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Hallo liebe Teefreunde

Ich habe jetzt öfters gelesen, dass Schwarztee bei Magenproblemen helfen soll. Grund dafür sind die Gerbstoffe. 

Wenn ich das richtig verstehe sind im Grüntee doch aber viel mehr Gerbstoffe enthalten. Die Fermentation zerstört ja die Gerbstoffe teilweise beim Schwarztee.

Kennt jemande den Grund wieso Schwarztee besser als Grüntee ist oder weiss ob es einen Unterscheid zwischen beiden Gerbstoffen gibt? 

 

Besten Dank für eure Hilfe :)

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Hier stellt sich für mich die Frage, ob Koffein, in diesem Moment, so gut für den Magen ist. Ich habe leider schon ein paar Mal eine Gastritis erleben dürfen. Glaub mir, die mag kein Koffein, vergiss auch die Gerbstoffe in dem Moment. 

Da helfen eher Pfefferminze, Salbei, Fenchel und Ingwer Aufgüsse.

Dabei kommt es aber auf die Magenprobleme an sich an, bei einer gereizten Magenschleimhaut oder gar Gastritis würde ich die Finger von lassen, da kann Ingwer schon böse enden. Bei einer leichten Magenverstimmung oder Verdauungsproblemen mag das anders stehen. Wobei ich nur von mir sprechen kann. 

Wer aber einmal intensiv den Porzellangott in einem Stoßgebet seinen Mageninhalt geopfert hat, weil der Magen eine andere Meinung zur Nahrung hatte als man selber, verzichtet dann dankbar auf Koffein und Nahrungsmittel für ein paar Tage.

bearbeitet von Cel

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Das hatte ich mir auch schon überlegt, dass Koffein dabei eine Rolle spielen könnte.

Es wird aber speziell Schwarztee empfohlen bei sagen wir leichten Magenproblemen!

Da die Fermentation aber keinen Einfluss auf den Koffeingehalt hat vermute ich, dass sich der Gerbstoff durch die Fermentation verändert. 

 

 

 

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Hallo Greg,

willkommen im Teetalk. Erstmal sei angemerkt, dass wir keine medizinischen Fachkräfte sind und hier nur Meinungen äußern, aber keine Beratung tätigen können.

Dennoch: Letztlich ist es einfach viel komplizierter. Was heißt denn Magenprobleme? Das kann ja alles mögliche sein. Für manches wird Tee helfen, manchmal macht er es schlimmer. Genauso macht es einen Unterschied zwischen einzelnen Personen.

Und - wer empfiehlt das denn? Tee enthält so viele Substanzen, von denen nur ein geringer Teil bisher erforscht wurde, von den Wechselwirkungen ganz zu schweigen. Insofern vermute ich, dass es keine wirklich seriöse und erfüllende Antwort auf deine Frage gibt.

Was ich aus persönlicher Erfahrung berichten kann, ist dass grünere Tees tendenziell den Magen mehr belasten können. Vermutlich, weil die Bitterstoffe noch mehr Power haben. Aber dann ist es auch eine Typen- und Qualitätsfrage. Hochwertigere Tees sind tendenziell verträglicher, das haben schon so einige Leute berichtet. Sind aber alles keine Dinge, die wissenschaftlich abgesichert sind, nur persönliche Erfahrungen.

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Also ich kenne das auch, dass man schwarzen Tee lange ziehen lassen soll (> 4 Minuten), die Gerbstoffe sollen den Magen beruhigen.

Gerade im Urlaub ist natürlich die Auswahl nicht so groß manchmal an Hilfsmitteln, ich habe es erst kürzlich dann als Alternative zu heißem Wasser genommen und war okay.
Grüner Tee, da fand ich den Gedanken dran schon unangenehm in dem Moment, hätte ich nicht versucht.

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Am 27.11.2019 um 00:34 schrieb miig:

Dennoch: Letztlich ist es einfach viel komplizierter. Was heißt denn Magenprobleme? Das kann ja alles mögliche sein. Für manches wird Tee helfen, manchmal macht er es schlimmer. Genauso macht es einen Unterschied zwischen einzelnen Personen.

Das Ganze ist jetzt schon ein bisschen her, aber als jemand mit Erfahrung im medizinischen Bereich muss ich das hier einfach nochmal betonen. Auf gut Glück schwarzen Tee in sich reinzukippen, macht null Sinn. Mein Tipp daher: einen Mediziner aufsuchen, der hier ehrliche Antworten gibt - oder Apotheker, die haben meiner Erfahrung nach auch ein sehr großes Wissen in Bezug auf Tees.

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