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Zumindest wenig Koffein. Völlig frei von Koffein wird meines Wissens kein Aufguss der Camellia sinesis sein, sofern die Blätter nicht nachbehandelt wurden ("Infre-Verfahren").

Mein Tipp wäre Houjicha: die Grundlage ist ja oft der ohnehin koffeinarme Bancha und die Röstung erschwert es dem Koffein vom Blatt ins Getränk überzugehen, soweit ich weiß.

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@ckadenVielen Dank, wieder was gelernt! Ich hatte in Erinnerung, dass Houjicha in Japan der typische Krankenhaustee sei, weil der geringe Koffeingehalt am besten sei für die gezielte Wirkung von Medikamenten. Vielleicht wird dann im Krankenhaus der Houjicha einfach dünner zubereitet ... wenn ich an Tee in deutschen Krankenhäusern denke, würde mich das nicht wundern.

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Am 9.12.2015, 14:11:35 , teekontorkiel sagte:

Danke für die Tabelle @ckaden

Zu den Stengeltees: Es gibt  innerhalb der Sorten teilweise recht große Unterschiede. Hochwertige Karigane/Kuchicha Sorten haben edleres intensives Blattwerk mit nur sehr wenigen Kuki, dann ist der Koffeingehalt nicht mehr unbedingt niedriger als bei Sencha. 

Bei einem Karigane war ich bisher immer von viel Koffein ausgegangen, weil ich dachte, dass dem Tee auch Gyokuru zu Grunde liegen kann?

Aber gibt es nicht mittlerweile entkoffeinierte Tees? Aber vermutlich ist die Qualität zum abgewöhnen o.O

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vor 2 Stunden, Soltrok sagte:

Aber gibt es nicht mittlerweile entkoffeinierte Tees? Aber vermutlich ist die Qualität zum abgewöhnen o.O

Ja genau, ich empfinde koffeinfreie Tees sowohl vom Blattwerk als auch vom Aufguss irgendwie als leblos, tot, ruiniert. Mit Genuss hat das nicht mehr viel zu tun. Der größte Koffeinanteil soll sich ja (angeblich um die 80%?) mit dem ersten Aufguss ausschwemmen, da empfehle ich also lieber noch zweite und dritte Aufgüsse zu trinken als entkoffeiniertes Heu. Zumindest ist das geschmacklich immer noch deutlich angenehmer.

Trotzdem höre ich dann recht häufig von koffeinfrei-Kunden, daß sie den Grüntee nicht wegen des guten Geschmacks, sondern wegen den gesunden Inhaltsstoffen regelmäßig trinken. Ich bezweifle sehr stark, daß diese den Entkoffeinierungsprozess überleben. Ich glaube das ist außer etwas blasser, spröder, fluffiger Blattsturktur rein gar nichts mehr enthalten. 

vor 2 Stunden, Soltrok sagte:

Bei einem Karigane war ich bisher immer von viel Koffein ausgegangen, weil ich dachte, dass dem Tee auch Gyokuru zu Grunde liegen kann?

Ja genau, das meinte ich mit "edlem, intensivem Blattwerk", entweder beschattet oder auch frische, potente Blattknospen aus der ersten Frühlingspflückung die dann vergleichsweise viel Koffein enhalten. Das sind dann ideale Frühjahrs-Fitmacher-Bomben. Ich freu mich schon jetzt wieder drauf, diese Tees landen aber erst in meiner Schale wenn die ersten Blümchen wieder sprießen und Vöglein zwitschern, ahhhh träum 9_9  Ähm, ok dauert noch :| ... leider ... 

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