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Gyokuro 'Uji' Test, Meinung, Cliente


MrHilarious

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Hey Leute,

ich habe mir vor ein paar Monaten von Chasen den Gyokuro 'Uji' bestellt und ihn mit der etwas unklassischen Methode zubereitet. Also 65°C und 1min 15sek.. 3g auf 250ml. Was haltet ihr davon? Macht es Sinn diesen Tee so Zubereiten? Wie trinkt ihr Gyokuro bzw. gibt es auch Leute unter euch die ihren Gyo so trinken?

 

 

15€ pro 50g:  shop.chasen.de/product_info.php?products_id=11

 

 

Meine Meinung zu diesem Tee:

 

 

Bisher war dieser Gyo mein erster und ich wollte für das erste nicht übermäßig viel ausgeben und mir erst ein Bild von dem Tee machen. Zusätzlich vom Gyo habe ich mir auch noch ein Halbschattentee bestellt ( shop.chasen.de/product_info.php?products_id=112). Was mir sofort am Gyo aufgefallen war, dass dieser im Gegensatz zum Halbschattentee wie Kabusecha im Abgang ein sehr fleischig, vollen Nachhall hat. Was ich als den einzigen Unterschied zum Kabuse empfinde. Ansonten war er Geschmacks mäßig komplett auf der gleichen Länge wie der Kabuse. Die komplette Enttäuschung lag aber darin, dass ich ihn nur 1 mal Aufgießen konnte. Der Geschmack beim zweiten Aufguss war komplett wässrig und einfach nur ausgelaugt. Der Halbschattentee von Uji ganz zu schweigen, kein Vergleich mit dem Kabuse von Keiko.

 

Desweiteren habe ich mein ersten Kabusecha Nr. 1 von Keiko getrunken. Dieser Tee hatte mich für den selben Preis komplett überzeugt und man konnte diesen Tee auch getrost das 2 oder 3 mal aufgießen. Er war Qualitativ enorm hochwertig. Bei Keiko kann ich davon ausgehen, dass ich Qualitätsware bekomme und das für auch ein Vernünftigen Preis. Was meint ihr dazu?

 

 

Momentan bin ich an einem Standpunkt an dem ich Preislich an einer Kippe des Vertrauens gegenüber Händler und der subjektiven Empfindung für Tee stehe. Den Hype und die Ausnutzung des Clientes mit Einbezogen. Meinungen hierzu und vlt. auch Nennung verschiedener unäbhängiger Händler herzlich willkommen.

 

 

Gruß

 

 

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Hallo Mr. Hilarious, 

willkommen, aber vielleicht magst Du Dich erst einmal kurz hier vorstellen? http://www.teetalk.de/forum/58-neu-hier-vorstellungen/

Tees von Keiko sind hervorragend, bedienen aber nur eine begrenzte Sparte/Sorten, d.h. es gibt durchaus noch mehr zu entdecken. Einige Sorten wie z.Bsp. zwei der drei Shinchas und einige der Matchatees sind fantastisch. Vor allem die Frische der Pulvertees aufgrund der Vermahlung vorort in Diepholz. Einige Tees haben nicht unbedingt das beste PLV, z.Bsp. bei den einfacheren Sorten wie Sencha gibt es für ähnliches Geld deutlich mehr Qualität.

Der Begriff "unabhängige Händler" wiederspricht sich eigentlich schon von selbst, oder?

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HI,



das ist richtig, dass war vlt. etwas blöd formuliert. Also mit unabhängiger Händler meinte ich eig. einfach jemand mit konstanter Qualität, Philosophie und ggbf. Produzent aus erster Hand mit durchgehendem Konstrukt. Vorallem mit Angaben die genau Beschreiben wo ein Tee herkommt. Der eig. Sinn dahinter ist der, dass ich eig. gar nicht genau weis für was ich soviel bezahle, da ich den Betrieb nicht kenne. Da der Hintergrund einfach sehr verschwommen ist. Vlt. müsste ich hierfür auch einmal nach Japan reisen ;). Bei Tees in der höheren Preisklasse ist mir so etwas enorm wichtig. Momentan sehe ich kein Grund für Gyokuros 20-30€ zu zahlen, wenn ich doch auch nur im geringsten etwas über den Betrieb weiß. Zumal wie ich oben schon beschrieben habe die Qualitätsunterschiede von den verschiedenen Händlern unter den gleichen Preisen enorm schwanken. Die Doku kennen vlt. viele von euch:



>https://www.youtube.com/watch?v=6U8iARo5Qnw



Beispiele und Einblicke wie der Tee gehandhabt wird. Von dem Rede ich.


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Es gibt in Deutschland, abgesehen von uns *räusper*, eine ganze Reihe seriöser Teehändler die auf japanische Tees spezialisiert sind mit autenthischer Teeleidenschaft die auch wissen woher ihre Tees stammen und wie sie produziert wurden. Möglicherweise auch in Deiner Nähe, also wo Du hingehen kannst und vielleicht sogar eine Verkostung mit erleben und Dich durschschlürfen darfst. Entweder guckst Du die Händlerliste nach PLZ hier im Forum durch oder wenn Du Deinen Wohnort hier öffentlich nennen magst, dann bekommst Du sicher gute Tipps für gute Händler.  ;)


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 und ggbf. Produzent aus erster Hand mit durchgehendem Konstrukt. Vorallem mit Angaben die genau Beschreiben wo ein Tee herkommt.

Dann musst du direkt in Japan bestellen. Es gibt ein paar wenige "Direktvermarkter", ansonsten ist vielleicht eine Plattform wie Yunomi eine Alternative. Da werden die Farmen auch vorgestellt (cave: die bauen den Shop gerade um, möglich, dass nicht alles schon online ist wie zuvor).

Der eig. Sinn dahinter ist der, dass ich eig. gar nicht genau weis für was ich soviel bezahle, da ich den Betrieb nicht kenne. [...] Momentan sehe ich kein Grund für Gyokuros 20-30€ zu zahlen, wenn ich doch auch nur im geringsten etwas über den Betrieb weiß.

Und die erwähnten €20 bis €30 veranschlagst du auf welche Menge? Sagen wir mal, für 50g Gyokuro, das ist allenfalls Mittelmaß. Gute Gyokuros starten m.E. weit höher.

Zumal wie ich oben schon beschrieben habe die Qualitätsunterschiede von den verschiedenen Händlern unter den gleichen Preisen enorm schwanken.

Ich weiß nicht genau, woran du das festmachtst. Ich glaube auch, dass man eine Vielzahl von Tees einer Sorte, von verschiedenen Quellen trinken muss bis man da halbwegs etwas zu sagen kann.

Was die mittlerweile schon fast überstrapazierte Doku angeht... Ich weiß nicht, ob man es nur daran festmachen sollte und nicht mittlerweile einem älteren Film zuviel Gewicht beigemessen wird. Betriebe können sich übrigens ändern - in beide Richtungen. Ich mag den Tee von Kazuo Watanabe, aber wahrscheinlich gibt es viele Bauern wie ihn, er hatte nur das Glück dass dieser Film über ihn und seinen Tee ist. Danach wurde sein Tee viel im Westen angeboten. Er ist gut, ja, aber deswegen alle anderen übersehen?

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HI,



also generell waren die 20€-30€ auf 50g gesehen ja. Bin im Raum Stuttgart / Ulm und Stuttgart bevorzugt ;). Das ist mir bewusst das es sinnvoller ist mehr Vergleiche zu haben, was aber nicht heißt, das eine vom anderen nicht auseinander halten zu können. Was die Doku betrifft, das war auch nur ein Paradebeispiel, weshalb ich ja auch hier bin um neue Verkäufer zu finden und mir Tipps zu holen.



Gruß


Edited by MrHilarious
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Und die erwähnten €20 bis €30 veranschlagst du auf welche Menge? Sagen wir mal, für 50g Gyokuro, das ist allenfalls Mittelmaß. Gute Gyokuros starten m.E. weit höher.

Zu den Gyokuros, vlt. findet sich jemand der mir ein typischen Gyokuro empfehlen kann, der auch Qualitativ auf der dementsprechenden Welle ist.

Der Gyokuro 'Uji' war für mich sehr enttäuschend. Sollte das der ursprüngliche Geschmack des Gyokuros sein werde ich die Finger davon lassen. Gibt es hier jemand der ihn schon probiert hat?

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Um auf Deine Verkostungserfahrung zurückzukommen. Ich möchte Dir raten, "japanisch" aufzugießen, also relativ viel Tee und wenig Wasser. Dann dürfte es auch bei diesem Tee, den ich zugestanden nicht kenne, mit Mehrfachaufgüssen klappen.  



Zu der Preisfrage. Gyokuros sind immer recht teuer und deshalb ist es, wenn man auf den Preis achten muss oder möchte (ich halte das für völlig legitim), zu überlegen, lieber Kabuse-Cha oder Sencha zu kaufen. Zum Preis eines mittleren Gyokuro erhält man schon einen ziemlichen guten Kabuse oder Sencha. PS: Im was habe ich heute in der Tasse-Faden findest Du einen kurzen Verkostungsbericht vom letzten Sonntag eines eher etwas günstigeren Gyokuros.


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Gyokuro wird, wenn traditionell zubereitet (dafür muss er allerdings von hinreichender Qualität sein!) sehr konzentriert zubereitet. Der Geschmack ist entsprechend intensiv und gefällt nicht jedem. Teilweise ist es sicher "an aquired taste". Er ist mit Sicherheit nicht mit der Zubereitung und dem Gyokuro zu erzielen den du probiert hast.



Ich finde es schwierig dir zu raten, weil ich immer noch nicht weiß, was du suchst. Ich habe manchmal den Eindruck, dass Gyokuro wie Matcha der neue Hype ist. Wohlgemerkt: ich sage nicht, dass das bei dir so ist, aber ich bezweifle etwas ob du deine Erwartungen realistisch sind. Du schreibst, dir ist die Herkunft und Qualität wichtig, es muss dir bewusst sein, dass diese auch ihren Preis hat?



Es gab einen sehr schönen Gyokuro von TG, den Nozomi, allerdings soll er aus dem Programm gehen und es kommt sehr auf die Filiale an. Vorteil: einen TG gibt es garantiert auch in deiner Nähe. Nachteil: teurer, aber wie schon gesagt, guter Gyokuro kostet eben.


Edited by seti17
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Also 65°C und 1min 15sek.. 3g auf 250ml. Was haltet ihr davon? Macht es Sinn diesen Tee so Zubereiten? 

3g auf 250ml Wasser scheinen mir arg wenig. Da würde ich mindestens zu 5g tendieren, und auch dann ist die Zubereitung eher nach typischer Sencha-Art. 

also generell waren die 20€-30€ auf 50g gesehen ja. 

Wie Seti schon sagte, ist dies für Qualitätsware sehr knapp bemessen. Da musst du schon ziemliche Abstriche machen.

Zu den Gyokuros, vlt. findet sich jemand der mir ein typischen Gyokuro empfehlen kann, der auch Qualitativ auf der dementsprechenden Welle ist.

Wenn du vor Bestellungen in Japan (Englisch) nicht zurückschreckst, würde ich dir den Kanro Gyokuro von Ippodo empfehlen. In diesem Preissegment ist dies für mich immer noch eines der besten Produkte, welches einen typischen Gyokuro-Geschmack vermitteln mag. 

Edited by theroots
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Zu der Preisfrage. Gyokuros sind immer recht teuer und deshalb ist es, wenn man auf den Preis achten muss oder möchte (ich halte das für völlig legitim), zu überlegen, lieber Kabuse-Cha oder Sencha zu kaufen. Zum Preis eines mittleren Gyokuro erhält man schon einen ziemlichen guten Kabuse oder Sencha.

Also generell hat Ralph hier genau meine Lage getroffen. ;) Ich bin mir sicher das ich Gyokuro nicht sehr oft trinken werde, da ich auf Dauer niemals soviel ausgeben würde. Sollte sich dementsprechend ein Gyo finden der die Werte vom Kabuse noch übertrifft und preislich stimmt könnte ich mir vorstellen ein Gyo hin und wieder zu trinken. Was aber jetzt nicht unbedingt heißt, dass ich davon abgeschreckt bin einmal ein non Plus Ultra Gyo zu kaufen der dann dementsprechend kostet und ich mir ein Bild davon machen kann. Wobei ich hier aber eher auf die westliche Teezubereitung tendiere.

Dazu was ich suche ist dementsprechend ein Gyo den man vlt. auch mal etwas öfter trinken kann ggbf. als Lieblingstee deklarieren kann. Was besonderes aber dementsprechend nichts ultimatives. Aber wie ihr schon mehrmals beschrieben habt werde ich da nun vlt. wirklich hingegen auf Kabuse ins Fettnäpfchen treten. Zumal ich Angst davor habe den Gyo auf japanische Art zu trinken :D. In diesem Sinne wären das ja nur ca. 4-5 Aufgüsse pro 50g. Und ich glaube das die japanische Zubereitung mir nicht Zusagen wird.

Muss ich bei japanischem Import auf irgendetwas achten? Also generell hab ich mir das schon öfters überlegt.

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Naja, ich persönlich finde, man kann auch einen Lieblingstee haben, den man nur selten trinkt - wie z.B. Gyokuro oder sehr guten Matcha ;) Gyokuro ist m.E. nicht als Alltagstee konzipiert.





Zumal ich Angst davor habe den Gyo auf japanische Art zu trinken :D. In diesem Sinne wären das ja nur ca. 4-5 Aufgüsse pro 50g. Und ich glaube das die japanische Zubereitung mir nicht Zusagen wird.




Nein, du hättest bei guten Gyokuros in 50g-Packungen vielleicht 4 bis 5 Sessions mit jeweils mehreren Aufgüssen. ;) Mehrfachaufgüsse sind bei guten Gyokuros (oder auch Sencha und Co.) quasi Pflicht :)




Muss ich bei japanischem Import auf irgendetwas achten? Also generell hab ich mir das schon öfters überlegt.




Findest du hier im Board vieles zu, vielleicht erst einmal einlesen. SuFu oben rechts!


Edited by seti17
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Der Kauf bei einem Händler im eigenen Land hat schon auch seine Vorteile. Man kann sich wunderbar beraten lassen, Tees verkosten evtl. sogar das Blatt sehen oder daran schnuppert. Einige Händler kennen sogar Teebauern persönlich und können aus Erfahrung berichten wie die Produktion abläuft. Immerhin gibt es heutzutage eine enorme Auswahl an Japantees in Deutschland inklusive Raritäten und Spezialitäten. Auch hervorrangende Alltagstees sind keine Ausnahme mehr. Das war noch vor wenigen Jahren völlig anders. Einige Händler selektieren auch speziell für den westlichen Geschmack oder lassen sogar bewusst für unseren westlichen Geschmack produzieren. Nicht alles was Japanern schmeckt ist auch für die deutschen Gaumen angenehm. Dazu kommen die Rückstandskontrollen nach EU Standart die ich persönlich auch wichtig finde. ^^

Aber ja ich kann den Reiz des "ich-importier-lieber-selber" gut verstehen, denn das Gras sieht woanders immer saftiger aus und es ist natürlich auch billiger. Zudem scheint es speziell hier im Forum schick und hip zu sein, das Material ganz cool direkt im Ursprung zu bestellen. Zum Glück macht das nicht jeder und nicht bei jedem Produkt, weil es für die Umwelt, das Finanzamt, den Zoll, ja den gesamten Handel echt traurig wäre.   ;)  
 

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Zudem scheint es speziell hier im Forum schick und hip zu sein, das Material ganz cool direkt im Ursprung zu bestellen.

Der Bezug direkt hier vor Ort hat natürlich seine Vorteile. Insbesondere die verstärkte Kontrolle ist ein guter Punkt. Auch dürfte dem Laien auch das Wissen fehlen, welches für einen guten Einkauf nötig wäre. Auch hier zeigt der Fachhandel vor Ort seine Stärken. 

Die Frage ist nur, ob man einen solchen Fachhandel auch wirklich vor Ort hat. Hier in der Schweiz gibt es etwa zwei gute Bezugspunkte mit physischer Lokalität. Bei einem der Geschäfte schrecken mich die Preise regelmässig ab (wobei die Fachexpertise teilweise auch zu wünschen übrig lässt), da sie in keinem Verhältnis zur Qualität stehen. Im anderen kaufe ich hingegen gerne. Japanische Produkte sind dort hingegen nicht zu finden. Somit bleibt bei mir diesbezüglich nur der Import, will ich nicht die gleichen Produkte ebenfalls online in der Schweiz beziehen und dafür das doppelte und dreifache bezahlen. Natürlich muss der Händler etwas mit seiner Aktivität am Markt verdienen, das ist nur gut und recht. Nur muss dafür auch einen Mehrwert geboten werden, denn ansonsten sehe ich keinen Anlass dazu, für die gleiche Ware das x-fache zu bezahlen. Das grenzt letztlich an Wohltätigkeit. ;)

Zudem sind wirkliche Spitzenprodukte hier ebenfalls eher selten zu finden, denn die ausreichende Nachfrage (bzw. die Zahlungsbereitschaft) diesbezüglich fehlt schlicht. Wenn für 100g Tee Preise von 50-100 Euro aufgerufen werden, dezimiert sich die potentielle Kundschaft (und mit ihnen die Anzahl der Geschäfte, welche solche Ware anbieten würde) drastisch. Es gibt in Deutschland oder der Schweiz durchaus solche Anbieter, aber man kann sie an einer Hand abzählen. Erst bei den günstigen oder mittelpreisigen Produkten gibt der lokale Markt wieder mehr her. 

Dies als kleine Stellungnahme zum Aspekt "Import". Wie oben aber schon erwähnt, hat der lokale Fachhandel durchaus seine Berechtigung und zwar für eine breite Käuferschaft. Es ist aber auch verständlich, dass ein Teil der Kunden sehen will, was darüber hinaus noch geboten wird. :)

Edited by theroots
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Dito! Besser hätte ich es auch nicht schreiben können :thumbup: Hier wo ich wohne gibt es auch nichts und da ich im Vergleich zu euch nicht sehr mobil bin bleibt der Radius noch weiter eingeschränkt. Ladengeschäfte ("B&M") müssen zudem einfach auch die breite Masse ansprechen. Ich könnte mir vorstellen, dass der weiter oben erwähnte Gyokuro Nozomi von TG einfach auch wegen mangelnder Nachfrage aus dem Programm genommen wird und damit auch aus den Filialen verschwindet.


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Ich hatte noch vergessen die Aussagen der anderen Foris bezüglich Gyokuro zu bestätigen. Das ist in der Tat keine Sorte für den täglichen Genuss und eher für fortgeschrittene Japanfreunde zu empfehlen. Auch bei uns kostet wirklich der beste Sencha mehr als der günstigste Gyokuro. Wenn wir einen Gyo genießen, dann zu ganz besonderen Anlässen und einen von der Premiumsparte und in etwa einen größeren Fingerhut voll.  ;) 
Selbst feine Kabusechas sind eher für besondere Anlässe und wenn ausreichend Zeit für den achtvollen Genuss vorhanden ist. Für den täglichen Grünteekonsum lieben wir süffige, fruchtige, aromatische Senchas. 

Und ja Rootie, die Schweiz ist in der Tat etwas problematisch. Viele unserer Schweizer Kunden müssen sich in Geduld üben, weil der Zoll die Pakete häufig lange zurückhält. Dazu kommen horrende Versandkosten.  :huh:

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danke für die vielen Infos. Dann werde ich mir mal demnächst einen der genannten Gyos holen und kucken welcher mir am meisten zusagt.


Mein Kabuse hab ich auch erst zwei mal getrunken. Bei 10€ pro 50g oder so kann man sich sowas schon des öfteren holen aber bei den saftigen Gyopreisen wird das dann wohl einmal im "Jahrzehnt" sein^^ :D :D. Gibt es hier schon ein Forum über Holzteedosen? Ich habe gelesen, dass die Dosen das Aroma steigern können? Es gibt wohl nicht sonderlich viel Händler die sowas verkaufen.


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  • 2 months later...

Das mit dem Auslandbestellen ist ja grade aus Japan sehr gut geregelt.


Es fehlt einfach der anreiz in Deutschland zukaufen wenn ich da 2-3 Tage auf nen Paket warte oder es aus Japan in 3-6 Tagen bei mir ist.


Wenn es sich zudem noch um die selben Tees handelt (Koyamaen zb) , dafür aber 50% weniger bezahlt.


(Sorry ich geh nicht fürs Finanzamt arbeiten oder damit sich ein Deutscher Händler seinen Japan Urlaub "Tee Sourcing" finanzieren kann)






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