Zum Inhalt springen

Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

Empfohlene Beiträge

Lauretana habe ich jetzt auch getestet. Der angegebene ph oder dh Wert hält dem eigenen Test mit Teststreifen nicht stand, mit dem ganzen anderen pseudowissenschaftlichen Quatsch will ich erst gar nicht anfangen. Zum Glück kommt es ja nur auf den Geschmack an. Lauretana macht zwar meinen Matcha etwas intensiver, aber bei Blättertee kein Unterschied zu meinem Wasserfilterwasser (derzeit vom DM). Zudem ist Lauretana völlig überteuert.



Als pures Trinkwasser schmeckt es ganz gut, aber für Sportler ist so mineralarmes Wasser nicht gut.


Link zum Beitrag
  • Antworten 423
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Benutzer in diesem Thema

Top-Benutzer in diesem Thema

Beliebte Beiträge

Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

Dein Geschmack ist kein geeichtes Instrument das immer die gleichen Ergebnisse unter den gleichen Bedingungen liefert. Auch hast Du immer Unterschiede in Deiner Zubereitung, egal wie genau Du arbektes

Veröffentlichte Bilder

Das stimmt. Den esoterischen Schnickschnack ignoriere ich einfach. Ich nehme es auch fast nur zum Matcha, wie du schon sagst, es ist schon ziemlich teuer. Ich kaufe auch meist nur Einzelflaschen deswegen. Für andere Tees eher nicht im Einsatz, da gibt es andere Alternativen.

Link zum Beitrag

Ich muss sagen, dass ich fast komplett dem Wiener Leitungswasser in den letzten Monaten entsagt habe. Ich nutze es nur noch zum casual Tee trinken, wenn ich einfach nur eine Tasse und einen Beutel nutze und zum reinen Wasser trinken unter Tage, aber für meine besonderen Kännchen und Tees nutze ich nur noch Lauretana, meiner Meinung nach das Beste was ich bis Dato finden konnte und bin voll zufrieden.  :thumbup:


Link zum Beitrag

Inzwischen auch erste Testläufe mit Black Forest Still hinter mich gebracht. Bei Matcha merke ich keinen Unterschied, aber mit Blättertee verträgt sich das Wasser richtig gut. Könnte zu meinem Teewasser werden, da es günstiger ist und hier auch als 1.5L PET Flasche zu kaufen gibt.


Link zum Beitrag

LAURETANA – Das leichteste Wasser Europas entspringt im über 4600 m hohen Monte Rosa Massiv, strömt unterirdisch in tiefen Windungen kristallinen Gesteins zur 1050 Meter hoch gelegenen artesischen LAURETANA Quelle und wird in Graglia im Piemont, Italien, frei fliessend, abgefüllt. http://www.lauretana.de/index/de/home/herkunft



In Bayern werden 92% des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen. Meistens ist die Qualität des Grundwassers so gut, dass es unbehandelt in das Leitungsnetz gegeben werden kann. zur Quali: http://www.lfu.bayern.de/wasser/grundwasserqualitaet/index.htm und weiter:



Je nach Hydrogeologie der Region findet man Trinkwässer mit unterschiedlichen Konzentrationen an Wasserinhaltsstoffen, wie beispielsweise Härtebildner oder anderen Mineralstoffen, vor. Im Rahmen der zulässigen Grenzwerte der TrinkwV 2001 können sich Trinkwässer also deutlich unterscheiden. Ein Beispiel hierfür ist die Trinkwasserhärte. In Bayern schwankt diese regional zwischen weichem Wasser im Bayerischen Wald und hartem Wasser des Muschelkalkgebietes in Unterfranken. Neben diesen hydrogeologisch bedingten Parametern beeinflussen auch andere regionale Faktoren wie z.B. die Landbewirtschaftung die genaue Zusammensetzung des örtlichen Trinkwassers. http://www.lfu.bayern.de/wasser/trinkwasserbeschaffenheit/index.htm



Aber wieviel im Gegensatz zum Lauretana?

Bearbeitet von ChaShiFu
Link zum Beitrag
  • 3 Wochen später...

Woran kann es liegen, dass ein Wasser einen süßen Geschmack hat? Welche Stoffe im Wasser sorgen für diesen Effekt? Ich hatte letztens ein Wasser getrunken, leider habe ich vergessen, wie es hieß, welches fast so geschmeckt hat, als wäre es mit Süßstoff gesüßt worden o___0?! 



Nun frage ich mich, was solch einen Effekt hervorrufen kann. Zwar war dieses Wasser sonst sehr neutral und leicht, vor allem weich, aber die Frage ist schlussendlich ob sich solch ein Wasser am Ende für einen Versuch mit Tee eignen würde?



Seltsamerweise hatte ich dieses Wasser schon vor langer Zeit einmal getrunken, da hatte es diesen "Süß" Effekt nicht gehabt?


Bearbeitet von VanFersen
Link zum Beitrag
Wasser war bis vor kurzem auch für mich immer noch eines der größten Probleme bei der Teezubereitung. Ich wohne in einem Gebiet mit extrem hartem Wasser, dazu kommt, dass die Leitungen hier im Wohnhaus schon ziemlich alt sind. Und das schmeckt man. Dieses Leitungswasser ist mir ein Graus. Es schmeckt säuerlich und hat einen undefinierbaren Nachgeschmack. 

Zu Anfang bin ich auf Volvic umgestiegen. War auch schon eine erhebliche Verbesserung. Aber ich mag Wasser aus Plastikflaschen nicht. Das bekommt bei Lichtlagerung auch einen unangenehmen Geschmack. Dann bin ich auf Mondquelle umgestiegen. Pur hat mir das Wasser auch sehr gut geschmeckt, aber meine Grüntees haben an Charakter verloren. 

Zur Zeit benutze ich eine Mischung aus Filter-Leitungswasser und Mondquelle, bisher die beste Lösung für mich. 

Zur Zeit spiele ich mit der Überlegung eines stationären Wasserfilters mit einem EVA-Filter. Soll angeblich auf Quellwasserqualität kommen. Bin aber noch dabei Informationen zusammeln... und ich hoffe dieses Filtersystem noch auf einer Messe zu sehen und vorher das Wasser testen zu können. 

Das Lauretana hab ich hier noch nicht gesehen. Zum Testen würde es mich ja schon mal reizen.

 

@VanFersen

Mein Erklärungsansatz wäre, durch welche Gesteine  ist das Wasser geflossen, das du getrunken hast?

 

Sulfat-Wässer, die durch Gestein mit viel Gips geflossen sind, schmecken je nach Höhe der Sulfatkonzentration süßlich bis bitter.

 

Wenn du es allerdings vorher noch nie hattest, kann dieses Phänomen auch auftreten, wenn Hemmstoffe im Mund weggespült werden. Dazu zählen u.a. auch Saccharin und Aspartam. 

Link zum Beitrag
  • 3 Wochen später...
  • 2 Monate später...

Was kostet eigentlich dieses Lauretania-Wasser? Das soll ja ziemlich gut für Tee sein. Geht auch das von Volvic? Bisher habe ich nur Leitungswasser verwendet und das ist hier in NRW aus dem Rhein sehr kalk-haltig! Ich muss den Wasserkocher deshalb wöchentlich entkalken, wenn ich sehr empfindlich wäre vielleicht noch öfter.


Link zum Beitrag

Ich weiß jetzt gerade gar nicht, was ich immer für das Lauretana zahle... :unsure: Wegen dem Transport muss ich den Wasserkauf immer etwas mehr organisieren. Es ist aber eher in der oberen Hälfte des Preissektors zu finden.



Volvic hat - soweit ich mich erinnere - eine Wasserhärte von ca. 3.5° dH, ansonsten rechne die Gesamthärte doch mal aus. Die Analysen stehen ja auf der Flasche. Ich persönlich nutze Volvic nicht und finde es auch nicht sonderlich gut, ich ziehe neben Lauretana v.a. (je nach Teesorte) Black Forest und ein türkisches Wasser vor. Bei manchen chin. Tees habe ich mit dem Hausbrunnen ganz gute Erfahrungen gemacht, aber ich nutze es wegen der Härte nie pur. Kommt, wie gesagt, auf den Tee an.


Link zum Beitrag

von Volvic kann ich nur abraten. Das bringt in Bezug auf Teezubereitung nichts. 


Bisher hab ich "PureLife" von Nestle (Zedern Quelle) für guten Oolong benutzt. Hab ich vom HIT-Getränkemarkt.


Ich hab aber auch jetzt einen Sechserpack Black Forest Wasser bei EDEKA ergattert und später dann auch bei HIT im Laden entdeckt. Im Getränke-Shop hatten sie es nicht.


Werde es testen, wenn ich Zeit und Lust habe.


Nach Lauretania hab ich gesucht, hab's aber nirgends gefunden.


Link zum Beitrag

von Volvic kann ich nur abraten. Das bringt in Bezug auf Teezubereitung nichts. 

Bisher hab ich "PureLife" von Nestle (Zedern Quelle) für guten Oolong benutzt. Hab ich vom HIT-Getränkemarkt.

Ich hab aber auch jetzt einen Sechserpack Black Forest Wasser bei EDEKA ergattert und später dann auch bei HIT im Laden entdeckt. Im Getränke-Shop hatten sie es nicht.

Werde es testen, wenn ich Zeit und Lust habe.

Nach Lauretania hab ich gesucht, hab's aber nirgends gefunden.

Ich habe Lauretana (sic!) ganz normal auch im Edeka und bei HIT bekommen, ebenso Black Forest. Ansonsten findet man Lauretana oft auch in Bioläden oder "alternative" Läden, vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich, Charyu.

Link zum Beitrag

Bisher hab ich "PureLife" von Nestle (Zedern Quelle) für guten Oolong benutzt. 

Seit ich die Doku "Bottled Life" im Fernsehen gesehen habe, kommen Nestle-Produkte per se nicht mehr für mich in Frage!!!

>https://www.youtube.com/watch?v=9f9Ko_hLHYk

Nach Lauretania hab ich gesucht, hab's aber nirgends gefunden.

Ich habe Lauretana (sic!) ganz normal auch im Edeka und bei HIT bekommen, ebenso Black Forest. Ansonsten findet man Lauretana oft auch in Bioläden oder "alternative" Läden, 

Ich suche auch immer noch nach Lauretana. In unseren Edeka-Läden gibt's das nicht. HIT ist in meinen Breitengraden völlig unbekannt: Black Forest ist allerdings kein Problem; habe ich auch schon versucht, fand es ganz ok, konnte aber zu meinem Brita-Wasser keinen signifikanten Unterschied feststellen. Das kann natürlich auch an meinen (altersbedingt) völlig verbrauchten Geschmacksknospen liegen  :D

Link zum Beitrag

Ich meide auch PureLife von Nestle eben wegen dieser und anderer Berichte. Es gibt ja hinreichend Alternativen, das möchte ich auch nicht indirekt unterstützen. Zur Qualität bzw. zur Eignung von PureLife als Teewasser kann ich daher nichts sagen.



Für die, die Lauretana nicht im normalen Supermarkt finden, würde ich wirklich einen Abstecher in diverse Bioläden empfehlen. Was den Preis angeht muss ich nächstes Mal schauen wie es damit aussieht. Ich denke, da gibt es deutliche Schwankungen.


Link zum Beitrag

Ich habe Lauretana (sic!) ganz normal auch im Edeka und bei HIT bekommen, ebenso Black Forest. Ansonsten findet man Lauretana oft auch in Bioläden oder "alternative" Läden, vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich, Charyu.

Bioläden, alternative Läden in Troisdorf  :lol:

Außerhalb Troisdorfs nennt man diese Stadt auch Trostlos.

Solcherart Läden sind verschwunden. 

Hier gibt es eine menge Hofläden (Verkauf direkt ab Hof) und einige Wochenmärkte. Da ist Gemüse etcetera pp. wesentlich frischer.

Hauptsächlich dominieren hier die Großmärkte. Es muss ja immer reichlich und billig sein.

Ansonsten ist, glaub ich, Kölsch in rauen Mengen wichtiger.  :rolleyes:

Ist hier im Ballungsgebiet Köln-Bonn ja auch nicht so schwierig, wenn man den Nerv in Kauf nimmt, nach Bonn oder Köln einkaufen zu fahren. Da ich aber genügsam bin ;) reicht mir ALDI SÜD und das Mittagessen in der Kantine.  ^_^

Das Filmchen (Nestle) konnte ich mir nicht ansehen. Dazu reicht meine momentane Internetverbindung nicht aus. Bin ja im Moment froh, wenn ich hier zu Hause überhaupt ins Internet komme. (WLAN).   Seit die hier am Sendemast am rumfummeln sind, funktioniert Hinten und Vorn nichts mehr richtig. "Et is, wie et is" un "Et hätt ja noch immer jut jegangen". :rolleyes:  

Link zum Beitrag

Seit ich die Doku "Bottled Life" im Fernsehen gesehen habe, kommen Nestle-Produkte per se nicht mehr für mich in Frage!!!

>https://www.youtube.com/watch?v=9f9Ko_hLHYk

"Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt."

Nun gut!

Wer trotzdem Interesse hat, sich die Vorgehensweisen von Nestle mal zu Gemüte zu führen, kann dies heute Abend um 20:45 Uhr auf Einsfestival tun.

Link zum Beitrag

Kennt jemand von euch Grander Wasser?



Das Wasser soll angeblich belebt werden. Ich hab von denen eine DVD mit sehr überzeugende Erfahrungsberichte aus verschiedenen Bereichen:


Tierhaltung, Bäckereien, Bewässerung in der Landwirtschaft, Hotelerie, Schwimmbäder



Eine Bekannte von mir hat sich das einbauen lassen. Ziemlich kostspielige Angelegenheit !


Es verändert zwar den Kalkgehalt nicht, wirkt sich aber lt. ihren Erfahrungen positiv im gesamten Haushalt aus.


Die Wäsche ist weicher auch ohne Weichspüler. Kalkablagerung in Bad und Küche lassen sich leichter entfernen.


Sie benutzt fast keine Putzmittel mehr. Am verblüffendsten war der Wasserkocher.....den weissen Kalkbelag hat sie


einfach mit einem feuchten Lappen herausgewischt !!!



Meint ihr dass sich das auch für die Zubereitung von Tee eignen würde?


Wäre fast ein Test wert und ich hol mir mal ein paar Liter zum Vergleich mit unserem Leitungswasser.


Der weitere positive Nebeneffekt: kein lastiges Wasser filtern mehr, meine Garten würde es mich auch danken.



Allerdings trinke ich aus sportlichen Aspekten kein Leitungswasser, weil meines Erachtens zu wenig Mineralstoffe.


Fürs Teewasser ist der Britafilter im Einsatz. Also dann eine teure Anlage einbauen lassen ?


Bearbeitet von Moni_F
Link zum Beitrag

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
      Derzeit setze ich mich intensiv mit der Zubereitung auseinander. Ich dachte mir, naiv wie ich war im Dezember über die Weihnachtsfeiertage: "gehe einfach auf ein paar Seiten über die Zubereitung von Sencha und spätestens nach einem Dutzend Seiten kennst dich halbwegs aus." Falsch gedacht! Zunächst Seiten bei uns, doch die waren mir zunächst zu widersprüchlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dann ging ich auf japanische Seiten, die auch eine englische oder französische Version anbieten: besser, aber noch immer variierten die Zubereitungszeiten und -Temperaturen sowie die Dosiermengen enorm. Schließlich versuchte ich mich mithilfe von translate.google.com auf nahezu rein japanischen Seiten. Bester Sencha werde bei 60°C zubereitet, bei 70°C, bei 75-85°C - alles der erste Aufguss oder auch kalt. Sehr witzig dachte ich mir! Die Zeit zum Ziehen: 50 Sekunden, 60 Sekunden, 90 Sekunden oder auch 120 Sekunden. SOS: auf was habe ich mich da eingelassen? Auch die Mengen variierten gar nicht wenig.
      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von Ahasja
      Mit großer Vorfreude habe mir in den letzten Tagen erstmals einen Sencha rein aus dem Oku-Yutaka-Kultivar zubereitet. Doch bisher bin ich noch nicht glücklich geworden, obwohl ich mit den Parametern rumgespielt habe - aber ich treffe den "sweet spot" nicht. Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen von Euch mit diesem Tee?
       

    • Von HJ0001
      Hallo,
      wie bei meinen bisherigen Fragen geht es auch hier im Prinzip wieder um Teesiebe. 
      In Japan wird ja meist für grünen Tee ein recht grobes Keramiksieb verwendet, wie beispielsweise in einer Kyusu. In China hingegen wird für Gongfu Cha ein sehr, sehr feines Stoffsieb verwendet wie auf diesem Bild:

      Neben diesen feinen Stoffiltern werden in China anscheinend aber auch diese recht groben Siebe verwendet:

      Hierzu habe ich einige Fragen:
      1. Werden sowohl schwarzer als auch weißer und grüner Tee in China traditionell mit einem solchen Stoffilter gesiebt?
      2. Warum wird in China ein solch feiner Filter verwendet, in Japan aber grobe Keramiksiebe? Hat das rein kulturelle, oder auch praktische Gründe? 
      3. Für welchen Tee bzw. zu welchem Anlass wird in China ein Bambusfilter wie oben verlinkt verwendet statt die feinen Stoffilter? Ist das einfach die praktischer Alltagsvariante? 
      4. Wie wird Schwarztee in Indien bzw. Großbritannien traditionell gesiebt? Ich habe mich etwas informiert und überall nur normale Küchensiebe (wie man sie auch für Mehl verwendet) bei der Zubereitung gesehen. Ist das tatsächlich das, was man traditionell verwendet?
      5. Auf diversen Websites gelesen, dass zu feine Filter gesunde Partikel des Grüntees stoppen und auch den Geschmack etwas trüben. Ist das tatsächlich war? Falls ja, wie erklärt sich die Verwendung sehr feiner Filter in China? 
      Vielen Dank! 
    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
  • Neue Themen


×
×
  • Neu erstellen...