechen nicht und haben nur in einem Fall an der Tülle etwas Rost. Er stört mich aber nicht. Ich habe auch mit den Besonderheiten der Emaille in den Kannen zu leben gelernt. Der Tetsubin dient nur der Aufbewahrung heißen Wassers.
      (EIGENTLICH wollte ich hier mal einen Langzeitvergleichstest von einer 0,3l IWACHU Teekanne und einem baugleichen Nachbau aus China posten. Aber da Eisenkannen hier im Forum ja in der Regel erheblich schlechter wahrgenommen werden als Tonkannen - eine Meinung, die ich überhaupt nicht teile - und angesichts der generellen Skepsis gegenüber Massenprodukten aus China, denke ich, dass ich eine Diskussion meiner Überlegungen und Erfahrungen erst in einem Moment größter Gelassenheit meinerseits posten kann 🙂 . Auf den warte ich jedoch selbst schon seit geraumer Zeit. Zudem braucht das Schreiben hier zumindest für mich immer etwas Zeit. Möglicherweise ahne ich aber auch, dass Eisenkannen ohnehin unter den Teetrinker:innen hier einen so schlechten Ruf haben, dass die von mir wahrgenommenen Unterschiede und Gemeinsamkeiten eigentlich gar nicht ins Gewicht fallen, mein Vergleich daher die Meinung nicht mehr abrunden wird).
      Dann habe ich eine 250ml Tonkanne (China), eine 200ml Shiboridashi (Japan) und ein hübsches 150ml Kännchen (Taiwan). Ich hatte noch ein paar mehr, aber ich zerschlage schönes Porzellan gerne (häßliches überlebt, wie die chinesische Tonkanne...). In der Shibo bereite ich gerne hochwertigeren Grüntee zu, wenn ich Besuch bekomme, in der kleinenn Kanne Pu-Erh (jedoch seltener, ich mag den doch recht charakteristischen Geschmack nur dann und wann). Die chinesische Kanne verwende ich eigentlich gar nicht mehr. Weitere Kannen aus glasierter Keramik (ich hatte einige sehr hübsche von ZERO) verschenke ich seit geraumer Zeit an Freunde und Familie, da diese Kannen zumindest bei mir immer tropften. Was das einzige ist, was mich an Kannen stört!
      Hinsichtlich des Tees, den ich aufgieße, habe ich nach dem Blick auf die kleinen Teepackungen, die bei mir herumstehen, rein quantitativ mehr Grüntee und Oolongs in Auswahl. Ich weiß aber, dass ich in anderen Ländern gerne auch mehr Schwarztee trinke. Ich mag morgens eher den frischen Geschmack des Grüntees und - je später der Tag - um so stärker kann der Tee oxidiert sein. Und: Je dunkler die Tasse umso kälter das Wetter. Gaba kenne ich erst seit ein paar Wochen (bei Oolongs), das scheint die Zeit des Teekonsums deutlicher in den Abend zu verlängern. Ich mag an Tees offenbar jeden und alles. Preislich bleibe ich aber in der Regel klar unterhalb der Schwelle von 150€/Kilo. Es gibt sicher mal irgendeinen handgefalteten Grüntee oder so, der wahrscheinlich mehr gekostet hat, aber so einen trinke ich nur ganz selten. Ich vergreife mich manchmal leider, wenn ich in einem anderen Land Tee kaufe und im Kopfrechnen einen falschen Preis umrechne, und kaufe dann auch mal so einen Tee. Für "Haustee", den ich zu wenigstens 60% trinke, bleibe ich aber deutlich unter der Schwelle von 50€/Kilo.
      Neben meinem Eingangsstatement kann ich abschließend bilanzieren, dass ich seit über 30 Jahren sehr gerne mehrfach täglich preiswerten Tee offenbar meist aus ramponierten Eisenkannen trinke - und mir das wirklich von Herzen Freude bereitet. Ich bin sehr gerne hier und profitiere von den Erfahrungen und geschmacklichen Vorlieben, die in den Postings anderer User deutlich werden, denn ich dachte sehr lange, ich würde viel zu viel Geld für Tee und Zubereitungskram ausgeben. Aber offenbar bin ich hinsichtlich meiner Ansprüche deutlich unterhalb der Schwellen, die für richtige Teekenner:innen zu einem kultivierten Genuss dazugehören. Doch habe ich dank dieser Einblicke nun angefangen, viel intensiver über Tee nachzudenken. Vielleicht sind meine Geschmacksnerven ja auch noch nicht zu ruiniert, um wirklich guten Tee in den kommenden Jahren geniessen zu können und mir hier entsprechenden Appetit zu holen! Die Hinweise auf diverse Online-Händler haben mein Spektrum immerhin schon immens bereichert.
      (Ich schreibe nur selten, dann aber leider immer zu lang. Wer es bis hierhin geschafft hat: "Danke!")
      LG Stefan
      (Ich habe gerade nachgeschaut: Ich habe auch drei in Papier gewickelte Pus, die wohl etwas teurer waren. Aber die liegen eigentlich nur so herum, da ich immer nur ganz wenig Puerh trinke - und wohl auch ganz ohne auskommen könnte. Aber manchmal schmecken sie halt doch. Das ist wie mit gutem Whiskey...)
    • Von Adriana
      Hallo
      Ich hätte mal wieder eine Frage an Euch.
      Hab mir gerade bei TKK eine wunderschöne Shibo gekauft. Meine erste.
      Ich gestehe ich hab sie wegen dem tollen Design gekauft (+ 4 passende Teeschalen)......weiss aber gerade gar nicht,für welche Teearten
      sie überhaupt bevorzugt verwendet wird (ausser Grünem Tee vermutlich). Die Shibo ist innen glasiert.
      Ich hab ja noch sehr viele Teearten da......könnte bestimmt schon was passendes dafür auswählen.
       
      @GoldenTurtle- Für Früchtetee hab ich sie nicht vor zu nehmen......🤭
      https://up.picr.de/40187168wr.jpg


       
      https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/echte-unikate/shiboridashi-konisch-dunkelgruen/petrol-100ml-von-michiko-shida
      https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/becher-cups-teeschalen/teeschale-160ml-dunkelgruen/petrol-von-michiko-shida
    • Von Vater_Morgana
      Hallo Leute,
      ich habe den Traum, zu Tee-Anbaugebieten nach Asien zu reisen und dort leckere Tees zu trinken:)
      Ich habe jedoch große Bedenken und Angst um meine Sicherheit: Wenn ich, ein wohlhabender Ausländer, in einem Teehaus Tee bestelle, könnte ich leicht vergiftet oder unter Drogen oder KO-Tropfen gesetzt werden, und dann ausgeraubt.
      Hattet ihr schon ähnliche Bedenken?
      Was kann ich für meine Sicherheit tun?
      Wie kann ich das vermeiden?
      Danke für euren Rat!
       
    • Von Diz
      Shibodashi
    • Von Diz
      Shibodashi
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