Zum Inhalt springen

Tonkessel zum Wasserkochen


Empfohlene Beiträge

Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.

Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

10859733165_7cbed8c608_o.jpg

Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

gallery_243_10_76102.jpg

Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.

Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.

Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A

ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.

Ceramic kettles are composed of earth and carry with it the qualities of Earth. Earth is thought to carry harmonious, balancing, and neutralizing properties that are neither yin nor yang in nature. Water springs forth from the earth and therefore has a close relationship with it. Earth is thought to control Water, afterall, the rocks of the mountain once contained waters true nature. Reuniting water with earth helps to bring it stability, thereby strengthening the connection to its original nature.

(http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)

Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.

Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.

Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.

Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.

Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.

Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.

Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.

Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.

Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie. :wub:

Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*

Link zum Beitrag

Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll...

Das hätte mir mal vorher einer sagen sollen...wobei, jetzt habe ich ein gutes Argument über einen weiteren Kessel nachzudenken.

Erfahrungen kann ich aber noch keine eigenen beisteuern, denn ich werde mich an Seti's Tipp halten und meinen neuen Kessel erst nach komplett abgeschlossenem Umzug und mit viel Ruhe einweihen.

Link zum Beitrag

Danke für diesen Thread, denn es war mir bisher noch entgangen, dass es die Möglichkeit der Nutzung von Tonkannen als Wasserkocher gibt!



Deine Erfahrung klingt spannend und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es solch stark spürbaren Auswirkungen auf das Wasser und die gesamte Qualität des Tees hat. Ich merke das auch schon, wenn ich z.B. auf dem Holzherd das Wasser im Topf für den Tee zubereite, statt im Elektrowasserkocher, schmeckt mir der Tee viel besser (auch alles an Essen, das ich auf dem Holzherd koche, schmeckt irgendwie feiner, als sonst).



Die optimale Kombination stelle ich mir demnach aus Tonwasserkocher und Erhitzung auf dem Holzherd vor. :)


Link zum Beitrag

Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen?

Materialien: YiXing-Keramik, Handgemachte Zisha-Ton-Teekanne, Lila Ton

 

Bisher habe ich die zur Zubereitung eines guten Oolong genutzt. Ich finde ja auch, die macht das Wasser für einen Oolong schön weich und geringfügig mineralisch, was einem guten Oolong zugute kommt. 

So eine Kanne hat natürlich ihren Preis! Ich glaub für eine gute Kanne einfacher Ausführung (Gestaltung nicht das Material) sollte man schon mit 100-, € aufwärts rechnen. Jedenfalls nach dem, was mir im WWW bisher vor Augen kam und nachdem was ich bezahlt habe.

Achtsamkeit im Umgang ist einfach wichtig! Also nix für Grobmotoriker.  :)

Link zum Beitrag

mal ne "laienhafte" Frage:



Wenn das Wasser doch härter ist als gedacht ( zum Beisiel wenn Brita am Ende ist) und sich dann mit der Zeit innen was absetzt. Wie bekommt man den Ton wieder sauber? Bei Edelstahl mach ich mir da keine Gedanken aber bei Ton ...



An sonsten eine schöne Betrachtungsweise. Mir gefällt besonders der Gedanke zur Entschleunigung...


Link zum Beitrag

Ich habe so einen Ton-Wasserkessel zusammen mit einem kleinen Kohle-Grill vom Chawangshop bestellt Vor ca. 1 Jahr. Mit Kohle funktioniert er super... geschmacklich meine ich einen Unterschied zu merken und was Entschleunigung angeht so wie so. Aber erst durch dieses Thread bin ich auf die Idee gekommen ihn auch mit einer Herdplatte zu benutzen, klappt auch sehr gut, vielen Dank!

Link zum Beitrag

mal ne "laienhafte" Frage:

Wenn das Wasser doch härter ist als gedacht ( zum Beisiel wenn Brita am Ende ist) und sich dann mit der Zeit innen was absetzt. Wie bekommt man den Ton wieder sauber? Bei Edelstahl mach ich mir da keine Gedanken aber bei Ton ...

An sonsten eine schöne Betrachtungsweise. Mir gefällt besonders der Gedanke zur Entschleunigung...

Kohlensäurehaltiges Mineralwasser über Nacht einfüllen. Oder Ascorbinsäure ins Wasser geben und eine Nacht stehen lassen. Notfalls wiederholen, bis die Kalkablagerungen verschwunden sind. Das funktioniert in jedem Wasserkocher.

 

Allerdings hat sich in meiner Tonkanne noch nichts abgesetzt. Ich wundere mich schon. Aber vielleicht geht der Kalk ja auch in die Poren oder er verbindet sich mit den in der Kanne vorhandenen Mineralien.  :unsure:

 

Entschläunigt wirst Du dadurch ganz schön. Besonders weil Du auch die Zeit bekommst alle anderen Tätigkeiten, die mit der Bereitung des Tees im Zusammenhang stehen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Ein ganz anderer Teegenuss!

Link zum Beitrag

Oder einfach wie der Feldmarschall mit Chlorbleiche :wacko:

Bei mir hat sich auch noch nichts abgesetzt, wenns nicht zu viel ist würd ich mir nichts denken. Aber so richtig hartes Wasser dürfte dann auch deutliche Schichten in der Tonkanne bilden, das würd ich auch vermeiden wollen.

Interessante Sache mit der Kohlensäure, danke für den Tip!

Bei meiner kleinen Yixing-Kanne (800ml, sprich ca. 500ml Wasser) dauert es ca. 20 Minuten bis das Wasser kocht, bei der großen Lin's (1400ml Volumen, max. 1000ml effektiv) fast eine halbe Stunde. Das kann dann schnell mal zu zweistündigen Sitzungen führen. Wobei ich auch nur auf Stufe 4 (von maximal 6) gehe, weil mir das angesichts der 3000W meiner Heizplatte so geraten wurde, und auf dem Weg dahin auch stückweise hochschalte. Wenn ich so eine Kanne über den Jordan schicke, gibt's so schnell nämlich keine neue mehr, aber mit etwas mehr Beherztheit ginge es schon schneller.

Wenn ich dann aber die Disziplin und Muße habe, das komplette Tee-Setup herzurichten, dann das Wasser aufzustellen und die Zeit, die es zum heißwerden braucht, nichts anderes mehr zu machen sondern mich zu sammeln, runterzukommen, mich auf den Tee einzustellen.... dann sind die Sitzungen schon von einer gänzlich anderen Qualität. Ist aber keine kleine Sache, diese Disziplin aufzubringen *g*

Und ja, mit Kohle zu heißen (oder immerhin einem Gasbrenner) ist dann sicherlich nochmal eine Stufe drüber. Aber man kann ja nicht alles haben, zumindest nicht gleich. Aber vielleicht im neuen Jahr dann mal ? Wär ja schonmal was, so eine Sitzung im Garten mit Wasser, das von Prometheus' Gnaden erhitzt wurde :wub:

OT: Und spätestens wenn ich meine Ginbin hab, lad ich euch alle ein. Ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge dürfte das in den späten 2020er Jahren realisierbar sein :lol:

Bearbeitet von miig
Link zum Beitrag

Und ja, mit Kohle zu heißen (oder immerhin einem Gasbrenner) ist dann sicherlich nochmal eine Stufe drüber. Aber man kann ja nicht alles haben, zumindest nicht gleich. Aber vielleicht im neuen Jahr dann mal ? Wär ja schonmal was, so eine Sitzung im Garten mit Wasser, das von Prometheus' Gnaden erhitzt wurde :wub:

Ich hatte mir bei der Bestellung meiner Kanne überlegt, ob ich nicht, wie TaoTeaKing, gleich einen "Chaozhou Clay Stove" mit bestelle. Aber offenes Feuer in der Wohnung.  :wacko:

Das erinnerte mich gleich an "Tausend Arten zu Tode zu kommen" (gestern erst wieder 10 Min. zugesehen).

Im Sommer, bei offenem Fenster mag Gas ja noch eine Alternative sein.  :rolleyes:

Ich fände natürlich einen "Clay Stove" mit eingearbeiteter "Rommelsbacher RK 501" für mich ideal. 

post-621-0-29549100-1443195028_thumb.jpg

post-621-0-84289000-1443195279_thumb.jpg

 

Der "Clay Stove" hier auf dem Bild wird beim "Cha Wang Shop" angeboten, wo ich gesehen habe, dass meine Kanne weitaus günstiger angeboten wird. 

@TaoTeaKing: kann schon verstehen, warum Du dort bestellst! Ich guck mir in Abständen gern die Tea Hardware an. 

Bearbeitet von Charyu
Link zum Beitrag

Also ich hatte auch Respekt vor dieser Sache mit der Kohle ("Feuer") in der Wohnung.

Aber ehrlich gesagt, wenn man das in der Nähe der Fenster macht (im Winter ist ein bissel doof natürlich) ist das so enorm harmlos dass ich ein bisschen schmunzeln musste über meine Sorge sowie über die Sorgen die einige andere hier im Forum geäußert haben.

Ich habe allerdings auch lange geschaut welche Kohle geeignet ist, dh. welche wirklich so gut wie gar nicht qualmt.

Und wie gesagt nur direkt am Fenster.

Der kleine "Stove" is übrigens viel kleiner als ich dachte... und drei bis 5 kleine Stückchen Bambuskohle darin in der Wohnung abzubrennen ist wirklich kein Hexenwerk.

Allerdings, weil sehr zeitaufwendig ist der Stove noch nicht oft zum Einsatz gekommen... (das lag allerdings auch an meiner beruflichen Belastung... nächstes Jahr im Sommer benutze ich ihn sicher ganz viel :D )

Also: wenn er dich reizt, ich würde mich von dem Sicherheitsding nicht abschrecken lassen...

Aber es gibt natürlich auch noch andere Dinge die dagegen sprechen... ich benutze zur Zeit eigentlich zu 99% eine Herdplatte und einen Glaskessel dazu... vom Wasserkocher habe ich mich (zum Glück) schon lange getrennt.

Bearbeitet von TaoTeaKing
Link zum Beitrag

Ich könnte da nur den Balkon benutzen. Der ist aber nicht überdacht und bei dem Schietwetter in diesem Jahr (betraf wohl in diesem Jahr nur Troisdorf  :wacko: ) war er selten Nutzbar. 


Und ich hätte vor dem Feuer ehr Angst vor eine CO2/CO Vergiftung. (Daran stirbt man glaube ich auch vor dem Verbrennen im Feuer bzw. auch ohne Feuer im Haus.)



Aber ausschlaggebend war meine Kosten/Nutzen Analyse, die mir sagte, dass ich das Geld besser für andere Keramik ausgeben sollte. 


Zudem komme ich damit auf meiner Temperatur regelbaren RK 501 bestens zurecht. Da werden dann auch die 90~95°C, die ich zumeist zum Brühen von Oolong benutze, schonend erreicht und gut gehalten. 



Zudem war ich mir bei der Bestellung noch nicht im Karen darüber, ob sich so ein Wasser-Kochkessel aus Ton wirklich lohnt. 


Was das Ambiente und die Entschläunigte ausgedehnte Teezeremonie anbelangt, auf jeden Fall. 



Da ich aber den ganzen Tag Tee trinke und demzufolge auch zubereite, mag ich auf meinen Glas-Wasserkocher nicht verzichten. 


Glas empfinde ich zum Erhitzen von Wasser für alle Teesorten noch am geeignetsten. Zudem ermittle ich die richtige Temperatur gerne über die Bläschenbildung. Das ist meines Empfinden nach noch genauer als jedes Thermometer.


Wasserkocher aus Metall oder Kunststoff wirken doch irgendwie ungünstig auf das Wasser und damit den Tee ein, wie ich für mich heraus bekommen habe. Ton oder Glas ist daher meine Wahl. 



Deine ja auch.  :) Da muss dann ja schon was dran sein!



Früher (vor Jahrzehnten) hatte ich immer emaillierte Oma-Wasser-Kochkessel, auch auf tragbaren Gusseisen Kochplatten. Meine Gusseisen Kanne ist ja auch innen emailliert. Die nutze ich allerdings nur bei der Zubereitung von Matcha und nur als Wasser-Kochkessel.



Für eine Tonkanne schwärme ich allerdings schon seit ich in Ostfriesland bei der Teezubereitung mit in die Küche durfte. Lang ist's her. 


Link zum Beitrag

Das mit den Bläschenbildung würde mich interessieren da ich den Thermometern auch nicht alles abnehme.

Kann man das ausführlich irgendwo nachlesen?

ja, kann man. Das ist ganz ausführlich Besprochen worden. Aber wo jetzt.  :unsure:

 

Ich glaube in einem Thema zu Wasserkochern.

Irgendwie hab ich nur Puzzelteile hierzu über einige Themen verstreut gefunden. :(

Ich hatte hierzu noch einen Text gespeichert und gerade eingestellt: http://www.teetalk.de/topic/5043-wassertemperatur-an-den-luftblasen-erkennen/

Link zum Beitrag

Kleiner Nachtrag:
Hab grad die Kollegen von der globalen Teehütte, die ja viele Tonkannen verwenden, gefragt, wie empfindlich die Dinger denn ihrer Erfahrung nach sind.

Das war die Antwort:

 Linn's kettles will not survive being dropped, but they are pretty resistant to flames. Just make sure the flames are not riding up the sides. As long as the coating is on the bottom, though, you can turn it up as high as it will go (without curling up the sides)

Link zum Beitrag
  • 1 Jahr später...

Ich suche mal euren Rat...
habe sehr lange immer wieder hin und her überlegt was für einen Wasserkessel ich mir gerne (als nächstes) anschaffen möchte. 
Eine  Tetsubin? Ein Ton-Kessel von Anta oder Lin? ... wenn Lin, dann den Purion Kessel oder einen "normalen"? ( purion siehe: http://camellia-sinensis.com/en/bouilloire-en-purion ) ...

was ich bisher habe: 

1. einen Wasserkocher (benutze ich eigentlich gar nicht mehr für Tee) 
2. einen schönen Glaskessel den ich täglich benutze
3.  einen "Chaozhou Ton Kessel" von Chawangshop  (siehe Foto, ja es ist eine neue Herdplatte... die alte ging kaputt)

... 

Was ich mir nun wünsche und keine Ahnung habe wie ich da zuverlässig und bezahlbar rankommen könnte... 
einen "Chaozhou Ton Kessel" wie der den ich habe... allerdings mit sozusagen präziser Tülle (falls das so heisst, also das ein schmaler feiner Strahl rauskommt...) . 

In diesem Video sieht man sozusagen meinen Wunsch-Kessel :) 

Kann jemand von euch mir einen Tipp geben wie ich an sowas rankommen kann? 

 


Taobao oder Etsy sind mir eingefallen... aber Taobao ist schwer zu handlen... und bei Etsy habe ich nichts wirklich wirklich gutes gefunden. 
Ich würde auch, eventuell bei einem Keramiker eine in Auftrag geben... allerdings eher dann nächstes Jahr weil so Maßanfertigungen sicher doch etwas sehr viel teuer sind. 

IMG_2436.JPG

Bearbeitet von TaoTeaKing
ersten Satz hinzugefügt
Link zum Beitrag

Falls Du etwas handwerkliches Geschick hast ist es ganz einfach und mit minimalen Kosten zu machen:

setze einfach in die Tülle Deines vorhandenen Chaozhous ein Edelstahlröhrchen mit gewünschtem Strahldurchmesser ein, abdichten - fertig. Durch Modifizierung des Röhrchens bekommst Du es sogar tropffrei hin. Abdichten, wie? Es gibt Massen mit denen man Keramik kleben kann, die fest werden und hitzebeständig sind, sogar lebensmittelecht.

Link zum Beitrag

Hast du meinen ersten Beitrag dieses Themas schon gelesen? :) Da hab ich schon einiges dazu geschrieben, inklusive Link zu einem Blog mit noch deutlich mehr Informationen. Diese sind allerdings recht weit weg von objektiv überprüfbaren Realitäten, das ist bei so einem speziellen Thema nicht ganz zu vermeiden.

Vielleicht sollten wir versuchen, eine ausführliche Diskussion von Gusseisen in diesem Thema zu vermeiden, da es sonst unübersichtlich wird.

Aber knapp: Was für beide spricht ist dass sie viel reizvollere Objekte sind als ein Wasserkocher, sie sind oft kunstvoll gemacht und bestehen aus komplexem, ausdrucksstarkem Material. Wenn man darauf steht kann es die Tee-Sitzung deutlich aufwerten. Natürlich ist das Geschmackssache :)

Dann gibt es noch die Ansicht (die ich auch vertrete) dass durch gewisse Materialien Verbesserungen des Wassers auftreten können. Aber wie gesagt, ich persönlich finde es uninteressant, das objektiv feststellen zu wollen.

vor 25 Minuten schrieb chuuka ichiban:

Bzw. Was spricht gegen den guten alten Wasserkocher?

Was spricht gegen eine unsichtbare Fußbodenheizung im Wohnzimmer, wenn es auch einen großen Kamin geben kann, der den Raum mit Feuer und Stimmung erfüllt? Nix, warm machen beide. Manche Leute finden den Kamin schöner und sind bereit, dafür Geld und Mühe zu investieren, anderen ist es egal.

P.S.: Achtung Snobalarm: "Gut" ist der alte Wasserkocher aber nur wenn er aus Metall besteht :devil:

Bearbeitet von miig
Link zum Beitrag

@TeeStövchendanke, falls ich doch mal zu den elektronischen zurückkehren werde, wird dieses Modell sicher meine erste Wahl.
@Paul
.. das ist eine richtig gute Idee ... wobei ich mit dem 

Zitat

falls Du etwas handwerkliches Geschick hast

nicht ganz sicher bin  :lol: ... ich denke ich werde das nächste Woche tatsächlich mal versuchen... vielen Dank für die gute Anregung. 
@chuuka ichiban

also... was mich an Wasserkochern stört ist, vor allen Dingen, dass sie laut sind... aber auch wenn sie leise wären, strahlen sie nicht viel Gemütlichkeit aus. 
Des weiteren gibt es einfach einen klaren Unterschied in der Wasserqualität (sicher nicht immer nur zum besten) ... wenn du heißes Wasser aus meinem (neutralen) Glas-Kessel mit heißem Wasser aus einer Tetsubin oder einem Tonkessel vergleichst wird jedes Wasser anders schmecken... (habe mit Tetsubin zwar keine Erfahrung... aber das Eisen macht etwas mit dem Wasser ... bei Ton passiert auch etwas... kommt natürlich sehr auf den Ton an... zu Tetsubin hier ein Text:  http://hojotea.com/categ_e/tetsubin.htm ) 

Also mir gehts momentan primär eher um ästhetische Gründe und nicht um Wasserqualitätsverbesserung ...  

(Nachtrag: @chuuka ichiban Vieles sind einfach auch Behauptungen die man sicher erst mal selbst überprüfen sollte, so z.B. hier (klingt natürlich toll...) 
#Purion : http://camellia-sinensis.com/carnet/?p=3225&lang=en

Bearbeitet von TaoTeaKing
Link zum Beitrag

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Roberts Teehaus
      😄🙏
      Wir freuen uns sehr, im Rahmen unserer Kooperation mit Vanillekiste einen Gastbeitrag von Vanillekiste zu veröffentlichen – mit wunderbar schmackhaften Rezepten von Tee und Vanille – vielen herzlichen Dank.
      🤍🍩☕
       
      Mit Tee genussvoll durch das ganze Jahr
      Bei uns in Europa wird eher die Winterzeit als Tee-Zeit betrachtet, doch kann man Tee das ganze Jahr über genießen. Südliche Länder, wie z.B. die Türkei, trinken traditionell ihren Tee (Çay) auch bei hochsommerlichen Temperaturen, was für eine gesunde Abkühlung sorgt. Eine große Bandbreite an unterschiedlichen Tees gibt es bei unserem Kooperationspartner Roberts Teehaus, dessen Tees wir an dieser Stelle wärmstens weiterempfehlen möchten.
      Tee kann mehr!
      Doch Tee kann nicht nur getrunken, sondern auch wunderbar dazu verwendet werden, beim Backen und Kochen dem entsprechenden Gericht einen besonderen Touch hinzuzufügen. Wir haben ein süßes Rezept für einen Schwarztee-Kuchen ausprobiert und hierzu den Ostfriesentee verwendet. Je nach Geschmack, Vorrat und Laune können natürlich auch andere Schwarzteesorten verwendet werden, z. B. Ceylon Up Dimbula, etc. Und auch für die Genießer, die es herzhaft lieben, haben wir etwas mitgebracht – ein Rooibos-Rollgerste-Risotto mit Rooibostee und Vanille.
      Tee in der Küche
      Beim Backen gibt Tee den Gerichten nicht nur einen außergewöhnlichen Aromakick und eine wunderbare Farbe, sondern macht jeden Kuchenteig auch ganz besonders saftig und fluffig”. Auch zum Kochen können wir die Verwendung von Tee wärmstens empfehlen, weil er einerseits ein besonderes Aroma abgibt, andererseits aber den Geschmack der verwendeten Gemüse und Gewürze nicht überdeckt, sondern diesen lediglich etwas “umschmeichelt” und teilweise sogar hervorhebt. Das Backen und Kochen mit Tee jedenfalls ermöglicht einzigartige und ausgefallene Kreationen, sodass man auch kulinarisch erfahrene Gäste bekochen und immer wieder aufs Neue überraschen kann! Warum also nicht einfach einmal in einem Rezept das Wasser durch Tee ersetzen? Wer mit Experimentierfreude zu Werke gehen möchte, kann dafür alle möglichen Teesorten in Betracht ziehen. Eine sehr tolle Auswahl bietet Roberts Teehaus.
      Große Auswahl!
      Vom klassischen Schwarztee bis hin zum japanischen Grüntee und weiteren ausgefallenen Sorten findet man hier in jedem Fall eine qualitativ hochwertige Auswahl, was großen Appetit auf ein warmes, aromatisches Getränk macht – gleichzeitig uns aber ebenso auf neue Ideen bringt und zu kreativen Experimenten in der Küche inspiriert! Für alle, die sich für den Anfang nicht entscheiden können, gibt’s bei Roberts Teehaus auch ein tolles Probierpaket mit 15 unterschiedlichen Teesorten.
      Schwarzteekuchen
      Ein aromatischer Teekuchen mit unserer Bourbon-Vanille – das hört sich nach der perfekten Kombination an. Wir konnten es somit nicht abwarten und haben für Euch direkt das Rezept ausprobiert und gebacken!

      Zutaten:
      100 ml kalter Schwarztee Earl Grey Classic, Ostfriesentee oder Ceylon Op Dimbula von Roberts Teehaus 1 Vanilleschote 100 g Zucker 1 EL Vanillezucker 2 EL Kakaopulver etwas Backpulver 80 g gemahlene Mandeln 80 g Mehl 2 Eier Und so einfach wird gebacken:
      100 ml Schwarztee zubereiten und abkühlen lassen. Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren. Den kalten Tee mit einrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig nun in eine gefettete Form füllen und bei einer Temperatur von etwa 175 Grad für 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, dekorativ mit Puderzucker bestreuen.  
      Rooibos-Rollgerste-Risotto
      Wir haben uns auch an ein herzhaftes Gericht herangewagt – inspiriert von Eva Derndorfer’s “Mandelbaum’s kleine Gourmandisen: Vanille” – haben wir ein Rooibos-Rollgerste-Risotto gezaubert. Auch dieses köstliche Ergebnis kann sich echt sehen (und schmecken) lassen!
      Zutaten:
      1 kleine Zwiebel 200 g Kürbis Butternut (ohne Schale und Kerne) 100 g Rollgerste 1 Stückchen Butter 1 EL Rapsöl Das Mark einer Vanilleschote 1 TL Voatsiperifery-Pfefferkörner 150 ml Gemüsebrühe 150 ml Rooibostee aus Rooibos Super Grade Long Cut von Roberts Teehaus etwas Salz 50 ml süße Sahne Und so wird zubereitet:
      Die Zwiebel hacken, den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Rollgerste waschen und abtropfen lassen. (Kürbis-Tipp: Wenn der Kürbis vorher einige Minuten am Stück angekocht wird, lässt er sich leichter schneiden und bearbeiten). Die Zwiebel in Butter und Öl anschwitzen und das Vanillemark hinzufügen. Die Rollgerste sowie den Pfeffer hinzufügen und mit dem Rooibostee und der Gemüsebrühe aufgießen. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Kürbis hinzufügen. Wenn die Gerste sowie der Kürbis weich sind, können die Pfefferkörner entfernt werden. (Tipp: Wer nicht suchen möchte, kann die Pfefferkörner vorher in einen Teebeutel geben) Zum Schluss mit Salz abschmecken, die Sahne hinzufügen und vor dem Servieren noch etwas ziehen lassen.  
      Ihr habt eigene Ideen für die gemeinsame Verwendung von Tee und Vanille in Euren Kreationen? Lasst es uns gerne wissen – wir freuen uns! 🤗


    • Von Roberts Teehaus
      Koch- und Backrezepte mit Tee für den Winter

       
      🍵 Ach, endlich hat man ein bisschen Zeit zum Experimentieren in der Küche! Draußen ist es kalt und in der Küche so schön heimelig warm! Besonders der eher trübe November und die Adventszeit sind ideal dafür, mal etwas Neues auszuprobieren. Keine Sorge, kompliziert sind unsere Rezepte wirklich nicht, denn es soll ja auch Spaß machen. Verwenden Sie beim Kochen in jeden Fall hochwertigen Tee und nicht irgendeinen! Denn Hand aufs Herz: An Ihre herrliche Bratensoße lassen Sie bestimmt auch keinen minderwertigen Wein … 🍷

      Kuchen mit Ceylon Tee

      ☕ In der Türkei backt man gerne mit Tee, zudem wurde der historische Nikolaus in der Türkei (Kleinasien) geboren. Warum also nicht zum nächsten Nikolaustag – zum 6. Dezember – zu seinen Ehren einen köstlichen Kuchen backen?

      Und für die Weihnachtstage oder für einen Sonntag im Advent stellen wir Ihnen „krosse Gänsebrust vor, verfeinert mit einer Rooibostee-Glasur“.

      Und zum Nachtisch kabbeln sich die Kinder dann um eine herrliche Creme aus Ostfriesentee und Sahne. Sicher, dieser Nachtisch ist durch das Koffein sehr anregend, daher können Sie für die Kinder den Ostfriesentee auch hervorragend durch Rooibostee ersetzen. Rooibos ist sehr aromatisch, dabei frei von Reizstoffen und besticht durch seine wunderbare Farbe.

      Wir geben es ja zu: Schlankmacher-Speisen sind das nicht gerade… Aber Sie genießen Schlemmereien ja nicht dauerhaft und gerade in der Winterzeit wärmt ein üppigeres Essen schön von innen – zudem: Mit einem kleinen Spaziergang danach wird es kaum ansetzen. 😊

      Schmackhafter Nikolaus-Kuchen mit Ceylon Tee

      Sie brauchen:

      ·         150 g Butter

      ·         250 ml Ceylon Tee

      ·         3 Eier

      ·         300 g Zucker

      ·         350 g Mehl

      ·         2 EL Kakao

      ·         1 TL Backpulver

      ·         100 g gemahlene Mandeln (etwas davon für die Backform beiseitelegen)

      ·         ein wenig Butter zum Einfetten der Form

      ·         Puderzucker als Topping zum Bestäuben des fertigen Kuchens

      Und so wird gebacken:

      ☕ Eine große Tasse Ceylon Tee kochen: Hierzu zwei Teelöffel lose Blätter mit 250 ml sprudelnd kochendem Wasser übergießen - drei bis fünf Minuten ziehen lassen.

      Die Butter in nicht allzu kleine Würfel schneiden und anschließend im noch heißen Tee schmelzen – abkühlen lassen. 🧈

      Alle Eier und den Zucker per Stabmixer oder Rührgerät (Schneebesen) hellschaumig schlagen und Mehl, Backpulver, Kakao und gemahlene Mandeln hinzugeben.

      Idealerweise füllen Sie den Teig nun in eine Nikolaus-Backform (erhältlich im Online-Handel), die Sie mit Butter einfetten und mit etwas gemahlenen Mandeln ausstreuen. Auf diese Weise haftet nichts an. Alternativ geben Sie den Teig in eine Kasten- oder Springform.

      Nun den Kuchen bei ca. 175 - 200 Grad (je nach Ofen) eine knappe Stunde auf mittlerer Schiene backen. Mit einem Holzstäbchen die Gar-Probe machen. Wenn Ihr Kuchen fertig und abgekühlt ist, nehmen Sie die Form ab und streuen durch ein Sieb Puderzucker darüber – gleich frisch gefallenem Schnee. ❄

      Am besten genießen Sie dazu einen schönen kräftigen Ceylon Tee, türkisch-stark zubereitet, in den entsprechenden kleinen wunderschönen tulpenförmigen Gläsern.

      Krosse Gänsebrust mit Rooibostee-Glasur

      Für 4 Personen brauchen Sie:

      ·         1 Gänsebrust mit Knochen (mind. 1 kg an Gewicht)

      ·         2 unbehandelte Orangen (am besten Bio)

      ·         2 Limetten

      ·         6 EL loser Rooibostee

      ·         3 EL Honig

      ·         Ein paar Chiliflocken oder etwas Cayenne-Pfeffer oder einige Tropfen Tabasco

      ·         Salz

      ·         frisch gemahlener Pfeffer

      Tipp: Bei Verwendung von tiefgekühlter Gänsebrust lassen Sie diese langsam im Kühlschrank auftauen. Planen Sie plus/minus ca. 24 Stunden ein.

      Und so wird zubereitet:

      👨‍🍳 Den Backofen ausdrücklich nicht vorheizen, damit der Braten nur langsam größerer Hitze ausgesetzt wird. Das Fleisch unter fließend kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Nun die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen, salzen und pfeffern. Braten Sie die Gänsebrust mit der Haut nach unten in einer großen Pfanne kräftig 5-10 Minuten goldbraun an.

      Nun geben Sie das angebratene Fleisch mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech mit höherem Rand, bzw. in einen Bräter/feuerfeste Form. Stellen Sie das Ganze in den Ofen und heizen Sie Ihren Backofen auf 170 Grad. Zirka 2,5 – 3 Stunden bleibt die Gänsebrust in der Backröhre. Wichtig: Gießen Sie immer wieder etwas Flüssigkeit an, wenn diese verdampft ist. Hierzu können Sie Gänsefond aus dem Glas nehmen, oder auch Instant-Hühnerbrühe. Ihr Braten soll am Ende schön goldbraun und kross sein, beim Anstechen darf kein Saft mehr austreten.

      Die Glasur:

      🍊 Orangen gründlich abspülen und abtrocknen. Reiben Sie erst die Schale einer halben Apfelsine ab und pressen Sie dann beide aus. Füllen Sie ca. 250 ml Orangensaft zusammen mit den Rooibos-Teeblättern in einen Topf und lassen Sie die Mischung kurz aufwallen. Zehn Minuten ziehen lassen und in einen kleineren Topf abseihen. Mit Honig und dem Saft der ausgepressten Limetten mischen und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen (Achtung - sehr scharf!). Bei mittlerer Hitze ohne Deckel auf die Hälfte einkochen lassen, erst danach die abgeriebene Orangenschale hinzugeben.

      Ist die Gänsebrust noch zu blass? Dann geben Sie für die letzte halbe Stunde der Garzeit noch einmal richtig Power mit 200 Grad. Aber Vorsicht, den Braten dabei nicht zu dunkel werden lassen! Das Finale: Zehn Minuten vor Ende der Bratzeit bestreichen Sie die Haut der Gänsebrust mithilfe eines Küchenpinsels mit der Glasur. Aus dem Ofen nehmen - ist der Braten gar, lösen Sie das Fleisch vom Knochen, und schneiden Sie es in Scheiben. Wenn noch Glasur übrig ist, beträufeln Sie damit die Bratenscheiben.

      Dazu passen am besten der klassische Rotkohl oder Grünkohl und natürlich…? Kartoffel-Klöße! 😊

      Möchten Sie anschließend nur einen leichten Nachtisch, essen Sie einen Obstsalat. 🍇

      Möchten Sie aber „die volle Packung“ – dann machen Sie sich eine

      Ostfriesische Tee Creme

      Für 4 bis 6 Portionen brauchen Sie:

      ·         250 ml starken Ostfriesentee

      ·         6 Blatt weiße Gelatine

      ·         3 EL Zucker

      ·         1 Päckchen Vanillezucker

      ·         etwas Rum-Aroma

      ·         500 ml sehr kalte Sahne

      Und so wird zubereitet:

      ☕ Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Zwei Teelöffel Ostfriesentee mit 250 ml kochendem Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und in eine kleine Schüssel abseihen. Zucker, Vanillezucker und nach Gusto ein paar Tropfen Rum-Aroma hinzugeben.

      Nun die Gelatine gut ausdrücken und die Blätter in dem heißen, gesüßten, starken Tee auflösen. Alles etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die kalte Sahne zu Schlagsahne verarbeiten. Wenn der Tee zu gelieren beginnt (im Kühlschrank geht es schneller!) heben Sie die Schlagsahne unter. Kostprobe: Ist Ihnen die Crème süß genug? Wenn Sie es süßer möchten, rühren Sie vorsichtig noch etwas Puderzucker unter. Das Ganze für mindestens zwei Stunden kaltstellen, zum Beispiel schön angerichtet in kleinen Teetassen, Teegläsern oder Glasschälchen. Direkt vor dem Servieren nach Lust und Laune die Portionen noch mit ein bisschen braunem Zucker oder fein gemahlenem braunen Kandis verzieren (Krümelkandis).

      🍽 Ja, und zu guter Letzt: Guten Appetit, lassen Sie es sich schmecken! 😊👌

      💚 Herzlichst, Roberts Teehaus 🍵

    • Von Harry Caterpillar
      Hi,
      Weiss jemand welche Wasserhärte bzw Leitfähigkeit man in Japan für Senchas verwendet?
      Gibt es da sowas wie einen Optimalbereich?
       
      Viele Grüße
      Harry
    • Von PatchFace
      Moin!
      Ich bin auf der Suche nach einem Wasserkocher mit Temperatureinstellung. Ich habe hier im Forum bereits durchgeguckt und mir viele Kommentare und Threads durchgelesen, jedoch habe ich nicht wirklich viel über eure Langzeiterfahrung gefunden, weil mir persönlich wichtig ist wie sich die Wasserkocher über mehrere Jahre machen wenn ich ca. 100 Euro für einen Wasserkocher ausgebe. Ich habe schon einiges über Bonavita und Brewista gehört und würde gerne wissen wie sich diese Wasserkocher über die Jahre gemacht haben, gerne auch eure Erfahrungen mit Wasserkochern ohne Temperatureinstellung.
  • Neue Themen

×
×
  • Neu erstellen...