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Hallo Zusammen,

 

ich trinke viel Kaffee seit Jahren, den ganzen Tag über verteilt. Mir bekommt das Zeug aber nicht mehr so wirklich, also bin ich in letzter Zeit dran, eine Alternative zu finden. Ich habe mir, bitte nicht hauen, vor ein paar Wochen zum probieren schwarzen Beuteltee gekauft. Er schmeckt ganz gut, hiervon mache ich jetzt morgens immer eine große Kanne fertig und fülle die um in eine Thermoskanne und nehme die mit auf Arbeit und trinke dann davon.

 

Seit ich mich nun mehr informiere und schlau mache stoße ich aber nur auf Videos und Beiträge, in denen die Leute das Teetrinken zelebrieren, mehrere Aufgrüsse machen, nirgendwo gibt es Leute, die das so machen wie ich, so kommt es mir vor.

 

Frage 1: Bin ich da wirklich so allein?

Frage 2: Ich suche nun also einen guten schwarzen Tee, der keine Millionen kostet und den ich wie bisher auch morgens zubereiten kann, umfüllen kann und den ganzen Tag über verteilt trinken kann, ohne dass er am Ende schlecht schmeckt. Für mehrere Aufgüsse oder irgendwelche Zelebrierungen habe ich keine Zeit, ist auch nicht meins mich damit näher zu beschäftigen.

 

Danke euch allen schonmal!

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Bist du denn mit deinem aktuellen Tee unzufrieden? Ich schätze eher, dass ein Großteil der Deutschen den Tee so trinkt wie du, nur die meisten berichten davon dann nicht im Internet ;) Wenn du nicht viel Zeit und Geld investieren möchtest, probiere doch einfach mal einige Sorten aus dem Super- oder Biomarkt (bevorzugt nicht die allerbilligsten) und schau, was dir schmeckt. Ich trinke z.B. ganz gerne türkischen (losen) Schwarztee, den gibt es in türkischen Läden sehr günstig. Wenn du etwas "ausgefalleneres" möchtest, empfehlen dir die Schwarzee-Experten sicher gerne was. Ich hatte neulich zum Beispiel einen zu langen Nadeln gerollten Dianhong, einen chinesischen Schwarztee, den ich sehr interessant fand. Oder du probierst mal einen tiefgerösteten japanischen Grüntee (Houjicha), die finde ich als Kaffee-Ersatz auch recht tauglich.

Viel Spaß dabei! Vielleicht ist das ja dann auch erst der Anfang deiner Teereise :) 

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Expertin bin ich auch nicht. Mein Favorit für jeden Tat ist der Mevlana von Goran aus dem türkischen Laden. Es gibt ihn auch in Beuteln, aber das habe ich nur im Netz gesehen, nicht im Laden. Der Tee ist zwar billig, aber sehr aromatisch und nicht bitter. Ich trinke ihn gern mit Milch und Zucker, aber das ist nicht nötig.

Wenn dir das nicht kräftig genug ist bist du mit Assam-Tees, Ostfriesenmischungen oder Irish breakfast-Mischungen besser dran. Ich vertrage diese Sorten leider nicht, aber mit Milch und Zucker sind sie lecker. 

Wenn das zu viel des Guten ist: English breakfast-Mischungen sind meist milder. Da gibt es einen guten offenen Tee bei DM. 

Wenn es milder sein soll - etwa am Nachmittag - geht nichts über einen Tee aus Darjeeling. Rossmann hat oft sehr guten preiswerten offenen Darjeeling. Ich mag auch den Bio- ud Fairtrade-Darjeeling von Aldi-Süd, aber er ist wirklich sehr mild. Das ist ein Beuteltee. Davon gibt es auch einen leckeren Earl-Grey, der kein aufdringliches Parfumaroma verströmt (Schwarztee mit Bergamotteöl. Bergamotte ist eine Südfrucht.) 

Auch schwarzer Tee enthält Coffein, wenn auch weniger als Kaffee. Wenn dir das zu viel ist schau dich mal unter den Rotbuschtees (=Roibos) um. Wenn du die künstlichen Aromen nicht magst, schmeckt er auch mit einigen Gewürzen und natürlichen Aromen. Dass Kräuter- und Früchtetees ebenfalls coffeinfrei sind weißt du ja sicher. 

Lose Tees sind meist billiger und besser als Teebeutel. Du kannst - z.B. von Cilia) die Filtertüten und einen passenden Halter oder Teeclip kaufen. Das sind dann nur wenige Sekunden Mehraufwand und du kannst den Tee direkt in der Thermoskanne aufbrühen.



 

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vor 13 Stunden schrieb Franzerl:

Für mehrere Aufgüsse oder irgendwelche Zelebrierungen habe ich keine Zeit, ist auch nicht meins mich damit näher zu beschäftigen.

Dann dürftest Du mit den Empfehlungen DM, Rossmann und Aldi als Bezugsquellen bestens bedient sein. Wohl bekomm's. Für die Mehrheit der Foristen hier ist Tee allerdings ein Genussgetränk und Kulturgut, kein billiger koffeinhaltiger Durstlöscher. Das heisst, dass man an das Ausgangsmaterial gewisse Mindestansprüche hinsichtlich Qualität stellt, die von Drogeriesupermärkten nicht befriedigt werden - die haben eine andere Zielgruppe (s.o.) als der Fachhandel. Außerdem bedeutet dies, dass man hinsichtlich Zubereitung einiges an Sorgfalt aufwenden muss und sich dabei geeigneter Gerätschaften bedient, wobei letztere durchaus auch (in zweiter Linie) ästhetische Ansprüche befriedigen dürfen. Dazu gehört Erfahrung, Übung - und das, was man altmodisch als "Geschmack" bezeichnet. Mit "Zelebrieren" hat dies nicht das Geringste zu tun.

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vor 13 Stunden schrieb olem:

Bist du denn mit deinem aktuellen Tee unzufrieden?

Naja zufrieden nicht, ich denke halt dass es bestimmt (auch für meine Ansprüche) besseren Tee gibt als schwarzen Beuteltee für keine 2 Euro...

 

vor 30 Minuten schrieb SoGen:

Dann dürftest Du mit den Empfehlungen DM, Rossmann und Aldi als Bezugsquellen bestens bedient sein. Wohl bekomm's. Für die Mehrheit der Foristen hier ist Tee allerdings ein Genussgetränk und Kulturgut, kein billiger koffeinhaltiger Durstlöscher.

Nur weil ich mich für diese Aufgüsse nicht interessiere darf ich also keinen hochwertigeren Tee trinken? 

 

Ich trinke meinen Kaffee und Tee nicht während ich sitze und halt Tee trinke, ich mache dabei andere Dinge. Arbeiten, Computer spielen, lesen, was man halt so macht. Da habe ich halt keine Lust immer eine winzige Menge aufzubrühen sondern möchte einfach aus einem großen Becher Tee schlürfen, den ich halt morgens angesetzt habe (oder vllt auch mittags nochmal, das war es dann aber). Und da ich der Meinung bin dass es auch für "Fälle wie mich" einen besseren Tee als Beuteltee gibt, wollte ich mich hier mla schlau machen.

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vor 3 Minuten schrieb Franzerl:

Nur weil ich mich für diese Aufgüsse nicht interessiere darf ich also keinen hochwertigeren Tee trinken? 

Trinken darfst Du natürlich, was Du willst. Aber hochwertiger Tee, von dem Du morgens eine "große Kanne" aufbrühst und den Aufguss in eine Thermoskanne abfüllst, wo er dann ein paar Stunden vor sich hin dümpelt und beiläufig während der Arbeit weggesüffelt wird - das wäre schlicht Geldverschwendung. Das Ergebnis kann man dann zwar durchaus als "Kaffeeersatz" trinken, aber "hochwertig" ist das Ergebnis - also der Aufguss - mit Sicherheit nicht. Egal, wieviel Du für das Ausgangsmaterial (also die Teeblätter) ausgibst. Schade um den Tee. Klar - ist Dein Geld, nicht mein Problem.

Es gibt da einen oft zitierten Ausspruch des chinesischen Dichters Li Chih Lai: " Drei Dinge auf dieser Welt sind höchst beklagenswert: das Verderben bester Jugend durch falsche Erziehung, das Schänden bester Bilder durch gemeines Begaffen und die Verschwendung besten Tees durch unsachgemäße Behandlung. "

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb SoGen:

Dann dürftest Du mit den Empfehlungen DM, Rossmann und Aldi als Bezugsquellen bestens bedient sein.

Dem schließe ich mich an.

Wenn du (Franzerl) morgens (und evtl. mittags) eine Thermoskanne Tee bereitest, dann verändert sich der Tee über den Tag schon vom Geschmack, teils auch der Farbe.
Sprich...mit den Handelsüblichen "Mischungen" bist du gut bedient da diese Tees günstig sind und deine Art der Zubereitung auch ohne große Verluste an Geschmack, Farbe, etc. überstehen. Sie sind meist für genau dieses Trinkverhalten konstruiert, nehmen auch längere Ziehzeiten/zu heißes Wasser/etc. nicht übel.

Generell sollte man Tee besser frisch gebrüht trinken...alles andere wäre bei "teuren" Tees Geldverschwendung (wurde ja schon geschrieben).
Aber auch ich nutze auf der Arbeit einen billigen Supermarkt-Tee...aus oben genannten Gründen. Kaufe meist den Messmer Nr. 10.

 

bearbeitet von Jokum

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vor 3 Stunden schrieb Franzerl:

Naja zufrieden nicht, ich denke halt dass es bestimmt (auch für meine Ansprüche) besseren Tee gibt als schwarzen Beuteltee für keine 2 Euro...

 

Nur weil ich mich für diese Aufgüsse nicht interessiere darf ich also keinen hochwertigeren Tee trinken? 

 

Natürlich gibt es Tee für verschiedene Ansprüche und auch für verschiedene Anlässe. Ich denke, es gibt auch hier im Forum verschiedene Teetrinker - darunter Leute, die das Teetrinken zu ihrem Hobby gemacht haben wie andere das Weintrinken,  Leute, die Tees als Durstlöscher lieben und nach Zubereitungstipps suchen werden auch hier fündig und manche Leute wollen sich sogar über Teeautomaten austauschen. Aber wenn es dir darum geht den Tee stundenlang in der Thermoskanne zu halten bist du mit einem Tee aus dem Drogeriemarkt wirklich gut bedient. Aber auch die Tees der großen Firmen wie Messmer oder Teekanne sind durchaus gut und für solche Zwecke geeignet. Billiger und für meinen Geschmack auch besser sind Tees aus dem türkischen Laden  - aber auch das ist Geschmackssache. 

In Thermoskannen setzt sich das Aroma des jeweils letzten Tee übrigens fest. Ein Stövchen und eine Glaskanne sind für zu Hause besser. 

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Ich möchte wieder sprechen. Auch bei einem Stövchen zieht jeder Tee nach und wird, meistens bitter. Am besten ist es kleine Teemengen zu zubereitet und dann sofort frisch zu trinken. Daher wieder, kleine Gefäße.

PS: Kennt ihr den US Kaffee, dünn zubereitet und Stundenlang warm gehalten?

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vor 2 Minuten schrieb KlausO:

PS: Kennt ihr den US Kaffee, dünn zubereitet und Stundenlang warm gehalten?

Ich dachte zuerst, die würden da Spülwasser wieder aufbereiten, bis ich bemerkt habe, dass die das ausschenken ...

Und  - ja, der Teeaufguss enthält reichlich Schwebstoffe, die weiter auslaugen, wenn der Aufguss längere Zeit warm gehalten wird. Egal, ob in einer Thermoskanne oder mit einem Stövchen. Was sich insbesondere bei gerbsäurehaltigeren Tees (bzw. generell bei Camellia sinensis var. assamica) nicht gerade vorteilhaft auf den Geschmack auswirkt. Da hilft dann nur noch, die Bitterstoffe mit Sahne abzupuffern so gut es geht und den Restgeschmack mit Zucker zu überdecken.

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vor 1 Stunde schrieb KlausO:

Ich möchte wieder sprechen. Auch bei einem Stövchen zieht jeder Tee nach und wird, meistens bitter. Am besten ist es kleine Teemengen zu zubereitet und dann sofort frisch zu trinken. Daher wieder, kleine Gefäße.

 

Das mag schon sein und stundenlang halte ich echten Tee auch auf dem Stövchen nicht warm. Aber an Wochenendvormittagen steht er schon mal eine Stunde. Da bemerke ich nicht, dass der Tee bitter würde - allerdings vertrage ich auch keine kräftigen Tees mit viel Gerbsäure. Bei meinem einfachen Lieblingsceylon geht das wunderbar. Roibos- oder anderer Kräutertee stehe auch schon mal zwei Stunden. Das funktioniert auch, obwohl der Tee am Ende schon etwas anders schmeckt. 

Der TE will den Tee in einer Thermoskanne warmhalten - da ist ein Stövchen allemal die schonendere Lösung.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb Doris Lessing:


Der TE will den Tee in einer Thermoskanne warmhalten - da ist ein Stövchen allemal die schonendere Lösung.

Wieso?

In der Kanne kühlt er stetig und ganz sanft ab, da wird normal nix bitter.

beim stövchen hast du ein riesige fläche der abkühlung, und unten eine punktuelle heisse quelle , an der eventuell chemische prozesse forciert werden, die geschmacksstoffe abbauen und auch neue gallatkomplexe und somit stärkere bitterstoffe entstehen lassen können.

Ich würde daher ne thermoskanne vorziehn. Es gibt natürlich tees die unter so gut wie keinen bedingungen nachbittern, sogar. Aber es ist unglaublich wie sehr der geschmack des tees auf dem stövchen abnimmt. Da merkt man den unterschied der tee qualität, je konstanter er unter diesen bedingungen bleibt, desto "gewöhnlicher" ist er. Nen ceylon kann man generell gut lange stehen lassen, beiden meisten darjeelings und assam ziehts dir nach ner gewissen zeit dann eher die schuhe aus

bearbeitet von phoobsering

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vor 21 Stunden schrieb Doris Lessing:

Natürlich gibt es Tee für verschiedene Ansprüche und auch für verschiedene Anlässe. Ich denke, es gibt auch hier im Forum verschiedene Teetrinker - darunter Leute, die das Teetrinken zu ihrem Hobby gemacht haben wie andere das Weintrinken,  Leute, die Tees als Durstlöscher lieben und nach Zubereitungstipps suchen werden auch hier fündig und manche Leute wollen sich sogar über Teeautomaten austauschen. Aber wenn es dir darum geht den Tee stundenlang in der Thermoskanne zu halten bist du mit einem Tee aus dem Drogeriemarkt wirklich gut bedient. Aber auch die Tees der großen Firmen wie Messmer oder Teekanne sind durchaus gut und für solche Zwecke geeignet. Billiger und für meinen Geschmack auch besser sind Tees aus dem türkischen Laden  - aber auch das ist Geschmackssache. 

In Thermoskannen setzt sich das Aroma des jeweils letzten Tee übrigens fest. Ein Stövchen und eine Glaskanne sind für zu Hause besser. 

@GoldenTurtle gib zu mein Alter, daß Du @Doris Lessing bist. Anders lassen sich solche Texte nicht erklären:P

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vor 21 Stunden schrieb phoobsering:

Wieso?

In der Kanne kühlt er stetig und ganz sanft ab, da wird normal nix bitter.

beim stövchen hast du ein riesige fläche der abkühlung, und unten eine punktuelle heisse quelle , an der eventuell chemische prozesse forciert werden, die geschmacksstoffe abbauen und auch neue gallatkomplexe und somit stärkere bitterstoffe entstehen lassen können.

 

Meine letzte Thermoskanne hatte ich vor einigen Jahren, da schmeckte der zarte Darjeeling immer nach dem kräftigen Assam, der vorher drin war. Aber was du schreibst leuchtet mir ein. Wahrscheinlich fällt mir das nicht auf, weil ich den Tee zum einen nicht sooo lange auf dem Stövchen lasse und weil hauptsächlich Ceylontee (und Kräutertee) darauf steht. 

Wieder was gelernt, vielen Dank.

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Geschrieben (bearbeitet)

Kann das Bedürfnis schon sehr nachvollziehen @Franzerl. Ich schleppe seitdem ich denken kann auch überall Thermoskannen Schwarztee über den Tag mit mir herum. Da bin ich dann aber mit einem ranzigen Friesen schon sehr zufrieden.

Probier dich mal durch unterschiedliche 'Dian Hong' - Tees durch (schwarzer Tee aus der Provinz Yunnan mit vielen Varianten und Profilen, sowie Preislagen).
Ist dann natürlich schade (und letztlich auch preislich teurer), wenn das Blattgut dann wegkommt, obwohl es erneut hätte aufgegossen werden können. Und wäre sicher auch etwas zuviel 'Perlen vor die Säue', wenn der Tee recht bald umkippt (- siehe die Kommentar oben).

Ich weiß nicht, wie mobil oder stationär du bei der Arbeit bist. Aber zumindest am Rechner bietet sich auch eine andere unkomplizierte Methode an, bei der das Blattmaterial so ausgereizt werden kann:

https://www.youtube.com/watch?v=9T-jv7BhB5o

https://youtu.be/s4n46yP-1tE?t=50  (hier auch Minute 1:43)

 

PS: Statt schwarzen Tee kann ich mir auch Shou - Pu Erh - Tee als Kaffee-Ersatz vorstellen. Der funktioniert auch sehr gut in einer großen Kanne - und ist meist günstiger als ein Sheng - Pu Erh. Gerade bei einer etwas höheren Menge an Blattmaterial bewegt der sich schon in diese Richtung - wobei mein letzter Kaffee auch bereits so einige Jahre zurückliegt.
(Einfach mal nach den großen Marken, wie z.B. 'Menghai Tea Factory' (z.B. 'V93') suchen)

 

bearbeitet von blindblend

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vor 2 Stunden schrieb blindblend:

PS: Statt schwarzen Tee kann ich mir auch Shou - Pu Erh - Tee als Kaffee-Ersatz vorstellen. Der funktioniert auch sehr gut in einer großen Kanne - und ist meist günstiger als ein Sheng - Pu Erh. Gerade bei einer etwas höheren Menge an Blattmaterial bewegt der sich schon in diese Richtung - wobei mein letzter Kaffee auch bereits so einige Jahre zurückliegt.

(Einfach mal nach den großen Marken, wie z.B. 'Menghai Tea Factory' (z.B. 'V93') suchen)

 

Der Hinweis auf Shou/Shu (erinnert ihr euch noch an den klasse Post von @miig zu dieser unterschiedlichen Schreibweise) wird von der noch immer existierenden Shu-Geheimgesellschaft sicherlich goutiert; ob diesen Separatisten das Ansinnen ihren geliebten Tee als "Kaffee Ersatz" zu benutzen gefällt scheint fraglich. ;)

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vor 5 Stunden schrieb Paul:

der noch immer existierenden Shu-Geheimgesellschaft

Gestatten Sie mir Ihr Gericht zu beschwichtigen, indem wir in aller Undeutlichkeit darauf hinweisen, daß wir der Sache heute wieder einmal auf den Grund gegangen sind, den Beweggründen des Universums, sozusagen. Verstehen Sie? Am Anfang war da diese braune Brühe, und ich bin mir sicher es war ein Shu!

IMAG0447.thumb.jpg.8658d95b3de625ade1b79334070edcc1.jpg

Vielleicht eben dieser!

Aber von Kaffee-Ersatz verbitte ich mir und ganz besonders jedermann die Rede! Es sei wenn dann höchstens umgekehrt, im Gedenken an einen großen Shu, oder auch an einen kleinen, der tuts immernoch allemal!

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 57 Minuten schrieb Paul:

Ich denke wir sollten Milde walten lassen mit dem jungen Probanden, er scheint Humor zu haben, und das ist mehr als man erwarten kann.

Was haben wir uns auf unsere Heldentaten einzubilden?

Vor dem Shu sind wir doch alle gleich.

Wir brauchen alle seine Barmherzigkeit, damit er uns schmeckt. Keiner kann sagen, er hat mir schon im Mutterleibe geschmeckt.

Darum sage ich, mögen die Jungen die Himmel erklimmen mit ihrem Gralsbecherlein und ein paar Tropfen vom wahren Nektar auf die Erde zurückbringen. Den Erwählten ein Duft der Ewigkeit, den Verlorenen ein Gestank des Grabes.

bearbeitet von Der-Große-Shu

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Da hast du Recht @Der-Große-Shu. Ich mein, wohlschmeckende Tees trinken, das kann ja wohl jeder. Aber so bräunlich-modriges Maschinenöl, mit dem man nichtmal die Blumen gießen kann, weil sie sonst verwelken... sowas trinken entschlossene Mitmenschinnen und Mitmenschen. Jawohl.

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    • Von goza
      Hallo Tee-Liebhaber,
       
      wie in meinem Vorstellungsthread angekündigt bin ich ja blutiger Anfänger, dessen Fragenbombardement nun Eurer heimeliges Forum heimsucht . Für den Einstieg bietet das Forum natürlich bereits einen enormen Fundus an Informationen, was man braucht und worauf grundsätzlich zu achten ist (vielen Dank an all die aktiven Mitglieder ), aber nach den ersten eigenen Schritten öffnet sich ja erst einmal das Tor der großen Unwissenheit, die ich hoffe, zumindest einen Teil bereinigen zu können.
      Ich habe mich entschieden, für meine Fragen nur einen Thread zu eröffnen. Vielleicht wird das ja auch eine Art Tee-Tagebuch? Andere Leser stolpern zudem vielleicht auf ähnliche Fragen. Zumindest war häufig mein Problem, dass man bei der anfänglichen Recherche auf etwas gestoßen ist, das auf den ersten Blick uninteressant, da schon zu tief in der Materie schien, ein paar Tage später aber genau diese Frage selbst aufkam und die Info dann in den Tiefen des Internets nicht mehr auffindbar war
      Bevor Diskussionen hier dann zu umfangreich werden, können wir diese ja auslagern?
       
      Ich fang mal jetzt einfach mal an:
      Ich habe nach dem vielen Lobgesang gleich zu Beginn einen kleinen Gaiwan besorgt und bereite den Tee nicht nach westlicher Methode zu. Als bequemes Mittelding hat sich auch die Opa-Methode herausgestellt und ich habe einen Tee aus dem lokalen Handel (einen Pai Mu Tan (~6,50 €/100 g) [ich schreib mal immer die Preise dazu, da diese ja zumindest eine grobe Richtung angeben, von welcher Qualität der Tee ist]), der sich damit sehr lecker trinken lässt - besser als westlich aufge"kocht" oder nach gong-fu-cha. Mir ist bewusst, dass sich Tees je nach Zubereitung unterscheiden und ihre Stärken und Schwächen offenbaren und gong-fu-cha - wie auch an dem (günstigeren?) Pai Mu Tan zu sehen - nicht das Optimum sein muss.
      Der Gaiwan ist der kleine, innen glasierte (oder Porzellan?) Ton-Gaiwan, der mit 120 ml Füllmenge angepreisen wird. Die Füllmenge, habe ich schnell herausgefunden, bezieht sich auf bis obenhin gefüllt. Tatsächlich füllt man ja auf etwa die Höhe der Deckelkante. Das sind dann in dem Gaiwan etwa 80 ml, und darauf möchte ich meine Mengenangaben beziehen. Ich habe noch einen zweiten Gaiwan (auch so ein Allerwelts-Standard-Ding), der etwas mehr als doppelt so viel fasst, da rechne ich dann hoch.
      Bislang bereite ich v.a. einen Pi Lo Chun (10 €/100 g) im Gaiwan zu und einen Pouchong (11 €/100 g). Ich gebe dafür bspw. 3g in den vorgewärmten Gaiwan und lasse diese im ersten Aufguss bei 80°C (Wassertemperatur VOR dem aufgießen, also kühler beim Ziehen) ca. 20 s ziehen. Die Zeit rechne von 1. Wasserkontakt bis zur vollständigen Leerung des Gaiwan (bis es nur noch tröpfelt).
      Das Wasser koche ich nicht auf und lasse es abkühlen, sondern erhitze mittels Temperatureinstellung am Wasserkocher nur bis zur Zieltemperatur. Dies am Rande, da es da ja schiere Glaubenskriege zu geben scheint. Das Wasser ist Brita-gefiltert.
      Der erste Aufguss ist ein wahr gewordener Traum: so wollte ich Tee schmecken . Jedoch ist der zweite Aufguss immer ein etwas abruptes Aufwachen aus dem Traum: die Tees sind deutlich herber (adstringent? den Unterschied muss ich noch erlernen), die süße Fruchtigkeit des Pi Lo Chun ist wie weggeblasen, das Blumige des Pouchong wird krautig/grasig. Dabei soll doch eben jener 2. Aufguss der Tee des guten Geschmacks sein? Auch die Halbierung der Ziehzeit des ersten Aufgusses für den zweiten bewirkt nur, dass der Tee nicht ganz so herb ist, filigrane Aromen scheinen aber schon ausgewaschen zu sein
      Ich habe auch schon mit anderen Temperaturen experimentiert (z.B. 90°C, was dann tatsächlich 80°C im Gaiwan entspricht (=empfohlene Temperatur der Shops für die Tees) [mir ist klar, dass höhere Temperatur mehr Bitterkeit bedeutet, wollte aber auf die empfohlene Temperatur eingehen]) und höheren als auch niedrigeren Teemengen und veränderte Ziehzeiten. Als Faustregel rechne ich die prozentuale Erhöhung der Teemenge um auf die Verringerung der Ziehzeit (also z.B. bei 4g statt 3g nur 15 s statt 20 s)., bin aber aus Testgründen auch deutliche Extreme (extrem kurz oder extrem lang ziehen lassen) eingegangen.
      Bei manchen Videos (v.a. asiatischer Herkunft) auf Youtube habe ich gesehen, dass bei den helleren Teesorten (weiß, grün) der Deckel beim Ziehen nicht ganz geschlossen wird, und zwischen den Aufgüssen auch heruntergenommen wird (damit der Tee nicht auskocht). Auch das habe ich probiert: ohne Deckel zwischen den Aufgüssen kommt mir dabei tatsächlich angenehmer vor (nur angenehmer, das grundsätzliche "Problem" bleibt bestehen). Kühlt dann aber der Tee/Gaiwan nicht zu sehr aus? Ich brauche ja so 5-15 min bis zum nächsten Aufguss und ein warmes Gaiwan ist doch besser für den nächsten Aufguss? Oder eben genau nicht, da der ausgekühlte Tee nicht so sehr nachzieht?
      Ist die empfohlene Aufgusstemperatur des Herstellers/Shops auch für Gong-fu-cha anwendbar, obwohl sie für die westliche Methode angegeben ist? Ich kenne auch das Brewing Chart von Mei Leaf, die Werte weichen aber teils erheblich von den Empfehlungen ab - sind ja aber auch nur Richtwerte.
      Selbstverständlich geht Probieren über Studieren, insbesondere in der Genußwelt - wer weiß außer mir schon, was und wie mir etwa schmeckt oder gefällt. Bevor ich mich aber "verrenne" und falsche Schlüsse folgere, würde ich mich freuen, ein bisschen Hifestellung zu bekommen. Sind die Tees vielleicht einfach nix, wobei ich mir das in der Preisklasse nicht vorstellen mag. Habe ich doch bewusst schon nicht das billigste Kraut genommen.
      So, jetzt wurde der Text schon länger als gedacht, mehr dann im weiteren Verlauf 
      Vielen Dank, Sebastian
    • Von Zarsten
      Hallo miteinander!
      Ich bin kompletter Grüntee Anfänger, habe jetzt aber einen jap. Sencha probiert den ich sehr mochte und möchte jetzt selbst in die Welt der grünen Tees eintauchen
      Der erste Thread, den ich hier gesehen habe, war folgender:
      Im Prinzip genau, was ich suche. Einen Tee für den Alltag, den man auch in größeren Mengen konsumieren kann. Wenn ich zu Hause bin, ist Tee mein Standard Getränk. (Obwohl ich Banause bisher immer nur billig Teebeutel aus dem Discounter verwendet habe)
      Jetzt lese ich aber in dem Thread, dass viele hier jap. Grüntee eher zelebrieren und nicht in rauen Mengen trinken. Gibt es denn eine andere Sorte Tee, die sich besser als "Tagesgetränk" (2-3 Liter pro Tag) eignet?
      Mag sein, dass ich zusätzlich auch irgendwann mal ein "Genusstrinker" werde, jetzt gerade interessiert mich aber eher ein Einstiegstee, der sich auch für die komplette Tages-Flüssigkeitsversorgung eignet.
      Und falls sich grüner Tee dafür eignet, was brauche ich denn für Utensilien? Und wo kaufe ich den grünen Tee am besten? Ich denke ein teurer ist für mich noch etwas "Perlen vor die Säue" aber es muss jetzt auch nix billiges sein. Gutes Preis-Leistungsverhältnis wäre schön
      Beste Grüße
      Carsten
    • Von Macz
      Moin liebe Teetalker,
      Ich bin vor kurzer Zeit nach Friesland gezogen und irgendwie wurde mein Interesse zu Tee geweckt.
      Meine bisherigen Tee-Erfahrungen beschränken sich auf die bekannten Discounter Teebeutel wie zB von Meßmer oder Teekanne.
       
      Ich wollte nun mal "richtigen" Tee probieren und bin von der Vielfalt erschlagen. 
      Da ich erstmal eine grobe Richtung haben möchte, ob ich zB eher auf Schwarz/Grün etc. stehe, habe ich überlegt mir ein Probierset mit vielen verschiedenen Sorten zu bestellen. 
      Da ich nicht weiß, ob ich hier Links Posten darf, schreib ich einfach mal welche ich rausgesucht habe. 
       
      -Probierset von PureTea
      -Probierset von Ronnefeldt
      Welches der Beiden sollte ich mir bestellen?
      Oder sind sogar beide nicht brauchbar ? 
       
      Desweiteren müsste ich noch wissen was ich außer dem Tee noch unbedingt für den Einstieg benötige.. Möchte ungern direkt einen Haufen Geld hinblättern um dann evtl. festzustellen, dass es doch nichts für mich ist. 
    • Von The_Darkside
      Hi, ich bin kein ausgewiesener Teetrinker, aber so ne gewisse Vorgehensweise ist mit beim Teekochen dann doch bekannt 🤣
      meine Freundin hat heut Tee gemacht; Mann ist dann doch mal krank und heißer Tee tut Hals gut; sie hat das kochende Wasser in meinen Pfefferminztee gegossen, und direkt Honig rein. 
      ist das jetzt falsch? Ich würde sowas nämlich nie tun. Was zum süßen kommt für mich erst NACH dem ziehen rein....!? 
    • Von djbeile
      Guten Morgen an Alle Teefreunde,
      ab nächster Woche werde ich hier ein Blog verfassen über den Philips Teezubereiter.
      Ich bin der Glückliche der über eine andere Seite das neue Gerät testen darf und werde euch hier in schriftlicher Form und mit Videos zeigen wie gut das Gerät wirklich ist.
      Vorab schon ein paar Infos:
      Philips TeezubereiterKombination aus Teekocher und Teekanne zum Servieren.
      Sorgt bei jeder Teesorte für die richtige Wassertemperatur und Ziehzeit.
      Vier Schnellwahltasten ermöglichen eine schnelle und einfache Zubereitung der beliebtesten Teesorten.
      Eine Taste für persönliche Einstellungen ermöglicht es, die Temperatur und Ziehzeit individuell zu variieren.
      Spezieller Leuchtring zeigt an, wenn der Tee ausreichend gezogen hat.
      Großes Teesieb, das komplett herausgenommen werden kann.
      Für Teebeutel und losen Tee geeignet.
      Die doppelwandige Teekanne hält den Tee lange warm.
      Kapazität: 0,7 Liter.
      Im Handel erhältlich: seit August 2011.
      Unverbindliche Preisempfehlung: 229 Euro.
      weiteres Erfahrt ihr von mir in den nächsten Tagen und Wochen.
      Euch allen ein schönes Wochenende :-)

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