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Cel

Sind alte Teebäume besser und wie alt werden Tee-Bäume?

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vor 7 Minuten schrieb tatea:

Aber ach, die ganze Diskussion hilft uns nicht weiter bei der Frage, wie alt denn der Teebaum nun wirklich war, und ob denn sein Tee wirklich besser schmeckt als anderer.

Spielverderber, die Frage kam doch später auf ob man den Unterschied zu jungen Bäumen schmeckt und weshalb. Da driftet man wohl oder übel ab:trink_tee:

vor 6 Minuten schrieb Diz:

Wenn wir so eine Person hätten währe das Forum früher oder später tot.   :D

Oder die Person würde auf Antrag vom Rest verbannt:devil:

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vor 17 Minuten schrieb Diz:

Wenn wir so eine Person hätten währe das Forum früher oder später tot.   :D

 

vor 13 Minuten schrieb Cel:

Oder die Person würde auf Antrag vom Rest verbannt:devil:

 

auf jeden Fall würde das mindestens genauso angezweifelt werden wie das Alter der Bäume ansich :D

wenn schon chin. offizielle Statements nichts wert sind und Messmethoden entweder ungenau sein können oder im Endeffekt eh gefälscht, dann werden wir es nie wissen "können" ;)

vor 21 Minuten schrieb tatea:

 

@digitalray, das kannst nur Du beurteilen! Ich hoffe und glaube, daß Du den Tee wirklich genossen hat. Und in jedem Fall muss das doch ein sehr schönes Erlebnis gewesen sein: dass Du es Dir in London mit Deiner Freundin ein paar Tage hast gut gehen lassen und so einen besonderen Tee in diesem besonderen Ambiente genießen konntest. Das ist doch die Hauptsache! Interessiert es denn da wirklich, ob der Baum nun 500, 1000 oder 1500 Jahre alt war :)

Und um die Verschiedenartigkeit beim Geschmack von Tees von uralten Teebäumen herauszufinden, da hilft uns allen doch nur eines: möglichst viele Tees von möglichst vielen alten Teebäumen trinken!

Ja der Tee war echt in Ordnung, qualitiv wirklich sehr gut (wie gesagt, hab beim Cha Shifu Treffen nach insg. über 20 Shengs, dazu den Meister Blend Sheng für 25 oder 50 Euro das 8g Bällchen letztendlich doch verstanden was "Qualität" bei Shengs bedeutet) und ich hatte einen sehr angenehmen "Buzz" nach dem 8ten Aufguss mit 9g, nicht zu vergleichen mit Shengs aus Plantagen oder Teegärten die 100 Jahre alt sind, die wirken viel intensiver, dafür machen sie nicht so angenehm "breit".

Immerhin hab ich diese Wahrnehmung auch nachträglich bei anderen Reviews und Shops gelesen, daher traue ich mich aus persönlicher Erfahrung zu sagen, dass dieser Sheng wohl von > 300 Jahre alten Tea Trees war. Ich habe im Bereich >500 Jahre alte Trees bisher nur alten Sheng von wild wachsenden einzelnen Single Trees probiert. Mein Fazit: je älter ein Baum, desto weniger intensiv schmecken die Blätter, und um so schwächer ist die Wirkung in der Intensität, dafür kann man sie auf gewisse Art deutlicher spüren als bei jungen auch wenn sie nicht so krass ist. Schwer zu beschreiben..

Ob ältere Bäume nun so viel besser sind lass ich eh dahin gestellt, auf jeden Fall war klar dass ich diese Erfahrung machen wollte :)

Und das Geld wars allemal wert.

Für mich machts eh eher die Abwechslung, mal einen Yiwu, mal einen Yongde, mal einen Bulang, mal alt, mal jung, alles hat eine andere Wirkung auf mich (auch aufgrund der Aromen).

bearbeitet von digitalray

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Doof, dass man nur 10 x "Gefällt mir" am Tag frei hat.

Drum schreib ich's jetzt einfach: @digitalray: Gefällt mir! Du hast mir viele Tees und viel Erfahrung voraus und für mich ist es sehr interessant, was Du hier berichtest.

bearbeitet von miig
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danke, danke :)

Aber ganz ehrlich: jeder hat seine eigenen Erfahrungen und wohl auch andere Gene, nimmt Aromen anders wahr und auch die Wirkung von versch. Tees, da jeder einen anderen Körper hat.

Der eine kann dies "besser" beurteilen, der andere das besser, auch wenn der eine bei diesem Tee ausgeprägtere Unterschiede schmeckt, etc.

Am schönsten ist es, wenn jeder seine eigenen Erfahrungen mitteilt, ohne all zu viel an anderen zu kritisieren, Wissenschaft ist eh ein Thema für sich die oft auf komplett konträren Studien beruht, die teilweise auch gefälscht oder perspektivisch interpretiert werden.

Daher mein Tipp: Hauptsächlich an den eigenen Erfahrungen orientieren und darauf vertrauen.

So hat man am meisten vom Tee.

bearbeitet von miig
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vor einer Stunde schrieb digitalray:

jeder hat seine eigenen Erfahrungen und wohl auch andere Gene, nimmt Aromen anders wahr und auch die Wirkung von versch. Tees, da jeder einen anderen Körper hat.

Genau, auf diesen Punkt sind wir on- und offline schon mehrmals gekommen.

Das wäre eigentlich mal reif für ein eigenes Thema.

Man kennt sich halt nur selbst wirklich. Wenn überhaupt.

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vor 2 Stunden schrieb Diz:

Wenn wir so eine Person hätten währe das Forum früher oder später tot.   :D

Eigentlich hat @Formosa Wulong doch oben schon alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt. Jedenfalls überzeugt mich das mehr als alle Mutmaßungen von Nicht-Biologen darüber, ob ein 1000-jähriger Baum mehr Wurzeln hat als ein 300-jähriger, und welchen Nutzen er davon haben könnte. Ein Wunder, daß noch niemand 3000-jährige Bäume erfunden hat.

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zum Thema Wirkung: 

Ich war seit einem Jahr, in dem ich zu 95 % täglich ca. 7-20 g Tee getrunken habe kein einziges Mal krank.

Ein einziges Mal hatte ich eine Magenschleimhautentzündung (nicht ganz klar woher) und musste deswegen sogar ins Krankenhaus, dort wurde auch gleich die Galle untersucht. Es wurde insg. 9 Mal (!!!) und 30 Minuten lang nach Gallensteinen gesucht und absolut nichts, aber auch gar nichts gefunden, so sehr sie sich auch anstrengten und mir wegen der Schmerzen und der Kohle die Gallenblase gerne entfernt hätten, keine Chance.

Nach 2 Tagen und Protonenhemmern war wieder alles reguliert, es war einfach zu viel Magensäure vorhanden, hab das alle paar Jahre Mal.

Davon abgesehen war ich wie gesagt NIE mehr krank.

Auch als wir was falsches gegessen hatten war meine Freundin 3 mal Kotzen, mir war nur leicht übel.

Und auch jetzt nach dem London Urlaub hatte ich leichtes Halsweh, das schon wieder weg ist, sie ist jetzt stark heiser , krankgeschrieben und hat richtige Schmerzen. Trotz Schal, dicker Jacke usw. Ich bin nur im Pulli bei 3 Grad herumgelaufen bei richtig fiesem starken Wind (wer mal in London war, kennts, besonders nachts).

Ich bin Teetrinker, sie nicht ;)   (alle 2 Tage mal n Teebeutel zählt für mich hier nicht)

Und sie schmeisst dazu alles mögliche an Medikamenten ein (Drogistin in der Apotheke), jeden Morgen und Abend schon 3-5 Kapseln und Tabletten mit Zink, Vitaminen und immunsystem stärkendem Zeug.

Ich nehm gar nichts, nichtmal wenn ich Schmerzen hab, nur Tee.

Den Effekt schreibe ich dem Tee also auch unter "Wirkung" zu, da geht es für mich  nicht nur darum, dass man sich fitter fühlt oder die Sinne gestärkt werden nach einer Session.

vor 5 Minuten schrieb Manfred:

 Ein Wunder, daß noch niemand 3000-jährige Bäume erfunden hat.

abwarten... :D 

bearbeitet von digitalray

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vor 34 Minuten schrieb Manfred:

Ein Wunder, daß noch niemand 3000-jährige Bäume erfunden hat.

Gibt es doch ... :ph34r:

Ich meinte in Jinggu, oder nicht?!?

PS: Ausnahmsweise kein Scherz. :D

PPS: Aber der sei doch noch von vor der Kultivierung, noch mit allen 4 alten Mustern (eines davon die mehr oder weniger "ungeniessbaren" Blätter). Die Kultivierung des Teebaums, wenn man das so salopp ausdrücken kann, machten die Menschen wohl vor etwa 2000 bis 1000 Jahren (letztere Zahl sollte durch Belege locker abgedeckt sein). Mir ist aus botanischer Sicht lediglich unklar, wie dies dann auch über die Samen beständig geblieben ist (über die Stecklinge wäre ja klar), aber das ist eine andere Baustelle - dachte ich erzähle das auch mal. Vielleicht ist das aber auch so eine Sache, die wir heute gar nicht mehr verstehen, @Paul wie Mann so schön schreibt über die Kultivierung des Weizens und der Nutztiere, was uns heutzutage mehr oder weniger ein Rätsel ist, wie sie das früher überhaupt gemacht haben, aber auch generell.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 31 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Mir ist aus botanischer Sicht lediglich unklar, wie dies dann auch über die Samen beständig geblieben ist (über die Stecklinge wäre ja klar), aber das ist eine andere Baustelle - dachte ich erzähle das auch mal. Vielleicht ist das aber auch so eine Sache, die wir heute gar nicht mehr verstehen, @Paul wie Mann so schön schreibt über die Kultivierung des Weizens und der Nutztiere, was uns heutzutage mehr oder weniger ein Rätsel ist, wie sie das früher überhaupt gemacht haben, aber auch generell.

Falls ich Deine Frage überhaupt richtig verstehe, könnte sich hier vielleicht die Antwort finden ;)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mendelsche_Regeln

Wie man Pflanzen über Auslese erhält, wusste man wusste vermutlich schon, bevor Herr Mendel die Zusammenhänge erforscht hat. Bloß beim Bestäubungsvorgang blickte man wahrscheinlich noch nicht so richtig durch. Da war man dann halt auf Zufallskreuzungen über Bestäubung durch Wind und Insekten angewiesen. Das gab's lange Zeit bei den Rosen, bevor man sie richtig zu kreuzen verstand. Im Übrigen kommen bei den Zufallskreuzungen tolle Sachen heraus (weiss ich aus eigener Erfahrung, ich hab schon viele Samen aus Hagebutten ausgesät und Rosen draus gezogen).

bearbeitet von tatea

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vor 2 Stunden schrieb digitalray:

zum Thema Wirkung: 

Ich war seit einem Jahr, in dem ich zu 95 % täglich ca. 7-20 g Tee getrunken habe kein einziges Mal krank.

Oha, da gab es schon mal einen im Forum der so etwas geäußert hatte, um im Anschluss dann von einer Krankheit zur Krankheit zu stolpern :fieber:

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vor 1 Minute schrieb Joaquin:

Oha, da gab es schon mal einen im Forum der so etwas geäußert hatte, um im Anschluss dann von einer Krankheit zur Krankheit zu stolpern :fieber:

na dann schauen wir doch mal wie sich das entwickelt.. im grund ist krank werden ja auch gesund für den körper, mal alles bekämpfen mit fieber, fasten, erneuern. 

warten wir mal ab, der winter ist noch lang..

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@tatea Ich meinte eigentlich nicht nur eine Kreuzung, sondern eine noch tiefer gehende Form der Veränderung der Pflanze (mehrere ihrer Grundmerkmale wie die Früchte wurden dabei verändert), oder denkst du das haben sie mit Kreuzungen hingekriegt?

bearbeitet von GoldenTurtle

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@GoldenTurtle Ich weiss jetzt nicht genau, welche Grundmerkmale du meinst. Aber eine Veränderung von Früchten sollte kein Problem sein, siehe unsere alten Apfelsorten, von denen ein Großteil auch ausgelesen wurde, bevor man richtig züchten konnte. Und richtig züchten heisst ja im Grunde nichts anderes, als der Versuch, die erwünschten Eigenschaften der Pflanze X mit den erwünschten Eigenschaften der Pflanze Y durch Bestäubung zu kombinieren (etwas abgekürzt beschrieben).

Bis heute gibt es ja nix anderes als das Kreuzen, wenn man mal von den ganz modernen Methoden absieht, wo direkt in die Genetik eingegriffen wird. Diese Eingriffe sind aber erst seit wenigen Jahren möglich. Ansonsten ist ja alles, was es in der Pflanzenwelt gibt, durch Kreuzungen entstanden (ok, es gibt auch ein paar spontane Mutationen, manchmal durch Viren etc. wie bei den Rembrandt-Tulpen). Wenn man sich das mal richtig klar macht, dann werden die wunderbaren Erscheinungen der Natur noch wunderbarer...

bearbeitet von tatea

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Es ist eine gute Frage wie tief diese Veränderungen sind - die Blätter von angeblich ungeniessbar zu geniessbar, sowas macht man denke ich wahrscheinlich nicht so schnell durch kreuzen.

Was die Wissenschaft eben nicht so gerne zugibt, dass es eben viele Dinge gibt, welche die Menschen früher konnten, die wir nicht mehr verstehen oder wir uns erst seit relativ kurzer Zeit wieder angeeignet haben, z.B. haben sie ja beim Ararat jahrtausendealte Titanium Bolzen gefunden, diese Legierung haben sich die Menschen erst wieder in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts angeeignet, das ist natürlich eine andere Baustelle, aber es zeigt doch einiges auf.

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vor 6 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Es ist eine gute Frage wie tief diese Veränderungen sind - die Blätter von angeblich ungeniessbar zu geniessbar, sowas macht man denke ich wahrscheinlich nicht so schnell durch kreuzen.

Was die Wissenschaft eben nicht so gerne zugibt, dass es eben viele Dinge gibt, welche die Menschen früher konnten, die wir nicht mehr verstehen oder wir uns erst seit relativ kurzer Zeit wieder angeeignet haben, z.B. haben sie ja beim Ararat jahrtausendealte Titanium Bolzen gefunden, diese Legierung haben sich die Menschen erst wieder in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts angeeignet, das ist natürlich eine andere Baustelle, aber es zeigt doch einiges auf.

Nenn mir eine vertrauenswürdige Quelle für die Titanium Aussage. Und dazu noch genau am Ararat, ne, das will ich so nicht hinnehmen.

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Um bei den Pflanzen zu bleiben: Wenn man entsprechend Zeit investiert, kann man natürlich durch Zucht Pflanzen mit ungenießbaren Blättern zu welchen mit genießbaren umzüchten. Schnell geht beim Kreuzen sowieso nichts, da man ja immer wieder auf die reifen Samen warten muss, diese aussäen muss und erst wenn die Pflanzen zu einer gewisse Größe herangewachsen sind, kann man beurteilen, mit welchen Pflanzen es sich lohnt weiter zu züchten und welche man gleich auf den Kompost hauen kann. Bei Obst muss man für die Beurteilung sogar bis zu dem Zeitpunkt warten, wo die Bäume beginnen Früchte zu tragen, das dauert Jahre! Nichtsdestotrotz war der Mensch bei diesen Unternehmungen ja ziemlich erfolgreich!

Große Rosenzüchter-Firmen säen jedes Jahr zigtausende Rosensamen aus, davon kommen dann nach Jahren mit Tests auf Pflanzengesundheit etc. vielleicht 3-4 Pflanzen wirklich auf den Markt. Viel Arbeit steckt da natürlich drin!

Ich kann keinen Grund sehen, warum eine züchterische Bearbeitung bei Teepflanzen anders oder schwieriger sein sollte.

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vor 4 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Es ist eine gute Frage wie tief diese Veränderungen sind - die Blätter von angeblich ungeniessbar zu geniessbar, sowas macht man denke ich wahrscheinlich nicht so schnell durch kreuzen.

Was die Wissenschaft eben nicht so gerne zugibt, dass es eben viele Dinge gibt, welche die Menschen früher konnten, die wir nicht mehr verstehen oder wir uns erst seit relativ kurzer Zeit wieder angeeignet haben, z.B. haben sie ja beim Ararat jahrtausendealte Titanium Bolzen gefunden, diese Legierung haben sich die Menschen erst wieder in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts angeeignet, das ist natürlich eine andere Baustelle, aber es zeigt doch einiges auf.

Titan ist keine Legierung, sondern ein eigenständiges chemisches Element!

Ach ja, und von der Urform des Apfels (auch klein und ungenießbar) zu unseren heutigen Äpfeln ist es auch ein weiter Weg gewesen.

 

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vor 4 Stunden schrieb Manfred:

Titan ist keine Legierung, sondern ein eigenständiges chemisches Element!

Noch schlimmer! Ich meine noch aufwändiger als nur eine Legierung, dies aus Mineralien zu lösen - lest nur nach wie lange es gedauert hat, bis man es in der neueren Zeit von der Entdeckung bis zur praktisch reinen Extraktion schaffte.

PS: Ist eine Weile her. Hatte alles aus dem Kopf und unterwegs geschrieben. @Cel ich suche mal noch eine sehr interessante Quelle raus, dort gibt es auch Aufnahmen von dem Titanbolzen, so ein Typ hat sich Jahrzehnte mit diesen Thematiken beschäftigt. Dabei aber fast noch spektakulärer: die dort über einen interessanten Radius verteilten Ankersteine, auf denen im Mittelalter die Kreuzritter ihre Insignien hinterlassen haben.

vor 4 Stunden schrieb Manfred:

Ach ja, und von der Urform des Apfels (auch klein und ungenießbar) zu unseren heutigen Äpfeln ist es auch ein weiter Weg gewesen.

Ein weiter Weg, zweifelsohne - aber ich zumindest weiss nicht, ob alle diese Wege wissenstechnisch genau erschlossen sind.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ach, hier ist ja sowieso alles off topic. Ich mache dann einmal weiter und zitiere aus Wikipedia:

Die „Arche Noah“ bei Doğubeyazit

220px-The_Structure_Claimed_to_be_the_No
 
Durupınar, mit der angeblichen „Arche Noah“, Osttürkei, 2007
220px-Ark_structure.jpg
 
Die Gesteinsformation bei Doğubeyazıt, anderer Blickwinkel, 2009

1959 entdeckte der türkische Luftwaffen-Kapitän İlhan Durupınar auf einer Luftaufnahme eine auffällige geologische Formation in der Nähe der Stadt Doğubeyazıt in der Ost-Türkei, die Ähnlichkeit mit einem Schiffsrumpf hat. Sie befindet sich 27 Kilometer südlich des Ararat an einer Bergflanke des Vulkans Tendürek Dağı auf 2004 m ü. M., ist rund 160 Meter lang und wird heutzutage nach seinem Entdecker Durupınar genannt.

1977 behauptete der Amateurarchäologe Ron Wyatt, dass die Struktur die Arche Noah sei. Wyatt unternahm 1985 zusammen mit dem Geologen Ian Plimer, dem Kreationisten John Baumgardner und anderen eine Expedition zu der bemerkenswerten Stelle. Ein Forscherteam um David F. Fasold stieß hinzu, das dann zwölf Dünnschliffe der Gesteinsproben an den Petrologen Lorence G. Collins zur Untersuchung weiterreichte. Collins fand keinerlei Hinweise für versteinertes Holz.

Die Analyse rostiger Eisenteile, die für Nieten, Bolzen und Unterlegscheiben gehalten wurden und die Noah angeblich geschmiedet hatte, erwiesen sich als oxidierte, titanhaltige Magnetite. Dieser Stein stammt aus den in der Osttürkei häufigen Vulkaniten (Andesit und Basalt). Der Magnetit hatte sich in Seifenlagen innerhalb der Sedimentabfolgen angereichert, die die Struktur aufbauen. Einige der Sedimentablagerungen bestehen aus Laharen (vulkanischen Schlammströmen) mit eingelagerten vulkanischen Blöcken. Dadurch konnte der Eindruck von Wänden, Oberdeck, Dollbord und Reling eines Schiffes entstehen.[22]

Spätere Untersuchungen durch andere Geologen am Fundplatz ergaben, dass es sich bei der fraglichen Struktur eindeutig um anstehendes Gestein handelt. Der Kreationist John D. Morris kam aufgrund fremder und eigener Untersuchungen zum Schluss, „daß es eine rundum zufriedenstellende geologische Erklärung für diese Struktur gibt und keinerlei Hinweise von archäologischer Bedeutung.“ Auch er fand keine Anzeichen von versteinertem Holz.[23] Die „Bootsform“ war auch durch die erosive Tätigkeit von Schlammströmen entstanden.[24] Überdies wird die Struktur in ihrem Zentralteil von einem weißen, mikrofossilführendem Kalkband durchquert (vgl. das 2. Bild).

Drei andere, in Größe und Gestalt vergleichbare Strukturen finden sich in der Nähe des Kleinen Ararats.

 

Der Text stammt von der Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Arche_Noah#Die_.E2.80.9EArche_Noah.E2.80.9C_bei_Do.C4.9Fubeyazit

Vielleicht kann dieser Exkurs auch irgendwie in  Das zusammenhanglose Off-Topic Auslagerungsthema verschoben werden.

 

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@Manfred Der Eintrag ist ebenfalls Interpretation. Was ich erstaunlich finde, dass hier einige unvollständige Angaben drinnen sind, und diverses sehr interessantes fehlt, was nicht nicht in die Perspektive des Schreibers passt, z.B. dass der Ort gleich unterhalb zu einer jahrtausendealten Pilgerstätte wurde. Diese Geschichte wird schon sehr lange erzählt. Der Autor des Wiki Eintrags hat auch nur seine Theorie zu bestätigen versucht. Aber so sind wir Menschen halt, wir versuchen immer eine eigene Theorie zu beweisen und können eigentlich gar nicht neutral forschen. Wir sind immer zielgetrieben in solchen Dingen, sonst fehlt uns schlicht der Anreiz.

 

Aber zurück zum Thema ... aktueller Stand 3:1 gegen Don.

Am 30.11.2016 um 06:36 schrieb Hypnozyl:

Spielt es letzten Endes überhaupt eine Rolle, ob ein Baum 100, 200, oder 1000+ Jahre alt ist?

Es geht gar nicht nur um den Tee, eigentlich fast noch mehr geht es um die Vertrauenswürdigkeit des Händlers, die, wie ich empfinde, zunehmend immer wichtiger wird.

Am 30.11.2016 um 18:28 schrieb digitalray:

Mein Fazit: je älter ein Baum, desto weniger intensiv schmecken die Blätter, und um so schwächer ist die Wirkung in der Intensität, dafür kann man sie auf gewisse Art deutlicher spüren als bei jungen auch wenn sie nicht so krass ist. Schwer zu beschreiben..

Das ist eine interessante Aussage, der ich aber wiedersprechen möchte, zumindest auf gewisse Weise. Der Tee von sehr alten Bäumen ist sehr mild. Ich habe bei solchen schon minutenlang ziehen lassen beim ersten Aufguss und er ist überhaupt nicht bitter geworden (!). Die Milde ist einmal ein klares Indiz. Aber er hat eine viel grössere Tiefe, und so kommen wir zu der Wirkung: ja, hier stimme ich schon mehr mit dir überein, wie ich persönlich es einmal auszudrücken versuchte (es ist wirklich nicht einfach): es ist wie teahigh vs teadrunk. Teadrunk kann man eigentlich von vielen Tees werden, die ausreichende Menge vorausgesetzt - bei teahigh hingegen braucht es manchmal nur ein paar Schlucke, bis man es durch und durch spürt, manchmal wie ein kurzes Teefieber, eine durchdringende Wärme und eine Art Flash - das gibt es aber nur bei besonderem jungen Material oder bei mEn leider nur wenigen guten alten Tees, die meist aber auch teilweise sehr gutes Material enthalten.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich sage es einmal so: Wenn jemand Stories à la Erich von Däniken spannender findet als trockene wissenschaftliche Ergebnisse, dann soll er das von mir aus tun, aber für mich ist das dann auch der Moment, wo ich aufhöre, mitzureden.

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vor 4 Minuten schrieb Manfred:

trockene wissenschaftliche Ergebnisse

Die Wissenschaft ist fast nie trocken. Fast immer stehen hinter Forschungen monetäre oder subventionierte Ziele. Das sehen wir beim Tee und überall. Und das bewirkt, dass stets das Ziel störende Details ausgeblendet werden. Das Problem ist, dass Menschen die Forschungen betreiben, die meist auch noch auf irgendeine Weise abhängig von den Resultaten sind. Wer kann es sich denn leisten, ins wirklich tiefe Blaue hinauszuforschen, ohne spätestens mittelfristig verwertbare Resultate zu bringen?

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