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Was sieht euer geschultes Teeauge hier alles an Merkmalen, woher könnte dieser Tee kommen, um was für eine Sorte könnte es sich handeln, welche Qualität hat das ganze, und und und..?

Alles was euch dazu einfällt.

Aufgelöst wird morgen. :-) 

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bearbeitet von digitalray

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Nicht einfach der Fall!! Hölzerne Stengel, gut, Plantage/Teegarten. Ziemlich unterschiedliche Blattfarben, Blend, spricht für mich u.a. japanisch, aber dann die Fleischigkeit der Blätter, wieder etwas untypisch, sieht für mich nicht nach Yabukita aus ... ahh, eff it, ich tippe auf was Grünes aus Darjeeling, First Flush, da das Blatt geschnitten ist (scheint zumindest so auf dem nicht überaus aussagekräftigen Fotos), kommt diese Verarbeitung dort noch bei etlichen Teegärten hin. Aber die Fleischigkeit weisst für mich eher auf eine tiefere Lage in Darjeeling, nicht ganz oben bei Nepal.

Ich versuchte gegen besseres Wissen auch am Bild zu riechen, aber das gab nix her! :D

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 6 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Nicht einfach der Fall!! Hölzerne Stengel, gut. Ziemlich unterschiedliche Blattfarben, Blend, spricht für mich japanisch, aber dann die Fleischigkeit der Blätter ... wieder untypisch, sieht für mich nicht nach Yabukita aus, ahh, eff it, ich tippe auf was Grünes aus Darjeeling, First Flush oder so.

Ich versuchte gegen besseres Wissen am Bild zu riechen, aber das gab nix her! :D

Das hatte ich auch schon vermutet, aber ich wollte mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen :whistling:

Vielleicht Kusmi Organic Green Darjeeling? :D

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Ich tippe auf Aracha aus einer Sommerernte. Die dunkleren Blätter sind die unteren, im Schatten stehenden Blätter. Kultivar ist vermutlich Yabukita (bei der Verbreitung ist die Wahrscheinlichkeit am grössten).   :D

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ihr seid super :D 

also ich löse mal ganz langsam auf...

wie @GoldenTurtle richtig bemerkte handelt es sich um einen Blend, Stengel sind auch dabei und geschnitten ist er auch.

was sagt uns das alles? - industriell (blend, geschnitten, Stengel), @tatea war also nahe dran mit kusmi organic

woher ? Japan, da lag @Teelix richtig und auch @Nasenpapst

interessant dass die Mehrheit aber DJ bzw Sri Lanka vermuteten anstatt Japan, aber gut, @Diz vermutete Yabukita, jedenfalls sieht es doch eher nach Assamica aus bzw Kreuzung als nach Sinensis :)

Die Lösung: Florapharm Import: Flora Gold Organic Sencha Japan im Pyramidennetzbeutel, wie er auch bei @teekontorkiel verkauft wird.

 

Vllt kann @teekontorkiel ja noch mehr dazu sagen, falls es noch weitere Infos dazu gibt.

http://www.tee-kontor-kiel.de/tee/aufgussbeutel/floragold-bio-sencha

 

Vom Geruch her ist er super, allerdings fand ich 30sek bei 70 °C schon die Grenze, da war er noch schön aromatisch, bei 60sek Ziehzeit war das blumige umami schon vorüber und spätestens da hätte ich ihn abgegossen, nach 90sek schwand die Hoffnung dass das noch was gutes wird und nach 120sek wie angegeben schmeckte er mir eher wie Kamillentee (auf dem Foto oben auch schon eher gelb-braun als gelb-grün).

Ich wollte meiner Freundin eigtl. einen einfachen aber guten Sencha im Pyramidenbeutel verpassen den sie sich einfach aufgiessen kann, hab es nach dem probieren aber doch gelassen.. Dann doch lieber selber Beutel machen aus günstigem aber guten Sencha, der grün-gelb in der Tasse ist und auch schön umami Geschmack hat.


Klar ist der Floragold Pyramidenbeutel besser als einfache Teebeutel mit Dust und Fannings, aber an einen normalen relativ günstigen Sencha kommt er meiner Meinung nach nicht heran und das bei 15 bis 20 euro /100g.

 

Sorry, dass ich euch nichts besseres geboten habe als Rätsel, aber ich fand es ganz interessant was ihr persönlich in den Blättern und dem Aufguss seht.

^_^

bearbeitet von digitalray

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Haha richtig cooles Rätsel! :thumbup: Tolle Idee einen Beutel aufzuschneiden. Darauf kommt natürlich keiner. Gedämpfter Grüntee war schon klar.

Die Produktserie ist hervorragend für das was sie ist, aber fairerweise muss man dazusagen, daß die 15E/100g nicht in das direkte Preisverhältnis eines losen Tees gestellt werden können. Eher mit einem schlichten 5-6E/100g Sencha würde ich meinen. Kompostierbare Pyramidenbeutel made in Germany sind extrem aufwändig und kostspielig in der Produktion, die fressen natürlich einen Großteil des Preises auf, da bleibt für den Tee nichtmehr allzu viel übrig. Der DJ aus dieser Serie beispielsweise ist top und unser Beuteltee für unterwegs. ;)
Für Japansencha würde ich generell eher japanische Teebeutel empfehlen. Da gibt es eine ganze Reihe sehr guter Qualitäten, teils mit Teepulver bepudert, die kann man auch kalt aufgießen. 

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Gar nicht so abwegig, @Manfred, nur, dass im Kukicha noch mal ein Tacken mehr Stengel drin sind und auch sein sollten - umgekehrt sollten in digitalray's Sencha eher weniger drin sein - sei's drum, so wie TKK ja erläutert hat, geht vermutlich das meiste "Budget" zur Preisbildung für deutsche, kompostierbare Pyramidenbeutel drauf.

@digitalray nächste Runde? :P Ich fand das sehr interessant, meiner meiner Meinung nach könnte da ein Dauerthread draus werden, sollte dann aber aus der Grünteesparte in die allgemeine aufgenommen werden!

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vor 11 Minuten schrieb Nasenpapst:

@digitalray nächste Runde? :P Ich fand das sehr interessant, meiner meiner Meinung nach könnte da ein Dauerthread draus werden, sollte dann aber aus der Grünteesparte in die allgemeine aufgenommen werden!

Hatten wir doch alles schon...

?

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Naja, ersteres ist ja mehr eine Frage als ein Rätsel und bei zweiterem geht es um die Aufgussfarbe, nicht um das Blattgut - das mit der Aufgussfarbe find ich zu schwierig, das Rätsel sollte schon ansatzweise lösbar sein, sonst macht's nur wenig Freude. Da finde ich das Blattgut schon aufschlussreicher. 

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Naja, Ich finde doch, daß man das etwas weiter halten kann, evtl auch einmal Blattgut UND Aufgußfarbe zeigen. Nur an der Farbe kann man wohl ohne weiteren Hinweis nur wenige Tees erkennen, zumal die Farbe auch sehr vom verwendeten Wasser abhängt. Aber Ich traue mir schon zu, Matcha von Pfefferminztee zu unterscheiden. Und ein bestimmtes starkes Grün kommt wohl hauptsächlich bei japanischen Tees vor.

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      Ich bin ja mittlerweile sehr skeptisch, wenn nicht gar etwas zynisch bei solchen Dingen. Es ist ja wirklich eine gute Sache, dass hinsichtlich Tee geforscht wird, aber jedesmal, wenn gesundheitliche Vorzüge beschrieben werden, seh ich schon den nächsten Scharlatan dieses Zeug in sinnverzerrenden Zitaten auf seine Homepage klatschen, um irgendwelche Wundermittelchen oder Wundertees zu vermarkten und kranken, gutgläubigen oder sonst irgendwie anfälligen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
      @digitalray: Bitte sei mir nicht böse wenn ich die von dir zititerte Untersuchung als Anlass nehme. Dein Post ist sehr interessant und lesenswert, und ich bin dankbar dafür, dass du das geteilt hast. Ich hoffe sehr, dass diese beiden Dinge nicht vermischt werden.
       
      Gänzlich unabhängig davon, die neue Studie, die garantiert bald vielfach in einschlägigen "Publikationen" *hust* zitiert werden wird, sagt folgendes:
      Ich mein, ich bin medizinischer und naturwissenschaftlicher Voll-Laie, aber was bedeutet das denn "mit Übergewicht assoziierte Bakterien"? Man müsste halt mal wissen, was das für Bakterien sind, welche Mechanismen da im Spiel sind, wie diese funktionieren, was da noch alles dranhängt. Womöglich haben diese Wechselwirkungen mit ganz anderen Mechanismen, was dann für verschiedene Menschen gut bzw. schlecht sein kann? Hat jemand, der sich gut ernährt, überhaupt diese mit Übergewicht assoziierten Bakterien?
      Ich hab das nachsichtige Lächeln von Psychologen und Ärzten mittlerweile gut verinnerlicht, das quasi automatisch auf den Gesichtern auftaucht, wenn man sagt, "da gibt es eine Studie, welche besagt, dass...". In dem vorliegenden Falle sind es Mäuse, die durch Zwangsernährung fett gemacht wurden, also vermutlich ohnehin schon mehr oder weniger todkrank sind. Wieviel sagt das für einen Menschen aus, der sich ansatzweise vernünftig ernährt?
       

       
      Und dann ist ja eine Low-Fat-Diät keinesfalls automatisch eine gesunde, und High Fat nicht zwangsläufig eine schädliche Sache.  Siehe das French Paradox: Es hängt eben auch vom persönlichen Typ und von der Art der Fette ab. Isst man mediterran, mit viel hochwerigem Gemüse in frischem, selber zubereitetem Essen und öfter mal einem extra Schuss guten Olivenöls, oder ernährt man sich von Fritten und Tiefkühlpizza? Beides "High Fat".
      Was man doch wohl noch sagen darf: Die meisten Menschen im Westen essen zu viel und zu hoch verarbeitetes und bewegen sich viel zu wenig. Selbst wenn Tee dazu beiträgt, eine der damit einhergehenden Begleiterscheinungen, nämlich die von Übergewicht, zu reduzieren, so hat dieser Lebensstil trotzdem eine Vielzahl schädlicher Auswirkungen, was davon völlig unberührt bleibt.
      Dann stellt sich noch die Frage, wie stark diese ganzen, statistisch nachgewiesenen Effekte bei normalem Teekonsum dann tatsächlich sind. Ich erinnere mich noch an eine Studie, die wissenschaftlich belegt hat, dass Pu-Erh-Konsum die Fettverbrennung ankurbelt - um 1-2%. Sprich: Ja, der Effekt ist durch wissenschaftlich seriöse Studien nachgewiesen. Und trotzdem - in der Praxis ist der Effekt völlig irrelevant. Somit ist die Aussage "Puerh trinken hilft beim Abnehmen" zugleich wissenschaftlich belegt und eine komplete Verschaukelung der Konsumenten. Um noch polemischer zu werden: Ist mir egal, dass ich den Link zu der Studie nicht hab, ich versteh sowieso schon das Abstract nicht. Und nein, Wunderheiler Nr. 27 (m/w) welcheR in einem von Affiliate-Links strotzdenden Artikel von den fantastischen Wirkungen des Teetrinkens fabuliert, versteht es garantiert auch nicht!
       
      Dazu kommt dann noch die Versuchung, sich bezüglich ungesundem Essen weniger zurückzuhalten im Wissen, man trinke ja viel Tee. Der Effekt ist z.B. bei Fahrradhelmen und Airbags nachgewiesen. So, wenn es meine Ansicht stützt, dann verweise ich doch wieder gern auf Untersuchungen als Beweise. Ganz toll...

       
      Bitte versteht mich nicht falsch - ich will da nicht zynisch klingen. Es ist toll, wenn hier darüber gesprochen wird, und ich danke jeder Person, die hier Resultate, Erkenntnisse, und Meinungen teilt. Aber zu oft, wenn die gesundheitlichen Auswirkungen von Tee gepriesen werden, geschieht dies in einem schmierigen Kontext, der manipulativen Zwecken dient und innerhalb einer knochentrocken kalkulierten Strategie den Blick auf tieferliegende Probleme verstellt. Deswegen steigt mein Blutdruck meistens bereits, wenn ich sowas lese... sollte ich wohl schnell mal einen Tee dagegen trinken.
    • Von Paul
      Ich weiß nicht, ob folgender Blog schon irgendwo gelistet ist, aber lesenswert ist er allemal!
      https://teamedicineblog.wordpress.com/
       
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