AndreH

Was ist das für ein Tee? Wer kann Japanisch?

33 Beiträge in diesem Thema

vor 6 Stunden schrieb seika:

Bist du dir da sicher? Ich konnte auf der Packung keine Hinweise dazu finden. Auch aufgrund des Preises von ca. 1000 Yen / 100g hätte ich ihn in die Kategorie Sencha bzw. Fukuamushi-cha mittlerer Preisstufe eingeordnet. Meiner Erfahrung nach liegen Banchas, hier im qualitativen Sinne, preislich meist deutlich tiefer. Wie auch immer, André kann ja berichten wie er schmeckt. :)

Wenn nicht explizit Sencha auf der Packung steht, geh ich bei einem ryokucha von Bancha aus. Aber ja, du hast recht, 1000 Yen sind gerade so die Grenze zwischen sehr guten Bancha und billigen Sencha und auch die Zubereitungsempfehlung geht eher Richtung Sencha. Ist bei dem Tee also eher Wortklauberei als von wirklicher Bedeutung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Stunden schrieb theroots:

Vollgepumpt mit Sauerstoff werden aber wohl keine Packungen in den Verkauf gelangen. Im besten Fall wird der Sauerstoff entzogen und ggf. mit Stickstoff ersetzt, im schlechtesten wird lediglich ein Großteil des Sauerstoffs mechanisch herausgepresst, so dass die Packung zwar weitgehend aber nicht komplett sauerstofffrei ist.

 

Also ich habe mit meinen Mittelklasse-Ippodos immer das Problem, dass ich sie nicht vernünftig in irgendwelche Schieber im alten Küchenbuffet gedrückt bekomme, weil die Verpckungen halbe Ballons sind. Die haben so viel Gas drin, dass ich die große 200g-Packung kaum mal knicken kann, um sich in den kleinen Minischieber zu bekommen... :(

@alle: danke noch mal fürs hin und her übersetzten. Ich weiß nun, ich welche Richtung der Tee geht. Da bin ich schon glücklich. Hab 1 Jahr am Stück Fukamushi getrunken, da ist mir gerade nicht mehr der Sinn danach... :) Da nervt mich die Krümeligkeit der Blätter und der zu laute Wow-Effekt im Geschmack. ;)

Gruß, André.

PS.: ich habe 800-Yen-Sencha hier "herumliegen, der auch vakuumisiert ist. Also ein Garant für Upper Class Tea ist das nicht. :) - Wenn wir es auf den Preis herunter brechen wollen...

PPS.: @theroots Einen schönen Haufen hast du da: fremden Tee finde ich ja immer total spannend, weil ich ihn nicht kenne und meistens nichts darüber weiß. Wenn ich mir einen kaufe, steht dahinter meist eine Kaufentscheidung und somit auch eine Vorstellung/Erwartung... (Erinnerung: Mich über die Wander-Tee-Kiste hier aus dem Forum informieren...)

 

bearbeitet von AndreH

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@AndreH: Davon ist leider momentan nichts mehr vorhanden. Der Kauf fand noch zur Shincha-Zeit statt, weshalb ich momentan so ziemlich auf dem Trockenen sitze. Ausser zwei Gyokuros und etwas Matcha ist eigentlich sämtlicher Grüntee weg. Wird also Zeit für neue Käufe, was auch die Gelegenheit gibt, neue Produkte zu probieren. ;) 
Bei mir fallen die Entscheidungen eher impulsiv aus, so dass ich ohne grössere Erwartungen an die Verkostung gehe. Auf die Produkttexte ist ohnehin selten Verlass und  Rezensionen lese ich ebenfalls selten da jene i.d.R. sehr subjektiv ausfallen und wenig hilfreich sind. Da ist eine Überraschung noch immer die beste Option. :lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb AndreH:

PS.: ich habe 800-Yen-Sencha hier "herumliegen, der auch vakuumisiert ist. Also ein Garant für Upper Class Tea ist das nicht.

In dem Bereich kenn ich mich zugegeben nicht so gut aus - aber nichts ist das in Japan ja schon nicht,
ich dachte eben ursprünglich, dass es sich bei deinem Unvakuumierten um noch wesentlich günstigere Ware
handelt, japanischer Discounter-Tee oder so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hm, da kann ich leider nichts dazu sagen: ich hab noch einen vakuumierten 1000-Yen-Sencha hier... Hm. Ich stand noch nie in der Teeabteilung eines Kaufhauses in Tokyo. Sonst hätte ich da bestimmt eine eindeutigere Meinung...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Ja, nein, also in Japan ist es doch einfach Usus,
dass man jeden anständigen Blatttee vakuumiert.
Ich wüsste aus dem Stegreif keinen guten Hersteller,
der das nicht macht.

Wie rootie schon geschrieben hat, lässt die Art der Verpackung meiner Erfahrung nach ebenso keine Rückschlüsse auf die Qualität zu. Tendenziell habe ich in letzter Zeit mehr nicht-vakuumierte gehabt, durch die Bank durch. 

 

theroots gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also zusammenfassend könnte man noch sagen,
wenn man über ganz andere Dinge im Tee in China langsam ein
ganz kleines Bisschen Bescheid weiss, heisst das noch lange nicht,
dass man dadurch z.B. japanische Teegepflogenheiten in ganz 
anderen Bereichen deuten kann, aber (!),
es war schön, einmal mehr mit einer gewagten These
ein paar Erfahrenere in dem Bereich hinter ihrem Berg hervorzulocken.
Durch summierende Korrekturen / Ergänzungen anderer
wird ein scheinbarer Fehler letztlich dadurch stets zum "Failing forward"
und somit zum Gewinn der Community. Was nur wenigen klar war,
ist danach der Community klar.

Darum schreibt man lieber mal eine gewagte These, (die dann vielleicht
auch mal falsch ist, und provoziert so aber genau das Zusammentragen
von individuell gesammelten Erkenntnissen,) als ängstlich beim allgemein
bekannten Wissensstand zu bleiben um ja nichts falsches zu schreiben,
und so aber überhaupt nichts zum Erkenntnis-Fortschritt beizutragen.

bearbeitet von GoldenTurtle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von Charyu
      Welche zeitlich befristeten Tee-Plätze richtet man ein und welche Utensilien verwendet man so, wenn man eine Teestunde im Freien, an frischer Luft, in der Natur, dem Garten oder dem Balkon zelebriert? Welche Plätze werden gewählt? 
      Baumstumpf oder Teetisch, Teehaus oder  Feld, Wald und Wiese? 
      Welches von Eurem Tee-Equipment nutzt Ihr?
      Wie sieht Euer Arrangement/Aufbau aus?
      Bilder bitte um das Ganze besser zu veranschaulichen!
      Und da jede Outdoor-Teestunde sicherlich anders aussieht, gibt es hoffentlich hier bald viele Bilder.
      Und ich hoffe, dass diese Bilder Anderen Anregung und Inspiration für ihre eigene Teestunde im Freien sein werden.  
       
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------
       
      Ich fange mal an:

      Gestern konnte ich endlich einen passenden Teetisch für den Balkon ergattern, der noch innerhalb des von mir festgesetzten preislichen Rahmens lag. Gut, das Holz ist nicht das allerfeinste und die Verarbeitung ist nicht so doll, aber er hat einen stabilen Stand, ist einklappbar und leicht zu transportieren. Dem Regen möchte ich ihn dann doch nicht aussetzen. Das Holz hab ich durch Auftragen von speziellem Öl für Holz-Möbel zumindest optisch ein wenig aufgepeppt.
      Und heute, so schönes Wetter, ging es los und ich hab mir ein paar Tee Utensilien zusammengestellt um eine einige Grüntee-Stunden zu zelebrieren. Der Aufbau hat etwas gedauert, war aber auch eine gute Einstimmung aufs Teetrinken. Teetrinken mit sich allein hat so was meditativ erholsames. Der Duft von Holunderblüten und Räucherstäbchen wehte mir um die Nase, Vogelgezwitscher und die typischen Geräusche aus der Nachbarschaft. Unsere Kirschlorbeer-Hecke erinnert irgendwie an eine Hecke aus Teesträuchern. Jedenfalls von oben vom Balkon. Die Sonne schien, es wehte eine angenehme Brise ums Haus und über den Balkon. 
    • Von GoldenTurtle
      N'Abend
      Das könnte irgendwann noch ein langes Thema werden, wenn wir wirklich auf die Details der unterschiedlichen Teesorten in wirkungstechnischer Hinsicht eingehen.
      Aber nur mal ganz kurz um das Thema anzureissen - ich trinke in den vergangenen Tagen praktisch täglich Kaffee und Matcha, ganz entgegen früherer Gewohnheiten, aber ich habe innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahre langsam gelernt, einen wirklich interessanten Kaffee zu brauen.

      Bildquelle
      Details: Ich gehe bei Tee und Kaffee mal nur von purem Konsum aus, ohne Zucker oder Milch - Zucker würde die Wirkung natürlich auch verfälschen.
      Übrigens: Wenn man qualitativ hochwertigen und gekonnt gerösteten Kaffee richtig zubereitet, kommt einem nicht einmal die Idee, dass Zucker fehlen könnte - der Kaffee pur kann bei gezielter Zubereitung sogar schon natürlich süss wirken, indem man durch die richtige Temperatur die gewünschten Aspekte betont (gelernt ist gelernt).
      Die unterschiedlichen Wirkungen geben mir allerdings etwas zu denken: Kaffee hat ganz klar eine sanfte, aber dennoch leicht drogenähnliche Wirkung (zumindest, wenn er von mir gelagert wird [kleiner Scherz]). Es zeigt sich schon in der triebhaften Haltung, die vor dem Kaffeekonsum bei Kaffeetrinkern häufig festzuhalten ist. Es kann eine emotionelle Sucht sein und diese hat mMn nichts mit dem Koffein zu tun.
      Aber feinsinniger, und um was es wirklich geht: Kaffee ist ein weniger in sich gekehrtes Getränk.
      Der Konsum an sich ist i.d.R. weniger wichtig als das dadurch erlebte, die geschmackliche Erkundungstour spielt eine viel geringere Rolle als im Gegensatz zu gewissen Tees, welche einen auf eine viel feinsinnigere, detailliertere, höhere Aufmerksamkeit erfordernde Weise durch filigrane Aromenspielereien zu bezaubern verstehen.

      Bildquelle
      Diese Worte nur einmal als erste Anregung, um dieses grosse Thema anzureissen.
    • Von fourtwen.Tee
      Hallo und "Gut Schlürf", ihr Teetrinker da draußen!
      Wir haben zumindest, zumeist, eines gemeinsam: Unser überschäumendes Fandasein für jene eine 19. Letter des lateinischen Alphabets. Ich für meinen Teil habe diese Leidenschaft von meiner Mutter geerbt (tolle Frau) deren Sein sich bald wieder vielfach jährt. Meine Ma ist ganz puristisch in ihrer Teetrinkerei und überhaupt eine sehr bescheidene Person. Diesem Wesenszug könnte sie imo ruhig etwas weniger Bedeutung beimessen um dem Rest ihrer Persönlichkeit angemessen viel Raum geben zu können:
      Ich will sie in kleinen Schritten aus dem selbstvergessenden grau herausholen und anfangen werde ich beim haushältlichen Inventar. Ich habe schon so einige Tee-Witze "erlebt" - man denke nur an die Papp-Familie Windsor auf ihren Beuteln (köstlich british!) - suche aber nach etwas fröhlichem, dass Stil zu wahren schafft. Fällt euch da was ein? 
      Dankbar für jeden Tip, ein bekennender Teetischist <3
  • Neue Themen