AndreH

Was ist das für ein Tee? Wer kann Japanisch?

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vor 6 Stunden schrieb seika:

Bist du dir da sicher? Ich konnte auf der Packung keine Hinweise dazu finden. Auch aufgrund des Preises von ca. 1000 Yen / 100g hätte ich ihn in die Kategorie Sencha bzw. Fukuamushi-cha mittlerer Preisstufe eingeordnet. Meiner Erfahrung nach liegen Banchas, hier im qualitativen Sinne, preislich meist deutlich tiefer. Wie auch immer, André kann ja berichten wie er schmeckt. :)

Wenn nicht explizit Sencha auf der Packung steht, geh ich bei einem ryokucha von Bancha aus. Aber ja, du hast recht, 1000 Yen sind gerade so die Grenze zwischen sehr guten Bancha und billigen Sencha und auch die Zubereitungsempfehlung geht eher Richtung Sencha. Ist bei dem Tee also eher Wortklauberei als von wirklicher Bedeutung.

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vor 9 Stunden schrieb theroots:

Vollgepumpt mit Sauerstoff werden aber wohl keine Packungen in den Verkauf gelangen. Im besten Fall wird der Sauerstoff entzogen und ggf. mit Stickstoff ersetzt, im schlechtesten wird lediglich ein Großteil des Sauerstoffs mechanisch herausgepresst, so dass die Packung zwar weitgehend aber nicht komplett sauerstofffrei ist.

 

Also ich habe mit meinen Mittelklasse-Ippodos immer das Problem, dass ich sie nicht vernünftig in irgendwelche Schieber im alten Küchenbuffet gedrückt bekomme, weil die Verpckungen halbe Ballons sind. Die haben so viel Gas drin, dass ich die große 200g-Packung kaum mal knicken kann, um sich in den kleinen Minischieber zu bekommen... :(

@alle: danke noch mal fürs hin und her übersetzten. Ich weiß nun, ich welche Richtung der Tee geht. Da bin ich schon glücklich. Hab 1 Jahr am Stück Fukamushi getrunken, da ist mir gerade nicht mehr der Sinn danach... :) Da nervt mich die Krümeligkeit der Blätter und der zu laute Wow-Effekt im Geschmack. ;)

Gruß, André.

PS.: ich habe 800-Yen-Sencha hier "herumliegen, der auch vakuumisiert ist. Also ein Garant für Upper Class Tea ist das nicht. :) - Wenn wir es auf den Preis herunter brechen wollen...

PPS.: @theroots Einen schönen Haufen hast du da: fremden Tee finde ich ja immer total spannend, weil ich ihn nicht kenne und meistens nichts darüber weiß. Wenn ich mir einen kaufe, steht dahinter meist eine Kaufentscheidung und somit auch eine Vorstellung/Erwartung... (Erinnerung: Mich über die Wander-Tee-Kiste hier aus dem Forum informieren...)

 

bearbeitet von AndreH

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@AndreH: Davon ist leider momentan nichts mehr vorhanden. Der Kauf fand noch zur Shincha-Zeit statt, weshalb ich momentan so ziemlich auf dem Trockenen sitze. Ausser zwei Gyokuros und etwas Matcha ist eigentlich sämtlicher Grüntee weg. Wird also Zeit für neue Käufe, was auch die Gelegenheit gibt, neue Produkte zu probieren. ;) 
Bei mir fallen die Entscheidungen eher impulsiv aus, so dass ich ohne grössere Erwartungen an die Verkostung gehe. Auf die Produkttexte ist ohnehin selten Verlass und  Rezensionen lese ich ebenfalls selten da jene i.d.R. sehr subjektiv ausfallen und wenig hilfreich sind. Da ist eine Überraschung noch immer die beste Option. :lol:

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vor 1 Stunde schrieb AndreH:

PS.: ich habe 800-Yen-Sencha hier "herumliegen, der auch vakuumisiert ist. Also ein Garant für Upper Class Tea ist das nicht.

In dem Bereich kenn ich mich zugegeben nicht so gut aus - aber nichts ist das in Japan ja schon nicht,
ich dachte eben ursprünglich, dass es sich bei deinem Unvakuumierten um noch wesentlich günstigere Ware
handelt, japanischer Discounter-Tee oder so.

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Hm, da kann ich leider nichts dazu sagen: ich hab noch einen vakuumierten 1000-Yen-Sencha hier... Hm. Ich stand noch nie in der Teeabteilung eines Kaufhauses in Tokyo. Sonst hätte ich da bestimmt eine eindeutigere Meinung...

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vor 23 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Ja, nein, also in Japan ist es doch einfach Usus,
dass man jeden anständigen Blatttee vakuumiert.
Ich wüsste aus dem Stegreif keinen guten Hersteller,
der das nicht macht.

Wie rootie schon geschrieben hat, lässt die Art der Verpackung meiner Erfahrung nach ebenso keine Rückschlüsse auf die Qualität zu. Tendenziell habe ich in letzter Zeit mehr nicht-vakuumierte gehabt, durch die Bank durch. 

 

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Also zusammenfassend könnte man noch sagen,
wenn man über ganz andere Dinge im Tee in China langsam ein
ganz kleines Bisschen Bescheid weiss, heisst das noch lange nicht,
dass man dadurch z.B. japanische Teegepflogenheiten in ganz 
anderen Bereichen deuten kann, aber (!),
es war schön, einmal mehr mit einer gewagten These
ein paar Erfahrenere in dem Bereich hinter ihrem Berg hervorzulocken.
Durch summierende Korrekturen / Ergänzungen anderer
wird ein scheinbarer Fehler letztlich dadurch stets zum "Failing forward"
und somit zum Gewinn der Community. Was nur wenigen klar war,
ist danach der Community klar.

Darum schreibt man lieber mal eine gewagte These, (die dann vielleicht
auch mal falsch ist, und provoziert so aber genau das Zusammentragen
von individuell gesammelten Erkenntnissen,) als ängstlich beim allgemein
bekannten Wissensstand zu bleiben um ja nichts falsches zu schreiben,
und so aber überhaupt nichts zum Erkenntnis-Fortschritt beizutragen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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      Ich bin ja mittlerweile sehr skeptisch, wenn nicht gar etwas zynisch bei solchen Dingen. Es ist ja wirklich eine gute Sache, dass hinsichtlich Tee geforscht wird, aber jedesmal, wenn gesundheitliche Vorzüge beschrieben werden, seh ich schon den nächsten Scharlatan dieses Zeug in sinnverzerrenden Zitaten auf seine Homepage klatschen, um irgendwelche Wundermittelchen oder Wundertees zu vermarkten und kranken, gutgläubigen oder sonst irgendwie anfälligen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
      @digitalray: Bitte sei mir nicht böse wenn ich die von dir zititerte Untersuchung als Anlass nehme. Dein Post ist sehr interessant und lesenswert, und ich bin dankbar dafür, dass du das geteilt hast. Ich hoffe sehr, dass diese beiden Dinge nicht vermischt werden.
       
      Gänzlich unabhängig davon, die neue Studie, die garantiert bald vielfach in einschlägigen "Publikationen" *hust* zitiert werden wird, sagt folgendes:
      Ich mein, ich bin medizinischer und naturwissenschaftlicher Voll-Laie, aber was bedeutet das denn "mit Übergewicht assoziierte Bakterien"? Man müsste halt mal wissen, was das für Bakterien sind, welche Mechanismen da im Spiel sind, wie diese funktionieren, was da noch alles dranhängt. Womöglich haben diese Wechselwirkungen mit ganz anderen Mechanismen, was dann für verschiedene Menschen gut bzw. schlecht sein kann? Hat jemand, der sich gut ernährt, überhaupt diese mit Übergewicht assoziierten Bakterien?
      Ich hab das nachsichtige Lächeln von Psychologen und Ärzten mittlerweile gut verinnerlicht, das quasi automatisch auf den Gesichtern auftaucht, wenn man sagt, "da gibt es eine Studie, welche besagt, dass...". In dem vorliegenden Falle sind es Mäuse, die durch Zwangsernährung fett gemacht wurden, also vermutlich ohnehin schon mehr oder weniger todkrank sind. Wieviel sagt das für einen Menschen aus, der sich ansatzweise vernünftig ernährt?
       

       
      Und dann ist ja eine Low-Fat-Diät keinesfalls automatisch eine gesunde, und High Fat nicht zwangsläufig eine schädliche Sache.  Siehe das French Paradox: Es hängt eben auch vom persönlichen Typ und von der Art der Fette ab. Isst man mediterran, mit viel hochwerigem Gemüse in frischem, selber zubereitetem Essen und öfter mal einem extra Schuss guten Olivenöls, oder ernährt man sich von Fritten und Tiefkühlpizza? Beides "High Fat".
      Was man doch wohl noch sagen darf: Die meisten Menschen im Westen essen zu viel und zu hoch verarbeitetes und bewegen sich viel zu wenig. Selbst wenn Tee dazu beiträgt, eine der damit einhergehenden Begleiterscheinungen, nämlich die von Übergewicht, zu reduzieren, so hat dieser Lebensstil trotzdem eine Vielzahl schädlicher Auswirkungen, was davon völlig unberührt bleibt.
      Dann stellt sich noch die Frage, wie stark diese ganzen, statistisch nachgewiesenen Effekte bei normalem Teekonsum dann tatsächlich sind. Ich erinnere mich noch an eine Studie, die wissenschaftlich belegt hat, dass Pu-Erh-Konsum die Fettverbrennung ankurbelt - um 1-2%. Sprich: Ja, der Effekt ist durch wissenschaftlich seriöse Studien nachgewiesen. Und trotzdem - in der Praxis ist der Effekt völlig irrelevant. Somit ist die Aussage "Puerh trinken hilft beim Abnehmen" zugleich wissenschaftlich belegt und eine komplete Verschaukelung der Konsumenten. Um noch polemischer zu werden: Ist mir egal, dass ich den Link zu der Studie nicht hab, ich versteh sowieso schon das Abstract nicht. Und nein, Wunderheiler Nr. 27 (m/w) welcheR in einem von Affiliate-Links strotzdenden Artikel von den fantastischen Wirkungen des Teetrinkens fabuliert, versteht es garantiert auch nicht!
       
      Dazu kommt dann noch die Versuchung, sich bezüglich ungesundem Essen weniger zurückzuhalten im Wissen, man trinke ja viel Tee. Der Effekt ist z.B. bei Fahrradhelmen und Airbags nachgewiesen. So, wenn es meine Ansicht stützt, dann verweise ich doch wieder gern auf Untersuchungen als Beweise. Ganz toll...

       
      Bitte versteht mich nicht falsch - ich will da nicht zynisch klingen. Es ist toll, wenn hier darüber gesprochen wird, und ich danke jeder Person, die hier Resultate, Erkenntnisse, und Meinungen teilt. Aber zu oft, wenn die gesundheitlichen Auswirkungen von Tee gepriesen werden, geschieht dies in einem schmierigen Kontext, der manipulativen Zwecken dient und innerhalb einer knochentrocken kalkulierten Strategie den Blick auf tieferliegende Probleme verstellt. Deswegen steigt mein Blutdruck meistens bereits, wenn ich sowas lese... sollte ich wohl schnell mal einen Tee dagegen trinken.
    • Von Paul
      Ich weiß nicht, ob folgender Blog schon irgendwo gelistet ist, aber lesenswert ist er allemal!
      https://teamedicineblog.wordpress.com/
       
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