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Mein Einstieg in die Welt des Tees


Mandalorian

Frage

Hallo zusammen und Guten Abend!

Ich lese bereits seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe mich die letzten Wochen hart um die Theorie gekümmert.

Ich bin 40 Jahre und immer ein absoluter Kaffee Junkie gewesen. Ich habe in meinem Leben bzw. an meiner Lebensweise aber in den letzten Jahren viele Dinge geändert. Seit vergangenem Oktober habe ich meinen Kaffee Konsum stark heruntergeschraubt (Max 3 Becher am Tag)und bin vermehrt auf Tee umgestiegen. Bisher habe ich nur Beuteltee (primär Kräuter mit schärferer Note) getrunken aber trotzdem Gefallen daran gefunden und Lust auf mehr bekommen.

Das Thema Tee begeistert mich und ich möchte gern tiefer in die Welt eintauchen. Heute war ich im lokalen TG Geschäft und habe mir voller Euphorie eine kurze Beratung geben lassen und zwei Teesorten mitgenommen (Japan Sencha Nr. 700 und Darjeeling Orange Valley TGFOP Nr. 222). Ich möchte erst einmal anfangen und fand das mit diesen beiden Tees auch sehr sinnvoll.

Hänge aber immer noch Inder Theorie weil mir Utensilien fehlen um den Tee zubereiten zu können. 🙄

Das Angebot erschlägt mich und viele Threads verwirren mich und ich bräuchte mal Rat. 

Habe von Hario die Zen mit 300ml gefunden, welche mir für meine Zwecke zusagt (viel Unterschiedliches probieren mit unterschiedlichen Blattgrössen). Dazu hätte ich mir jetzt noch eine separate einfache Glas Ausschankkanne genommen um mehrere Aufgüsse machen zu können. Parallel würde ich mir noch einen günstigen Gaiwan gönnen um alternativ zubereiten zu können. 
 

Zu guter letzt würde ich mir noch ein Teethermometer dazu nehmen.

Haltet ihr meinen Plan für das jetzige Stadium für sinnvoll? Ich möchte noch nicht allzuviel Geld ausgeben und mich erst einmal langsam einleben und probieren.

Danke und viele Grüße aus Dortmund 

der Mandalorianer

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21 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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Hallo Mandalorian, willkommen im Forum!

Die Hario Zen ist meiner Meinung nach die beste Kanne, die Du Dir als Tee-Einsteiger kaufen kannst. Und auch die Größe von 300ml halte ich für einen Anfänger für optimal. Wenn Du Dich irgendwann ein paar Jahre lang intensiv mit der Materie beschäftigt hast, wirst Du sicherlich andere Kännchen haben wollen, die auf Deine speziellen Tee-Vorlieben zugeschnitten sind und vielleicht aus einem bestimmten Ton oder von einem bestimmten Künstler gefertigt sind. Falls Du dann zum Pu-Erh-Liebhaber geworden sein solltest, wirst Du Dir wahrscheinlich eine kleine chinesische Yixing-Kanne zulegen, um die von @KlausO angesprochenen Mehrfachaufgüsse zu zelebrieren.

Für einen normalen japanischen Sencha oder einen leichten Darjeeling hast Du mit der Hario-Kanne genau die richtige Wahl getroffen. Diese Tees wirst Du ja auch nicht fünf Mal aufgießen. Es ist auch so, dass man sich an die kleinen Kannengrößen erst mit zunehmender Erfahrung ein wenig herantasten muss. Denn je mehr Tee man aufgießt, desto einfacher ist es mit der Dosierung. Ein Gramm zu viel oder zu wenig fällt halt bei einer größeren Wassermenge nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer kleineren. Weil die Hario-Kanne ein sehr großes Sieb hat, kannst Du den Tee in derselben Kanne aufgießen und servieren, ohne dass sich dadurch wie bei kleinen Teefiltern oder gar Tee-Eiern geschmackliche Nachteile ergeben. Das machen die meisten "Profis" zwar nicht so, weil im Allgemeinen eine Aufguss- und eine Servierkanne verwendet wird. Aber so hast Du für den Anfang alle Optionen und kannst Dich später immer noch dafür entscheiden, die Kanne nur als Aufguss- oder nur als Servierkanne zu verwenden. Glas als Material hat zudem den Vorteil, dass es nicht nur leicht zu reinigen und daher für alle Teesorten geeignet ist, sondern dass Du sehen kannst, wie sich die Blätter und die Farbe des Aufgusses während der Ziehzeit verändern. Das finde ich gerade für Anfänger sehr schön.

Wie gesagt ist eine separate Ausschankkanne für den Anfang gar nicht unbedingt erforderlich. Und auch einen Gaiwan würde ich nicht sofort kaufen. Der klassische Gaiwan ist von der Handhabung her gar nicht so einfach und kann zuerst schon zu umständlich sein, wenn man noch so viele andere Faktoren (Wassertemperatur, Ziehzeit, Dosierung...) berücksichtigen muss. Für unbedingt empfehlenswert halte ich neben dem Tee-Thermometer noch eine Feinwaage. Thermometer und Feinwaage sind zumindest so lange notwendig, bis man ein Gefühl für die jeweiligen Teemengen und Wassertemperaturen für unterschiedliche Teesorten bekommen hat.

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Teethermometer macht immer Sinn. Ich habe das von TG. Mit einem Gaiwan (200ml) aus Porzellan oder Glas kannst du jeden Tee aufgießen. Dazu von ein paar Schälchen (50ml). Mit Glas oder Porzellan kannst du jederzeit in die Spülmaschine und somit gehen alle Teesorten.

Die Hario Zen mußte ich erst Mal googeln. Geht natürlich, wäreir mit 300ml schon zu groß. Bei Mehrfachaufgüssen ist der Tee ja starke konzentriert und da must du schon einiges trinken mit vielleicht zuviel Koffein. Überlege Mal, 5 Aufgüsse à 300ml sind 1,5 Liter Tee.

Als eine Person würde ich sogar auf einen Gaiwan etc. mit 100ml gehen.

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Der von Dir angesprochene Sencha ist meiner Ansicht nach ein einfacherer Tee mit einem leicht herben Geschmack. Statt Komplexität bekommt man hier ein klares Aroma ohne Nuancen. Die Empfehlung von Gschwendner bezieht sich auf die "westliche" Aufbrühmethode, bei der weniger Tee mit mehr Wasser verwendet wird, als es bei Mehrfachaufgüssen der Fall wäre. Ausgelegt sind die Angaben auf einen, maximal zwei Aufgüssen. Daher kommt sowohl die Mengenangabe, als auch die Temperatur von 90 Grad, die Gschwendner empfiehlt.

Wenn Du öfter aufgiessen und höher dosieren möchtest, dann kannst Du das durchaus mit 80 Grad ausprobieren und bei 200ml mit 5 - 6 Gramm starten, um dich an das heranzutasten, was für dich angenehm ist. Ich kann mir bei dem Tee vostellen, dass er mit 70 Grad angenehmer schmeckt, da er bei höheren Temperaturen wahrscheinlich mehr Bitterkeit abgibt. Bei dieser Methode schlage ich vor, die Ziehzeiten dann zu reduzieren, also beim ersten Aufguss mit 30 Sekunden starten, den zweiten nur kurz durchspülen (damit meine ich Wasser rein und sofort abgiessen) und dann wieder auf 30 Sekunden für den dritten Aufguss gehen.

Bei der von Gschwendner vorgeschlagenen Dosierung und Temperatur kommt die Minute, die dort angegeben ist, hin. Das kannst Du auch für einen möglichen zweiten Aufguss beibehalten und testen, wie es Dir schmeckt.

Ich bin bei dem Tee allerdings unsicher wie viele Aufgüsse da geschmacklich so möglich sind. Den habe ich auf diese Weise nie getestet, als ich noch für den Händler tätig war.

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Ein Thermometer ist sicher nicht falsch, aber für noch sinnvoller halte ich einen temperaturgeregelten Wasserkocher. Da kannst du die Temperatur gleich voreinstellen. Das Teethermometer benutze ich eigentlich nur auf Reisen, wenn es im Hotel nur einen einfachen Wasserkocher gibt und man das Wasser abkühlen muß.

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  1. Wenn man keinen Wasserkocher mit komfortablem Schnickschnack (einstellbare Zieltemperatur und Stoppuhr) hat, ist an Messwerkzeug außer Feinwaage und Thermometer noch ein Timer empfehlenswert. Es dauert ein Weilchen und braucht einiges an Praxis, bis man die Zeiten so 'im Blut' hat, dass es auch ohne geht. Das ist beim Tee nicht anders als beim Frühstücksei.

 

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Hallo zusammen!

Zuallererst möchte ich mich bei euch für die zahlreichen, konstruktiven Nachrichten bedanken. 
Das hat mir schon einmal sehr weitergeholfen und ich habe mich wirklich für die Hario Zen mit 300ml Fassungsvermögen entschieden und den Gaiwan vorerst weggelassen.

Ein Tee Thermometer und eine Feinwaage habe ich mir ebenfalls mitbestellt sowie ein paar Trinkschalen und ein Probeset mit drei verschiedenen Oolong Tees.

Wenn alles gut läuft kann ich also schon bald durchstarten und dann kommen wahrscheinlich neue Fragen auf. 

Den Tipp bezüglich des Wasserkochers mit Temperaturregulierung ist gut. Dies werde ich im Hinterkopf behalten. Haben aber erst vor ca. 5 Monaten einen neuen Wasserkocher gekauft weshalb meine Frau mich wahrscheinlich töten würde wenn ich jetzt noch einen Neuen kaufe 😃.

Bei der Zubereitung meiner beiden Tees würde ich den Darjeeling mit ca. 300 mal Wasser (mind. 90 Grad) aufgießen und ca 2 Minuten ziehen lassen. Die Menge rechne ich von der 1 l Empfehlung anteilig runter. 
 

Den Sencha würde ich mit weniger Wasser (ca 200ml) und natürlich weniger Temperatur aufgießen. Und dann aber mehrere Aufgüsse probieren und die Ziehzeit verkürzen. Meine Frau würde mittrinken, daher komme ich auf die 200ml. 
Gehe ich hier so halbwegs recht mit meinen Annahmen?

 

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Ich habe mich jetzt bisher nur mit dem Darjeeling auseinandergesetzt und finde ihn sehr lecker wenn er 90 Sek. zieht und mit 90 Grad heißem Wasser übergossen wird. 
Habe ihn auch mal länger ziehen lassen (2:30 Min und 3:00 Min) aber fand ihn dann weniger gut.

Heut wollte ich mich an den Sencha wagen, hätte aber vorher noch 1-2 Fragen.

Temperatur: sind 80 Grad für diesen Sencha ok oder soll ich niedriger temperieren?

Menge: würde hier 200ml in die Kanne gießen und käme gem. TG Empfehlung auf etwas mehr als 2g… ist das nicht viel zu wenig für einen Sencha? Habe hier gelesen, dass man durchaus mehr Teeblätter nehmen sollte.

Aufgüsse / Ziehzeit: beim ersten Aufguss 1:30 bis 2:00 Min., den Zweiten dann 1:00 Min und den letzten wieder zwischen 1:30 und 2:00 Min.? Kann man das so pauschal als gute Richtwerte festhalten?

 

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Gaiwan ist das vielseitigste Instrument. Das schadet am Anfang nie. Alternativ einfach ein paar Blätter in eine Tasse geben - Wasser drauf und schlückchenweise trinken wenn die Blätter nach unten gesunken sind und mit heißem Wasser auffüllen wenn die Tasse halb leer ist.

Das schöne am Teehobby - man braucht keine crazy Utensilien wenn man kein Budget dafür hat. Besser ist mehr Geld für besseren Tee zu investieren.

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vor 12 Stunden schrieb Teeknospe:

Wenn Du öfter aufgiessen und höher dosieren möchtest, dann kannst Du das durchaus mit 80 Grad ausprobieren und bei 200ml mit 5 - 6 Gramm starten, um dich an das heranzutasten, was für dich angenehm ist. Ich kann mir bei dem Tee vostellen, dass er mit 70 Grad angenehmer schmeckt, da er bei höheren Temperaturen wahrscheinlich mehr Bitterkeit abgibt. Bei dieser Methode schlage ich vor, die Ziehzeiten dann zu reduzieren, also beim ersten Aufguss mit 30 Sekunden starten, den zweiten nur kurz durchspülen (damit meine ich Wasser rein und sofort abgiessen) und dann wieder auf 30 Sekunden für den dritten Aufguss gehen.

Vielen Dank für dein sehr ausführliches und fundiertes Beschreiben. Das gilt für so viele von euch hier. Tolles Feedback und eine gute Hilfsbereitschaft. 
Die Anmerkung mit der Komplexität verstehe ich sehr gut. Bin selbst Whisky Liebhaber und Sammler und schätze einen komplexen Tropfen. Der Weg dorthin war lang daher gebe ich dem Tee mindestens genauso viel Zeit. 🙂

Ich habe den Sencha genau nach deiner Beschreibung zubereitet. 5g, 70 Grad, 30 Sek., 200ml - den zweiten Aufguss in den Ausguss 😃 

Den ersten Aufguss fand ich gewöhnungsbedürftig. Ich hätte ihn jetzt als Gemüsegarten beschrieben. Den dritten Aufguss fand ich deutlich besser. Ganz anders als den Ersten - mehr Geschmack, ein anderer Geschmack und auch vom Geruch her anders… den Geschmack könnte ich aber nicht beschreiben. Muss meine Geschmacksknospen trainieren.

Versuche mal ein wenig zu experimentieren. Vielleicht mal 80 Grad. Dann vielleicht mal 6G und mal eine verlängerte Ziehzeit von 1 Min.!

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vor 14 Stunden schrieb goza:  

Der zweite Aufguss braucht lediglich keine Ziehzeit. Gleich wieder abgießen, und zwar in die TASSE :trink_tee:

Oh noooo! 🙈😂

Vielleicht sollte ich das mit dem Lesen beim nächsten Mal gleich auch mit dem Denken kombinieren. 😃 
Heute habe ich den zweiten Aufguss in den Mandalorian gekippt und nicht in den Ausguss. Hätte es nie gedacht aber der war deutlich besser als Aufguss Nummer 1. 

Gibt es eigentlich Richtwerte, die man so zwischen den Aufgüssen einhalten sollte? Darf ich z. B. eine Stunde warten zwischen zwei Aufgüssen oder sollte man da ein gewisses Limit einhalten?

Ich hoffe ich stelle euch nicht allzu doofe Fragen…

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Du darfst grundsätzlich erstmal alles, solange es dir schmeckt. Und wenn es dir nicht schmeckt kannst du es dir ab da immernoch verbieten.

Ich fand einen Gaiwan auch als Anfänger nicht sonderlich kompliziert, er hat den Vorteil sehr vielseitig zu sein. Auf Amazon gibt es auch vernünftige Gaiwane mit 100 ml aus Porzellan für um die 10€. Pflegeleicht, Spülmaschinenfest und reißt kein Loch ins Budget. Du brauchst wenn du alleine trinkst auch nicht unbedingt eine Ausschankkanne. Die dient ja nur dazu den Tee gleichmäßig in die Tassen zu verteilen weil die letzten Tropfen ja etwas länger gezogen haben und nicht einer den stärkeren Aufguss bekommen soll. Wenn aber sowieso der gesamte Aufguss im Mandalorian landet kannst du auch eine größere Trinkschale benutzen.

Beim Gaiwan sollte man aber, besonders am Anfang, auf die Unterlage achten. Die können leicht tropfen.

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vor 5 Stunden schrieb Capstan:

Ich fand einen Gaiwan auch als Anfänger nicht sonderlich kompliziert, er hat den Vorteil sehr vielseitig zu sein. Auf Amazon gibt es auch vernünftige Gaiwane mit 100 ml aus Porzellan für um die 10€. Pflegeleicht, Spülmaschinenfest und reißt kein Loch ins Budget. Du brauchst wenn du alleine trinkst auch nicht unbedingt eine Ausschankkanne. Die dient ja nur dazu den Tee gleichmäßig in die Tassen zu verteilen weil die letzten Tropfen ja etwas länger gezogen haben und nicht einer den stärkeren Aufguss bekommen soll. Wenn aber sowieso der gesamte Aufguss im Mandalorian landet kannst du auch eine größere Trinkschale benutzen.

Über deine Argumente habe ich die letzten Tage auch schon sinniert und habe heute beim TKK einen Gaiwan bestellt. Eine Ausschankkanne braucht man zwar wirklich nicht zwangsläufig aber ich habe sie sicherheitshalber mal mitbestellt falls meine Frau Lust bekommt mitzutrinken.

Zur Probe habe ich mir noch zwei chinesische Schwarztees und einige Weißtees mitbestellt. Am Wochenende werde ich meine Oolongs versuchen. 
Klingt für einen Beginner wohl nach ein bisschen zu viel aber ich habe meinen Darjeeling und meinen Sencha jetzt in verschiedenen Formen zubereitet und verkostet und traue mir etwas mehr zu. 
 

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vor 8 Stunden schrieb Capstan:

Du brauchst wenn du alleine trinkst auch nicht unbedingt eine Ausschankkanne. Die dient ja nur dazu den Tee gleichmäßig in die Tassen zu verteilen weil die letzten Tropfen ja etwas länger gezogen haben und nicht einer den stärkeren Aufguss bekommen soll. Wenn aber sowieso der gesamte Aufguss im Mandalorian landet kannst du auch eine größere Trinkschale benutzen.

Durch das Umfüllen in das Ausschankgefäß wird der Tee auch etwas abgekühlt, was vor allem bei hitzeempfindlichen Menschen wie mir einen enormen Unterschied macht. 🤕

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Hey Mando,

Ich hab schon gelesen, dass du dir ein Thermometer zugelegt hast. Ich muss gestehen, dass war für mich Rückblickend die schlechteste Investition zum Anfang meines Teehobbys. Ich hoffe dennoch, dass du damit Freude hast. Ich kann wie Manfred einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung wärmstens empfehlen. Gibt es mit etwas Glück als Aktionsware auch so um die 30 Euro.

Viel Spaß auf deinemTeeweg.

 

Das ist der Weg

 

Bearbeitet von Siebenschläfer
So
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Hallo Siebenschläfer,

weshalb war das Thermometer denn die schlechteste Investition aus deiner Sicht heraus?
Muss gestehen, dass ich es sehr hilfreich finde die Temperaturen quasi fest im Blick zu haben - zumindest hat mein Tee noch nicht gelitten bisher :)

Mittlerweile habe ich mich durch einige Teesorten getestet.
Habe verschiedene weiße Tees, grüne Tees und schwarze Tees getrunken. Auch an Oolong habe ich mich schon herangewagt und bin hellauf begeistert.

Habe mir als Lektüre noch das Buch "Einfach besser(en) Tee trinken" gekauft und habe es an einem Tag verschlungen und nutze es gerne als "Stütze".

Mit meinem Gaiwan komme ich auch schon ganz gut klar. Manchmal wird's zwar noch ein bisschen heiß am Mittelfinger, aber das legt sich bald gewiss auch.

Was ich festgestellt habe ist, dass mir die grünen Tees aus China deutlich besser geschmeckt haben als die grünen Tees aus Japan. 
Liegt das ggfls. daran, dass die Tees aus Japan einfach "frischer" sein müssen?

Das ist der Weg :) 

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vor 4 Minuten schrieb Mandalorian:

Was ich festgestellt habe ist, dass mir die grünen Tees aus China deutlich besser geschmeckt haben als die grünen Tees aus Japan. 
Liegt das ggfls. daran, dass die Tees aus Japan einfach "frischer" sein müssen?

Nun ja - beide haben recht unterschiedlichen Charakter und auch ich habe eine gewisse Präferenz für Chinatees, wenn ich auch beide 'Teestile' schätze. Was die Frische angeht, so ist das bei grünem Japantee wie auch Chinatee ein geschätztes Merkmal. Der Unterschied liegt in der Haltbarkeit des Endprodukts - japanische Grüntees sind zumeist per Dämpfung aufbereitet und haben eine vergleichsweise hohe Restfeuchtigkeit; d.h. nach Öffnung der Verpackung altern sie etwas schneller als gebackene oder 'gebratene' Grüntees, was die heute üblichen Aufbereitungsmethoden chinesischer Grüntees sind. Genau da - in der unterschiedlichen Aufbereitungsmethode - ist wohl eher der Grund dafür zu suchen, dass Dir der Chinatee besser schmeckt. Hinzu kommt, dass da auch unterschiedliche Varietäten des Teestrauchs verwendet werden (Camellia sinensis sinensis und Camellia sinensis japonica).

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vor einer Stunde schrieb Mandalorian:

weshalb war das Thermometer denn die schlechteste Investition aus deiner Sicht heraus?

Naja, es liegt nur rum und hat mich von Anfang an nicht begeistert,  obwohl ich es wirklich als sinnvoll erachtet habe und es auch sinnvoll ist. Aber es gibt halt Dinge mit mehr Komfort.

Dein erwähnten Buch kann ich auch nur empfehlen. Ich schau immer mal gerne rein.

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Am 8.2.2022 um 11:24 schrieb SoGen:

Der Unterschied liegt in der Haltbarkeit des Endprodukts - japanische Grüntees sind zumeist per Dämpfung aufbereitet und haben eine vergleichsweise hohe Restfeuchtigkeit; d.h. nach Öffnung der Verpackung altern sie etwas schneller als gebackene oder 'gebratene' Grüntees, was die heute üblichen Aufbereitungsmethoden chinesischer Grüntees sind. Genau da - in der unterschiedlichen Aufbereitungsmethode - ist wohl eher der Grund dafür zu suchen, dass Dir der Chinatee besser schmeckt. 

Mit deiner Aussage wirst du wohl absolut recht haben. In den Anfängen spielt wohl auch noch die Euphorie eine gewisse Rolle und die Unerfahrenheit natürlich ebenso. Die für mich richtige Zubereitung eines Tees muss ich halt finden. Man muss also immer in Zeit und in ausreichende Teemengen investieren.

Ich bin sehr gespannt. Ein Arbeitskollege aus Shanghai kauft seinen Tee immer direkt bei einem befreundeten Farmer. Ich habe keine Ahnung wo die Farm ist aber er wird mir bald frischen grünen Tee zuschicken. Dann weiß ich mit Sicherheit, dass es sich um ein frisches Produkt handelt. :) 

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