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Teetalk²: Persönliche Treffen der Teetalker


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Hier ein kleiner Bericht vom Teetreffen letzten Samstag mit Michael @Cha-Shifu, Volkan @Jackie Estacado und mir im Tushita Teehaus im Münchner Glockenbachviertel. Die Location hatte Julian @Anima_Temp

Ein kleiner Einblick vom Teewochenende (Südgipfel 2016/Schwäbische Alb) mit @TeaCookiie @digitalray @RobertC @Cha-Shifu und mir? TeaCookiie hat sich freiwillig als Schriftführer gemeldet und alle

Sich online über Tee auszutauschen ist bestimmt eine ziemlich trockene und sachliche Angelegenheit, es fehlt an persönlicher Substanz - so denkt gewiss der eine oder andere Nur-Mitleser hier auf dem

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@Anima: Schon klar, war bloss ein Durcheinander.  :)


1. ja, 2. nein.



@TT: Ich bin ehrlich ehrlich. Wie madfrog diesbzgl. schreibt, ich habe neulich kritisches über einen anderen Fladen von Wu unverblümt geäussert, wer neben Fersi


macht denn sonst noch sowas hier? Die meisten sagen doch einfach nichts,


wenn ihnen etwas von einem teetalk Händler nicht schmeckt,


vielleicht auch um sich (künftige Samples?) nicht(s) zu verscherzen?  :D



Gestern nun hatte ich aber sehr positives erlebt. Und da ist es nur


korrekt, wenn ich auch davon berichte. 



Wenn ich aber auf haufenweise Gratis-Samples aus wäre, dürfte ich


nie etwas negatives über erhaltene Samples von hiesigen Händlern


(oder gar generell) schreiben. 


Ansonsten wäre es ja ein Risiko, mir ein Sample zu schicken.  :D



Aber vielleicht besser mal wieder zurück zum Thema.  :)


Bearbeitet von GoldenTurtle
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@Krabbe: Dranbleiben! Früher schrie bei mir kein Hahn danach.

Nur meine kleine Tochter und ein Freund der in der Nachbarschaft wohnt

waren seltene Teegäste.

Jetzt hingegen fast überall, sogar während Sitzungen mit einem Firmenkunden

möchten plötzlich mehrere deren Angestellten mitsüffeln. 

Das nächste Mal muss ich denen mal was herausforderndes vorsetzen,

die Spreu vom Weizen trennen.  :lol:

Ja, eigendlich bin ich schon geduldig. Nur manchmal habe ich den Eindruck, dass ich mich mehr vom Tee entferne, als annähere. Aber das ist normal so und sollte mich nicht beeindrucken. jedenfalls ist es mir schon mehrmal passiert, dass ich jemanden scheinbar für Tee interessiert habe oder dachte, dass ich selbst dadurch tiefer einsteigen kann und dann Zack, ist das Thema erledigt...

Also ich kann das Lob für Formosa Wulong verstehen. Mein Eindruck von seiner Art Tee zu präsentieren und das viele Wissen, das dabei mit rüberkommt ist für mich schon beeindruckend. Wenn man bei ihm in der Straße besser parken könnte, wäre ich warscheinlich zu oft dort...

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Ja, eigendlich bin ich schon geduldig. Nur manchmal habe ich den Eindruck, dass ich mich mehr vom Tee entferne, als annähere. Aber das ist normal so und sollte mich nicht beeindrucken. jedenfalls ist es mir schon mehrmal passiert, dass ich jemanden scheinbar für Tee interessiert habe oder dachte, dass ich selbst dadurch tiefer einsteigen kann und dann Zack, ist das Thema erledigt...

Also wenn ich zum Vergleich den spirituellen Bereich herbeiziehe, ist es mMn Selbsttäuschung,

durch "Missionierung" o.ä. dem eigentlichen Zentrum der Angelegenheit

näher kommen zu können. Ich denke, echt funktioniert das in jedem Bereich nur anders rum.

Aber was ich dich eh noch fragen wollte, du hast neulich geschrieben,

dass du einen Ablöscher beim Sheng hast, es ist hier ja gut versteckt

in einem völlig anderslautenden Thema, welches sind denn deine üblichen Quellen? 

Ist ja zudem auch nicht zwingend generell zu werten -> stets indiv. Geschmackssache,

wie auch übrigens alles Lob, ich finde aber auch, man muss auch so etwas äussern können dürfen,

ja sogar sollen in einer authentischen Gemeinschaft, und im grösseren Sinn Gesellschaft,

ansonsten stimmt doch auch etwas nicht.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Aber was ich dich eh noch fragen wollte, du hast neulich geschrieben,

dass du einen Ablöscher beim Sheng hast, es ist hier ja gut versteckt

in einem völlig anderslautenden Thema, welches sind denn deine üblichen Quellen? 

Ist ja zudem auch nicht zwingend generell zu werten -> stets indiv. Geschmackssache,

wie auch übrigens alles Lob, ich finde aber auch, man muss auch so etwas äussern können dürfen,

ja sogar sollen in einer authentischen Gemeinschaft, und im grösseren Sinn Gesellschaft,

ansonsten stimmt doch auch etwas nicht.

Das hab ich jetzf nicht ganz verstanden.

Zum Sheng wollte ich sagen, dass ich mich momentan etwas zurückhalte, weil ich an sich weniger Tee trinke, von der Literzahl her. Und da ist es um Puerh etwas ruhig geworden. Ich bin aber optimistisch, dass ich zum Teetreffen dann einen Neueinstieg mache, weil ich dort bestimmt viele Inspirationen bekommen werde.

Vieleicht ist Inspiration auch im Allgemeinen etwas, dass mir in meiner Umgebung etwas abhanden gekommen ist.

ich inspiriere mich selbst, aber das läuft auch etwas im Kreis...

Am liebsten sitze ich einfach draußen an meinem Teetisch und gieße einen schönen unkomplizierten Oolong in meiner kleinen Tonkanne. Dabei ist mir die Handlung oft genauso wichtig, wie die Spezialität des Tees, was gute Qualität aber voraussetzt.

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  • 5 months later...

Ich muss einfach Diz hier ein Bisschen für das heutige Tee-Fest ehren!


Ein paar Teetalker des Südens (Rootie, Nannie und meine Bedenklichkeit)


haben sich heute ziemlich kurzfristig bei Diz getroffen, und es wurde Tee


gesoffen bis zum Abwinken ... und Diz präsentierte sich als vollendeter Gastgeber!


Meine Güte - nicht ein, nicht zwei, nicht drei, nein, vier (!!) verschiedene


vollwertige Speisen wurden aufgetischt - ich meinte zuerst ich spinne


als da immer mehr und mehr aufgetischt wurde. Grosses Lob an Diz!


Du tust echt etwas für die Teekultur und -Gemeinschaft in unserer Gegend!



Gesoffen wurde so viel Tee (auch noch nachdem Rootie und Nannie


weiter mussten), ich muss das doch einmal auch für mich auflisten,


mal schauen, ob ich es noch vollständig zusammenbringe:



- zuerst junger Kabusecha (vielleicht der diesjährige Nachfolger von diesem, ich weiss es nicht genau),


auf jeden Fall sehr leckeres Teelein! Sehr grosse Blätter. Ich habe heute auch endlich einmal wieder gute Fotos


von zwei Tees zu machen versucht, zuerst genau von diesem Kabusecha:



kabu_kroet.jpg



- dann kam ein chinesischer Rougui Oolong (im TGY-Stil) aus irgend einem crazy Shop in Singapur an die Reihe,


gefiel mir nicht so gut, Nannie fand er würde unwissend denken es sei ein Kräutertee, und wie ich meine sagte Rootie sogar Kamillentee (!!).


Aber einen schönen und fast typischen Nachhall hatte er dann doch überraschender- und versöhnlicherweise!



- Dann dieser 2005er Nannuoshan. Ungewöhnlich reif für sein Alter, obschon korrekt gelagert (nicht zu


feucht), überhaupt keinen Muff oder sonst einen Makel. Schöner, milder, ruhiger und überraschend reifer Tee,


auch mit einer angenehmen "Süsse".



- 2015er Lao Ye (Blatt 5-7) von Ban Pen Gushu (unkäuflich) - danke an Menglin für die geschenkten paar Gramm!


Sehr nettes Teelein.



Danach folgte die Verkostung von gleich vier Matchas (danach waren wir definitiv wach):



- Dieser geröstete Cha Ginza Matcha (Dank geht an Rootie) ... dezente Röstnoten in der Nase (Pulver noch trocken),


aufgegossen in der Nase schon wesentlich intensiveres Röstaroma, und im Gaumen dann ordentlich stark!


Anders als ich es erwartet habe, aber gut!



- Dann ein milder, reiner Saemidori Matcha (fand ich fast als einziger gut)



- Dann ein anderer Matcha ebenfalls aus nur einem Kultivar (irgendwas mit Oki vielleicht? Weiss es nicht genau ...),


eher gemüsiger und etwas herber und mit so etwas wie natürlichen Röstnoten (gefiel mir jetzt nicht übermässig,


dafür den anderen besser)



- Und als abschliessender Matcha Diz' Selektion Uji Hikari.


Lustigerweise der Günstigste der Runde kam gemeinsam mit dem Gerösteten am besten an.


Voller Körper, ordentlich Power, gute P/L.



- Und dann kam dieses Ding:



goishi_kroet.jpg



Bancha Goishicha, quasi japanischer Pu'Er. Also der Tee ist echt eine neue Sorte.


Unglaublich eigenständig, etwas total anderes als chinesischer Pu'Er.


Schon beim Öffnen der Packung strömt ein absolut ungewöhnlicher Geruch


einem entgegen, dieser ist nicht schlecht, und geht in die Richtung von 1001 Nacht.


Aber beim Trinken meint man, man bräuchte vielleicht doch den einen oder anderen


Monat, um sich daran zu gewöhnen. Eine sehr ungewöhnliche Brühe!



- Dann ein Sample von irgendeiner taiwanesischen Teehändlerin (nicht X.):


Alishan Charcoal Gaba Oolong - Duft klasse!


Geschmack für mich auch gewöhnungsbedürftig,


wobei viel weniger als der vorherige Tee (hier nur diese etwas buttersäuerliche Note),


habe zuvor auch noch nie einen Gaba gesüffelt, hat mich nie sonderlich


gereizt. Wirkung aber klasse!



- Und zum Abschluss (bei mir ging schon fast kein Tropfen mehr rein,


trotzdem haben wir noch stramm drei Runden tough gesüffelt) dieser Jinggu Gushu 2011.


Ich staune auch hier wie reif der Tee schon ist, aber ebenfalls


korrekt ohne übermässige Feuchte gelagert. Kann auch diesen Sheng


ehrlich empfehlen. Mann hat Diz mich heute vielleicht abgefüllt,


ich habe es aber dennoch nach Hause geschafft!


Bearbeitet von GoldenTurtle
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Grosses Lob an Diz!

Du tust echt etwas für die Teekultur und -Gemeinschaft in unserer Gegend!

Auf jeden Fall und Danke nochmals für die Einladung. Ebenso aber auch an die hervorragende Köchin! ;)

Gesoffen wurde so viel Tee (auch noch nachdem Rootie und Nannie

weiter mussten), ich muss das doch einmal auch für mich auflisten,

mal schauen, ob ich es noch vollständig zusammenbringe:

Der Mecha Gyokuro ging in deiner Auflistung noch vergessen. 

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  • 5 months later...

Hallo Forum,

am Wochenende hatte ich eine sehr schöne kleine Teeverkostung mit DavidM, der seine tollen, aus Darjeeling mitgebrachten Tees von der Plantage Doke großzügigerweise zur Verkostung preisgab. Er hatte in seinem Vorstellungsthread bezüglich der Reise angefragt und auch schon darüber berichtet:

Es war wirklich eine interessante Sitzung, zu deren Anfang ich ihn erstmal mit einem feuchtestens gelagerten Liubao zu schocken versucht habe. Die Augen wurden auch erstmal groß beim Schnüffeln am Moderblatt, hehe. Als der Tee dann aber seinen Weg in die Tasse gefunden hatte, hat der dunkle Fürst schnell seinen Charme ausgespielt und David war durchaus angetan.. das könnte Folgen haben *g*

Die Stars des Tages waren dann aber natürlich die Doke-Tees. Es hat gut ins Bild gepasst was David sagte: Dass dies ein relativ junger Garten ist der noch am Probieren ist um sein Profil zu finden. Die Tees waren allesamt gut, und jeder für sich hatte etwas Ungewohntes, Überraschendes, es war kein Darjeeling von der Stange dabei.

Das Profil ging über:
Doke Black Fusion: am ehesten ein typischer Schwarztee vom Assam-Typus. Gutes Material, am ehesten noch was bekanntes.

Doke Rolling Thunder: Als Oolong verkauft, aber zu einem sehr hohen Grad oxidiert, was dem armen David einen längeren Monolog über Teeklassifikationen, Oxidation, Röstung und den Berg Dong Ding eingebracht hat :$. In jedem Fall ein toller, sehr leckerer und interessanter Tee. Sehr empfehlenswert!

Doke Silver Needles: Ein Yin Zhen-artiger Typ, aber mE eher als Grüntee ausgebaut. In jedem Fall überragend intensiver Duft und große Ausdauer. Klasse!

Dann noch ein Tee der sehr nach Darjeeling First Flush neueren Schlages geschmeckt hat, und auch super war.

 

Zum Glück, und das war dann schon ein bisschen frech: Ein "Long Jing" aus Nepal! Für LJ-Puristen wohl eher ärgerlich, für etwas offenere Teefreunde ein sehr interessanter, ungewöhnlicher Tee, der kunterbunt ist statt des LJ-üblichen Grün in Grün. Hat schon die bekannten Röstnoten, dahinter aber in verspieltes, ungewöhnliches Profil das mich schmunzeln ließ.

 

Danke nochmal David für die tolle Session, diese Tees wären auch einer Teezui-Verkostung gewachsen.

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  • 1 month later...

Hier ein kleiner Bericht vom Teetreffen letzten Samstag mit Michael @Cha-Shifu, Volkan @Jackie Estacado und mir im Tushita Teehaus im Münchner Glockenbachviertel. Die Location hatte Julian @Anima_Templi vor einiger Zeit hier schon mal vorgestellt. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen! Mir hat es dort wirklich sehr gut gefallen. Wir wurden anständig mit Thermoskannen versorgt und hatten auch etwas von der normalen Karte.

Da war zunächst ein Sheng aus, wenn ich mich richtig erinnere, Jingmai von 2011 oder 2013, den Tushita anscheinend über William von Bannacha.com bezieht. Der Geruch hatte es Volkan wirklich angetan - ich kam leider erst zu dieser Runde hinzu als dieser Tee quasi schon durch war. Weiter ging es mit einer Runde Matcha Mixgetränke für den Durst. Mein Matcha Orange war sehr erfrischend, genau was man halt so gerne trinkt an einem warmen Tag (ja, wir hatten in München am Samstag tolle Fön-Wetterlage!). Später hatten wir noch einen White Moonlight Puerh, der mir überraschend gut geschmeckt hat. Aber die Krönung war der Schokoladen Brownie :love:

Jetzt zu dem Teil unserer eigenen Tees und Experimente  Hier haben wir mit dem Yang Qing Hao (YQH) 2006 Chi Hsiang begonnen. Bei diesem Tee haben Michael "etwas" die vielen Stengel gestört, vor allem wenn man den Preis dieses Tees mitberücksichtigt. Für mich habe ich hier gelernt, dass es bzgl der Stengel anscheinend unterschiedliche Auffassungen zwischen China und Taiwan zu geben scheint. Bei meinen bisherigen Sessions mit diesem Tee fand ich die Stengel sogar positiv, da sie bei den längeren Ziehzeiten dem Tee eine komplett neue Dimension mitgeben.

Danach haben wir uns ausgiebig der Frage gewidmet, wie sich Lagerung auf Lao Bai Cha auswirkt. Wir hatten Tees von Michael aus 2008, 2011 und 2014 sowie die drei aus den letzten W2T Club-Paketen (Jahrgänge glaube ich waren 2005, 2008 und 2011). Zumindest Volkan und mir war es nicht möglich optisch aus den drei Tees von Michael den ältesten korrekt zu identifizieren. Geschmacklich haben sie sich zwar schon unterschieden, teilweise auch deutlich und besonders im Vergleich zu den W2T Tees, aber es war mir nicht mögliche eine klare Korrelation zwischen Jahrgang und  Lagernote festzustellen. Daher mein Fazit hier nach 6 verschiedenen Lao Bai Chas: Lagerpotential und Preisentwicklung älterer Jahrgänge wird bei dieser Art Tee wohl häufig überschätz!

Für mich der insgesamt beste Tee des Tages war der Bai Ji Guan von TeaUrchin - honigsüß, leichte Röstung, Bergkräuter. Diesen haben wir parallel aus zwei Zini Kannen von Yan Liping getrunken, einer mit sehr feiner Zini Körnung und einer aus im Vergleich eher gröberen Zini. Erwartet hätte ich hier, dass dieser feine Yancha mit relativ leichter Röstung in der feineren Kann besser raus kommt. Mein Eindruck war aber, dass die gröbere und dickwandigere Kanne mehr Aroma und den insgesamt besseren Tee ergeben hat. Meiner Freundin, die inzwischen zu uns gestoßen war, hatte allerdings die andere Kanne optisch deutlich besser gefallen. Das sind doch mal perfekte Voraussetzungen um schlussendlich beide Kannen zu besitzen ?

Der würdige Abschluss dieses super spannenden und unterhaltsamen Treffens war ein Three Cranes Liu Bao von 2007 oder 2008 aus dem Bambusrohr, den Michael für Volkan besorgt hatte. Auch dieser cremig süße Tee kam bei der gesamten Runde gut an. Solche persönlichen Teetreffen finde ich immer ganz besonders! Vielleicht kommt ja der ein oder andere Leser bald mal zu mir ins schöne Thüringen, ich würde mich freuen!

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Bearbeitet von RobertC
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Danke @Dao:)

Also YQH ist ja eine Taiwanesen Brand und besagter Cake hat wirklich einige Stengel. Michael vertritt hier die Festland China Fraktion, die spätestens bei dem hier vorliegenden Preissegment erwartet, dass Stengel auch bei Puerh aussortiert werden vor dem pressen. 

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vor 17 Minuten schrieb RobertC:

Michael vertritt hier die Festland China Fraktion, die spätestens bei dem hier vorliegenden Preissegment erwartet, dass Stengel auch bei Puerh aussortiert werden vor dem pressen. 

In Wuyi z.B. mag das ja Tradition haben (auch wenn ich es persönlich bedauere), aber bei Pu'Er ist mir das neu. Die Stengel sind meiner Meinung nach geradezu wichtig für den Sheng, und ganz besonders bei hochwertigem Grundmaterial.

vor 1 Stunde schrieb RobertC:

Bei meinen bisherigen Sessions mit diesem Tee fand ich die Stengel sogar positiv, da sie bei den längeren Ziehzeiten dem Tee eine komplett neue Dimension mitgeben.

Genau! :thumbup:

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Vielen Dank für Deinen Bericht @RobertC 

Mir hats ebenfalls super Spaß gemacht, insgs. warens bei mir ja gute 8 Stunden am Tee aufbrühen. 

Highlight, @michdal  aus meiner Sicht waren die Weisstee Verkostungen und insbesondere die gemeinsame Feststellung das Weisstee nicht wiklich von Lagerung profitiert :trink_tee: 

Ganz zu schweigen, das man optisch sehen kann ob es älterer oder jüngerer Fladen ist.

Und das bietet dann Marketing, insbesondere Storytelling mit verbundener Einpreisung der Arbeitszeit des Schreibaufwands wunderbare Möglichkeiten der Phantasiepreisgestalltung -_- 

Ich Wette schon auf den ersten Gushu Weissteefkaden Hype :D

Hier die drei Kandidaten, na welcher ist der älteste?

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vor 43 Minuten schrieb Cha-Shifu:

Hier die drei Kandidaten, na welcher ist der älteste?

Wenn man das Merkmal weiß, das den Betrachter Alter suggeriert, kann man es ja beliebig hervorheben. Der helle Fetzen im mittleren Bild (von links gerade noch im ersten Viertel, von oben knapp über der Mitte) käme bei mir nicht ins Kännchen.

 

vor 44 Minuten schrieb Cha-Shifu:

insbesondere die gemeinsame Feststellung das Weisstee nicht wiklich von Lagerung profitiert :trink_tee: 

So pauschal wird im Teetalk ja keiner das Gegenteil behauptet haben. Dass einfaches Liegenlassen, womöglich noch offen, den wenigsten Genussmitteln guttut, ist hingegen eine Binsenweisheit. Lagerung z.B. in irgendwelchen Eichenfässern (ein Gag bei Rohkaffeebohnen, wahrscheinlich hatten da einige zu viel Whisky getrunken) kann man damit aber nicht gleichsetzen.

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Also meine bescheidenen Erfahrungen sugerieren mir bisjetzt eine kleine Veränderung bei Lagerung von Weißtees in den ersten Jahren.

Ich hatte mal Proben von 2007 und 2003, die ähnlich waren und da bemerkte ich den Unterschied schon. Oder die Tees waren ansich schon unterschiedlich?

Hab ja noch einen Fladen von YS zu liegen, der mir ab und zu mal etwas erzählen kann...

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Am April 20, 2016 um 07:48 schrieb T-Tester:

Der helle Fetzen im mittleren Bild (von links gerade noch im ersten Viertel, von oben knapp über der Mitte) käme bei mir nicht ins Kännchen.

Der "Fetzen" lässt sich auch nicht einfangen, es ist eine Lichtreflektion :D

In Punkto Lagerung geschieht das bei mit in Hangzhou zwar nicht im Klimaschrank, dafuer im Dunklen, sauber in Leinen und bei rel konstanten Klima, seit 2009, somit hatte der 2007'er max. 2 Jahre Deiner Lager Beschreibung :trink_tee:

Man müsste mal definieren was von Lagerung profitieren heisst? 

Wenn ich einen Sheng Fladen 3 Jahre liegen lasse und parallel dann den exakt gleichen [Garten, Blattgrad] Sheng aus dem aktuellen Jahr trinke, habe ich den Eindruck das der Fladen geschmacklich profitiert, das darf dann gerne eingepreist werden.

Bei Laobaicha habe ich bisher nur den Preiseffekt wahrgenommen, geschmacklich tat sich nicht erwähnenswertes :)

@Krabbenhueter hast du den YS Tee schon mal besprochen?

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vor 4 Stunden schrieb Cha-Shifu:

 

@Krabbenhueter hast du den YS Tee schon mal besprochen?

Nein, den hab ich einmal probiert und dann ist er in meinen Tontopf verschwunden und wurde von anderen Interessen verdrängt. Aber weil ich gerade heute einen Puerh von der Schale darunter probieren wollte, sah ich, dass der noch da ist...

Wäre eigentlich ne Anregung für morgen früh:)

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