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Geschätzte Jäger erhabener Teequalitäten

@TeeStövchen hat mich kürzlich nach Details zu der Person von diesem Yu gefragt,
den ich doch hin und wieder mal erwähne - da kann ich bei dem Interesse,
welches einige Teeliebhaber hier meiner Meinung nach zurecht an seinen Tees haben
auch gleich ein Thema dazu schreiben.

Hier gibt es einen lesenswerten Bericht über ihn in der Neuen Zürcher Zeitung:

http://www.nzz.ch/zuerich/stadt-zuerich/die-waerme-der-erde-trinken-1.18391817

Und hier noch zwei Fotos in anständiger Qualität:

P43009771.jpg

P4230222.jpg

Bildquelle (Blog von Schnorr)

Und hier gibt es einen Reisebericht zu ihm vom Teahouse München, leider sind die
Fotos dort in niedrigerer Auflösung.

Und hier einen lesenswerten von etlichen Reisebeiträgen vom Teehaus Cöln.

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Am 1/2/2016 um 14:03 schrieb VanFersen:

Ich dachte immer Yu sei eine Frau :D

hahaha, nicht alle Schweizer Teemeister sind Frauen *g*
Aber mir gehts ähnlich.. ich hab mir unter Yu immer einen älteren, grauhaarigen Herren vorgestellt. Dass der noch so jung und frisch ist, schockt mich jetzt auch ein wenig :D

Und überhaupt - schöner Post, danke!

bearbeitet von miig

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vor 5 Minuten schrieb miig:

hahaha, nicht alle Schweizer Teemeister sind Frauen *g*

Wüsste gerne über wie viele wir verfügen. Da müsste man wohl gut suchen. :D
Yu beehrt uns auch nur ab und an mit seinem einem Besuch, dürfte sich also nicht als Schweizer sehen (wohl ebenso wenig seine "Schweizer" Teegenossin). 

bearbeitet von theroots

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Er spricht ja nicht mal Englisch! Aber er ist weniger jung, als er aussieht (ca. 40, 42), vielleicht liegts am Tee. :D

Der war ja schon vor dem Millennium bei Atong in der Teeschule, und etwa seit dem Millennium produziert er hauptsächlich Sheng und lebt auch wirklich jedes Jahr etwa die Hälfte davon vor Ort in Yunnan mit den Minderheiten, das macht eben schon noch einiges aus.

bearbeitet von GoldenTurtle

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42!! Wow, da hat er sich echt gut gehalten.
D

vor 4 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Aber er ist weniger jung, als er aussieht (ca. 40, 42), vielleicht liegts am Tee. :D

Das wäre hiermit erwiesen! Da sei doch gleich nochmal angemerkt:

KhJHc33123.jpg

 

Im Vergleich zu Earl Grey hat so ein Altbaum-Sheng dann sicher nochmal deutlich mehr Anti-Aging-Power!

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vor 34 Minuten schrieb digitalray:

jetzt kann ich auch endlich dieses YU zuordnen.. hab mich bisher auch gewundert was das bedeutet..

Ist mit Abstand der beste Sheng den ich hab, wirklich mit Abstand.. 2007 und 2008er..

Welche Shengs sind das genau? Quelle?

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Zwei Fragen zu den Tees von Yu sind mir noch gekommen, als ich an anderer Stelle versucht habe einen hier bekannten Yu Tee mit meinen zwei neuen YQHs Tees zu vergleichen. Vielleicht kann ja der ein oder andere von Euch unsere Kröte bei der Beantwortung dieser Fragen unterstützen ;-) 

Wie werden eigentlich die Tees von Yu gelagert? Taiwan wäre ja irgendwie naheliegend. Aber ich fand die beiden YQH, die in 2007 gepresst wurden und seitdem in Tainan lagern, deutlich reifer. Mit ist schon klar, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Nord- und Südtaiwan gibt. Aber ich war überrascht, dass bei relativ jungen Cakes der Unterscheid bzgl Reife schon so groß sein kann. 

Habt ihr eigentlich irgendwo in der englischsprachigen Teewelt schon mal Reviews von Yu Tees gelesen? Ist mir nämlich nicht bekannt, aber ich fände es sehr interessant. Denn man liest ja oft sowas wie `in diesem Preissegment gibt es in der westlichen Welt vermutlich keine besseren Tees zu kaufen`. Da liegt für mich der Vergleich zu Yu schon nahe. Gibt es seine Tees denn nur in Taiwan und in Zürich, ignoriert die englischsprachige Teewelt sie nur oder habe ich etwas übersehen? Naja zumindest ein englischsprachiger Blogger aus Taiwan würde mir sofort einfallen.

Mal sehen wie viele Unterstützer ich also für folgenden gewagten Vorschlag bekomme: Turtle sollte sich doch echt mal erbarmen und ein paar Samples an Blogger mit der Bitte um einen Review schicken. Sagen wir 5g Yu Tee pro Zustimmung hier, ok Joe? :ph34r:

 

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@RobertC Was wir hier kriegen kommt i.d.R. über Taiwan. Aber i.d.R. eben auch ziemlich schnell nach der Produktion, will heissen Europa Lagerung. Bei mlc im riesigen und besonderen Altbaukeller herrschen allerdings sehr gute Bedingungen, absolut kein Mief. Es gibt aber auch diverse Händler in DE etc., die einkaufen und selbst weiterlagern, und von deren Bedingungen und Lagerungskenntnissen weiss ich absolut nichts. Ich muss hierbei auch einmal noch erwähnen, dass ein Tee, den ich direkt von mlc seit etlichen Jahren gelagert kenne und den ich auch mal noch bei einem deutschen Händler gekauft hatte, einen ziemlichen Unterschied aufwies, nämlich war er einiges trockener im Vergleich, d.h. mMn folglich etwas zu trocken gelagert, trotzdem war er aber überhaupt nicht schlecht und auch ein Genuss.

Im letzten Jahr konnten wir dann mal einen spannenden Vergleich machen mit einem Tee von Yu von der gleichen Charge, wo einiges davon ca. 7 Jahre bei uns gelagert hat und einiges parallel dazu ca. 7 Jahre Taiwan - hier die Diskussion darüber mit Beni:

 

Am 25.1.2015 um 16:30 schrieb GoldenTurtle:

gestern einen 07ner Mengku Gushu gesüffelt, von welchem ich bereits zuvor eine seit kurz nach der Produktion bei uns gelagerte Version kannte, gestern aber die seitdem in Taiwan gelagert Version verkosten durfte.

Obwohl der zugrundeliegende Tee der Gleiche von der gleichen Ernte und Produktion war, sind bereits in dieser kurzen Zeit die Unterschiede durch die unterschiedliche Lagerung dramatisch geworden, trotzdem sind beide Tees für sich gesehen aussergewöhnlich gut.

 

Am 8.2.2015 um 12:42 schrieb Formosa Wulong:

Gäbs da trotzdem was, was du favorisieren würdest?

Wie würdest du denn den Unterschied beschreiben?

 

Am 8.2.2015 um 22:31 schrieb GoldenTurtle:

Der Unterschied ging bei der feuchteren Lagerung in Taiwan wie zu erwarten war deutlich mehr in Richtung Reife / Fülle als die trockenere Lagerung. Aber für mich überraschenderweise auch etwas mehr in Richtung Fruchtigkeit. Aber keinerlei Moder oder so, sehr hochwertig. Der trockener Gelagerte hatte hingegen eine Nobless, irgendwie eine trockene, dezente Erhabenheit, ganz schwierig auszudrücken, er war selbstverständlich auch noch etwas näher am Grüntee. Ich kann auf die Schnelle aber keinen Favorite bestimmen - beide zu gut.Ich müsste glatt einen O O Test machen, um den Sieger küren zu können.

 

Am 8.2.2015 um 22:50 schrieb Formosa Wulong:

In China sagt man: Feuchte führt zu schneller Reifung (d.h. der Tee verliert auf Dauer zwar immer mehr vom jugendlichen Charakter und wird immer runder und umgänglicher), während trockene Lagerung das Aroma wahrt. Würdest du das nach der Verkostung auch Bestätigen können?

 

Am 8.2.2015 um 23:00 schrieb GoldenTurtle:

Teilweise auf jeden Fall, auch süsslichere Noten waren zu vernehmen aus der feuchteren Lagerung, aber es hatte für mich auch überraschende Aspekte wie eben diese Fruchtigkeit.

 

Und zu deinem letzten Vorschlag, lieber nicht :ph34r::D ... wenn die auch noch beginnen die Tees zu süffeln, würde es langsam unüberschaubar mit der Nachfrage.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Leute verpasst diesen Event nicht!!!

Hier zitiert aus dem Newsletter von Schnorr:

Zitat

PU ER MEISTER YU KOMMT ZU UNS!

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Liebe Tee-Freunde!
 
Es ist uns eine große Ehre, Teemeister Jinsong Yu am 17.06.2018 in unseren Schulungsräumen in Frankfurt zu begrüßen. 
Auf unserer Teereise nach China im letzten Jahr sind wir mit ihm durch Yunnan gereist und durften in seine besondere, fast magische, Welt des Pu Er Tees eintauchen. Für mich persönlich war Meister Yus achtsamer und demütiger Umgang mit dieser Tee-Art sehr beeindruckend und stimulierend. Der frische Duft der sattgrünen Blätter Jahrhunderte alter Teebäume, das behagliche Gefühl mit den Teebauern und -familien gesungen und gespeist zu haben und der süß-herbe Geschmack rohen Pu Ers werden für mich immer unvergessen bleiben. In unserem Teehaus rede ich im Zusammenhang von Pu Er Tee häufig von einem „Seelen-Anker“ und viele von Ihnen und euch können sich vorstellen, was ich damit meine. 
 
Meister Jinsong Yu hat dieses Feuer bei mir und unseren Teefreunden in Yunnan entzündet! 
 
Als Student der traditionellen Chinesischen Künste verfügt Meister Jinsong Yu über ein profundes Wissen und Gefühl über die alte Tradition Chinas, was sein Verständnis über Pu Er Tee sehr beeinflusst. 
Meine Teefreundin Menglin Chou aus Zürich wird das Seminar aus dem Chinesischen ins Deutsche Übersetzen. 
 
 
10 - 15 Uhr (1h Pause, inkl. Verköstigung)
170 € / p.P.
 
(Teehausbesitzer und -mitarbeiter erhalten einen Nachlass von 15 %. Bitte fragen Sie an! schulung@teeshop.de).
 
Im Anschluss an die Pu Er Schulung mit Meister Yu bieten wir zusätzlich ein „Salongespräch über Yixing-Kannen“ an. Leitung von Kurator und Experte für Yixing-Kunst: Shen, Shengjie 
 
15.30 - 17.00 Uhr
20 € / p.P.
 
Falls Sie an der Pu Er Schulung (und dem Yixing-Salongespräch) teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis spätestens 03.06.18 per Mail oder Telefon in unserem Büro an (schulung@teeshop.de oder Tel. 069-284717). 
Tickets sind auch in unserem Webshop unter www.teeshop.de erhältlich.
 
Da jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer die Gelegenheit haben soll, sich im Seminar einzubringen, ist die Veranstaltung auf 40 Plätze begrenzt. Die Anmeldungen werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. 
Alle diejenigen, die sich erfolgreich anmelden konnten, erhalten von uns eine Bestätigung per Mail. 

Was da eben nicht steht, dass Yu eigentlich immer ungeheure Schätze aus seiner persönlichen Teesammlung für die Verkostung mitbringt, woran man sonst kaum je kommen kann.

Ich gehe an die praktisch gleiche Veranstaltung ein paar Tage in Zürich, und for the record, nur damit es gesagt ist - ich zahle ganz normal Eintritt.

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Geschrieben (bearbeitet)

@Paul Wie genau meinst du das, du willst mit Yu zusammen auf einer Toilette stehen?!? :lol:
Die Menschen haben teilweise seltsame Wünsche - kein Wunder kann man es nicht allen recht machen.
Aber zugegeben, es hört sich teuer an, aber man muss bedenken, dass die Anreise nicht ganz umsonst ist und er höchstens alle 3, 4 Jahre 1 Mal kommt. Und alleine schon von dem her, was man in einem asiatischen Teehaus für die Verkostung von solchen Tees bezahlen würde, wäre man mindestens auf dem gleichen Betrag, und zwar noch ohne Seminar.
Man darf also gespannt sein, letztes Mal hatte er als grossen Knaller einen über 100 Jahre alten Sheng dabei, und das nicht aus einer unseriösen Internetquelle.
Er liebt es, solche Schätze mit Teeliebhabern zu teilen, auch wenn er das nicht verkaufen kann, weil er erstens mengenmässig kaum etwas davon hat, und es zweitens auch schlicht unbezahlbar wäre, aber immerhin ein Mal gemeinsam verkosten - so etwas ist schon auch ein Erlebnis.
Ich weiss allerdings nicht, was er diesmal alles dabei hat, aber es wird sich bestimmt lohnen, da bin ich mir ziemlich sicher.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Geschrieben (bearbeitet)

Also, wenn Tobias schon anderorts nachfragt, berichte ich erstmal über das 18er Lineup von Yu - in einem Wort gesagt: sick. Bei was ich in den vergangenen Tagen verkostet habe folgte ein Höhepunkt dem Anderen. Da Hei Shan, das eierlegende Schwan-Dorf auf Manzhuan, Chawangshu in GFZ, Gedeng, 3 verschiedene Yibang (nicht Mao Er Duo - weiss nicht ob der dieses Jahr auch gemacht wurde) - alles bisher einfach wunderbar. BHT kommt über st dieses Jahr nicht mehr weil wegen der Nachfrage nun def. zu teuer geworden. LBZ soll letzter reiner GS Jahrgang sein, künftig werde geblendet, irgendwie soll dort etwas staatliches zu laufen beginnen, wenn nicht übernommen, so doch irgendwie gesteuert, wohl nicht zuletzt wegen der krassen Nachfrage im Inland. Preiswert hingegen soll in der diesjährigen Selektion der Daxueshan sein, den konnte ich bislang aber noch nicht verkosten.

@Tobias82 Ich fragte ihn heute einmal ganz gezielt, warum er eigentlich gegen den Trend fast ausschliesslich Xishuangbanna Tees produziere - und fragte explizit nach Lincang, Simao etc. - seine Antwort: er verfolge die Lagerentwicklung diverser Tees aus Lincang etc. seit 18 Jahren und sie sei auf diese Dauer einfach nicht zufriedenstellend.

Zur optischen Untermalung des Beitrages noch ein Schnappschuss vor einer Woche - hier weiht Yu gerade meine neue Kanne mit 18er eierlegendem Schwan-Tee ein. :love::P

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bearbeitet von GoldenTurtle

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Sind eigentlich schon Bestrebungen im Gange Yu heilig zu sprechen? @GoldenTurtle

"Santo subito"  wäre eine Option ( Wunderheilungen und Erscheinungen haben doch sicherlich im Shuitang schon stattgefunden); sicher ist aber vorgeschriebene Weg:

"...Ausgangspunkt einer Heiligsprechung ist der Antrag einer Diözese oder Ordensgemeinschaft. Der Actor (lat. für den Antragsteller) holt beim Apostolischen Stuhl eine Unbedenklichkeitserklärung (lat. nihil obstat) ein. Steht der Aufnahme eines Verfahrens nichts entgegen, beauftragt der Actor einen Postulator (lat. für „Forderer“), der biographische Informationen, Schriften der Person sowie schriftliche und mündliche Zeugnisse von Zeitgenossen sammelt. Das Resultat (lat. Transumptum) wird seit 1969 bei der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse eingereicht. Diese prüft die Unterlagen und stellt fest, ob die Person bedeutend genug für eine Heiligsprechung ist. Falls es sich um eine historisch bedeutsame Person handelt, werden zusätzlich Historiker konsultiert. Falls die Person kein Märtyrer war, muss zusätzlich ein Wunder vorliegen, meist ein Heilungswunder, welches von Medizinern geprüft wird und für unerklärlich befunden wird..." 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heiligsprechung

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@chenshi-chinatee Hut ab, das könnte/würde nicht jeder tun, ich habe da vor dir in deiner Situation sehr viel Achtung davor.

@Paul Also er ist schon nicht der Einzige, der guten Tee produziert, ich trinke ja viel verschiedenes, auch um hier mitreden zu können, und weil es mich auch interessiert, was  sich in der Teewelt so tut, aber er gibt sich schon verdammt viel Mühe und hat punkto Erfahrung halt vielen schon noch einiges voraus. Seine Konsistenz, kontinuierlich durchs gesamte Sortiment gesehen höchste Qualität zu liefern ist seit dem Jahrgang 2014 mMn praktisch unerreicht, 2013 fand ich gab es noch allerletzte Durchhänger. Weisst du, es ist schon ein Vertrauen, dass er sich damit erarbeitet.

@Tobias82 Kurzbericht von heute: Es gab u.a. wirklich spannende Parallelverkostungen, deren Tees er extra für das Seminar produziert hat: zum Einen Gaoshan (Yiwu) 18 gs vom gleichen Ort, gleiche Pflückung und gleichen Koch gewokt, aber der eine Maocha war direkt unter der Sonne getrocknet und der Andere unter dem Plastikdach - so einen Referenzvergleich hatten wir noch nie zuvor in der Tasse direkt nebeneinander, wohlgemerekt jeweils mit Grammwaage abgemessen und in gleichen Porzellanverkostungsschüssel nebeneinander parallel aufgegossen - ohne Parallelvergleich war das alles bislang eher nur Theorie, die Belegung davon wirkte subjektiv - nun hatten wir es endlich 1 zu 1 nebeneinander, und der Unterschied war frappant, der Sonnengetrocknete war wesentlich vollmundiger, einfach ein Mehr als Erlebnis. Dann etwas fast noch spannenderes, warum die Bäume auf der chinesischen Seite am Grenz-Berghang (ich meinte das konkrete Beispiel war GFZ zu Phongsali) zu bevorzugen seien, obwohl die Bäume auf der anderen Seite besser aussehen - davon hatte ich zuvor noch nie gehört - inkl. untermalender Parallelverkostung, ebenfalls vom gleichen Koch gewokt. Uva.

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vor 12 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Hut ab, das könnte/würde nicht jeder tun, ich habe da vor dir in deiner Situation sehr viel Achtung davor.

ach, ich bin mehr (mittelalte) factory-sheng lastig und habe hier und da mal "boutique" und versuche da europäisch gesehen kompetitiv meine Preise anzusetzen.

bei Yu gibts eher (frische) krasse Sachen zu krassen Preisen :)  aber das weißt du ja selbst. 

grob gesagt, 3er Golf gegen neue Maybachs, komplett andere Segmente

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb chenshi-chinatee:

grob gesagt, 3er Golf gegen neue Maybachs, komplett andere Segmente

Ja, also, das Ende deines Spektrums überschneidet sich gerade mit demjenigen, wo es bei Yu richtig beginnt. Vergleiche sind trotzdem stets interessant. Man muss ja nicht immer auf diesem verrückten Niveau trinken, allerdings wenn ich unbegrenzt Geld hätte..

bearbeitet von GoldenTurtle

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      Ich bin am Mittwoch in Frankfurt und wollte bei dieser Gelegenheit auch Schnorr einen Besuch abstatten und evtl. Tee vom sagenumwobenen Yu zu kaufen. Beim Besuch der Website habe ich gesehen, dass er einige Puer führt, die ich auch schon anderswo gesehen habe. Nach einer kurzen Recherche habe ich herausgefunden, dass The English Tearoom, das Teehaus Cöln, tea exclusive und auch der Hamburger Teespeicher viele der gleichen Tee's führen (gleicher Zulieferer?). Allerdings unterscheiden sie sich preislich etwas:
      The English Tearoom
      2014 Manzhuan Gushu (Yu)                 €49,90 (50g), €159,90 (200g Cake)
      2014 Yiwu Huang Shan (Yu)                 €14,90 (50g), €49,90 (200g Cake)
      2012 Wuliang Shan Wild Arbor (Yu?)    €16,50 (25g), €99,90 (250g Cake)
      2008 Yiwu Wild Arbor                            €19,90 (25g), €69,90 (100g)
      Teehaus Cöln
      2014 Yiwu Huang Shan (Yu)                 €12,50 (50g)
      2014 Manzhuan Gushu (Yu)                 €29,50 (50g)
      2014 Wuliang Shan Wild Arbor (Yu)      €45,00 (50g)
      2013 Jingmai Gushu Ye Ren                 €29,90 (50g)
      tea exclusive
      2013 Wuliang Shan Wild Arbor (Yu?)    €69,00 (250g Cake)
      2008 Yiwu Wild Arbor                            €165,00 (400g Cake)
      Schnorr
      2014 Yiwu Huang Shan (Yu)                 €49,95 (200g Cake)
      2013 Jingmai Gushu Ye Ren                 €99,95 (250g Cake)
      2010 Wuliang Shan Wild Arbor (Yu?)    €119,95 (?g Cake)
      2008 Yiwu Wild Arbor                            €210,00 (350g Cake)
      Hamburger Teespeicher
      2008 Yiwu Wild Arbor                            €210,00 (350g Cake)
      2014 Manzhuan Gushu (Yu)                 €115,00 (200g Cake)
      2013 Jingmai Gushu Ye Ren                 €95,95 (200g Cake)
       
      Meine Fragen an Yu-Spezialisten wie @GoldenTurtle und andere Puer-Liebhaber wären nun:
      Obwohl die abgebildeten Wrapper identisch aussehen, gibt es doch eneorme Unterschiede in der Preisgestaltung des Wuliang Shan. Werden unterschiedliche Jahrgänge so unterschiedlich bewertet? Oder handelt es sich um eine schlampig aktualisierten Shop? Ist der (sind die) Wuliang Shan überhaupt von Yu wie vom Teehaus Cöln behauptet? Welche der (Yu) Tee's würdet ihr mir empfehlen? (Von welchen sogar abraten?) Andere Tee's bei Schnorr, die vielleicht noch nicht mal im Shop geführt werden? OT: Wenn ich schonmal dabei bin: Welche der Atong Oolongs sind ebenfalls empfehlenswert?
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