Matcha Tee Zubereitung + Rezepte

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Zubereitung und Rezepte zum Matcha Tee, ebenso wie alles rund um die japanischen Teezeremonie.

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    • Danke euch beiden, dann weiß ich Bescheid  Werde dann morgens gut was essen, braucht man ja bei viel Tee :D. Wasserkocher kann ich mitnehmen, Filter habe ich leider nicht
    • Weiß nicht - vielleicht verstehen wir andere Dinge darunter. Was klar ist, ist, dass Tee für mich nicht in dem Maße eine soziale Dimension hat wie für dich, weil ich nur ein paarmal im Jahr Teefreunde treffe, die ein ernsthaftes Interesse am Tee haben. Es kommt schon öfter mal vor, dass ich mit "Amateuren" Tee  trinke, das ist dann auch ein sehr schönes Miteinander, auch wenn diese nicht so richtig in der Materie drin sind. Aber da ist es dann meistens sinnvoller, einen einfacheren Tee zu wählen. In jedem Fall - man muss halt immer überlegen, was im Zentrum teht. Wenn ich mit Leuten zusammen Tee trinke, bekommt meistens der Tee nur einen geringeren Anteil der Aufmerksamkeit, zwangsläufig. Sobald man beginnt, sich zu unterhalten, zu interagieren, bindet das eben einen Großteil unserer mentalen Ressourcen. Die Alternative ist dann, schweigend, und letztlich auch wieder meditativ, den Tee zusammen zu trinken. Das ist toll, aber dafür brauchts die richtigen Leute, die dem etwas abgewinnen können / wollen. Es wurde beispielsweise mit Peter von pu-erh.sk in beeindruckender Weise so verwirklicht. Peter ist ein erfahrener Meditierender und hat das in unser Zusammensein mit eingebracht: Vor dem Trinken saßen wir ca. eine Viertelstunde schweigend da, dann wurde das Wasser auf die Kohlen gestellt. Nachdem es kochte, hat er 1-2 Tassen gegossen, die auch noch schweigend getrunken wurden. Und erst dann gab er ein Signal, dass man jetzt sprechen kann. Das klingt erstmal seltsam, aber wenn man da mal etwas in einen Rhythmus gekommen ist, dann ist es eine ganz neue Dimension des Teetrinkens. Der Teufel steckt halt im Detail - es geht beides. Ich würde sagen, wenn der Fokus die Gestalt einer gekonnt ausgeführten Achtsamkeitsübung hat, dann kann er in einer unvergleichlich direkten Art mit dem Leben an sich verbinden. Man kann aber natürlich auch vor dem Leben flüchten, ins Innerliche. Da muss man sich immer anschauen, wie es konkret abläuft und praktiziert wird.
    • Beim weissen Tee soll der Theaningehalt aufgrund der schonenden Verarbeitungsweise besonders hoch sein. Ja, aber ...  ... das habe ich hunderte Male an Teerunden mit Teefreunden gemacht, und genau das bringt es auf den Punkt: da ist der innere Fokus auf der Wirkung statt auf dem reinen Genuss und dem freudigen Miteinander, das ist der Unterschied, und ich habe bemerkt, wie dieser innere Fokus auf Wirkung am eigentlichen Leben vorbeispielen kann - und ich war gut darin vieles wahrzunehmen, aber ich denke es war viel eine Projektion der Seele, eine Art Spiegelung in der Teeschale.  Hingegen wirklich etwas hingegeben und tiefgehend geniessen zu können ist eine Kunst. @Krabbenhueter Der Fokus auf die Wirkung ist ja genau etwas wertendes, keine reine Achtsamkeit, kein reines Sein.
    • Das finde ich eine sehr gute Beobachtung @seika. Scheint schon sehr auf die chinesische Kultur gemünzt zu sein, die Qi-Sache. Ich mein, das ist ja eines der zentralen Elemente der chinesischen Metaphysik, und für einen Westler sehr, sehr schwer zugänglich. Drum versuch ich's gar nicht erst. Andererseits: In konkreterer Hinsicht ist Cha Qi für mich das ganze Spektrum der Wirkung auf den Körper. Und das  ist dann wohl in großem Umfang abhängig vom Weltbild. Wenn man ein streng materialistisches Weltbild hat, dann wird man natürlich nur an mechanischen / chemischen Aspekten interessiert sein. Wenn man andere Dynamiken, sag ich mal, in seine Perspektive einschließt, wie feinstoffliche, dann wirds komplizierter. Das kommt vermutlich dem chinesischen Konzept von Qi schon näher. Ich persönlich steh da etwas in der Mitte. Bin sozusagen feinstofflicher Agnostiker *g* Mit dem, was landesüblich als Esoterik bezeichnet wird, hab ich nichts am Hut, aber ich bin stellenweise schon skeptisch, was zu strikten Materialismus angeht. Auch das materialistische Weltbild fußt stellenweise auf Dingen, die angenommen werden, aber nicht bewiesen sind. Aber grad das Thema Qi wird wohl fast komplett subjektiv bleiben. Da kommt die Agnostik ins Spiel - es ist schlicht nichts, worüber ich entscheiden muss. Ich nehm's als Achtsamkeitsübung, so genau wie möglich wahrzunehmen, was ein Tee mit mir macht. Objektiv ist das keinesfalls, denn die vorbestehenden Ideen prägen sehr stark unser Erleben, da kommt man nur mit Doppelblind-Tests raus. Dennoch bin ich zufrieden damit, es wahrzunehmen, und da gibt es eben Tees mit sehr starken Effekten, und welche, die fast frei sind davon. Ja, wenn man mir einen etwas gehobeneren Plantagen-Sheng gibt und mir den glaubwürdig als Hyper-Gushu präsentiert, dann werde ich vermutlich darauf reinfallen, und mehr Qi spüren als andersrum. Aber letztlich muss ich nicht entscheiden, was davon 'echt' ist, was davon Koffeein oder L-Theanin ist. Ich hab am meisten davon, wenn ich mich hinsetz, diesen Tee trink und so präsent wie möglich bin. Mir scheint, dass zu strikter Materialismus einem diese Magie manchmal rauben kann. Aber das ist natürlich ein angreifbares Statement
    • Wasserkocher, Wasserfilter usw. sind auch gerne gesehen
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