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Kaffeemaschinen gibt es inzwischen extrem viele. Aber der Markt der Teemaschinen ist ziemlich überschaubar:

Kapselmaschinen:

  • Special-T von Nestle - Eine Kapselmaschine nach Vorbild von Nespresso.
  • Teekanne Tealounge - Ein (meiner Meinung nach) ziemlich lieblos umgesetztes Konkurrenzprodukt zu Special-T.

Teeautomaten:

  • Teforia - Designprodukt aus den USA, leider nicht mehr aktiv
  • Vorwerk Temial - Ein neues Produkt und Segment von Vorwerk

Gibt es noch weitere Teemaschinen? Welche Erfahrungen habt ihr mit Teemaschinen? Hat jemand die Teforia oder die Teemaschine von Vorwerk ausprobiert? Nutzt jemand eine täglich?

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Ist zwar keine Maschine, aber ich krieg pausenlos auf Facebook Werbung von einer Firma (My TeaCup oder so) gezeigt, die Tee-Kapseln nach Kaffeevorbild für Nespresso macht. Die kriegen auf Facebook in den Kommentaren aber auch richtig Kontra dafür.

bearbeitet von Frau Nickel

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Die Teapresso Maschine von Sharp sieht interessant aus, die Funktion seinen Matcha vor dem trinken selber zu mahlen gefällt mir. In einem Hotel o.ä. würde ich mich über so eine Maschine freuen. Zu Hause weiß ich nicht. 

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Wow, Teapresso kann ich noch nicht. Sieht gut aus und scheint schon länger zu existieren.

Also die Special-T habe ich mal bei einem Freund im Büro probiert. Ich finde die Maschine macht schon Sinn: Man hat nun mal im Büroalltag nicht immer Zeit und Lust auf eine zeremonielle Teezubereitung, und Teebeutel ist da auch keine gute Alternative. Special-T ist schon ziemlich banal in der Bedienung, einfach zu reinigen wegen Kapseln (und das ist in einem Büro wirklich wichtig, besonders wenn sich niemand dafür so richtig zuständig füllt). Ich habe eine Hand voll Tees durchprobiert. Offenbar kann sich das Blatt in der kleinen Kapsel nicht so richtig entfalten, sodass sie mit Aromen teilweise stark nachhelfen. Nicht-aromatisierter Tee schmeckte mir etwas dünn. Dennoch, mir ist irgendwie klar, dass diese Teemaschine ihre Zielgruppe gut bedient, und diese Zielgruppe ist schon anspruchsvoller als die Zielgruppe von Teebeuteln.

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Geschrieben (bearbeitet)

Die Frage ist grundsätzlich zum Segen oder Fluch der Technik - geht durch eine automatisierte Zubereitung nicht ein wesentlicher und wertvoller Bestandteil der Teekultur verloren, genau dieses sich Zeit nehmen, Aufmerksamkeit den kleinen Details widmen - das ist genau heute in der schnelllebigen Welt doch so wichtig. Das ist vergleichbar damit, wenn man mit einer Seilbahn auf eine Bergspitze fährt - das ist relativ schnell vergessen und austauschbar, aber wenn man diesen ganzen Berg hochwandert, und dann oben ankommt, ist der Genuss des gleichen Berges ein ganz ein anderer - das können bleibende, wertvolle Erinnerungen sein, genau durch die manuelle Interaktion mit dem Berg, respektive dem Tee. Mmmh, Berg und Tee ... Jetzt ein leckerer Hochland-Wulong, das wär doch was. 🤣

PS: Abschriften der PN-Streitschriften bitte dem TTN-Reporter zustellen, danke freundlichst.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 27 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Die Frage ist grundsätzlich zum Segen oder Fluch der Technik - geht durch eine automatisierte Zubereitung nicht ein wesentlicher und wertvoller Bestandteil der Teekultur verloren, genau dieses sich Zeit nehmen, Aufmerksamkeit den kleinen Details widmen - das ist genau heute in der schnelllebigen Welt doch so wichtig.

Wenn ich gemein wäre würde ich jeden der nicht selbst den Tee anbaut und pflückt, die Keramiken selbst töpfern, das Feuer zum Kochen des Wassers nicht selbst mit einem Feuerstein schürt usw., Beuquemlichkeit und das Vorziehen des einfachen, schnellen Weges andichten ;) Ich könnte mich auch mit der folgenden, schnellen Variante ab und an sehr gut anfreunden :D

 

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vor 16 Minuten schrieb Joaquin:

Wenn ich gemein wäre würde ich jeden der nicht selbst den Tee anbaut und pflückt, die Keramiken selbst töpfern, das Feuer zum Kochen des Wassers nicht selbst mit einem Feuerstein schürt usw., Beuquemlichkeit und das Vorziehen des einfachen, schnellen Weges andichten

Mit Verlaub - um ein anderes Beispiel von Dir aus diesem Thread aufzugreifen: der Unterschied ist eben nicht vergleichbar mit dem zwischen dem Spielen eines Synthesizers und dem einer akustischen Gitarre, sondern mit dem Unterschied zwischen dem Spielen eines Instruments und dem Bedienen eines CD-Players. Das ist ein Unterschied - auch, wenn man das Instrument nicht selbst zusammengeleimt oder -gelötet hat.

Mais à chacun son propre veau d'or ...

_()_

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Geschrieben (bearbeitet)

Um diese Analogie weiter zu bemühen:
Wäre es nicht viel mehr so, dass der Erzeuger der landwirtschaftlichen Geräte der Hersteller der Musikinstrumente und der Teefarmer der Musiker wäre? Unsere Freiheitsgrade decken sich mit jenen des Musik-Konsumenten der bloß die Wahl zwischen Wiedergabe über Schallplatte oder CD bzw. Röhren- oder Transistorverstärker bzw. Kopfhörer oder Lautsprecher hat.
Da tickt bestimmt jeder anders und ich verstehe auch alle Argumente und kann mich durchaus auch in die Lage der Anderen hineinversetzen, aber wenn mir eine Maschine auf Knopfdruck das übernimmt was ich für mich persönlich als optimales Teerezept der Maschine mitteilen kann, dann fühle ich mich nicht entmündigt und schon gar nicht irgendeiner Entschleunigung beraubt (vielleicht hätte ich dadurch sogar Zeit gewonnen und so mehr entschleunigt?).
Wie gesagt verstehe ich aber vollkommen die andere Seite und finde es absolut legitim eine Zeremonie aus dem Teebrühen zu machen.
Es ist halt bei jedem Hobby das unsere Sinne  anspricht so, dass es Leute gibt die das Konsumieren genießen und Andere für die der Weg dorthin oder die Präsentation wichtig ist.
Das einzige was dabei falsch ist, ist wenn man die eigene Vorgehensweise für richtig und die andere für falsch hält.

Für den Einen ist ein schönes Weinregal und ein teurer Dekanter zum Belüften wichtig, der Andere wirft den Wein in den Standmixer und belüftet ihn so...

bearbeitet von Lateralus

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@SoGen

Das mit de CD-Player ist aber auch ein schönes Beispiel, da bei beiden Musik herauskommt. Den CD-Palyer kann jeder bedienen, die Qualität ist nach Auswahl gleichbleibend. Um dagegen mit einem Instrument ein gutes Ergebnis hinzubekommen, muss man schon einiges an Zeit investiert haben und viele lassen aufgrund der ersten falschen Töne schnell davon ab oder merken, dass es ihnen einfach nicht liegt. Ich kann Instrumente spielen und das auch so, dass mich Leute dafür bezahlen, aber dazu sind nicht viele in der Lage, viele wollen das auch gar nicht können, andere würden es gerne, sehen sich dazu aber nicht in der Lage. Und das sehe ich ähnlich bei mir in vielen anderen Bereichen, wo ich die händische Zubereitung und Herstellung absolut zu schätzen weiß, ich aber nicht in allen Bereichen dies tun will, kann oder einen Sinn dahinter sehe, anstatt mich einfach als Konsument an dem fertigen Produkt und dessen Funktion zu erfreuen. Ich wandere gerne und genieße die Landschaft, nehme aber auch gerne das viel teurere Automobil um mich schnell zum Ziel zu bewegen. Auch als Musiker liebe ich Konservenmusik von der CD. So gerne ich Zeichne und Schreibe, so gerne lese ich Bücher und Comics. Ich finde es toll wie Leute Schneidern, Stricken und Häkeln können und trotzdem kauf ich i.d.R. Kleidung von der Stange. Ich bin auch kein Freund, der Wäsche von Hand wäscht  lieber die Waschmaschine benutzt und ebenso einen Geschirrspüler den Vorzug gebe. Auch einen Saugroboter nenne ich mein Eigen, nutze daneben einen Staubsauger anstatt Besen und Kehrblech. Und diese Beispiele kann jeder hier für sich endlos weiterführen. Und daher kann ich bei aller nostalgischen Betrachtung die hier zum Teil auftretende Verteufelung der Technik begrenzt nachvollziehen. Bin schon froh das es keinen Tee von Apple, Microsoft und Linux gibt. Den Glaubenskrieg-Stress hätte ich hier nicht auch noch :lol:

 

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    • Von Anthony
      Hallo mein Name ist Anthony Steffen,
      ich bin Handelsvertreter im der Temial Division Hamburg des deutschen traditionsunternehmens Vorwerk.
      Seid ein paar Monaten hat Vorwerk sein neuestes Gerät vorgestellt, die Temial Teemaschine. Die Maschine wurde von einem der Vorwerk Teemeister konzeptioniert um so komplett auf traditionelle Art und Weise den perfekten Tee zu kochen.
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    • Von Tanuki
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      Nachteile: firmengebundenheit, teuer, Müll, nur eine Portion
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      *Angaben können fehlerhaft sein



    • Gast
      Von Gast
      https://www.teewiki.org/wiki/TeemaschineHallo Zusammen,
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      Viele Grüße
    • Von alexa81
      Hallo zusammen . Werde morgen eine Bestellung bei  Dragonteahouse machen. Jetzt brauche ich dringend noch eure Hilfe. Ich möchte einen Teekocher von der Firma Kamjove kaufen. Welchen könnt ihr mir empfehlen?
      Vielen Dank an Euch für eure Hilfe
      Liebe Grüsse Alexa
    • Von simonszu
      Ich habe mir Anfang des Jahres im Discounter um die Ecke einen Teekocher gekauft. Modell: Beheizbare Teekanne mit Steigrohr. Kennt ihr bestimmt.
       
       
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      Da ich mit dem Teekocher sonst eigentlich ziemlich zufrieden bin (dieses Füllen, Anschalten und Warten Prinzip finde ich einfach, weil kein Umschütten mehr erforderlich ist), wollte ich hier mal nachfragen, ob irgendjemand schonmal ähnliche Erfahrungen mit seinem Kocher hatte. 
       
       
       
       
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