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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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Also,dass die weiteren Nuancen von Wasser kommen wage ich extremst zu bezweifeln. Denn es ist ja nicht so das 1. Das Wasser einen Eigengeschmack hätte und am wichtigsten und somit 2. habe ich nun schon an die hundert Tees mit dem Wiener Wasser getestet und wenn diese "feineren Nuancen" vom Wasser kommen würden, dann würden es auch immer die Selben "feinen Nuancen sein", aber es sind immer andere und sehr vielschichtige, wenn du fleißig meine Berichte gelesen hast, wird dir dies auffallen ;)


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Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

hab ich lange eigentlich fast immer so gemacht, und bei tastings mach ich es auch noch so. mittlerweile nehm ich für "normal" zubereiteten tee (also ausserhalb von tastings) aber auch wasser, das

Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

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Das Wasser keinen Eigengeschmack hätte, das wäre mir neu. Und auch Dein 2. Argument erscheint mir nicht schlüssig.


Für mich ist es nicht verständlich, wieso Wasser mit unterschiedlichen Tees immer wieder die gleichen Nuancen erzeugen sollte. Das würde ja heißen, dass Du immer die gleichen Geschmacksträger hast. De facto ist aber so, dass der Geschmack durch eine Vielzahl von Komponenten bestimmt wird, die auf ganz unterschiedliche Weise mit den im Wasser gelösten Stoffen wechselwirken können.


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Mit dem Wasser ist das so ´ne Sache: entweder man arrangiert sich mit Leitungswasser, wenn dies einigermaßen in Ordnung ist, oder, man begibt sich auf die teilweise sehr mühselige Suche nach einer Alternative. Ich hatte mal ne Zeit, da hab ich die ganzen handelsüblichen, stillen Wässer der Reihe nach durchprobiert und bin dann bei "Vio" gelandet. Das hatte vergleichsweise wenig Calcium-Carbonat, was meiner Meinung nach ausschlaggebend für einen schlechteren Geschmack ist. Ansonsten sollten Mineralien schon enthalten sein, da das Wasser so süßer und lebendiger schmeckt.



Da ist dann auch das Problem mit den Britta-Filtern (ich benutze selber einen): das Substrat in den Kartuschen ist ein Ionentauscher, das heißt, es werden alle Teilchen mit einer Eigenladung, sprich Ionen, aus dem Wasser gefiltert. Das ist zwar zum einen der Kalk, aber auch alles andere, wie z. B. Natrium, Magnesium, etc.. Übertrieben gesagt, ist das Wasser danach so steril, das es fast wie tot schmeckt. Nach den ersten 10 Litern gibt sich das dann, da die Kapazität des Ionentauschers leicht nachlässt und sich die Menge an Mineralien auf einem guten Mittelmaß einpendelt.



Bei einer neuen Kanne wollte ich mal eine Geschmackstest machen und habe die Kanne ganz am Anfang mit kochendem Wasser aufgegossen und das Wasser dann probiert: es waren noch Reste von losem Ton in der Kanne (sichtbar in der Tasse), dass Wasser hat aber richtig süß und angenehm geschmeckt. 


Bearbeitet von Tobias82
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Hallo miig,



vorhin hat sich mal wieder gezeigt, wie begrenzt so manche Aussage auch sein kann: die letzten 2 Jahre war ich mit meinem Wasserfilter sehr zufrieden, dass Wasser war auch extrem hart in der letzten Wohnung. Seit einem Monat wohnen wir in einer anderen Gemeinde mit anderer Trinkwasserversorgung: nach dem letzten Beitrag wollte ich doch mal die Probe machen und hab´ mit normalem Trinkwasser einen Aufguss zubereitet. Der hat spontan besser geschmeckt, muss das in der nächsten Zeit mal genauer beobachten.   nichtsdestotrotz bin ich von dem Britta-System überzeugt...



Darf ich fragen, welche Tees Du trinkst/mit dem Britta-Wasser zubereitest?


Bearbeitet von Tobias82
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Ein paar von Euch haben mein hiesiges Leitungswasser ja beim Treffen im Mai erlebt. Da gab es zumindest keine Beschwerden.


Irgendwann kam mal eine Studie raus, die es zum 3.weichsten Wasser Deutschlands erklärte. Ist das auch gut für Tee? Jedenfalls sind mir bisher nur bei ganz wenigen Tees Unterschiede zum Osmosewasser bei der Arbeit aufgefallen. Daher bin ich mit unserem Wasser sehr zufrieden.


Die letzten Tage war ich in Schwerin - da ist ungefiltertes Leitungswasser echt gruselig.



unernster Modus ein:


Vielleicht sollte ich über die Kleinanzeigen mal ein paar Flaschen unseres Wassers versteigern.


unernster Modu aus.


Bearbeitet von geroha
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  • 2 Wochen später...

So, ich habe es getan und mir einen Wasserfilter (Brita) gekauft. Das Leitungswasser in Hamburg ist für eine Großstadt alles andere als schlecht (kein Vergleich mit dem Gruselwasser in Heidelberg), aber in meiner Wohngegend hat es den Härtegrad mittel bis hart. Das ist für meinen britischen Thermoskannentee (für unterwegs) herzlich egal, aber für japanische Grüntees und auch Oolongs doch nicht das Richtige. Ich habe mit verschiedenen stillen Wassersorten experimentiert, und keins war so, dass ich es dauerhaft hätte für meine Edeltees verwenden wollen. Die einen hatten Eigengeschmack und das ganz neutrale war geschmacklich praktisch nicht da (wäre es nicht nass gewesen, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass da Wasser ist). Für den Tee fand ich das auch nicht so optimal. Nun probiere ich es eben mit dem Filter. 


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Willkommen im Club!


Hier haste mal nen 1000er Stapel Maxtra Filter, die kriege ich immer von Brita per Lastwagen. :)



Nee, aber mein Tipp: mind. die ersten 5 Liter zu den Pflanzen, und danach dem Ding eine bis zwei Wochen Zeit geben, damit es sich an dich und du dich an "es" anklimatisieren kannst ...


Bearbeitet von GoldenTurtle
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Willkommen im Club!

Hier haste mal nen 1000er Stapel Maxtra Filter, die kriege ich immer von Brita per Lastwagen. :)

Nee, aber mein Tipp: mind. die ersten 5 Liter zu den Pflanzen, und danach dem Ding eine bis zwei Wochen Zeit geben, damit es sich an dich und du dich an "es" anklimatisieren kannst ...

Vielen Dank! ;) Ich bin mal neugierig, wie weit ich mit meinen  vier Kartuschen kommen werde.

Das mit der Akklimatisierung ist übrigens nicht tragisch; ich hatte so einen Filter schon mal, als ich in Gegenden mit richtig schlechtem Leitungswasser wohnte. 

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Hallo miig,

[...]

Darf ich fragen, welche Tees Du trinkst/mit dem Britta-Wasser zubereitest?

Hallo Tobias,

entschuldige bitte, das hat jetzt etwas gedauert. Ich trinke viel Phoenix-Oolongs sowie chinesische und japanische Grüntees, und immer mal wieder einen Sheng-Pu Erh, absteigend in dieser Reihenfolge, und bereite mangels Frischwasserquelle alle mit Brita-Wasser zu.

Ich hab hier gar keine Wahl, was den Filter angeht: Ohne ihn bilden sich schwimmende Flecken auf dem Tee und der Wasserkocher kriegt schnell eine Kalkschicht. An Yixing-Geschirr wäre unter diesen Voraussetzungen garnicht zu denken, das wär' ja in kurzer Zeit ruiniert.

Zum Glück ist das Wasser hier nicht mehr so extrem hart wie an meinem alten Wohnort, da war so eine Kartusche nach zwei Wochen durch, während der ich jeden Tag ca. anderthalb Liter Wasser gefiltert hab. Danach hat schon der Wasserkocher wieder eine Schicht bekommen. Hier jetzt hält so eine Kartusche ziemlich genau die geplanten vier Wochen.

Ich nehme an dass mit richtig frischem, weichem Quellwasser schon ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen wäre. Das Ergebnis mit purem Leitungwasser gibt hier ein durchaus interessantes Ergebnis. Um meinen Beitrag von vor zwei Wochen etwas genauer auszuführen, schildere ich mal meinen Eindruck:

Sehr weiches Wasser gibt einen sehr feinen Geschmack und zarte Nuancen können sehr gut wahrgenommen werden. Allerdings wird der Aufguss dann verhältnismäßig kontrastarm und kann fad wirken. Bei hochwertigen Grüntees und grünen Oolongs passt das oft sehr gut.

Mehr Mineralien (wenn z.B. der Filter schon eine gewisse Sättigung erreicht hat, oder eben das Wasser von Grund auf anders ist) bewirken dann eine intensivere, interessantere Tasse, überdecken dann jedoch zunehmend die zartesten Noten. Das stecken Tees um so besser weg, je kräftiger der Grundcharakter ist. Meine heißgeliebten Dan Congs vertragen schon ein bisschen mehr Mineralien, und die Felsentees können nochmal mehr ab, bevor ich es wahrzunehmen glaube dass sie deutlich an Charakter verlieren.  Zwischendrin gibt es wohl viele verschiedene, interessante Kombinationen, die zu verschiedenen Tees, Stimmungen und Geschmäckern besser oder schlechter passen können.

Da gibt es auch interessante Variationsmöglichkeiten: Ich habe meinen Favoriten, einen Huang Zhi Xiang der gehobenen Klasse mit in den Urlaub genommen und der kam so anders raus dass ich erstmal dachte, ich hätte mich bei der Teeauswahl vergriffen. Er war nicht deutlich besser oder schlechter, sondern hat ein signifikant anderes Profil entwickelt, das sich auch während mehreren Zubereitungen ziemlich  genau gehalten hat. Seitdem hab' ich das ein paarmal probiert und bin zum Teil beeindruckt, welch neue Facetten da noch zu entdecken sind. Somit bin ich schon der Meinung dass es nicht nur besseres und schlechteres Wasser gibt, sondern auch noch unterschiedliche Wassercharaktere, je nach Zusammensetzung, und dass dies sich auch auf den Tee auswirken kann.

OT: So, jetzt noch kurz mit dem Hund raus, und dann aber schnell ins Bett -_-

Bearbeitet von miig
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Das hatte vergleichsweise wenig Calcium-Carbonat, was meiner Meinung nach ausschlaggebend für einen schlechteren Geschmack ist. Ansonsten sollten Mineralien schon enthalten sein, da das Wasser so süßer und lebendiger schmeckt.

Der Calcium- und der Magnesiumgehalt bestimmt die Härte des Wassers. Daher müsste deine Beobachtung schon richtig sein, Tobias.

Wurden eigentlich schon Marken, außer VIO, genannt? "Volvic" und "Blackforest still" sind auch noch weiches Wasser. Ich meine auch noch "Vittel", bin mir aber nicht sicher.

Bisher habe ich immer das Lidl Wasser für Tee verwendet. Allerdings haben die, offensichtlich schon etwas länger, den Quellort gewechselt. Das Wasser ist nicht mehr ganz so weich und kommt jetzt aus der Quelle "Jessen", anstatt "Kirkel".

Das heißt, ich müsste mich mal nach Alternativen umschauen.

Verwendet jemand Wasser von einem Discounter? Volvic und co. sind mir nämlich auf Dauer zu teuer, um damit Tee zu kochen.

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Verwendet jemand Wasser von einem Discounter? Volvic und co. sind mir nämlich auf Dauer zu teuer, um damit Tee zu kochen.

Hab ich schon gemacht. Da waren gute und weniger geeignete dabei. Wenn du eins findest, das dir geschmacklich zusagt, spricht nichts dagegen, das auch zu verwenden, denke ich.

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In "Kirkel" waren, meine ich, insgesamt wenig Mineralien drin. Daher kann es gut sein, dass es "fad" geschmeckt hat. Ähnlich wie Stefan würde ich auch vermuten, dass viele Mineralien ( nur welche?...) eine gewisse "Süße" im Wasser hervorrufen. "Rheinfels Quelle" hatte ich als süßes Wasser in Erinnerung.

Unerklärlich ist für mich der Geschmacksunterschied von Volvic und Vittel. Beides sind weiche Wasser und schmecken doch deutlich anders. Vittel schmeckt wie Leitungswasser (Ruhrgebiet, zählt noch als weiches Wasser). Volvic schmeckt, finde ich, deutlich runder - besser.

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Von wegen Leitungswasser: ich hab´ ne Zeit im Vogelsberg in Hessen gewohnt. Das Gebiet gilt als einer der großen erloschenen Vulkane und hat


einen sehr geringen Kalkanteil, da Basalt im Boden. Das Wasser ist so extrem weich, dass ich nach drei Jahren (!!!) nicht einmal den Wasserkocher


entkalken musste. Das war die Anfangszeit mit Tee... 



Darum hat anfangs jedes andere Leitungswasser so extrem kalkig und hart geschmeckt, dass ich direkt auf Flaschenwasser umgestiegen bin...


Jetzt, wiederum zwei Jahre später muss ich feststellen, dass Leitungswasser (so um die Härte 11°) auch seine Vorteile hat und der Tee deutlich


voller schmeckt. 



Leider zeigt sich das auch in den Kännchen, wo ich heute zum ersten Mal eine weiße Kalkspur entdeckt habe und ich mich jetzt frage, ob ich lieber


volleren Geschmack haben, oder meine Kännchen ( :wub: ) vor dem Kalk schützen will. Wie sind Eure Erfahrungen mit Ablagerungen in der Kanne?



@miig: es scheint wirklich einen Unterschied zu machen, welche Sorte Tee ich mit welchem Wasser zubereite. Bin allerdings noch nicht soweit, eindeutige


Unterschiede schmecken/benennen zu können. Wir werden sehen...


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Leider zeigt sich das auch in den Kännchen, wo ich heute zum ersten Mal eine weiße Kalkspur entdeckt habe und ich mich jetzt frage, ob ich lieber

volleren Geschmack haben, oder meine Kännchen ( :wub: ) vor dem Kalk schützen will. Wie sind Eure Erfahrungen mit Ablagerungen in der Kanne?

Unglasierte Kännchen habe ich nie mit Leitungswasser aus dem Hahn verwendet. Vorher nahm ich stilles Mineralwasser, heute gefiltertes Wasser. 

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Jetzt, wiederum zwei Jahre später muss ich feststellen, dass Leitungswasser (so um die Härte 11°) auch seine Vorteile hat und der Tee deutlich voller schmeckt. 

Wir kommen gemeinsam dem Mysterium von Fersi immer mehr auf die Spur. Ich habe dazu aber auch positives in die andere Richtung zu berichten: ich kann besser die Teemenge erhöhen, ohne dass es so schnell zum Overkill kommt wie mit ungefiltertem Wasser. Ich meine negative Entwicklungen entstehen mit gefiltertem Wasser erst später. Es ist eine tiefere Reinheit.

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In verschiedenen Blogs und anderen Quellen aus dem Internet ließt man öfter über die Bedeutung von Wasser auf den Geschmack von Tee. Bisher habe ich


immer nur nach dem Kriterium "je weicher, desto besser" die Wasserqualität beurteilt, in letzter Zeit zeigt sich doch immer deutlicher, wie vielseitig der Einfluss


von verschiedenen "Wässern/Qualitäten" auf den Tee ist.



Hab von ´nem Nachbarn mal so alte Pökeltöpfe aus Steingut bekommen und darin das Wasser für den Wasserkocher aufbewahrt. Eventuell wäre das eine 


Möglichkeit, dass Wasser mit dem Filter zu entkalken, aber über die alten Töpfe aus Ton dem Wasser Mineralien zurück zu führen. Hilft vielleicht nicht bei feinem, grünen Oolong, aber für pu´s könnte das geeignet sein...



Hat jemand Erfahrung mit Wasser in Tongefäßen? 

Bearbeitet von Tobias82
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mit tongefäßen und steingut hab ich auf dem gebiet keiner erfahrung aber mich erinnert es an die kanistergeschichte. angeblich sollen sich ja die schwebstoffe incl. kalk nach ein paar tagen unten absetzen und wenn der kanister groß genug ist immer schön von oben abschöpfen. habs oft in china gesehen, hier findet mans höchsten noch als regentonne


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Ok... bei Kalk ist das mit den Schwebstoffen so ne Sache, da der ja meist in gelöster Form vorliegt. Durch abkochen kann man wohl eine


gewisse Menge ausfällen, die sich dann absetzt... 



was nimmst Du für Wasser bei Euch in Worms? Wie verhält es sich bei den Steintees die Du zur Zeit trinkst? 


Bearbeitet von Tobias82
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ich trinke eigentlich nur noch aus dem brita filter tee. alles andere wäre sensorischer selbstmord. 



wasserkästen will ich nicht schleppen, weil meine frau allein trinkt pro tag im grandpa style 5L. benutze aber annamax nach dem tollen test der hier vor ein paar monaten gemacht wurde. kommt mir sogar noch ticken besser vor als brita original filter. felsentees oder steintees trinke ich nur sproradisch. habe in den letzten wochen durch einige zufälle meine kaum vorhandene liebe zu shu pu neuentdeckt.


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meine frau allein trinkt pro tag im grandpa style 5L.

...

benutze aber annamax nach dem tollen test der hier vor ein paar monaten gemacht wurde. kommt mir sogar noch ticken besser vor als brita original filter.

5L!?! Pu(h). Ich habe neulich gehört, gemäss neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sei zu viel zu trinken genauso schädlich wie zu wenig.

Annamax? Ist das der von DM?

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kaum pu, nur wenn ich es extra vorher eine schriftliche Einladung mit bitte für terminfindung verschicke. ansonsten Jasmin und andere grüntees, manchmal auch hongcha oder leichte oolongs. (chauvi-modus an) mädchentees eben (chauvi-modus aus) :P



wo es im Einzelhandel annamax filter gibt weiss ich gar nicht. habe sie bisher nur über ebay bezogen


Bearbeitet von chenshi-chinatee
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    • Von JuliusHgn
      Hi, 
      Wasser ist ja gerade im Zusammenhang mit Tee ein großes Thema, aber natürlich auch so. 
      Wir haben in Berlin wirklich sehr hartes Wasser und viel Kalk. Wenn man das Wasser nicht filtert, kann man den Wasserkocher alle 2 Wochen sauber machen. 
      Durch Zufall bin ich auf die Wasserfilter von Maunawai gestoßen und mit dem Filter eigentlich sehr zufrieden. 
      Ich finde den auf jeden Fall besser, als die ganzen Britta Filter etc. 
      Ich finde es aber sehr schwer zu dem ganzen Thema Informationen zu finden, da es dazu viel Affilliate Seiten gibt und einem schnell "erklärt" wird, wie schlimm unser Leitungswasser doch ist. 
      Kennt sich jemand hier mit den gesundheitlichen Aspekten von gefiltertem Wasser aus? 
    • Von Gyro
      Grundsätzlich scheint es ja so zu sein, dass Tees und Infusionen entweder mit kochendem (100° C) oder mit heißem Wasser (80° C) infundiert werden sollen. Wenn ich mich richtig erinnere wird für Schwarztee 100° C empfohlen und für Grüntee 80° C.
      Besteht da tatsächlich ein Unterschied, und wie ist der begründet? Geht es da um Geschmack? Gibt es eine Faustregel?
      Mich interessiert Euer Wissen und Eure Meinung dazu.
      Danke.
    • Von Molo
      Hallo zusammen 
       
      Als Neuling in diesem Forum sage ich zuerst einmal ein herzliches Hallo in die Runde, beigefügt an eine etwaige Entschuldigung falls dieses Thema schon so behandelt wurde, ich es jedoch übersehen habe.
      Zuerst zu meiner Backgroundstory: Als starker Raucher war mein Alltag sehr fest ritualisiert und bestimmt durch die Glimmstängel. Dies wollte ich ändern und durch neue Rituale/Zeremonien ersetzen. Dabei erinnerte ich mich an eine Zeit vor 10 Jahren wo ich regelmässig bewusste Auszeiten mit der Zubereitung und Konsum von Tee durchführte.  Diese Erinnerung nahm ich als Einladung um das Rauchen durch bewusstes Tee trinken zu ersetzen. Hierfür befinde ich mich nun schon seit knapp drei Wochen (Rauchfrei!) in einem Steinhäuschen tief in den Schweizerbergen abseits der irdischen Verlockungen (Tee selbstverständlich nicht gemeint, wenn man dies überhaupt als eine Verlockung bezeichnen kann ). seit drei Wochen zelebriere ich nun jeweils morgens eine Matcha-Zeremonie und am Abend eine Sencha-Zeremonie (jeweils in kurzer Form und nicht in der mehrstündigen, traditionellen Variante ). Tags durch begleitet mich der Mate. (Koffeinkonsum wohl eher ausgeprägt bei mir  ). Die Lust nach Rauch in der Lunge ist zwar noch da, doch habe ich mich schon lange nicht mehr so energetisch und ausgeglichen gefühlt. In zwei Wochen geht es zurück in die Zivilisation. Hierfür möchte und werde ich meine täglichen Teezeremonien ausweiten. Was auch bedeutet, dass weitere Utensilien rund um meine täglichen Teeauszeiten hinzukommen werden. Bevor ich nun jedoch (zu viel) Geld in Dinge investiere, welche ich in einer Form schon zuhause habe, dachte ich Frage mal lieber bei routinierten Teegenossen nach.
      Die erste Frage dreht sich um das Warm halten von Wasser um die 60C°-80C°. Ohne das ich einen Wasserkocher benötige, welcher Strom frisst nur um das Wasser warm zu halten. In der Hoffnung das jemand hier ähnliche Erfahrung bereits gemacht hat, ohne das ich einen Thermostat für die Wassertemperatur kaufen muss. 
      Vor meiner Abreise in die Bergen stolperte ich in einer Brockenstube über eine Eisengusskanne mit Stövchen (Platz für ein Teelicht), welche ich ohne gross nach zu denken gekauft habe (Dachte mir dabei nur: "oh wie praktisch und schick. so etwas hatte ich noch nie. Will. Ich. Kaufen!"). Die steht nun bei mir zuhause und wartet auf mich. Jedoch ist meine aktuelle Überlegung nicht den Tee dort drin warm zu halten, sondern Wasser welches ich im Vorfeld aufgekocht habe.
      Ich fand weder im Forum noch im Internet die explizite Fragestellung bzgl. Wasser in einer Eisengusskanne mit Stövchen warm zu halten. Oha... mir fällt auf das ich sehr weit ausgeholt habe um die erste Frage zu formulieren (gebe mir Mühe, dass es bei der zweiten Frage nicht so lange dauert ).
      Frage 1: Wie warm haltet sich bzw. wird das Wasser in einer Eisengusskanne, gibt es hierbei etwas zu beachten? 
      Nach weiteren Recherchen im Internet stolperte ich über die Warnung, dass man bei Eisengusskannen darauf achten sollte, dass sie innen nicht beschichtet sind. Daher die nächste Frage. Juhu, habe mich dieses mal kurz gehalten 
      Frage 2: Wie erkenne ich eine mögliche Beschichtung in der Kanne? Hatte noch nie eine Eisengusskanne. Sieht oder/und spürt man das?
      Leider kann ich nicht sagen aus was für einer Manufaktur bzw. Fabrik diese kommt. Kann ich erst überprüfen, wenn ich zuhause bin.
       
      Je nach Antwort werde ich mir wohl einen Wasserkocher für kleine Wassermengen zu tun. Mit der Eisengusskanne könnte ich eben guten gewissen den grossen brauchen, da ich so gleich das Wasser für den Matcha und danach den Mate warm halten kann. Doch hierfür habe ich keine Frage, da ich schon sah, dass es extra Wasserkocher für kleine Mengen gibt. Bei Empfehlungen habe natürlich immer zwei offene und dankbare Ohren.
      Ich bedanke mich bei allen die sich die Mühe machten bis hierhin zu lesen um schlussendlich nur zwei (ich korrigiere dreieinhalb) Fragen  vorzufinden. 
       
      Ich wünsche allen einen erfüllten Sonntag und einen Tee der in der perfekten Länge ziehen konnte.
       
      Es grüsst herzlich,
       
      Molo
       
    • Von Mandalorian
      Hallo zusammen und Guten Abend!
      Ich lese bereits seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe mich die letzten Wochen hart um die Theorie gekümmert.
      Ich bin 40 Jahre und immer ein absoluter Kaffee Junkie gewesen. Ich habe in meinem Leben bzw. an meiner Lebensweise aber in den letzten Jahren viele Dinge geändert. Seit vergangenem Oktober habe ich meinen Kaffee Konsum stark heruntergeschraubt (Max 3 Becher am Tag)und bin vermehrt auf Tee umgestiegen. Bisher habe ich nur Beuteltee (primär Kräuter mit schärferer Note) getrunken aber trotzdem Gefallen daran gefunden und Lust auf mehr bekommen.
      Das Thema Tee begeistert mich und ich möchte gern tiefer in die Welt eintauchen. Heute war ich im lokalen TG Geschäft und habe mir voller Euphorie eine kurze Beratung geben lassen und zwei Teesorten mitgenommen (Japan Sencha Nr. 700 und Darjeeling Orange Valley TGFOP Nr. 222). Ich möchte erst einmal anfangen und fand das mit diesen beiden Tees auch sehr sinnvoll.
      Hänge aber immer noch Inder Theorie weil mir Utensilien fehlen um den Tee zubereiten zu können. 🙄
      Das Angebot erschlägt mich und viele Threads verwirren mich und ich bräuchte mal Rat. 

      Habe von Hario die Zen mit 300ml gefunden, welche mir für meine Zwecke zusagt (viel Unterschiedliches probieren mit unterschiedlichen Blattgrössen). Dazu hätte ich mir jetzt noch eine separate einfache Glas Ausschankkanne genommen um mehrere Aufgüsse machen zu können. Parallel würde ich mir noch einen günstigen Gaiwan gönnen um alternativ zubereiten zu können. 
       
      Zu guter letzt würde ich mir noch ein Teethermometer dazu nehmen.
      Haltet ihr meinen Plan für das jetzige Stadium für sinnvoll? Ich möchte noch nicht allzuviel Geld ausgeben und mich erst einmal langsam einleben und probieren.
      Danke und viele Grüße aus Dortmund 
      der Mandalorianer
    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      mir ist ja vor allem wichtig, dass Tee rückstandsfrei hinsichtlich Pestiziden ist (entsprechende Zertifikate werden von vielen Händlern beigebracht oder eben klassisch "Bio") und möglichst fair produziert und gehandelt wird. Zudem schätze ich weiches Wasser. Das ist so die Grundlage meines Teekonsums.
      Denn meine Zubereitungsformen sind einfach nicht auf eine Formel zu verdichten. Angesichts der zahlreichen Tee-Kulturen, die es auf der Welt gibt, und meiner individuellen Notwendigkeiten/Wünsche hinsichtlich situativer Teezubereitungen, schwanken meine Zubereitungsformen immens.
      So habe ich in den USA meinen Tee immer ganz anders gekocht als in den verschiedenen Städten in Deutschland, England oder Österreich, in denen ich länger gelebt habe (etwas weniger lang war es in der Türkei und Georgien). Ich trinke offenbar - es liegt ganz sicher am Wasser vor Ort (auch wenn ich es filtere) - in jeder Stadt mehr oder weniger andere Sorten Tee und bereite ihn entsprechend anders zu. Das wird auch immer durch die Speisen, die ich zudem in diesen Städten zu mir nehme, zusätzlich beeinflusst.
      Aber ich verändere meine Zubereitung auch noch hinsichtlich anderer Faktoren: Trinke ich Tee draußen oder drinnen? Zu welcher Jahreszeit? Mit welchen Menschen (Kollegen, Freunde, Familie - oder allein)? Morgens, mittags, abends, nachts? Mit welcher Wirkungsabsicht (belebend, beruhigend, gesundheitsfördernd, einfach nur so...)? Zu den Mahlzeiten oder zwischendurch? Das beeinflusst nicht nur die Art meiner Zubereitung, sondern auch die Art des verwendeten Tees, des Trink- oder Transportgeschirrs.
      Da ich jetzt gerade, die Lockdowns lassen grüssen, meine Haushalte zum Teil "fusioniere", habe ich eine Menge Kannen und Schalen zusammengetragen.  Es gibt offenbar gewisse "Cluster": Ich hätte es nicht gedacht, aber wenigstens hinsichtlich der Quantität sind Glas- und Eisenkannen wohl meine Favoriten. Glas nehme ich für Früchte- und Kräutertees und Tees, die einfach schön zu betrachten sind, wenn sie im Wasser schwimmen. Glas ist auch super zu reinigen. Und die Kosten sind auch nicht zu hoch. Dann habe ich allein drei 0,3l Eisenkannen, eine 0,7 und einen Testsubin. Die Eisenkannen sind meine "Arbeitspferde", vor allem die kleinen Kannen, da ich - im Unterschied zu vielen, die hier posten - gerne Tee in kleinen Kännchen aufgieße, ihn in der Kanne behalte und dann aus einer kleinen Schale trinke. Die Eisenkannen speichern die Temperatur sehr gut und ich finde sie auch schön. Einige sind jetzt so 15 Jahre alt oder älter. Sie riechen nicht und haben nur in einem Fall an der Tülle etwas Rost. Er stört mich aber nicht. Ich habe auch mit den Besonderheiten der Emaille in den Kannen zu leben gelernt. Der Tetsubin dient nur der Aufbewahrung heißen Wassers.
      (EIGENTLICH wollte ich hier mal einen Langzeitvergleichstest von einer 0,3l IWACHU Teekanne und einem baugleichen Nachbau aus China posten. Aber da Eisenkannen hier im Forum ja in der Regel erheblich schlechter wahrgenommen werden als Tonkannen - eine Meinung, die ich überhaupt nicht teile - und angesichts der generellen Skepsis gegenüber Massenprodukten aus China, denke ich, dass ich eine Diskussion meiner Überlegungen und Erfahrungen erst in einem Moment größter Gelassenheit meinerseits posten kann 🙂 . Auf den warte ich jedoch selbst schon seit geraumer Zeit. Zudem braucht das Schreiben hier zumindest für mich immer etwas Zeit. Möglicherweise ahne ich aber auch, dass Eisenkannen ohnehin unter den Teetrinker:innen hier einen so schlechten Ruf haben, dass die von mir wahrgenommenen Unterschiede und Gemeinsamkeiten eigentlich gar nicht ins Gewicht fallen, mein Vergleich daher die Meinung nicht mehr abrunden wird).
      Dann habe ich eine 250ml Tonkanne (China), eine 200ml Shiboridashi (Japan) und ein hübsches 150ml Kännchen (Taiwan). Ich hatte noch ein paar mehr, aber ich zerschlage schönes Porzellan gerne (häßliches überlebt, wie die chinesische Tonkanne...). In der Shibo bereite ich gerne hochwertigeren Grüntee zu, wenn ich Besuch bekomme, in der kleinenn Kanne Pu-Erh (jedoch seltener, ich mag den doch recht charakteristischen Geschmack nur dann und wann). Die chinesische Kanne verwende ich eigentlich gar nicht mehr. Weitere Kannen aus glasierter Keramik (ich hatte einige sehr hübsche von ZERO) verschenke ich seit geraumer Zeit an Freunde und Familie, da diese Kannen zumindest bei mir immer tropften. Was das einzige ist, was mich an Kannen stört!
      Hinsichtlich des Tees, den ich aufgieße, habe ich nach dem Blick auf die kleinen Teepackungen, die bei mir herumstehen, rein quantitativ mehr Grüntee und Oolongs in Auswahl. Ich weiß aber, dass ich in anderen Ländern gerne auch mehr Schwarztee trinke. Ich mag morgens eher den frischen Geschmack des Grüntees und - je später der Tag - um so stärker kann der Tee oxidiert sein. Und: Je dunkler die Tasse umso kälter das Wetter. Gaba kenne ich erst seit ein paar Wochen (bei Oolongs), das scheint die Zeit des Teekonsums deutlicher in den Abend zu verlängern. Ich mag an Tees offenbar jeden und alles. Preislich bleibe ich aber in der Regel klar unterhalb der Schwelle von 150€/Kilo. Es gibt sicher mal irgendeinen handgefalteten Grüntee oder so, der wahrscheinlich mehr gekostet hat, aber so einen trinke ich nur ganz selten. Ich vergreife mich manchmal leider, wenn ich in einem anderen Land Tee kaufe und im Kopfrechnen einen falschen Preis umrechne, und kaufe dann auch mal so einen Tee. Für "Haustee", den ich zu wenigstens 60% trinke, bleibe ich aber deutlich unter der Schwelle von 50€/Kilo.
      Neben meinem Eingangsstatement kann ich abschließend bilanzieren, dass ich seit über 30 Jahren sehr gerne mehrfach täglich preiswerten Tee offenbar meist aus ramponierten Eisenkannen trinke - und mir das wirklich von Herzen Freude bereitet. Ich bin sehr gerne hier und profitiere von den Erfahrungen und geschmacklichen Vorlieben, die in den Postings anderer User deutlich werden, denn ich dachte sehr lange, ich würde viel zu viel Geld für Tee und Zubereitungskram ausgeben. Aber offenbar bin ich hinsichtlich meiner Ansprüche deutlich unterhalb der Schwellen, die für richtige Teekenner:innen zu einem kultivierten Genuss dazugehören. Doch habe ich dank dieser Einblicke nun angefangen, viel intensiver über Tee nachzudenken. Vielleicht sind meine Geschmacksnerven ja auch noch nicht zu ruiniert, um wirklich guten Tee in den kommenden Jahren geniessen zu können und mir hier entsprechenden Appetit zu holen! Die Hinweise auf diverse Online-Händler haben mein Spektrum immerhin schon immens bereichert.
      (Ich schreibe nur selten, dann aber leider immer zu lang. Wer es bis hierhin geschafft hat: "Danke!")
      LG Stefan
      (Ich habe gerade nachgeschaut: Ich habe auch drei in Papier gewickelte Pus, die wohl etwas teurer waren. Aber die liegen eigentlich nur so herum, da ich immer nur ganz wenig Puerh trinke - und wohl auch ganz ohne auskommen könnte. Aber manchmal schmecken sie halt doch. Das ist wie mit gutem Whiskey...)
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