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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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Hallo zusammen in die Tee-Talk-Runde!

Mich würde interessieren, welches Wasser Ihr zum Tee bereiten gebraucht?

Normales Leitungswasser?

Gefiltertes Leitungswasser? Wenn ja, welcher Filter? Umkehrosmose?

Gekauftes Wasser in Flaschen? (falls ja, welches)

Ich persönlich nutze normalerweise nur normales Leitungswasser, bei meinen "Lieblingstees" nutze ich auch gerne ein gekauftes Wasser. (Lauretana Hochquellwasser) :)

Bin gespannt, welches Wasser Ihr so nutzt :)

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Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

Dein Geschmack ist kein geeichtes Instrument das immer die gleichen Ergebnisse unter den gleichen Bedingungen liefert. Auch hast Du immer Unterschiede in Deiner Zubereitung, egal wie genau Du arbektes

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Ich nutze normales Leitungswasser. Lauretana habe ich auch mal probiert, aber damit fehlte mir etwas im Tee. Filter waren mir zu umständlich, und das Wasser schmeckte zwar ein wenig anders, aber nicht besser.

Manche Leute meinen ja, es sei klug, heißes Wasser aus der Leitung zu nehmen, weil es schneller kocht. Ich mag das nicht, denn heißes Wasser steht normalerweise lange im Heizkessel und ist sauerstoffarm. Ich nehme nur das kalte, und auch das läuft einen Augenblick, bis das ganze Wasser durch ist, das in den Leitungen stand.

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Alles ohne Britta Wasserfilter kommt mir inzwischen nicht mehr in meinen Teewasserkocher. Seit ein paar Wochen teste ich mal wieder Volvic, aber ebenfalls durch den Wasserfilter gejagt. Scheint einen Tick besser zu sein als gefiltertes Leitungswasser bei mir zu sein, da es fast um die Hälfte weicher ist als unser Leitungswasser.



Ich vermisse das Wasser aus Kyoto... ;(


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Auch bei Brita mit Maxtra gelandet. Darüber gab es hier doch mal einen Thread. Unser Leitungswasser (mittel) schmeckt mir zwar auch, aber gefiltert hat noch weitere Vorteile für den Wasserkocher selbst (und andere Geräte wie Luftbefeuchter, falls man sowas braucht) ... das Wasser schmeckt gefiltert auch irgendwie süsser und zarter. Ich musste mich am Anfang etwas daran gewöhnen, schätze es inzwischen aber!



Hihi, Volvic noch durch den Brita Filter! Das werden die gar nicht gern hören :D nee habe gelesen es habe extrem wenig Calcium. Es gibt eine Seite wo man die Werte praktisch aller Mineralwasser nachschauen kann. Grad geguckt, es ist: http://www.mineralwaters.org ... Es gab doch noch ein anderes Wasser aus Asialäden mit noch weniger  ... jmd von hier hat doch 5x 4L Boxen davon gekauft, und dann war es doch nicht so doll, oder wie war die Geschichte?



Mir hat z.B. Henniez Naturel bei einem Test eines Spitzentees sehr gut gefallen, obwohl es nicht soo wenig Calcium hat - vielleicht lag es aber auch am Tee.



Wichtig in diesem Thread zu vermerken finde ich, dass bspw. destiliertes Wasser nicht die Lösung ist - so schmeckt Tee auch nicht, das Wasser braucht schon eine gewisse Mineralisation.


Bearbeitet von GoldenTurtle
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WIENER LEITUNGSWASSER - RULED :D!!!


Aber ohne Spaß, ich nehme wirklich nach langem testen nur noch unser Quellwasser, das aus der Leitung kommt. 


Ich hab so viele Wässerchen ausprobiert von Iclandic Water, Fidji, Volvic und was es sonst noch alles gibt, die Liste


ist sehr lang. Und am Ende sogar eine Zeit lang den Brita Filter. Ergebnis = Das Wasser beim Brita ist nicht neutral


und fügt am Ende sogar einen erheblichen säuerlichen Eigengeschmack hinzu. Nur unser Leitungswasser hat die 


Ergebnisse erzielt die ich mir gewünscht habe. Nun wird dir das sicher nicht viel bringen, wenn du nicht in Österreich


lebst. Aber auf Brita würde ich verzichten. Da gibt es Wasser die man kaufen kann, die um Ecken besser sind. 


Geht zwar ins Geld, aber das muss man sich dann eben fragen: ob man Qualität möchte oder eher sparen will ;)


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Ich glaube, bei der ganzen Beurteilung um analytische Details fehlt ein wichtiger Aspekt, und das ist der Punkt Gewohnheit - man hat sich schlicht daran gewöhnt, wie sich bspw. ein Shincha im gewohnten Wasser entfaltet. Man hat zu viele verschiedene Tees darin kennengelernt, und sich selbst damit im Geschmack weiterentwickelt, als dass man seine geschmackliche "Herkunft" nun so einfach ablegen könnte.



Als ich mit Brita anfing, mochte ich zu Beginn das alte Resultat lieber als das neue. Unterdessen schätze ich es aber sehr. Ich war ganz am Anfang etwas zwischen erstaunt und enttäuscht - das Resultat und der Unterschied waren ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich verstehe dich in dem Punkt ziemlich genau Klaus ("zu fad") - aber, das zu fad kann mit der Zeit dem Tee auf verborgene Weise mehr Raum geben. Das ist auf jeden Fall meine mystische Ansicht der Dinge. Das Wasser selbst geht etwas mehr in den Hintergrund, und der Tee selbst tritt etwas mehr zu Vorschein. Allerdings stellt sich mir noch eine ganz andere Frage - wie kommst du in Böblingen zu Bodenseewasser?!? Habt ihr die Leitungen so weit gezogen? Das wäre wiedermal typisch! Deutschland pumpt noch den ganzen See leer, und das nur, weil du so viel Tee trinkst! ^_^


Bearbeitet von GoldenTurtle
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ich benutz auch gefiltertes Leitungswasser, weil das schlichtweg zu hart aus der Leitung kommt hier. Da ist nach zwei, drei gekochten Litern Wasser schon eine Schicht im Wasserkocher, das ist wohl nix für die Tonkannen. Aber letztlich bindet / überdeckt das vor allem viele Geschmacksnuancen.


Hab früher für besondere Tees noch manchmal 'Black Forest' - Flaschenwasser benutzt, aber das ist mir mittlerweile ZU mineralstoffarm, da schmeckt der Tee schon zu dünn. Mach ich aber nichtmehr, weil ich wegen der Plastikflaschen skeptisch bin, und Wasser aus Frankreich oder anderen Ecken Deutschlands benutz ich nicht aus Umweltschutzgründen.. ist mir zu ressourcenintensiv wenn das hier hergekarrt wird.


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In meinem Fall hat es nichts mit Gewohnheit zu tun. Im Grunde dachte ich mir auch, dass es besser gehen kann, tut es aber bisher nicht. Wie gesagt habe ich um den Daumen gepeilt ca. über 10 Wässerchen ausprobiert und am Schluss Brita. Ich bin eigentlich mit einem sehr positiven Gefühl an Brita heran getreten, aber was eben nicht ist, ist eben nicht. Hier geht es auch nicht um Geschmack oder nicht Geschmack. Sicherlich es schmeckt mir auch nicht wahnsinnig, da unser Wasser eben einfach besser ist und warum auf weniger gutes Wasser umsteigen, wenn man es besser haben kann. Ist so als hätte man das best gewürzte Gericht vor seiner Nase, an dem alles passt und dann salzt man noch wie dumm nach :D



Zurück zum Thema. Bei Brita ging es am Ende einfach nicht mehr darum, dass es nicht schmeckt, was auch der Fall war. Denn dieser ionisierte säuerliche Geschmack ist schon sehr dominant. Und mit diesem Geschmack scheint auch das "Hauptproblem" weiter zu gehen und da wurde der Brita Filter für mich restlos uninteressant. Denn ein seltsamer Geschmack ist eine Sache, aber Nuancen untergraben ist wieder eine andere.



Ich verkoste japanische Tees und für mich muss in diesem Fall eines gegeben sein und zwar, dass man so viel wie möglich herausschmecken kann ohne das Fremdeinwirkungen den Geschmack verfremden oder sogar Nuancen untergraben. 



Im Schnitt kann ich (und da reden wir nur vom flüssigen Zustand) ca. meist an die 10 Nuancen aus einem Sencha herausfiltern. Mal etwas mehr, mal etwas darunter, aber über 5 sind es immer. Das Brita Wasser hat mit allen Tests die ich gemacht habe die Nuancen bei allen Sorten im Schnitt immer auf Max. 3 Hauptnuancen runter reduziert und alle feinen Nuancen, die aber den Sencha so einzigartig machen, wurden so von den dreien überschattet, dass außer diesen Nuancen nichts mehr zu schmecken war. Am Ende hat das Brita Wasser in allen Tests nur die starken Nuancen gefördert und alle weiteren untergraben und das war jedes Mal der Fall. 



Ich hatte 4 unterschiedliche Senchas so getestet, einmal mit Wiener Leitungswasser und dann mit Birta Wasser. Und da ist es für mich keine mehr, ob es sich um Geschmack oder nicht Geschmack handelt. Denn wenn Nuancen untergehen, ist etwas nicht in Ordnung und darum kommt Brita für mich einfach nicht mehr in Frage. 


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 ... jmd von hier hat doch 5x 4L Boxen davon gekauft, und dann war es doch nicht so doll, oder wie war die Geschichte?

Die Geschichte war, dass ich mit dem Cristaline-Wasser schließlich meine Blumen gegossen habe :D  (click)

...und darum kommt Brita für mich einfach nicht mehr in Frage. 

Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht (siehe hier) und schwöre auf den Brita-Filter. Der Dortmunder Wasserversorger betont zwar immer, wie weich unser Wasser ist, aber bei meinem Duschkopf im Badezimmer muss ich trotzdem regelmäßig mittels Einlegen über Nacht in Essigwasser die Kalkablagerungen entfernen. Mein Wasserkocher hingegen (inzwischen über 2 Jahre in Betrieb), der ausschließlich mit gefiltertem Wasser gefüllt wird, erstrahlt von innen im glänzenden Edelstahl wie neu.

Im Schnitt kann ich (und da reden wir nur vom flüssigen Zustand) ca. meist an die 10 Nuancen aus einem Sencha herausfiltern. Mal etwas mehr, mal etwas darunter, aber über 5 sind es immer. Das Brita Wasser hat mit allen Tests die ich gemacht habe die Nuancen bei allen Sorten im Schnitt immer auf Max. 3 Hauptnuancen runter reduziert und alle feinen Nuancen, die aber den Sencha so einzigartig machen, wurden so von den dreien überschattet, dass außer diesen Nuancen nichts mehr zu schmecken war. Am Ende hat das Brita Wasser in allen Tests nur die starken Nuancen gefördert und alle weiteren untergraben und das war jedes Mal der Fall. 

Herzlichen Glückwunsch zu deinen Geschmacksnerven Fersi, aber das kann ich nicht; ist mir persönlich zu sophisticated  :rolleyes:

Beste Grüße

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Aha, du warst das also. :)



Mir kommt einfach die eine Sache seltsam vor - das mit dem säuerlichen Geschmack. Da kann doch was nicht stimmen! Ist bei mir eher das Gegenteil - das Wasser wirkt eher süsslicher.


Bist du dir ganz sicher Fersi, dass du wirklich Brita mit den richtigen Maxtra Filtern getestet hast?


Oder hattest du ein altes Modell mit anderem Filter, oder vielleicht Generika?


Und, hast du den Filter auch geschüttelt im Wasser vor dem Einsetzen, und auch nicht mit den ersten ca. 4 Litern getestet?


Die sollte man weggiessen - nicht aus gesundheitlichen, sondern aus geschmacklichen / optischen Gründen (angeblich gut für die Pflanzen).


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zum brita wasser: hier brauche ich keinen wasserfilter, da das leitungswasser einfach gut ist.



bei freunden, die rheinwasser bekommen (sehr hartes wasser), hab ich wasser aus britafilterung pur (also ohne tee) probiert: das hat grausam geschmeckt. 



was ich machen würde, wenn ich hartes leitungswasser hätte, weiss ich nicht.



vermutlich würde ich meine alltagstees, also die oft getrunkenen, an das ungefilterte leitungswasser anpassen. zu den anderen tees hab ich keine idee...



ruhrwasser ist klasse!


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Bist du dir ganz sicher Fersi, dass du wirklich Brita mit den richtigen Maxtra Filtern getestet hast?

Oder hattest du ein altes Modell mit anderem Filter, oder vielleicht Generika?

Und, hast du den Filter auch geschüttelt im Wasser vor dem Einsetzen, und auch nicht mit den ersten ca. 4 Litern getestet?

Die sollte man weggiessen - nicht aus gesundheitlichen, sondern aus geschmacklichen / optischen Gründen (angeblich gut für die Pflanzen).

Das Teil war Brand Neu und mit nagelneuem Maxtra Filter, 100% kein Generika.

Und ich hab mich penibel, sogar über penibel an die Anleitung gehalten. Ich hab das Teil geschüttelt und erst nach 10mal abgießen, das Wasser benutzt zum Tee verkosten. Ich hatte auch keine Kohlepartikel im Wasser, es war vollkommen klar und rein, nur der Geschmack war nicht fein.  ;)

Bearbeitet von VanFersen
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Das habe ich eigentlich auch von dir erwartet.



Vielleicht hast du es zu gut gemacht! :)



Na gut, die Geschichte bleibt wohl ein Rätsel. Vielleicht ist wiener Wasser nicht geeignet zum Brita Filtern.


Wien scheint ja eine relativ anständige Stadt zu sein, vielleicht komm ich mal mit meiner Kanne vorbei und schau mir das aus der Nähe an.


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müssten echt mal alle zu fersi und den vergleich machen :)

glaube immer noch das fersi sich so sehr ans wiener wasser gewöhnt hat, mit all seinen eigenheiten, dass er nichts anderes mehr akzeptieren kann. aber kann auch gut sein, dass ich mich irre.

fersi schick uns doch mal ein paar flaschen! :D

Mein Aufenthalt in Wien ist nun auch schon wieder länger her. Es war eine Exkursion mit der Uni von einer Woche, und das Programm war so dick, dass ich mich um Teeentdeckungen nicht kümmern konnte. Allerdings erinnere ich mich immer gern an den Kaffee in Wien zurück; da habe ich sogar in Kaffeehäusern Kaffee bestellt, der wirklich hervorragend schmeckte. Das lässt durchaus auf gutes Wasser schließen, da Wasser den Kaffeegeschmack ebenfalls beeinflusst.

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Wie schon gesagt, ich bin mir sogar wirklich sicher, dass es nichts mit "Gewohnheit" zu tun hat. Denn ob einem etwas schmeckt / lieber ist oder nicht, ist eine Sache. Aber ob Nuancen einfach untergraben werden, ist wieder eine andere und da hat es im Grunde nicht viel am Hut mit "mögen oder nicht mögen". Im Grunde hab ich sogar sehr viel Hoffnung in den Brita Filter gesteckt. Nach den ganzen "Wassertests" war ich am Ende zwar recht zufrieden mit meinem Wienerwasser, da ich durch dieses Wasser, da es dank der Qualität so gut ist, viel bei Tees herausschmecken konnte und kann, aber ich hatte immer noch die Hoffnung, dass es vielleicht sogar noch besser als das gehen kann. Aber bisher war es nicht so. Wie gesagt im Gegenteil. Ich war richtig geschockt, als ich den Brita Filter getestet habe. Ich dachte zuerst mit dem Filter stimmt etwas nicht. Aber dann hab ich sogar die Kartusche gewechselt und ich musste feststellen, dass es nicht daran lag, sondern wirklich am Filter selbst. 



Der Geschmack wäre mir eigentlich gleich gewesen, an den hätte ich mich gewöhnen können, aber was mich am Ende abgebracht hat vom Brita Filter, war wirklich die Tatsache, dass aus z.B. 3 Hauptnuancen und 5 Nebennuancen auf einmal nur 3 Hauptnuancen wurden und der Rest war einfach nicht mehr schmeckbar. Und da hat es für mich keinen Bezug mehr auf "schmeckt mir das Wasser oder nicht, wenn es gefiltert ist". Denn wenn ich auf einmal 5 Nuancen von 8 nicht mehr herausschmecken kann, dann stimmt etwas mit dem Wasser nicht.



Außerdem hatte ich mich echt gewundert, denn ich hatte von dem Brita Wasser wirklich mehr Transparenz erwartet. Denn nach allem was ich gehört hatte, dachte ich immer, durch das filtern, würde das Wasser geschmacksneutral sein, aber am Ende hat es mehr an Eigengeschmack bekommen, als mir lieb war.



Ich hatte sogar Versuche gestartet, das Wasser 2mal zu filtern, aber dadurch wurde das ganze nur schlimmer, anstatt besser. Aber wer damit wirklich gut fährt und glücklich ist, den möchte ich dieses System nicht madig reden. Aber ich kann nur sagen, was ich für Erfahrungen gemacht habe ;) 


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Ich hatte früher einen Brita-Filter und mehrfach die unangenehme Erfahrung gemacht, dass es richtig kratzte im Hals und - empfindliche Gemüter mögen die folgende Passage überlesen - sogar im Rachen schleimlösend zu wirken schien - so dass ich ziemlich schnell wieder von der Nutzung abkam und das Gerät verschenkt habe.



Das Leitungswasser hier ist einfach furchtbar, aber nachdem mein komplettes Tee-Set ja bereits hin ist, habe ich vermutlich genug Zeit, mir eine passende Alternative zu suchen.  ;) 



Derweil gibt es eben Wasser aus der Leitung und dazu natürlich weniger preisintensive Tees. :mellow:

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Ähnliches mit den Nuancen dachte ich zu Beginn tatsächlich auch zu bemerken, aber ich glaube im Endeffekt, diese Nuancen waren gar nicht vom Tee, sondern entweder vom Wasser, oder wohl am ehesten aus der Kombination entstanden. Unterdessen erscheint mir der Tee mit gefiltertem Wasser "reiner", "purer" und "direkter".




Chano was ist denn mit deinem Tee-Set passiert?

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    • Von Ahasja
      Mit großer Vorfreude habe mir in den letzten Tagen erstmals einen Sencha rein aus dem Oku-Yutaka-Kultivar zubereitet. Doch bisher bin ich noch nicht glücklich geworden, obwohl ich mit den Parametern rumgespielt habe - aber ich treffe den "sweet spot" nicht. Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen von Euch mit diesem Tee?
       

    • Von HJ0001
      Hallo,
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      Vielen Dank! 
    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
    • Von nick
      Kennt ihr das? Ihr habt euch mal wieder einen etwas teueren Sencha beim Händler eures Vertrauens gegönnt. Schon im Geschäft wart ihr überwältigt vom Duft des selbigen und zu Hause schließlich bereitet ihr ihn nach bestem Wissen zu. Das Ergebnis ist überwältigend. Er schmeckt wie er duftet, hat genau die richtige Balance zwischen Bitterkeit und Süße. Zudem ist er herrlich vollmundig. Fast sahnig…Ihr möchtet sofort all eure Freunde einladen, die vielleicht bislang dem Teegenuss eher ablehnend gegenüber standen, und ausrufen: „Seht ihr, deswegen liebe ich dieses Zeug so. Endlich habe ich die perfekte Zubereitung gemeistert - es hat auch lang genug gedauert.“
      Am nächsten Tag greift ihr voller Vorfreude zu der neuerworbenen Teepackung, die ihr natürlich gewissenhaft verstaut hattet. Wie immer achtet ihr penibel auf die Temperatur des Wassers. Natürlich. Selbstverständlich benutzt ihr auch eine Waage zur Abmessung des Tees. NICHTS KANN NUN JEMALS WIEDER SCHIEF GEHEN. Ihr habt gefunden, wonach ihr so lange gesucht habt. Es ist das schönste Hobby der Welt und für das gestrige Erlebnis seid ihr auch bereit in Zukunft tiefer in die Tasche zu greifen! Ihr riecht an dem trockenen Tee … Ein Genuss - die Vorfreude steigt ins Unermessliche.
      Dann der erste Schluck. Ernüchterung, grenzenlose Enttäuschung. Der Tee schmeckt nach nichts oder einfach nur bitter. Eventuell habt ihr auch einen der oben genannten Freunde dabei: „Na ja, schmeckt halt wie grüner Tee, du weißt ja, dass ich damit nichts anfangen kann.“ „NEIN! Gestern hat der noch total nach Kirsche geschmeckt …. WIRKLICH!“
      Die nächsten Tage versucht ihr das ursprüngliche Erlebnis zu wiederholen. Schraubt an den Parametern. Mit mehr oder weniger Erfolg. Nicht schlecht… aber auch nicht überwältigend. Damals wart ihr wohl zu enthusiastisch, vielleicht habt ihr euch das alles auch nur eingebildet.Wahnsinn, wie schnell dieser Tee seinen Geschmack verliert.
      Eine Woche später dann die Überraschung … da ist er wieder der perfekte Geschmack! Wie habe ich das bloß hinbekommen?
      Ich frage mich, ob man das einfach akzeptieren muss oder ob ich hierzu doch noch die Ursache finde. Wie einfach war da noch die Zeit, als man einfach einen günstigen Gunpowder in der Tasse hatte und nichts erwartete bzw. erwarten durfte. Ganz ähnliche Erfahrung habe ich übrigens mit dem Brot backen … Da weiß man auch nie, wie die Hefe reagiert, ob der Teig richtig aufgeht, ob man zu lange oder zu kurz geknetet hat.
      Geht euch das eigentlich auch so? Ist japanischer Tee wirklich so empfindlich? Mein neuster Verdacht ist, dass es an der Kartusche des Wasserfilters liegt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass mir der Tee immer am besten schmeckt, wenn die so in der Mitte ihrer Haltbarkeit angelangt ist. Am Anfang schmeckt der Tee immer etwas dünn und metallisch. Am Ende… na ja, das kennt ihr ja.
      Was haltet ihr denn, außer den bekannten Faktoren (Wasserhitze, Ziehzeit etc.), für unerlässlich bei der Zubereitung eines wirklich guten Senchas?
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