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Informationen zu Tee auf Webseiten, Bücher und Literatur, Film, Fernsehen und Videos, als auch zur Literatur und Teetagebüchern. Ebenso Veranstaltungen, Termine und Treffen zum Thema Tee und diesbezügliche Anfragen.

181 Themen in diesem Forum

  1. Offline-Treffen in Südbayern/MUC

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  2. Tee im Fernsehen

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  3. Offene Rhein-Ruhr-Treffen

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  4. Suche Bericht über Atong auf Englisch

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  5. Allgemeine Tee-Videos

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  6. Vorstellung meines Blogs!

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  7. Tee in der Literatur/Poesie

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  8. Die teetalk'sche Tee-Poesie

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  9. MattCha´s Blog

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  10. Videos zum Thema Puerh

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  11. chanoyu in Bayern / Süddeutschland

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  12. The Chinese Art of Tea

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    • das ist doch mal ein interessanter Einblick in ein Gebiet wie "Antik", das man als Außenstehender gar nicht so leicht erschlossen bekommt  
    • Diese Meinung kenne ich ja schon von jemandem anderem.   Nachvollziehen kann ich diese - objektiv gesehen - allerdings nicht gänzlich. Eine solches Stück erzählt eine Geschichte, egal ob nun die eigene Lebensgeschichte damit verknüpft ist. Für mich ist die Aura einer tollen antiken Schale komplett anders als jene einer Fabrikneuen Chawan, selbst wenn diese gut gemacht ist. Wer sie gemacht hat, wer sie danach besessen hat ist jeweils eine interessante Geschichte, jedoch spricht ein antikes Stück in der Regel für sich selbst, so dass ersteres lediglich interessante Randnotizen sind.  Ich habe mich die letzten Jahre etwas damit beschäftig und kann, zumindest was japanische Teeschalen betrifft, bei Irrtümern Abhilfe schaffen: 1. Jedes Jahr werden in Japan Unmengen an Teeschalen geschaffen und dies seit mehreren hundert Jahren. Hinzu kommt eine Grosszahl an Importen aus China, Korea usw. Wenn man sich überlegt, welche Zahl sich schon nur über die letzten 150 Jahre summiert haben muss - selbst wenn nur ein Teil dieser Stücke überlebt haben - dann sieht man von welchen Dimensionen man hier spricht. So selten sind solche Teeschalen also nicht, selbst wenn diese über 100 Jahre alt sind. 2. Dass diese Teeschalen gar nicht so rar sind, wirkt sich auf den Preis aus. Eine Schale aus der Meiji-Zeit unter 100€ ist keine Seltenheit, gleiches gilt für jene aus der Edo-Zeit. Nur weil eine Chawan alt ist, muss zudem nicht heissen, dass sie gut gemacht ist. Es gibt viele alte Schalen welche Durchschnittsware sind. Für diese einen Abnehmer zu finden ist schwer. In Europa ist der Markt dafür klein, in Japan hingegen das Angebot viel zu gross. Daher die tiefen Preise. Ansprechende Schalen bewegen sich meist im Bereich von 150 - 800€. Der Preis ist letztlich von unterschiedlichsten Faktoren abhängig.  3. Wirklich teuer wird es daher in der Regel nur, wenn das Stück eine Künstler zugeschrieben werden kann und dieser Künstler zudem auch Bekanntheit erreicht hat. Klassisches Beispiel ist die Raku-Familie, aber auch Nonomura Ninsei, Okuda Eisen, Ninami Dohachi, Aoki Mokubei usw. Hier spricht man mitunter von vier bis teilweise auch fünfstelligen Beträgen.  Aber dies bildet die Ausnahme und nicht die Regel.  Hier findet man auch die meisten "Fälschungen". Dies in Anführungszeichen gesetzt, weil diese Stücke mitunter auch alt sind und bspw. die Siegel bekannter Familien oder Einzelpersonen nicht genutzt wurden, um andere über die Herkunft zu täuschen. Aber natürlich gibt es auch solche Fälle. Dennoch würde ich behaupten, dass antike japanische Teeschalen nicht das lukrativste Segment sind für Fälschungen. Viel bessere Preise werden in der Regel für eher zeitgenössische Stücke erzielt, nicht für no-name Antiquitäten.   
    • Du hast womöglich recht - diese Antiknummer ist wohl mehr eine ideelle Sache. Man glaubt, man hat etwas Wertvolles (weil antik), behandelt es entsprechend, es wird womöglich zu einem Statussymbol - alle bestaunen es .... und über sieben Ecken bekommt man mit, dass das Ding aus einer polnischen Hinterhofschmiede kommt, die um die 20000 Stück davon in der Woche herstellen. Was passiert? Ist es plötzlich nichts mehr wert? Und falls ja, für wen? Für einen selbst? Für die anderen die es bestaunt haben? Und was wäre, wenn man es niemandem erzählen würde und man selbst die Realität ganz schnell wieder vergisst? Was passiert dann mit dem Wert? Welch philosophische Verstrickungen. Haha. Der Chawan von Guerroro ähnelt sehr einem, den ich auch habe. Schwarz mit recht dünner, glasierter Lippe, allerdings bei meinem in Blau. Ist allerdings wohl auch eher "häufige" Neuware.  @Komoreb : Oh ja, diese eckigen Klobusse ( ^^ ) sind mir auch immer mal wieder ins Auge gefallen.  Die haben was, definitiv.   Zumindest habe ich mich grad entschieden, und die von Satoshi Nishizaki bestellt. Sie ist zwar eher klein, aber der Style ist großartig.  Aber das heißt nicht, dass der Thread damit durch ist
    • Finde die von Elena Renker ja extrem geil.  https://www.etsy.com/de/listing/536295680/facettierte-shino-tee-schale Und Paul macht auch viele gut bezahlbare. Natürlich nicht antik... https://www.etsy.com/de/listing/552011859/wabi-sabi-chawan-b-w-larm-holzofen Bei Interesse kann ich dir morgen per PM noch ein paar Links von Händlern schicken.
    • Etsy finde ich wirklich noch cool das Konzept, ich habe mal diesen Chawan von Guerrero gekauft. Was mich grundsätzlich noch interessiert, was fasziniert dich so sehr daran, dass etwas antik ist?
      Wenn es gefälscht wäre, dann wäre es ja schrecklich, wenn einem genau dieser Aspekt so wichtig ist. Das alles ist ja eigentlich nur im Kopf, wenn einem etwas wertvoller scheint, nur weil es schon seit langer Zeit verwendet wird - ich meine, es ist wertvoll, weil du es jetzt verwendest! Wenn es z.B. dein Grossvater war, der aus demselben Humpen schon sein Bier getrunken hat, dann verstehe ich einen persönlichen Mehrwert (auch wenn der in diesem Fall etwas fragwürdig ist, aber sei's drum) - aber wenn es nur irgendjemand verwendet hat, der gar keinen Bezug zu dir hat, dann glaube ich ist es eine Verklärung der Vergangenheit, die insgeheim dein jetzt und deinen eigenen Selbstwert herabwürdigt. PS: Ich habe die Angewohnheit, gerne etwas über die konventionellen Grenzen des "sowas sollte man doch nicht sagen" hinauszugehen. Bei allfälligen Risiken und Nebenwirkungen konsultieren Sie bitte unseren allseits geschätzten Erdbeer-Sahne Sympathisanten, der mir bei Gelegenheit gerne einen notwendigen Klaps auf den virtuellen Hintern austeilt.
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