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    • Joaquin

      Anzeige / Regeln   15.11.2015

      Das jeweilige Thema in diesem Forenbereich, wurde als gewerbliche Anzeige gestartet.   <Regeln für den Tee-Marktplatz + Händler-Informationen> Im "Tee-Marktplatz" dürfen gewerbliche und kommerzielle Kleinanzeigen zu und rund um das Thema Tee eingestellt werden. In "Händler-Informationen" dürfen Informationen in konkreten Themen von Gewerbetreibenden, im Zusammenhang mit ihrem eigenem Gewerbe eingestellt werden. Für beides ist ein Händlerstatus und das passende Werbe-Paket erforderliche. Es müssen jedoch die folgenden Regeln und Bedingungen dazu beachtet werden: Pro Anzeige oder Information, nur ein Thema. Passender Betreff/Titel und ausführliche Beschreibung/Beitrag mit aussagekräftigem Inhalt zum Tee-Angebot oder der Information. Im "Tee-Marktplatz" darf der Themenersteller nach Anzeigenerstellung, ausschließlich dortige Benutzerfragen im Thema beantworten. In "Händler-Informationen" darf auf Beiträge, nur in nicht-kommerzieller Weise hingewiesen werden. Maximal ein Link/URL zum Projekt/Produkt (+ evtl. Impressumslink, wenn auf der Seite nicht vorhanden) im eingestellten Thema. Der Impressumspflicht nach deutschem Recht muss im Beitrag entsprochen werden. Entweder durch: Link zum Projekt/Produkt im Beitrag verweist bereits auf eine Seite, welche über ein Link zu einem solchem Impressum verfügt oder im Beitrag wird zusätzlich ein mit "Impressum" gekennzeichneter Link, zu einer Seite mit einem solchem Impressum eingefügt. (Da Links in der Signatur nicht jedem angezeigt werden, muss die Linksetzung im Beitrag selbst erfolgen.) Gewerbliche Kleinanzeigen und Informationen zu besonderen Tee-Angeboten wie z.B. Sonderangeboten, Produktvorstellungen von Neuheiten, besondere Aktionen wie Gewinnspiele usw. mit ordentlicher Relevanz zum Thema Tee. (Das Nachbilden der eigenen Produktpalette, News, Blog usw., im Forum, wird nicht geduldet) Keine Angabe von Email oder Telefonnummer. Kontakt gerne über private Nachricht im Forum. Links mit Ref-IDs werden kommentarlos gelöscht. Das Pushen des eigenen Threads wird der Fairness wegen mit Schließung geahndet. Beim Antworten auf Anzeigen beachten: Antworten, die nicht direkt im Zusammenhang mit dem Angebot und im ernsthaften Interesse an dem Angebot stehen, werden gelöscht. Das gilt auch für geschäftsschädigende Beiträge.

Empfohlene Beiträge

Mich würde das alles weniger perfekt viel mehr ansprechen. So ganz habe ich nicht verfolgt, woher Du Deinen Tee beziehst, aber mit dieser Art Aufmachung assoziiere ich billig generierte Verkäuferseiten, die Teebeutel als Tenbagger verkaufen wollen. 

edit: Das ist ein bißchen so ein Rat in Richtung Analogfotografie. Ich würde keinen Film mehr anfassen, aber den Look versuche ich immer, nachzubilden. Da ist Seele drin.

 

bearbeitet von Joscht

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Danke für deine Kritik. Meinen Tee beziehe ich aktuell noch bei einem Importeur. Hintergrundinfos zu den einzelnen Tees gibt es auch auf meiner Webseite.

Ich werde mich mal mit Analogfotografie beschäftigen. Darüber habe ich bisher noch nicht nachgedacht. Übrigens höre ich zum ersten mal, dass meine Webseite zu perfekt ist, bisher habe ich nur das Gegenteil gehört ;)

Wie findest du denn meinen Tee-Ratgeber inhaltlich?

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Inhaltlich bin ich nicht vorgedrungen. Es gibt einen bestimmten Look, Banken haben den, aber ich meine nicht corporate identity, es ist zu perfekt präsentiert  und möglicherweise verbindet sich bei mir da was mit Wellnessprodukten oder einem Staubsauger, der schön schön schön saugt und aber eigentlich ein Abverkauf ist. 

Natürlich kannst Du stolz darauf sein, Deine Tees so an den Mann zu bringen, aber ich würde, wenn der Inhalt stimmt, nicht gerade zurück zu Gif-Bildchen gehen, aber alles was in dieser Art geleckter Perfektion geht, vermeiden. Diese Mittel hast Du gar nicht nötig, wenn der Inhalt stimmt. Oder sind Deine Tees Abverkäufe? 

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Die Tees sind keine Abverkäufe :) Danke für dein Feedback. Ich werde mir dazu Gedanken machen. Die Bilder der Tees habe ich selber mit dem Handy gemacht.

Den Rest der Webseite hat ein Dienstleister erstellt. 

Bis jetzt wurde mir eher gesagt, dass meine Webseite zu unübersichtlich ist.

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vor 7 Stunden schrieb Joscht:

es ist zu perfekt präsentiert

Ich habe meine Schwierigkeit so eine Aussage wirklich als Kritik zu verstehen. Das ist doch in der Regel ein Zustand, den jeder professionelle Webseitenbetreiber hinbekommen mochte. Auch finde ich dieses Design/Layout nicht ungewöhnlich für die Lebensmittelsparte. Bin da aber evtl. wohl etwas anders geprägt, da ich mich nicht so oft auf Wellnessseiten oder Banken aufhalte.

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Viel Häme hier... Also persönlich möchte ich jetzt aber doch nochmal sagen: Die Seite ist nicht perfekt, aber funktional. Am ehesten stört mich noch die Formatierung des Textes. Für welchen Browser ist eure Seite optimiert? Ich benutze eine aktuelle Version von Firefox für den PC.

 

image.png.8b1d8b92c95a4f78e3ab7632bf51d01c.png

 

PS: Kommt der Oriental Beauty nochmal wieder? 500g halten lang, aber so dosiere ich den gerne auch höher. ^_^ Ist einer meiner liebsten Alltagstees geworden und ich find den nicht mehr auf der Seite.

PPS: Sowas wie "große Aromenvielfalt" liest sich leider recht generisch. Wenn du schon einen angeschlossenen Blog hast, verkoste doch deine eigenen Tees und gehe da detaillierter auf sie ein. Wie bereitest du dir den jeweiligen Tee zu? Bei der schmalen Auswahl an verschiedenen Tees ist das leistbar und mit guten Beschreibungen würdest du deine Tees aus der Masse heben.

bearbeitet von Stiefelkante

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vor 1 Minute schrieb Paul:

Na,  Häme kann ich nun hier noch nicht sehen @Stiefelkante, aber die Empfindlichkeitsschwelle ist bei jedem anders.

Ja, ich gebe zu: Feindseilig ist das ganze hier nicht, nur so richtig konstruktiv fühlt es sich auch nicht Zugegebenermaßen wirkt es jetzt auch auf mich etwas überempfindlich.

 

Okay, jetzt doch nochmal eine detailliertere, inhaltliche Kritik am Blog zur Lagerung von Tee:

Insgesamt finde ich den Teeratgeber für die Allgemeinheit in Ordnung, über die Temperatur könnte man sich jetzt noch streiten, da ich den besagten OB immer mit 90-100°C aufgieße und das auch Gong Fu-artig mit 8 g auf 180 ml und da nichts großartig bitter wird. Natürlich lass ich dann auch nicht 9 Minuten lang ziehen, aber das sind halt von Tee zu Tee doch recht unterschiedliche Wertebereiche, die sich da ergeben. Beim Gyokuro sind 60° C richtig, dafür aber die Minutenanzahl wieder deutlich zu lang. Da würde ich wirklich eher Anleitungen und Verkostungsberichte zu den einzelnen Tees im Blog verfassen.

 

Dann noch etwas zur Aufbewahrung:

"Bewahren Sie Tee luftdicht verpackt, trocken und lichtgeschützt auf. So können Sie ihn auch nach Jahren noch genießen. Das Aroma hält sich besonders gut, wenn Sie den Tee in den Kühlschrank legen. Hierbei muss er allerdings gut geschützt werden, damit er keine Gerüche von anderen Lebensmitteln annimmt. Auch Keime im Kühlschrank sind eine Gefahr für den Tee. Auf dem Markt gibt es spezielle Aromaschutzbeutel. Notfalls können Sie auch ein anderes Behältnis mit abgedichtetem Verschluss verwenden.

Schütten Sie den Tee nicht direkt auf, wenn Sie ihn aus dem Kühlschrank genommen haben. Lassen Sie ihn erst ein paar Minuten bei Raumtemperatur liegen, bevor Sie den Beutel oder die Box öffnen. Besonders grünen und weißen Tee sollten sie nur selten klimatischen Schwankungen aussetzen. Bestenfalls kommt es auch gar nicht dazu, weil der Tee mit diesen Tipps so aromatisch wird, dass Sie ihn schnell aufbrauchen [werden]."

Ich kannte dieses "in den Kühlschrank legen" bislang nur von höchstqualitativen, frischen Grüntees und Oolongs. Ich finde den Tipp dahingehend eher etwas irreführend, zumal er sich mit der zweiten Markierung, dass klimatische Schwankungen für grüne und weiße Tees schädlich seien, widerspricht. Besonders bei den angebotenen Mengen ab 250g.

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Am 14.11.2018 um 13:51 schrieb Roberts Teehaus:

Wir verkaufen keinen Lindenblütentee. Die Gestaltungselemente auf der Seite spiegel nicht unbedingt das Angebot wieder.

Dann würde ich das Design der Seiten aber umgehend ändern lassen. Das wirkt sehr unprofessionell. Und man kann bei Tee ja durchaus auch die Blüten der Teepflanzen als Gestaltungselement mitbenutzen. Aber Lindenblüten???

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@Stiefelkante Unsere Seite ist für alle gängigen Browser optimiert.Die Formatierung der Produktbeschreibungen wurde so von meinem Shopsystem vorgeschrieben.Die ist bei allen Browsern gleich.Es ist aber richtig dass das nicht wirklich optimal aussieht. In der letzten Zeit habe ich auch von vielen Kunden Kritik bezüglich meiner mobilen Webseite bekommen.Ich habe da insgesamt noch viele Baustellen mit der Webseite.

 Ich weiß aktuell noch nicht, ob ich den Oriental Beauty wieder aufnehmen werde. Mein Hauptlieferant hat den Orietal Beauty erst einmal nicht mehr im Angebot. Da er auch kein Topseller war, habe ich erst einmal andere Tees ins Sortiment aufgenommen. Unser neue Oolong ist der Ti Kuan Yin. Der ist ab Mittwoch wieder verfügbar. Es freut mich aber sehr, dass dir unser Oriental Beauty so gut schmeckt :)

 Meine eigenen Tees zu verkosten ist eine sehr gute Idee. Eventuell mache ich das wirklich und berichte darüber auf meinem Blog. Dann würde ich auch detaillierter auf die Aromen eingehen.

Bei den Temperaturen, Ziehzeiten und Mengen kann man natürlich anderer Meinung sein. Das ist auch Geschmackssache. Die Anleitungen sollen eher für "Anfänger" sein. Ich finde, dass man bei den Angaben auf meiner Seite sehr gute Ergebnisse erzielt welche auch einem Großteil der Teetrinker zusagt. Ich habe auch Kunden die von meinen Angaben komplett abweichen und Ihren Tee kalt aufgießen oder Gyokuro Asahi kochen. Da muss jeder seinen eigenen Geschmack finden.

Ich finde der Punkt mit den klimatischen Schwankungen widerspricht  nicht wirklich einer Lagerung im Kühlschrank. Man sollte ja nur jeweils die benötigte Menge aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur liegen lassen. Der Tee sollte ja nicht öfter aus dem Kühlschrank genommen und wieder reingelegt werden. Bei einer luftdichten Verpackungen kann man den Tee z.B.  aber auch in einem trockenen Keller lagern. Mit meinen Verpackungen würde das gehen.

 

@Manfred   Da habe ich eine andere Meinung als du. Gestaltungselemente  müssen nicht zwingend das Angebot beschreiben. Es erwartet auch keiner, dass die Firma Apple wegen Ihrem Namen und Ihrem Logos Äpfel verkaufen muss.

 

bearbeitet von Roberts Teehaus

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    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute, 
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      Viele Grüße
      Robert
    • Von skyman
      Hallo TeeTalk Forum,
      gibt es "Richtwerte" für die Menge des Tees bezogen auf das Wasservolumen? Eine Angaben 2EL / Ltr, wie häufig zu finden, ist mir zu wage, da ich meistens 200 - 250 ml Tee aufgieße und EL nicht gleich EL ist. . Grammangaben gibt es zwar auch häufig, die variieren von Tee zu Tee mitunder auch sehr stark.....
      Mir ist klar, das jeder Tee mit eigenem Charakter ein individuelles Optimum von Tee / Wasser Verhältnis, Ziehzeit und Temperatur hat, die man wahrscheinlich für sich selbst herausfinden muss.
      Gibt es aus eurer Erfahrung heraus eine Basis für einen guten Startpunkt von dem aus man sich weitertasten kann?
      Wie geht Ihr vor, wenn Ihr einen Tee ohne "Bedienungsanleitung" habt?
      Sorry wenn meine Fragestellung naiv erscheint, aber ich bin noch blutiger Anfänger.....
      Schönes Wochenende!
      Bernd
       
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute, 
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      Viele Grüße
      Robert
    • Von VanFersen
      ~~
      ~Mein Tee-Guide~
      Es wird so oft gefragt, was nutzt man hierfür, wie mache ich dies, wie lange zieht dies, was, wie, wann und warum? Darum dachte ich mir wäre ein Thread für alle zukünftigen Fragen und um sich Tipps zu holen, gerade am Anfang wenn man dem Tee anfängt zu frönen, hier genau richtig
      Ich wurde erst letztens angeschrieben und gefragt, wie ich meinen Sencha zubereite und als ich fast einen Essay schrieb, kam mir die Idee für diesen Thread. Schreibt eure persönlichen Erfahrungen auf, richtig oder falsch gibt  es da nicht. Wie habt ihr entdeckt, dass euch euer Tee so oder so am Besten schmeckt?
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      1. Der Tee steht am Anfang:
      Welchen Tee ihr woher bezieht, steht euch ganz alleine zur Auswahl, auch wenn ich mehr auf der japanischen Seite mich persönlich zu Hause fühle, gibt es da kein Optimum oder ein "das ist besser oder nicht". Tee, wie so vieles andere bauch im Leben ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
      Warum habe ich mich für, gerade japanischen Tee, entschieden?
      Ich habe immer schon Tee getrunken, seit dem ich ein kleines Kind war, nur war mein Verständnis von Tee damals, heißes Wasser aus der Wasserleitung auf einen Beutel Kamillen oder Früchte Tee zu gießen . Erst später wurde mir klar, dass es im Grunde keine Tees waren, sondern im eigentlichen Sinne Aufgüsse, was aber nicht heißt, dass sie nicht gut sein können, aber nach fast 30 Jahren, ist mein Geschmack nun in eine andere fernöstlichere Richtung gewandert.
      Vor gut einem halben Jahr hab ich mich speziell für Grün Tee entschieden, zuerst aus gesundheitlicher Sicht, dann aber weil es einfach unglaublich gut schmeckt und meinem Gaumen am meisten entspricht. Die Vielfalt ist hierbei fast Grenzenlos. Obwohl es sich nur um eine einzige Pflanze handelt, lässt sich daraus eine Vielfalt an Geschmackssorten erreichen, die von Süß bis Bitter alles beinhalten. Außerdem wird dem japanischen Grün Tee (Sencha) am meisten der gesundheitliche Aspekt zugesprochen, aber da streiten sich die Geister (bei mir wirkt es)
      Am Anfang suchte ich alle alten Teehäuser meiner Stadt ab, aber schnell wurde mir klar, dass dies nicht das Optimum für mich war. Denn auch wenn die Tees oftmals keine schlechten waren, geht sehr schnell durch die Bescheidene Lagerung das Aroma verloren. Da ich sowieso nach längerem Testen, einfach auf japanischem Sencha und Co hängen blieb, war für mich der vorab in Japan verschweißte Sencha, die erste Wahl. Hierbei wird der Tee so schnell als möglich nach der Ernte in Vakuum verpackte Aromaschutzhüllen versiegelt. Dadurch ist eine länger Langlebigkeit gesichert.
      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      2. Wie den Tee lagern und wo?:
      Nun ist der Tee da, was nun, wie lagern und wie aufbewahren?
      Nach langem überlegen, blieb ich bei meiner Variante, den Tee in meinem Küchenschrank zu belassen. In meiner Küche ist es nie wirklich heiß und da der Schrank auch nie im direkten Sonnenlicht steht, sondern schattig, ist es Ideal um den Sencha, Gyokuro etc. zu lagern. (der Kasten hat natürlich Türen, am Foto ist er offen).

      Es wird oft die Streitfrage diskutiert "Soll der Tee auf Zimmertemperatur bleiben oder lieber in den Kühlschrank?" 
      Ich hatte zwar extra meinen Kühlschrank komplett entleert und ihn so geputzt, dass er Geruchsfrei ist, aber am Ende entschied ich mich dagegen. Warum?
      Es kann passieren, dass beim öffnen aus dem Kühlschrank entnommener Tees, Kondenswasser in den Tee gelangen kann, was ihn ruinieren würde. Man muss auf sehr vieles achten, da ein immer wieder erneutes heraus und wieder hineingeben der Tees, zu diesem Resultat führen kann. Darum habe ich meinen Küchenschrank komplett aufgeräumt, alles was Gerüche wie (Gewürze, andere Tees etc) abgeben kann, in separate Plastikgeschirr-Boxen gegeben.
      Was ist wichtig?:
      1. Keine direkte Sonneneinstrahlung
      2. Keine direkte dauerhafte Hitzeeinwirkung (zB Heizkörper direkt darunter)
      3. Geruchsneutral lagern (Alles was Fremdgerüche abgibt, in anderen verschließbaren Behältern lagern)
      4. Dosen immer schnell verschließen, sonst geht das Aroma schneller verloren
      Worin bewahre ich meinen Sencha / Matcha / Gyokuro auf?
      Es gibt alle möglichen Aufbewahrungsmöglichkeiten von Materialien und Formen. In Japan nutzt man traditionell "Natsume" welche meist aus Kirschholz sind. Diese sind meist recht kostspiellich und sind am Ende, wegen oftmals fehlender Aromakappe, nicht perfekt geeignet für eine längere Aufbewahrung von Tee. Bei den meisten Dosen, aller Art ob nun Keramik, Holz, Stein oder Bambus, ist meist der fehlende Aromaschutz ein Manko. Ich benutze diese hier aus Japan kommenden Dosen. Ähnliche Dosen gibt es auch mit Origamiummantelung. Vorteil, nicht nur einen Außendeckel, sondern auch eine Aromaschutzkappe innen

      Was ist wichtig?:
      1. Am Besten natürliche Produkte nehmen, da alles syntetische nur Gerüche abgibt. Wo hingegen, Kirschholz sogar fördernd für die Gewisse Note bei der Aufbewahrung von Sencha, sein soll
      2. Zwei Deckel / Kappen sind immer besser, als eine. Denn mit einer Aromakappe innen, wird der Geschmack des   Senchas und Co, länger erhalten. Wichtig ist, das sowohl keine Fremdgerüche von außen, nach innen gelangen können, als auch umgekehrt.
      3. Nicht die Tees wechseln. Seht zu, dass immer nur eine Sorte von Tees in ein und der selben Dose ist. Das heißt, Sencha bleibt Sencha. Nicht zum Beispiel eine Dose für Pu Erh nutzen und dann Sencha hineingeben. 
      Wenn ihr die Dosen auswascht, nach dem ein Sencha aufgebraucht ist und ihr einen anderen Sencha darin lagern wollt, dann nur mit heißem, echt heißem Wasser, immer wieder auswaschen und dann für 1-2 Tage draußen trocknen lassen. Aber vorher mit einem Küchentuch abtrocknen, sonst kann "Flugrost" entstehen.
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      3. Zubereitung und Utensilien:
      Woraus trinke ich meinen Tee?
      Dafür gibt es keine Allzwecklösung. Es gibt, wie mit vielem beim Thema Tee, kein richtig oder falsch. Von Keramikerzeugnissen aus Europa, China und Japan, nur ein paar wenige Vertreter, sind die Möglichkeiten unendlich. Es ist eine Frage des Geschmacks, mag man es lieber ursprünglich, rustikal, wenn man so will "Erdverbunden" Nimmt man zB Erzeugnisse aus Japan, China, der alten Garde. Von Kannen mit seitlichem Henkel, genannt "Kyusu", zu Matcha Schalen, diese variieren in ihrer Form und Bezeichnung. Umso moderner das Erzeugnis und deren Form, desto schneller ist es möglich diese auch sofort in Nutzung zu nehmen. Ich nutze, zum Tee (nur Sencha, Gyokuro) trinken, diese Oribe Chawan Matcha Schale. Sie umfasst 500ml und war deshalb meine erste Wahl. 

      Generell wird empfohlen kleinere Kannen (200-300ml) zu nehmen, diese, wenn sie mit Sencha versehen sind, öfters aufzugießen (bis zu 5mal) und diese wiederum aus kleinen Schalen zu trinken, worin meist ein gesamter Aufguss sofort abgegossen werden kann. Aber wenn man wie ich, zwar oldschool ist, aber dennoch nicht ganz traditionell verfährt, weil ich einfach gerne mehr trinke, ist dies die Beste Lösung, mit der man etwas traditionelles auf seine Speziellen Wünsche abgestimmt nutzen kann. Ich mache mir meist 2 Aufgüsse in dieser Schale und trinke diese auch zügig, was dann ca. 1 Liter entspricht. Stylisch dazu, habe ich mir diese Schieferplatten (siehe Foto rechts unten) gekauft, wo meine Oribe Schale abgestellt wird. 
      Was ist wichtig?:
      1. Beim kauf immer darauf achten, dass die Schalen und Kannen, am Besten ein Zertifikat aufweisen können. Alarmierend ist schon, wenn eine Kanne um die unter 20€ verkauft wird, da ist meist ein Hacken an der Sache und dieser heißt schlechte Verarbeitung und billige, oftmals nicht ganz ungiftige Materialien. Im japanischen wird gesagt, das eine hochwertige Kanne, den Geschmack des Tees noch fördert. Also kann man sich auch schon denken, wenn es zu billig ist, was das Gegenteil bewirken kann. Beim Direktkauf ist darauf zu achten, dass man nachsieht, ob die Kanne ein Zertifikat hat und einen Stempel um Tonerzeugnis selbst. (meist unten) Und der Geruchstest. Riecht die Schale oder die Kanne schon am Anfang modrig oder zu erdig, ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
      2. Besonders bei unglasiertem Stein / Keramik / Tongut, ist am Anfang ein gewisser erdiger / tonstarker Geruch vorhanden. Diesen kann man mit etwas Aufwand beseitigen. Dazu kocht man Wasser auf, gießt dieses mit zB Sencha (kommt darauf an mit was man die Kanne / Schale in Zukunft nutzen möchte) in der Kanne / Schale auf und lässt das Ganze über Nacht stehen. Danach spült man alles mit warmen Wasser aus. Sollte dies nicht gleich beim ersten Versuch funktioniert haben, wiederholt man diesen Vorgang so oft bis es passt. Meist genügen höchstens 3 Wiederholungen. 
      3. Niemals mit Spülmittel oder rauen Schwämmen reinigen, dadurch zerstört man die Glasur. Am besten nutzt man hierfür nur warmes - heißes Wasser und einen, wie ich im Foto zB zellulose Schwamm, der sehr weich ist.
      Abtrocknen nur mit geruchsfreien Materialien, wie zB Küchenpapiertücher. Ton/Keramikerzeugnisse die unglasiert und matt sind, soll man nur ausspülen und am besten nur mit immer dem selben Tee benutzen, da dieser in die unglasierten Wände aufgenommen wird und somit, wie es im japanischen heißt, das Aroma und die Entfaltung des Tees fördert. Dies nennt sich "platina" oder japanisch "aji"
      4. Egal ob glasiert oder nicht, immer nur verwandte Teesorten nutzen "Sencha, Gyokuro, Matcha, Weißer Tee" = Ja, aber "Pu erh, Oolong, Früchtetee" nicht mit Senchas zusammen. Besonders Früchte Tees sollten nicht in unglasierten Erzeugnissen genutzt werden, da die Säuren die Struktur des Gefäßes angreifen.
      Mit was bereite ich den Tee zu (worin)?
      Hierbei scheiden sich wieder die Geister. Ich habe viel herumexperimentiert, Fakt ist, dass alles was zu Eng ist, den Tee daran hindert sich richtig zu entfalten. wichtig ist VIEL PLATZ. Auch geben gewisse Materialen Eigengerüche ab, die wiederum den Geschmack und das Aroma des Tees, verfälschen könnten. Ich nutze in meinem Fall meist ein großes Sieb aus Edelstahl, welches perfekt in meine Matcha Schale passt, aber auch in kleinere und weit bis nach unten reicht. Durch den weiten Platz können sich die Tees besser entfalten.
      Was ist wichtig?:
      1. Siebe sind am Besten geeignet, vorzugsweise Kyusu Kannen in denen schon ein Tonsieb integriert ist oder ein Edelstahlsieb. Papierfilter hemmen laut einiger Meinung das Aroma der Tees und halten so einiges zurück. Der Unterschied viel mir nicht so stark auf, aber der Geschmack in Sieben, liegt dennoch darüber. Außerdem ist der Tee in solchen Papierfilter wieder zu sehr eingeengt. Plastik/Kunststoff ist am schlechtesten, generell darauf achten, bei allem was mit Tee zu tun hat, am ehesten auf Plastik zu verzichten, da diese immer einen gewissen Eigengeruch abliefern. Ton oder Edelstahl eignet sich da am Besten. 
      2. Tee braucht Platz um sich zu entfalten.
      3. Wenn möglich darauf achten, das man den Tee, während er zieht, zudecken kann, damit das Aroma im Wasser bleibt. 
      Das Wasser und worin koche ich es?
      Ein sehr wichtiges Thema, wenn nicht sogar das wichtigste um das sich alles dreht. Ich habe in diesem Zusammenhang sehr viel ausgetestet. Ich habe die unterschiedlichsten Wassersorten getestet von Lauretana, Volvic, Fiji, Island Wasser, Icelandic und und und. Fazit war, dass unser Leitungswasser in Wien, immer noch am Besten war. Aber Vorsicht!!!
      Nicht jeder hat das Glück mit gutem Wasser in seiner Gegend gesegnet zu sein, kommt einem nach öffnen der Wasserleitung schon das Kalkgestein entgegen, ist das der Tot für den Tee. Abzuwenden ist dies nur noch mit einem Filter, am Besten und Günstigsten eignet sich da der Brita Filter. Da ich bisher zufrieden mit meinem Wienerwasser war, konnte ich diesen Brita Filter nur insoweit testen, dass ich in dem japanischen Teehaus meiner Stadt, die Brita Wasser nutzen, öfters Tee genossen habe, aber ehrlich gesagt, wäre mir der Unterschied nicht wirklich aufgefallen. Also. Ich nutze einen Edelstahl Wasser koche, den ich dann auch meine Herdfläche stelle. 

      Was ist wichtig?:
      1. Kalk ist der Tot für den Tee. Ist das Leitungswasser gut, reicht es allemal aus, aber ansonsten ist der Griff zum Brita Filter unabdingbar. (nicht vergessen, ab und an entkalken, gilt auch für den Wasserkocher)
      2. Wasserkocher, immer nur aus Edelstahl, hier gilt auch, desto weniger Plastik umso besser, denn dieses gibt Stoffe und Geruch ab, was nicht förderlich ist. Am Besten wäre einer mit dem man die Kochtemperatur bestimmen kann.
      3.1. Die Zubereitung:
      Wasser kochen / Temperatur?
      Ich habe viel experimentiert, mit den Temperaturen und auch mit der Ziehzeit etc. Temperaturen kann man entweder nach Gefühl abschätzen, dass heißt, kochendes Wasser, wie in meiner Kanne oben, braucht ca 20-30 min bis es auf 70-60° runter ist. Oder man überlässt , wie ich, nicht mehr seinem Gefühl die Entscheidung, sondern einem Thermometer. Der nutzt dann ein Tee-Thermometer wie ich es hier habe (es gibt auch schon welche mit elektronischer Anzeige)

      Ansonsten noch ein guter Tipp, besorgt euch eine Stopp-Uhr, gibt genug free Android Apps die einem mit dieser Funktion versorgen. Denn nicht nur Wasser, Temperatur sind wichtig, sondern auch die Zeit des Ziehens. Hierbei weiche ich nach einigem herumprobieren, immer ein wenig von der Beschreibung auf der Teepackung ab. Ich habe das für mich so nach langem Testen herausgefunden: 
      Wenn als Ziehzeit sagen wir 60Sec steht, bleib ich meist auch dabei oder liege knapp darunter oder auch mal darüber, also plus / minus 5 Sec. Wenn aber angegeben ist 120 Sekunden (2 Minuten), bin ich immer weit darunter, sonst wird der Tee meist zu bitter. Also man kann sagen bei 2 Minuten, nehme ich 90-100Sekunden. Ich finde das es bisher kaum einen Sencha gab, dem 2 Minuten gut getan hätten, aber das ist sicher Geschmackssache.
      Es wird meistens auch empfohlen bei den 2ten oder 3ten Aufgüssen nur meist 5-30 Sekunden zu nehmen, was ich wiederum als zu wenig erachte, denn da schmeckst du kaum etwas, außer du erhöhst wieder die Temperatur, aber da ist wieder der negative Effekt, das der Tee durch die hohen Temperaturen, nicht mehr so gut schmeckt, also Fazit, es bringt nix.
      Meiner Meinung und da beziehe ich mich rein nur auch Grüne Tees und Co, ist die Beste Temperatur, wo sich der Tee am Idealsten entfalten kann, zwischen 50-max. 55°. Bleibt man also bei 50-55° müssen es mehr als 30 Sec sein. Sind normal 10 Sek empfohlen beim 2ten Aufguss, würden dann 30-40 reichen. Sind aber 30 Sekunden empfohlen, würde ich 40-50 mindestens nehmen. Das muss man dann austesten. Jede Temperaturschwankung, jede Ziehzeit Abweichung, kann aus ein und dem selben Tee zig Male einen anderen machen und man glaubt man trinkt unterschiedliche Senchas, obwohl es nur ein und der Selbe ist. Umso mehr du deine Sinnesorgane schulst, desto mehr, werden dir solche Geschmacklichen Unterschiede bewusst. 
      Entscheidend ist wirklich die Temperatur, denn 70° die meist empfohlen werden, sind meines Erachtens tödlich für den  Geschmack und den Genuss. Zu heiß, ist einfach nicht gut. Wie gesagt, die besten geschmacklichen Erfolge, liegen bei mir immer mit 50-max.55° 
      Als Maß nehme ich immer diese Teelamaß Löffel vom Gschwendner (siehe ganz oben auf dem rechten Foto, meiner Aufbewahrungsdose) Ein Löffel sind ca. 2 Gramm, für 500ml braucht man 3 davon, also 6 Gramm gut behäuft.
      FAZIT und WAS IST WICHTIG ZUM SCHLUSS: 
      1. Temperatur am Besten zwischen 50-55°
      2. Immer kaltes Wasser aufkochen und wirklich zum kochen bringen und dann abkühlen lassen. Der Geschmack wird es dir danken
      3. 2 Minuten sind zu lange. Immer etwas herumexperimentieren. (Siehe Zeiten)
      4. Immer die Schale aus der man trink mit warmen Wasser vorwärmen und dann bevor man den Tee hineingießt, ausleeren und mit dem Tee füllen. In warmen Schalen kann sich der Tee besser entfalten.
      5. Den Tee (die Blätter) nur abtropfen lassen, sofern man ihn in einem Sieb hat, nicht den Inhalt ausdrücken, denn so gelangen die ganzen Bitterstoffe in den Tee.
      6. Wenn man mit dem Trinken fertig ist, wird die Schale / Kanne mit warmen Wasser ausgewaschen, glasierte Stücke, mit einem weichen Schwamm durchgewischt, leicht abgetrocknet (Küchenpapier) und bis zum nächsten Mal zum trocknen hingestellt.
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Last but not least:
      Mag vielleicht Einbildung sein, aber eines der wichtigsten Dinge die man beachten sollte, liegt schon im Ursprung selbst. Kannen und Schalen, sind oft uneben und dadurch wird eine Perfektion im Imperfekten erreicht. Also, nicht zu hart probieren und unbedingt das Beste an Geschmack erreichen wollen, den dann schmeckt es am wenigsten. Umso mehr Zeit man sich und dem Tee gibt, desto eher findet man seine persönliche goldene Mitte und somit auch den perfekten Geschmack
      VanFersen
    • Von Krabbenhueter
      Krabbenhueter schreibt blog ?
      Ja, was soll ich sagen. Krabbenhueter schreibt weniger blog, einfach, weil er weniger online aber mehr am Teetisch sein möchte.
      Deshalb auch sein Rückzug aus der bloggemeinschaft.
      Doch ab und zu möchte ein Gedanke aufgeschrieben werden, möchte gelesen werden.
      Deshalb doch ein blog ganz für den Krabbenhueter allein und für interessierte Leser.
      Ist das ein Widerspruch? Ich weiß es selbst nicht und werde abwarten, wie die Tee - blog  -reise weitergeht.
      Für wen ich schreibe, wird dabei die entscheidende Frage sein.
       
      Link: https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/06/ein-unbekannter-tee.html
       
      Heute ein Beitrag über meine Erlebnisse mit einer kleinen Teeprobe unbekannter Herkunft und welche Gedanken ich beim Probieren dieses doch recht interessanten Tees hatte.
       
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