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Benutz ihr ein Tee-Tagebuch / Tee-Notizbuch?


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Guten Abend zusammen,

ich hätte mal eine Frage: Ich habe zu Weihnachten ein Notizbuch geschenkt bekommen und jetzt habe ich die Idee, dass ich das für Tee nutze.

Ich wollte mal fragen, ob jemand sowas ähnliches macht? Schreibt ihr auf, welchen Tee ihr getrunken habt? Welchen ihr wollt? Wie euch welcher geschmeckt habt und wie ihr ihn zubereitet habt? 

Ich könnte mir vorstellen, dass es nach so 30+ Sorten schon Sinn machen würde.

Oder macht man später viel nach Gefühl?

 

Viele Grüße (ich hoffe das Thema gibt es nicht schon, unter Notiz war nix zu finden)

paxistatis

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  • Joaquin changed the title to Benutz ihr ein Tee-Tagebuch / Tee-Notizbuch?

wenn man weiss wie man tees zubereitet, braucht man nicht für jeden einzelnen ne bedienungsanleitung wie er gut schmeckt. 

wenn ein tee dir nicht schmeckt, ist er einfach qualitativ nichts oder du bist nicht bereit für den tee.

ist er dir zu bitter, kannst du ihn natürlich kälter und kürzer aufgiessen, aber bringts das denn ? da solltest du dir eher nen anderen tee zulegen der nicht bittert.

bestimmte frische grüntees kannst du mit 80 °C aufgiessen, da bittert nichts und du bekommst die volle ladung aroma und gesunde wirkstoffe.

es kommt eher drauf an was in den tees drin ist. natürlich kannst du bei japanischen tees wie gyokuro durch 50 °C eher theanin rausholen als koffein und catechine, denn dafür wurde er gemacht, diese zubereitung ist aber bei jedem gyokuro im grund die selbe. 40-60 grad, ca. 100-120 sek. 

Mit der Zeit kennst du deine Tees, weisst welcher wie schmeckt.

Wenn ich da jedesmal in ein Notizbuch schauen müsste, würde ich mir eher wie ein vergesslicher Rentner vorkommen oder wie jemand der keine Ahnung hat.

Erstmal die Teesorten kennenlernen, dann die versch. Produzenten und Händler.

Merke: Jeder Händler kauft nach persönlichem Gusto ein oder von einem bestimmten Produzenten bzw nem anderen Händler, der einen bestimmten Geschmack hat. Das lässt sich mit der Zeit ganz gut nachvollziehen. ;)

Daher halte ich auch für den Anfang nichts von einer Zubereitungsliste für jeden Tee.

Aber ich denke das wirst du mit der Zeit dann auch noch herausfinden.

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Bisher beschränkten sich meine Notizen auf die Posts, die ich hier im
Teetalk gemacht hatte.
Da mein diesjähriger Kalender je eine Seite pro Tag, statt nur eine Doppelseite pro Woche, will ich die getrunkenen Tees eintragen.
Naja, ich schludere jetzt schon an Tag acht, bin halt doch ein Gewohnheitstier und werde vielleicht nur Tees reinschreiben, die ich nicht vergessen will, um
sie (z.B. nach einer bekommenen Probe) nachkaufen zu können.

Das verlinkte Moleskine gefällt mir. Das meiste wird mir allerdings schon wieder zuviel, was mich vom eigentlichen Teegenuss ablenkt.

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@Ann verdammt, und ich dachte ich hätte mit meinem Pu-Chart eine neue Idee gehabt 9_9

@topic: Ein Notitzbuch im physischen Sinne benutze ich zwar nicht, ich mache mir aber kurze Notizen zu Samples, die ich trinke (die ich über mein Server mit meinen Geräten synchronisiere). Da das aber irgendwann unübersichtlich wurde, habe ich angefangen das als Website aufzubauen, da ich hier auch schön Bilder zu einfügen kann und Einträge ergänzen kann wenn z.B. ein Tee in einem anderen Kännchen eine interessante Veränderung erlebt oder Pu sich mit der Zeit verändert :) 

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vor 11 Stunden schrieb Magic Jenny:

Bei immer über 100 Tees im Schrank ist das für mich sinnvoll.

Von 0 auf 100 in wieviel Sekunden:yahoo:

vor 11 Stunden schrieb Ann:

Tea Journal von Molekine. Da sind praktische Vordrucke drin, die man als Template dann zusätzlich herunterladen kann, falls man mehr braucht..

Und manchmal einfach nur Zettel.

Sehr löblich, sehr schick und kann nicht abstürzen; mich hat neulich im Zug ein junger Mann gefragt - als ich Notizen mit einem Bleistift machte - was das denn sei.

vor 9 Stunden schrieb doumer:

@Ann verdammt, und ich dachte ich hätte mit meinem Pu-Chart eine neue Idee gehabt 9_9

@topic: Ein Notitzbuch im physischen Sinne benutze ich zwar nicht, ich mache mir aber kurze Notizen zu Samples, die ich trinke (die ich über mein Server mit meinen Geräten synchronisiere). Da das aber irgendwann unübersichtlich wurde, habe ich angefangen das als Website aufzubauen, da ich hier auch schön Bilder zu einfügen kann und Einträge ergänzen kann wenn z.B. ein Tee in einem anderen Kännchen eine interessante Veränderung erlebt oder Pu sich mit der Zeit verändert :) 

So eine Website hat natürlich große Vorteile - hauptsächlich für andere. Ich bin oft auf Deiner Seite @doumer und schaue was nach; aber die Abteilung Kännchen hat mir meine Frau verboten.

Fazit:

Ich mache seit Anfang an Verkostungsnotizen in ein "Teetagebuch" und finde das sehr nützlich, besonders was die Veränderungen von Tees und meinem Geschmack angeht. Und da hat sich einiges verändert!

Dort sammle ich auch Rechnungen von Teesendungen, eine Bestandsliste samt Grammzahlen aller meiner Tees runden das Buch ab. (besonders gut bei Durchhalten einer TeeKaufPause).

@Raku Notizen in Kalendern, gelben Klebezetteln und Zeitungsschnipsel verliert man zu schnell.

Besonders hübsch ist es schon mal verkostete Tees mit dem Buch erneut zu trinken und danach (!) die Erstverkostung mit der gerade eben erfolgten zu vergleichen. Dazu gehört natürlich, daß die Parameter gleich sind.

 

vor 11 Stunden schrieb digitalray:

wenn ein tee dir nicht schmeckt, ist er einfach qualitativ nichts oder du bist nicht bereit für den tee.

Wenn ich da jedesmal in ein Notizbuch schauen müsste, würde ich mir eher wie ein vergesslicher Rentner vorkommen oder wie jemand der keine Ahnung hat.

Ersteres ist natürlich Unfug. Und für letzteres kann ich Dir nur empfehlen an den Anfang meiner Einlasssung zu gehen, da siehst Du einen Anfänger mit "über 100 Tees im Schrank" der für eine Datenbank plädiert.

Früh vergreist?

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vor einer Stunde schrieb Paul:

Ersteres ist natürlich Unfug. Und für letzteres kann ich Dir nur empfehlen an den Anfang meiner Einlasssung zu gehen, da siehst Du einen Anfänger mit "über 100 Tees im Schrank" der für eine Datenbank plädiert.

Früh vergreist?

Ersteres ist absolut kein Unfug. Tees die qualitativ minderwertig sind, weil zu billig und beim falschen Händler gekauft oder zu alt, können dir das Erlebnis für immerverderben , siehe den Matche Post gestern.

und wenn man noch nicht bereit ist fuer manche Tees, ist das auch kein Unfug. Bei vielen Tees entdeckt man erst nach und nach die Vorzüge und bestimmten Aromen die einfach dazu gehören. Zb yanchas sind anfangs nichts fuer viele, da sie die Röstung nicht mögen, finden aber später doch meist Zugang dazu.

das zweite mit der Datenbank hast du anscheinend falsch verstanden. Den anderen im Thread ging es um eine Datenbank oder Liste mit den Tees die man besitzt, mir ging es speziell um ein Buch mit zubereitungsanleitungen für jeden Tee, und da kenne ich bisher niemanden der so etwas führt.

Edited by digitalray
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Guest Gast1704

Also ich benutze einfach die Bordmittel von MacOS und nutze die NotizenApp. DIe kann ich dann auch am Handy öffnen und Bearbeiten und alles gut.

Ich hab bereits im App Store gesucht, aber bislang keine App als Teetagebuch gefunden. Das wäre eine ziemliche Marktlücke so etwas zu programmieren. Das ganze kann schlicht und einfach gehalten werden wo man die Ziehzeit und Temperatur per DropDown Menü auswählt und noch Bilder vom Aufguss, ggf. vom Blatt vor und nach dem Aufguss einfügen kann. :)

Wenn ich mal ein wenig mehr Muse habe schau ich mir mal die Programmiersprache Swift an. Soll wohl ganz gut klappen, aber das ich mal in C und C++ programmiert habe ist unendlich lange her und ich weiß, dass das ein wahres grauen war :D

Im übrigen finde ich eine Art Teetagebuch auch nicht als Unnütz. Gerade für Anfänger wie mich ist das unerlässlich um sich eine Vielzahl an Informationen zu den Tees zu merken. Gerade wenn man viel probiert. ich mein, das alles kann ich mir letztendlich doch nicht merken...vielleicht werde ich einfach alt ^^

Edited by Gast1704
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Ich trinke den Tee nur. Wenn er mich nicht überzeugt, fällt er der Vergessenheit anheim. Nur in speziellen Fällen (wie bei einer Verkostung vieler Tees an einem Tag oder dem Vergeich eines Tees mit verschiedenen Wässern) finde auch ich Aufzeichnungen wichtig.

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Sehr interessant die unterschiedlichen Meinungen hier, danke :).

Ich werde wohl mal so ein Buch anlegen, einfach um den Tee zu ordnen und zu wissen, was ich noch habe. Ich wollte das nicht direkt als Nachschlagebuch für die Zubereitung nutzen sondern einfach nur um aufzuschreiben, welcher Tee gut war. dann kann man sich auch noch nach einigen Monaten daran erinnern. 

Insbesondere am Anfang, wie bei mir, stelle ich mir das interessant vor, wenn man dann z.b. nach einem Jahr den Geschmack vergleicht. 

Also wie @Paul es beschreibt :)! 

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