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Hallo zusammen,

ich hatte ja kürzlich angekündigt, dass ich mich an etwas Ton versucht habe, da die Preise für die zugegebenermaßen sehr schönen Puerh-Ton-Töpfe Von Petr, Mirka und Co unaufhörlich steigen, mir diese aber für die Lagerung meiner Bings am meisten zusagen. Diese Woche wurde nun der erste Versuch gebrannt – und hat es zum Glück überlebt :yahoo:
Wie man auf den Bildern sehen kann ist das ganze ziemlich krumm und schief, aber der Deckel schließt sauber und die sichtbaren Risse sind nur oberflächlich – der Ton hat einen 40%tigen Schamott anteil, also etwas gröber, und kommt so dem was Petr und Mirka für Ihre Töpfe verwenden relativ nahe – zumindest näher, also der super-feine Modellier-Ton ;) 
Ich hab mal klein angefangen: Der Topf ist für 100g Bings, wie man an dem Vergleichs-Bing auch sehen kann – zum einen weil dann bei einem Fehlschlag nicht ganz so viel Material hinüber wäre und zum anderen (und das ist der wichtigere Grund) weil ich bislang noch nirgends Töpfe für 100g Bings gesehen habe.
Der gebrannte Ton riecht zwar nicht, ich lasse ihn aber trotzdem noch ein paar Tage auslüften bevor ich ihn fülle – bin gespannt, wie er sich im Vergleich zu den Töpfen schlägt, die von Leuten hergestellt wurden, die etwas davon verstehen, aber ich bin guter Dinge und denke, ich werde mich bei Gelegenheit auch mal an andere Topf-Größen wagen :) 

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vor 3 Stunden schrieb Raku:

Der sieht doch schon sehr gut aus. Sogar mit eigenem Stempel? ;)
 

Ja, hab extra ein Stempel machen lassen – eigentlich ein normaler Gummi-Stempel für Tinte und Papier, funktioniert aber auch bei Ton ;) 

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Am 25.12.2017 um 11:27 schrieb doumer:

Hallo zusammen,

ich hatte ja kürzlich angekündigt, dass ich mich an etwas Ton versucht habe, da die Preise für die zugegebenermaßen sehr schönen Puerh-Ton-Töpfe Von Petr, Mirka und Co unaufhörlich steigen, mir diese aber für die Lagerung meiner Bings am meisten zusagen. Diese Woche wurde nun der erste Versuch gebrannt – und hat es zum Glück überlebt :yahoo:
Wie man auf den Bildern sehen kann ist das ganze ziemlich krumm und schief, aber der Deckel schließt sauber und die sichtbaren Risse sind nur oberflächlich – der Ton hat einen 40%tigen Schamott anteil, also etwas gröber, und kommt so dem was Petr und Mirka für Ihre Töpfe verwenden relativ nahe – zumindest näher, also der super-feine Modellier-Ton ;) 
Ich hab mal klein angefangen: Der Topf ist für 100g Bings, wie man an dem Vergleichs-Bing auch sehen kann – zum einen weil dann bei einem Fehlschlag nicht ganz so viel Material hinüber wäre und zum anderen (und das ist der wichtigere Grund) weil ich bislang noch nirgends Töpfe für 100g Bings gesehen habe.
Der gebrannte Ton riecht zwar nicht, ich lasse ihn aber trotzdem noch ein paar Tage auslüften bevor ich ihn fülle – bin gespannt, wie er sich im Vergleich zu den Töpfen schlägt, die von Leuten hergestellt wurden, die etwas davon verstehen, aber ich bin guter Dinge und denke, ich werde mich bei Gelegenheit auch mal an andere Topf-Größen wagen :) 

 

 

@doumer: Preis? Verfügbarkeit? Wann startet die Serienproduktion? Oder hat Geli schon eine Pre-Order/Option platziert?

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@Magic Jenny haha, weder noch :) 

Das ist erstmal ein zaghafter Versuch, mich an das Thema ranzuwagen – ich weiß ja noch nicht mal, ob der Ton geeignet ist (auch wenn das hier deutlich weniger kritisch ist, als z.B. bei Teeschalen, wo ich mit dem üblichen Modellier-Ton kläglich gescheitert bin). Ich werde aber auf jeden Fall berichten und sicherlich auch noch weitere Töpfe machen (soweit es die Arbeit zulässt) und wenn du dann tatsächlich auch weiterhin Interesse hast, kann ich dir sicherlich auch einen machen ;) 

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So, weiter gehts :D

Dieses mal eine Version für 200g Bings (250g passen nicht, das nächste mal muss ich den Durchmesser etwas vergrößern) und teilglasiert – der Deckel deutlich stärker als der Körper – zum einen weil mir scheint als ob der Ton deutlich durchlässiger ist als der von Novak und Co verwendete, es bei den Töpfen von Bero und Jiri Lang auch gut funktioniert ... und warum auch nicht :lol:

Aus den Fehlern beim ersten mal habe ich (ein bisschen) gelernt und der Topf ist weit weniger unförmig – so richtig rund ist aber ohne Töpferscheibe echt schwierig – und auch die Höhe variiert leicht. Hab mit einer Version für 357g/400g Bings angefangen, danach ist der Ton-Batzen auch schon aufgebraucht (erstaunlich, wie schnell 10kg weg sind O.o.) – wenn ich mir nochmal einen besorge überlege ich mir evtl. vor etwas, um die "Probleme" in den Griff zu bekommen. Ich meine: Ist nicht schlimm, funktioniert alles nur der Deckel passt halt nur in genau einer Position ;) 

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vor 2 Stunden schrieb doumer:

 Ist nicht schlimm, funktioniert alles nur der Deckel passt halt nur in genau einer Position ;) 

 

Erhöhter Schwierigkeitsgrad - muss das nicht so sein? B) Die Glasur ist auch toll.

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Hihi richtig - naja, ich hab ohnehin den Tick, dass ich auch bei den meisten anderen Pu-Töpfen von Novak und Randova immer die selbe Position für den Deckel wähle, damit die Glasur-Fragmente zueinenader passen :ph34r:

Danke, bin mit dem Ergebnis der Glasur auch ganz zufrieden - hab sie extra nur ganz dünn aufgetragen, damit man noch den Ton durch sieht. Beim nächsten experiementier ich miit einer anderen Glasur :) 

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So, nun ist auch der nächste Topf für große Bings fertig:

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Leider etwas "eirig" und der Deckel hat sich beim Trocknen etwas verzogen aber der Topf ist groß genug für 357g und 400g Bings. Der gigantische 500g Teijipin passt im bereits angefressenen Zustand gerade noch so hinein (da kommt mir die nicht ganz runde Form tatsächlich etwas entgegen :D ).

Ich hab den Ton dieses mal etwas angeraut, zusammen mit der Glasur am Topf gefällt mir das Ergebnis ganz gut – beim Deckel ist die Glasur schon fast etwas zu farbig ;) 

Und weil ich noch ein bisschen Ton übrig hatte (10kg für 3 Töpfe O.o.), es aber nicht genug für noch einen Topf war, hab ich noch ein einfaches Ton-Teebrett gemacht :) 

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Den Teilzeiturlaub habe ich nicht nur zum Arbeiten und Teetrinken genutzt, sondern habe auch mal wieder etwas aus Ton gefertigt:

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Ich habe mal mit unterschiedlichen Möglichkeiten für die Gestaltung der Kanten und Übergänge experimentiert – mal schauen, wie das rauskommt, wenn es denn gebrannt ist (und heil geblieben!). Sind übrigens ziemlich genau 10kg Ton, was ihr hier seht ;)

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Hat etwas gedauert, da der Brennofen gut ausgelastet war ... und irgendwie haben wir es mit der Temperatur vermasselt: Der Ton hat Blasen geworfen und wie man an der Platte sehen kann ist teilweise sehr weich geworden. Bei einem Topf muss ich am Deckel noch versuchen eine Blase zu entfernen (abschleifen) die genau am unteren Rand entstanden ist, wo der Deckel auf dem Topf aufliegt. Naja, dafür hat der Ton auch ganz ohne Glasur eine schöne, seidige Optik bekommen :D

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Tatsächlich sah ich erst nur die Bilder, und fragte mich "wie hat er nur die Hubbel so schön auf die Platte bekommen?".

Ich freue mich an den Oberflächen und finde auch die Formen gut gelungen. Klar, noch nicht perfekt, müssen sie auch nicht sein, oder? Und solch schlichte Formen sind wahrlich schwer umzusetzen, die verzeihen nichts.

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@doumer Sehr gut. Die Kunst liegt im nicht Perfekten. Früher, beim Film, wenn der Schärfenassitent daneben gelegen hat und die Aufnahme trotzdem genommen werden mußte, weil sie so authentisch war, nannte man das dann: Künstlerische Unschärfe. 

bearbeitet von Joscht

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Danke :)
Bis auf die Platte sind die Teile zum Glück ja auch (mit etwas Nacharbeit) gut nutzbar - die Platte wird dann wohl eher eine Schale :D

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    • Von Apfa
      Guten Abend,
      Ich habe vor kurzem entdeckt, dass sich an meiner Teekanne ein schwarzer Rand gebildet hat. Und im Sieb befinden kleine schwarze Rückstände. 
      -Ist das gefährlich? 
      -Was ist das?
      -Wie bekomme ich es am besten weg
      Bis jetzt habe ich die Kanne sofort nach Gebrauch immer nur mit heißem Wasser abgespült.
      Ich bedanke mich für eure Antworten  
       




    • Von paxistatis
      Nabend zusammen,
      es kommt wie es kommen musste : Ich bin am überlegen, ob ich mir nicht mal eine etwas schönere Keramikkanne zulegen soll. Mir schwebt da etwas vor wie z.B. https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/echte-keramik-unikate/teekanne-120ml-schwarz-braun-von-andrzej-bero-nr.1865 
      Allerdings muss man ja auch sagen, dass der Preis durchaus etwas höher ist als der Standardgaiwan. Natürlich ist der Preis gerechtfertigt, aber ich bin noch am überlegen, ob so eine Kanne wirklich zu mir passt... Aktuell habe ich 2 Gaiwans (100ml und 200ml) und 1 Kyusu (150ml). Ich trinke vorwiegend Oolong und Pu, da ist die Kyusu nicht unbedingt passend. Und der Gaiwan wird bei Aufgusszeiten über 1,2 Minuten ziemlich heiß und ich muss schon sehr aufpassen, dass ich da nichts falsch mache. Daher die Überlegung nach so einer schönen kleinen Kanne.. Natürlich dann auch ggf. mit entsprechender Teeschale  
      Ich sehe hier im Forum auch, dass viele mehrere Kannen haben, daher könnt ihr mir vielleicht bei diesen Punkten helfen :
      - Was muss ich beachten wenn ich sowohl Oolong als auch Pu trinken will? Innen braucht es dann schon eine Glasur oder?
      - Gibt es empfehlenswerte deutsche Shops wo man noch weiter schauen sollte? Allein die Tatsache das es Unikate sind, macht es interessant zu suchen  
      - Ich weiß, dass es viele Diskussionen gibt inwiefern so eine Kanne den Geschmack beeinflusst usw. Aber meint ihr, dass man im Vergleich zum Porzellangaiwan für so 10 Euro einen Unterschied merkt?
      - Vielleicht eine eher persönlichere Frage: Was ist das besondere für euch an solchen Kannen? Ich mein der Preis ist ja durchaus etwas höher, ist es für euch einfach "nur" schön anzusehen oder ist da noch was anderes hinter?
      Ein wenig Hilfe bei diesen Frage wäre super
      Viele Grüße und schon mal danke!
    • Von VanFersen
      Vor allem in letzter Zeit tendiere ich sehr zu alten und etwas feuchter gelagerten Shengs. Mir haben es sehr loose Leaf (nicht gepresste) seit geraumer Zeit angetan. Besonders bei jenen Sorten aus den 90ern und älter fällt mir eine sehr intensive Wirkung auf den Körper auf, die Teilweise leicht unangenehm sein kann, je nach dem was man aus der Situation macht.
      Vor einer Woche nach er Arbeit tranken mein Chef, mein Kollege, meine Frau und ich einen 1996 Yiwu loose Leaf. Mir viel im ersten Moment kaum etwas auf, aber nach dem wir uns auf den Heimweg machten, fühlte ich mich, als hätte ich zwei Bier intus. Bei meiner Frau wirkte es sich eher in Magenschmerzen aus, was bei mir wiederum überhaupt nicht der Fall war. Auch beim meinem Kollegen hatte es die selbe Wirkung wie bei mir.
      Heute gerade in diesem Moment trinke ich einen 1999 loose Leaf Sheng - welcher ebenfalls eher der alten Garde was die Lagerung anbelangt zu zuschreiben ist - so auch der andere aus den 1996. Was diese Sorten, vor allem aus HK Lagerung alle gemein haben, ist eine wirklich Funky seltsame Wirkung auf den Körper.
      Ich trinke gerade den 6ten Aufguss und im Moment geht es wir sehr sehr seltsam. Es fühlt sich gerade so an, als würde der Tee einem richtig in den Kopf steigen und sich eine Art Druck auf den Kopf ausüben - dazu ist erneut ein Gefühl von leichtem Schwindel - Benommenheit wie bei einem leichten Schwips zu vermerken. Auch ein Gefühle der Trockenheit im Hals und ein leichten sich zuziehen jenem ist zu vermerken. Ich habe nichts gegen diese Umstände, sonst würde ich diese Sorten nicht trinken , aber mich fasziniert was dahinter steckt.
      Ich kann mir nur vorstellen, das Toxine oder Arten von Pilzen in dem Blattwerk jene Wirkungen hervorrufen. Denn, dass es der Tee als solches selbst ist, wage ich eher zu bezweifeln. Sicher wurde nun all dies ein Teil des Gesamtprodukts, aber ich denke nicht das diese Wirkung primär ein Bestandteil des eigentlichen Tees ist.
      Was denkt ihr? Was waren eure Beobachtungen im Bezug auf eure körperliche Reaktion und was denkt ihr ruft solche Gegenreaktionen hervor?
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