Krabbenhueter

Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?

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Dieser sog. Alterungsprozess macht sich beim Duchek-Kännchen schneller bemerkbar als erwartet. Sie wurde gerade erst ca. 10mal benutzt und schon lassen sich die ersten Spuren feststellen. Besonders im unteren Bereich der Tülle.

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bearbeitet von Helmi

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wow, sieht gut aus, @Helmi: geht die Craquele durch das Innere der Kanne durch, und die Risse entstehen so, oder durch
Wasser, das von außen kommt?

Ich benutze schon länger eine Art Ruyao-Keramik Schale, die auch craqueliert ist, bei der aber das Teewasser durch die Risse im Inneren
durch sickern, und sich so die Risse außen dann auch anfangen zu färben... kann auch mal ein paar Fotos einstellen...

Grüße!

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hier mal kurz ein paar Bilder von der Schale:

 

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irgendwie sind die nicht so richtig scharf geworden... aber man sieht deutlich die Risse im Inneren der Schale, und auch auf dem letzten Bild, wie der Tee durch die
Keramik nach außen dringt... das was man auf dem letzten Bild sieht, ist nicht durch Teewasser entstanden, dass man darüber gegossen hätte.

Ist meine Schale für junge Sheng, oder helle Gushu-Tees... passt echt gut, und liegt gut in der Hand!

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vor 4 Stunden schrieb Tobias82:

wow, sieht gut aus, @Helmi: geht die Craquele durch das Innere der Kanne durch, und die Risse entstehen so, oder durch
Wasser, das von außen kommt?

Die Glasur im Inneren der Kanne besitzt ebenfalls dieses Craquele, aber hier zeigen sich noch nahezu keinerlei Spuren durch den Tee.  Daher bin ich sehr überrascht, was sich bereits in so kurzer Zeit an der Außenseite getan hat. In ein paar Wochen werde ich mal ein neues Update-Foto posten.

 

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vor 5 Stunden schrieb Tobias82:

wow, sieht gut aus, @Helmi: geht die Craquele durch das Innere der Kanne durch, und die Risse entstehen so, oder durch
Wasser, das von außen kommt?

Die Risse können alleine durch die plötzlichen Temperatuschocks entstehen, denen die Kanne ja beim Befüllen mir kochendem Wasser ausgesetzt ist. Ob das "gut aussieht", ist hier die Frage; letztendlich kann die Kanne dadurch kaputtgehen. Ich habe das auch einmal (bei einem zum Glück billigen Teeset) erlebt. Zuerst ist eine der Tassen zerbrochen, später war auch die Kanne undicht.

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naja, Craquele ist ja durchaus ein beliebter und auch erwünschter Effekt beim Brennen von Keramik, bzw. auch immer mal wieder
stärker vertreten. Schätze das der Ton, wenn die Färbung eben durch das Teewasser im Inneren der Keramik erzeugt wird, auch eher
sehr porös sein muss, etwa wie bei "Hagi" im Japanischen, oder wie der Stil heißt, bei dem die Risse durch Teewasser oder Matcha
erst richtig dick werden und sich dann verfärben...?!

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Ich möchte euch gerne meine Neuanschaffungen von Jiri Lang zeigen.

Es handelt sich um zwei Yunomis + eine Shiboridashi nebst passender Schale.

Bei den Yunomis hat mir die helle Craquele-Glasur sofort gefallen. Man sieht die Farbe des Tees darin perfekt.

Außerdem wollte ich schon lange eine naturbelassene Shibo, ganz ohne Glasur. Das Handling der kleinen Schönheit gefällt mir schon mal sehr gut. :) 

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Ein kurzer Nachtrag zu der kürzlich vorgestellten Kombination aus Treebark-Kännchen und Marek-Schale: 
Nach einigen Sessions lässt sich diese Kombination etwas besser einschätzen. Während das Kännchen dem Shino Kännchen von Petr recht ähnlich ist und eher eine abrundende Wirkung hat, wirkt das Schälchen genau in die entgegengesetzte Richtung: Es betont vor allem die gröberen Eigenschaften eines Tees. Das fällt bei jüngeren Tees deutlich weniger auf als bei etwas älteren Tees und macht die Kombination zu einer recht kontroversen: Bei ohnehin schon etwas groben, kräftigen Tees ist das Ergebnis meist interessant und passend, dezentere Tees hingegen geben plötzlich ein ganz anderes Bild ab, das nicht immer passend ist (was aber natürlich auch etwas mit einer nie ganz weg zu bekommenden Erwartungshaltung zu tun hat). Daher nutze ich je nach Tee auch noch alternativ ein Treebark-Schälchen von Petr, das zwar optisch nicht ganz so passend ist wie das Schälchen von Marek (da etwas zu hell), aber zusammen mit dem Kännchen auch bei zurückhaltenderen Tees gut funktioniert.

Schon faszinierend, welche Effekte die Keramik (bzw. in dem Fall vor allem die Ascheglasur) auf den Tee haben kann! :) 

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"Schon faszinierend, welche Effekte die Keramik (bzw. in dem Fall vor allem die Ascheglasur) auf den Tee haben kann! " wie wahr, wie wahr @doumer.

Ein Glück, daß die "Pfennigfuchser" (oder müßte man jetzt nicht eigentlich Centpfuchser sagen?) aus dem "Ja aber was ist denn dagegen zu sagen wenn mir doch der billige Tee genausogut schmeckt wie der teure? Faden hier Gott sei Dank ohne Kommentare mitlesen;)

Ich hatte auch lange den Einfluß der Schälchen auf den Geschmack unterschätzt; bin aber nun auch eines Besseren belehrt worden und werde in diesem Bereich schamlos investieren!

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vor 1 Minute schrieb Anima_Templi:

In Sachen Pu-Erh bin ich mittlerweile praktisch weg vom Porzellan. Mit meinen Schälchen von Novak oder Pavek, erreiche ich meist bessere Ergebnisse.

Geht mir ganz genauso!

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...da bei mir im Moment eher helle pu erh auf den Tisch kommen, bin ich leider voll bei Porzellan. Konnte mir das vor Jahren auch gar nicht vorstellen,
   hab´ aber mit meinem Gaiwan und Schale aus dem Chadao viel Spaß. Wenn es dann wieder Richtung ältere Tees geht, oder die Stimmung wieder anders
   wird, kommen auch wieder mehr Kännchen auf den Tisch :thumbup:

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Hier ist ein Update-Foto nach weiteren 4 Wochen regelmäßigem Gebrauch.

Übrigens zeigt die Glasur am Deckel sowie das Innere der Kanne noch keinerlei Spuren.

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bearbeitet von Helmi

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Am 26.1.2019 um 16:42 schrieb Paul:

Ich hatte auch lange den Einfluß der Schälchen auf den Geschmack unterschätzt; bin aber nun auch eines Besseren belehrt worden und werde in diesem Bereich schamlos investieren!

Ich sage dir lieber Paul, das ist ein Fass ohne Boden. Da taucht immer wieder neues auf am Horizont, das nimmt kein Ende, besser gar nicht zu viel darüber in Erfahrung bringen. Es stimmt schon, es gibt teilweise beträchtliche Unterschiede im Resultat, und ihr habt ja so weit ich weiss noch weder aus Kannen der gehobeneren Yixing-Künstlerliga mit wesentlich besserem Ton, noch aus diesen in China in gewissen Kreisen ebenfalls gesuchten Tassen und Kannen aus diesem in Seen abgelagerten, Schlickton muss das wohl sein, verkostet, aber es fällt mir jetzt leicht, diese Dinge unbeachtet zu lassen. Aber ich sage euch trotzdem, noch mehr als Tassen macht richtig guter, lange gelagerter Yixing Ton, und in jedem Arbeitsschritt korrekt verarbeitet, einen teilweise geradezu unwitzigen Unterschied auf den Tee. Sowas:

Am 2.8.2018 um 19:38 schrieb GoldenTurtle:

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vor 38 Minuten schrieb GoldenTurtle:

1: Ich sage dir lieber Paul, das ist ein Fass ohne Boden. Da taucht immer wieder neues auf am Horizont, das nimmt kein Ende, besser gar nicht zu viel darüber in Erfahrung bringen. Es stimmt schon, es gibt teilweise beträchtliche Unterschiede im Resultat, und 2: ihr habt ja so weit ich weiss noch weder aus Kannen der gehobeneren Yixing-Künstlerliga mit wesentlich besserem Ton, noch aus diesen in China in gewissen Kreisen ebenfalls gesuchten Tassen und Kannen aus diesem in Seen abgelagerten, Schlickton muss das wohl sein, verkostet, aber 3:es fällt mir jetzt leicht, diese Dinge unbeachtet zu lassen. Aber ich sage euch trotzdem, noch mehr als Tassen macht richtig guter, lange gelagerter Yixing Ton, und in jedem Arbeitsschritt korrekt verarbeitet, einen teilweise geradezu unwitzigen Unterschied auf den Tee. Sowas:

 

@GoldenTurtle

ad 1: vom Saulus zum Paulus?

ad 2: noch immer auf dem hohen Roß?

ad 3: warum glaub ich das nicht?

;)

bearbeitet von Paul

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...da die bekennende Yixing-Fraktion hier immer relativ dezent auf tritt, und die Underdogs aus Ost-Europa mindestens schon sowas
   wie Kultstatus genießen, stelle ich mich mal ganz klar zu @GoldenTurtle. Bin mir zwar nicht sicher, ob der Ton gleich im Flussand gelagert
   werden muss, aber gut verarbeitete Kannen aus Fern-Ost sind schon was Feines.

Die Kannenparade auf dem Bild oben macht schon was her :thumbup:

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Seit wir ein echt feines Yixingkännchen im Einsatz haben, bleiben alle übrigen Sheng-Zubereitungsgefäße trocken. Hätte nicht gedacht, dass ich mich derart in ein Kännchen verlieben kann. :love:  Ich finde auch viele osteuropäische Kannen toll, allerdings kann man diese beiden Kannenarten überhaupt nicht miteinander vergleichen. Das wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Auch finanziell sind es zwei völlig unterschiedliche Ligen. 

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vor 1 Stunde schrieb teekontorkiel:

Das wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Hah, dieser Vergleich hinkt nun ein wenig würde ich meinen. :lol::P

Es ist eher wie wenn man eine Seifenkiste mit einer Luxuskarosse vergleichen würde.

Zeig mal ein Bild Geli, welche habt ihr abgestaubt?

Und damit wir die Bilder hier im passenden Thema beisammen haben:

Am 2.8.2018 um 19:38 schrieb GoldenTurtle:

Ich hab es dort nämlich etwas doll getrieben und eine Parade meiner persönlichen Favoriten aufgeführt ... :D

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Hihi, Jie guckt ganz genau gleich wie die Kannen. :D

Die Letzte ist eine aus einem Raritätenton: himmlisch blauer Duanni

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vor 20 Stunden schrieb Tobias82:

wow @Helmi: na das sieht ja wirklich interessant aus :thumbup:

Für was benutzt Du die Kanne eigentlich? Brühst Du nur bestimmte Sorten darin, oder quer durch die Bank?

Ursprünglich war die Kanne nur für Shengs vorgesehen, aber inzwischen wurden damit auch Oolongs (Dan Cong) zubereitet. Die Kanne ist ja auch innen glasiert.

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