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Ein interessanter "Abstecher" auf den Weg des Tees ist sicherlich die von Stephan Erler praktizierte Form des Chaxi.

http://teamasters.blogspot.com/2014/10/creative-chaxi-for-beginners.html

http://teamasters.blogspot.com/2018/08/the-2000th-article-tea-class-about-chaxi.html

Da ich diese Form ab und an auch praktiziere, eröffne ich doch hier mal einen Faden dazu und  werfe mein heutiges Chaxi mal als erstes in den Ring:

 

SAM_2800.JPG

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Eigentlich interessant. So etwas habe ich auch eher unbewusst praktiziert, ohne darüber mir Gedanken zu machen. Hm, ich habe diesen Monat relativ viel darüber gelesen wie Tee in der Song-Dynastie genossen worden ist und da sind ein paar Inspirationsquellen dabei. Ich werde definitiv ein paar Fotos demnächst reinwerfen. 

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Kännchen: Porzellan, gibt es an jeder anständigen Ecke

Schälchen: billig, Massenware

Tee: 2017 Beyond the clouds, Honcha, EoT

Rose: geklaut, Name?

Decke: leider (!!!) nicht gebügelt, es braucht ein Bügeleisen! Leinen,  60 er Jahre Handarbeit, das hat gedauert bis ich so was im richtigen Gelb hatte.

Tablett: Massenware aber trotzdem habe ich lange suchen müssen um das Richtige zu finden.

Titel ?:  1. Gare d `Austerlitz

                 2. Er ist wieder nicht gekommen

                3. Tante Hortensie ist Linkshänderin

(Teeforumsmitglieder können abstimmen welcher es werden soll)

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Sehr schön Paul :D

Wenn ich mich nicht irre, dann sind diese ausgefeilten Chaxi eine Taiwan-Spezialität, wo Stephane ja auch residiert. Eine Kunst für sich, für die ich leider bisher nicht genug Geduld hatte (und nicht genug Nippes :devil:).

Achja: Ich stimme für 2.

 

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👍 für die Rose(nblätter) und die Intention

👎 für die Anordnung und das fehlende Bügeleisen ;)

Als frankophiler tendiere ich schwer zu Titel Nr. 1, allerdings hat Titel Nr. 2 auch was. Unentschieden! 

bearbeitet von seika

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Angesichts Vase (die natürlich perfekt zur Blume passt) und dem Häkel(?)schutzdeckchen (oder Klöppelspitze?) darunter sowie der Präsentation des Familiensilbers in durchaus vornehm zurückhaltender Form ist es zweifellos eine Hommage an eine Person, die den Namen 'Hortensie' mit Stil und Würde tragt und die ich mit Freuden 'Tante' nennen würde. Auch, wenn sie mit links einschenkt. Der so gar nicht klassische Faltenwurf der Decke gibt freilich Minuspunkte. Passt nicht zu Tante Hortensie.

Danke für's Teilen!

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bearbeitet von SoGen

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vor 23 Stunden schrieb Joscht:

Aber dieses Ding da unter der Vase. Mich schüttelt es. Mir würde der Tee sauer. 

Toll, was?

Davon habe ich eine beachtliche Sammlung auf diversen Flohmärkten zusammengekauft; die haben was die Häkeldeckchen!

Soll ich Dir mal eins schenken?

@SoGen "nur" Häkeldeckchen aus der DDR (eine Rentnerin, die reisen durfte und ihren Urlaub bei der Westverwandschaft mit Häkeldeckchen bezahlt hat)

Klöppelspitze ist sauteuer! Aber ich bekomme irgendwann noch eine!

Ihr glaubt gar nicht, was das ein Aufriss ist so ein Deckchen zu waschen und zu trocknen

Beim Titel scheint ja Nr. 2 vorne zu liegen, den Einwurf von @Joscht bedenkend könnte man ja vielleicht: " Es ist nicht gekommen" nehmen?

bearbeitet von Paul

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vor 12 Stunden schrieb Paul:

Beim Titel scheint ja Nr. 2 vorne zu liegen,

Na ja, die jungen Leute haben es eben eher mit der Romantikschiene (bittersüße Entsagung, :$ und so) aber ob man das jetzt noch korrekt gendern muss - ich weiss nicht ... Mit Nr. 1 konnte ich nun gar nichts anfangen außer der Assoziation 'Historismus'. Passt gar nicht mal so schlecht, wenn da nicht die Chinoiserie mit der Vase wäre.

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Ja @SoGen, die Romantik - da hatte auch Goethe seine Schwierigkeiten mit (kennst Du den alten DEFA Film: Lotte in Weimar? Sehr nett.)ich bevorzuge ja eigentlich den 1. Titel, da ist alles drinn: ankommen, wegfahren, Hoffnung, Verzweiflung, Tränen beim Abschied, Freude und Angst bei der Ankunft, die wehenden Röcke der Mädchen, die jungen Männer in ihrer Unsicherheit, Säufer und Huren,  Napoleon, Sieg dem die Niederlage schon innewohnt und es erinnert mich an ein Haiku von Basho:

Sommergras im Wind
Letzte Spur des Lebenstraums
manchen Kriegersmanns
 

 

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vor 1 Stunde schrieb Paul:

DEFA Film: Lotte in Weimar

Mehr als nur nett ^_^ - auch wenn er natürlich an die literarische Vorlage nicht heranreichen kann, ein unerfüllbarer Anspruch. Eine der besten Rollen der Palmer (IMHO) und in einer bemerkenswerten Nebenrolle die Thalbach, die wenig später ebenfalls die (junge) Lotte im Film spielen sollte.

Um nicht allzu sehr ins offtopic abzudriften und vom alten Geheimrat wieder die Kurve zum Chaxi und insbesondere dem 1. Titelvorschlag zu kriegen, lasse ich ihn an meiner Statt kommentieren:

Zitat

Jedes Existierende ist ein Analogon alles Existierenden; daher erscheint uns das Dasein immer zu gleicher Zeit gesondert und verknüpft. Folgt man der Analogie zu sehr, so fällt alles identisch zusammen; meidet man sie, so zerstreut sich alles ins Unendliche. In beiden Fällen stagniert die Betrachtung, einmal als überlebendig, das andere Mal als getötet.

Klassisches Maß versus romantischer Überschwang ... oder: Lu Cha versus Pu'er Cha B).

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Doch nochmal offtopic: Ihr bringt mich ja immer wieder zum Schmunzeln. Näher an Feuilletonismus kommt man in einem Forum kaum heran. :D
Früher habe ich nie verstanden, warum man sich Anekdoten erzählt, wo ist da der Punkt? Mittlerweile kann ichs selbst kaum lassen und muss mich zügeln, wenn ich vor einer Klasse stehe. Wie viel Liter Tee wohl noch ins Land zieht, bis mir diese süffisant-geistreichen Gedanken kommen. Vielleicht ja unter einer Linde einer verflossenen Liebe hinterhertrauernd...
Upps!


Übrigens: Erinnert ein wenig an ein Stillleben, dein Bild. Demnach bin ich für Nr. 2! Vanitas unso.

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Noch'n Chaxi?

Autumn Leaves

Im Gaiwan 2018 Lao Man E Gushu von: http://www.pu-erh.sk/product/maocha-gushu-laomane18/

Gaiwan: 50 cent Flohmarkt

Vase: Japan 50 er Jahre für den Export gemacht

Wasserkessel: Holland 50 er Jahre

Brauchwasserschale: Seladon aus Schwaben/Amerika

und im Hintergrund spielt Peanuts Hucko:

https://www.youtube.com/watch?v=pZayIPKYZmo

 

SAM_2810.JPG

bearbeitet von Paul

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